a.

access feat. FAZ

Vor einiger Zeit lag eine E-Mail von access in meinem Postfach.
Kurz und sachlich wurde ich informiert, dass ich ein Abo der Frankfurter Allgemeinen Zeitung haben könnte, wenn ich Student sei. 12 Monate kostenlos. access würde die Kosten übernehmen und nach 12 Monaten wäre ich auch einfach ‚raus, ohne dass ich es von mir aus kündigen müsste.
Man ist ja vorsichtig geworden. Aber dennoch dachte ich, das sei doch ein gutes Angebot, probieren wir mal aus. Ein wenig Allgemeinbildung hat noch niemandem geschadet, die FAZ ist hochwertig, hat am Wochenende auch viele Stellenangebote: Also warum nicht.
Ich habe auch bei verschärftem Suchen keinen Haken gefunden. Demnach meine Daten eingetippt und auf „Senden“ geklickt.

Dann geriet das Ganze in Vergessenheit.
Vor einigen Tagen erinnerte ich mich wieder daran, sah nochmal unter dem damals verschickten Link nach: Angebot gelöscht.
Naja gut. Dann halt keine FAZ für Frau zimtsternin. Doch es geschehen noch Wunder: Am vergangenen Mittwoch lag ein Umschlag vor meiner Zimmertür: Ab dem 28.01.2009 bekomme ich für 12 Monate die Frankfurter Allgemeine Zeitung zugestellt. Ich solle nur baldmöglichst eine Immatrikulationsbescheinigung zuschicken. Und eine Hotline für weitere Fragen und Informationen.
Demnach noch einmal die vielen Treppenstufen nach unten gegangen und tatsächlich: Da lag sie. Die FAZ! Fein säuberlich eingerollt und in den Zeitungsbriefkasten gesteckt.

Riiiiiiiiesig ist die. Ich dachte mir: Ja, nimmste mit in die Uni. Kannste da lesen. Ha, von wegen! Da benötige ich einen ganzen Hörsaal nur für mich, um die ausbreiten zu können. Demnach ist meine allabendliche Beschäftigung die Zeitung des Tages zu lesen. Mal schauen, ob sie sich innerhalb der 12 Monate auch noch anders in meinen Tagesablauf einbauen lässt.

In dem Sinne: Vielen Dank access und FAZ für dieses Angebot!

S.

Stundenzählen

Nur noch wenige Stunden, und ich sitze wieder bei meinem Lieblingsfrisör, meine Haare in den Händen meiner Lieblingsfrisören. Ich freue mich darauf. Ist wie Weihnachten und Ostern gemeinsam.
Danach darf ich packen und dann trennen mich noch weniger Stunden von Karlsruhe und meinem Liebsten. Auch wenn das ein kurzes Wochenende werden wird, weil ich erst gegen 22 Uhr in Karlsruhe ankommen werde. Aber immerhin ein Wochenende.

R.

Rückmeldung

Und *schwupps* ist man wieder um 220 Euro ärmer.
Aber hauptsache man ist zurückgemeldet und kann weiter studieren… Und voraussichtlich hat die Justus-Liebig-Universität heute das letzte Mal Geld von mir erhalten. Das wäre doch mal etwas.
Dennoch hat mich diese Studium eine ganze Stange Geld gekostet. Eigentlich beängstigend.

Rechnen wir mal hoch:
6 Semester Studium. Davon zwei mit Studiengebühren.
Das macht dann 2320 Euro alleine dafür, dass ich in die Uni und Leistungsnachweise erbringen darf.
Kommt noch hinzu Miete, Essen, Fahrten nach Hause, Bücher, Schreibmaterial. Nein, ich sollte nicht weiter darüber nachdenken.
Am schlimmsten finde ich eh die verlorenen 1000 Euro. Aber auch, dass der Rückmeldebeitrag in Hessen so wahnsinnig hoch ist im Vergleich zu Baden Württemberg beispielsweise. Rund 9 Euro davon gehen an den AStA, etwas geht noch drauf für das Semesterticket, aber wohin kommen denn diese so genannten Verwaltungskosten?

Aber wie gesagt: Nicht weiter darüber nachdenken und hoffen, dass sich das irgendwann auszahlt.

E.

Einbruch

Da lässt man mal ein paar Tage nichts von sich hören, und die Statistik bricht ein.
Aber es ist momentan auch einfach viel los.
Angefangen bei dem Thesis-Theater (muss ja alles geklärt sein, bevor’s losgeht), die Hochschulwahl, bei der ich Wahlhelfer war (was tut man nicht alles, um ein wenig Geld zu verdienen) und dann noch überaschender Besuch am Wochenende.
Das alles geht nicht spurlos an einem vorüber.

Immerhin konnte ich meine Wahlhelfertätigkeit mit Unitätigkeiten vereinen. Bedeutet zwischen der Wahlzettelausgabe war immer mal ein wenig Pause und ich konnte mich in dieser Zeit meinem Praktikumsbericht, teilweise meiner Thesis und meinem letzten Modul widmen.
Die letzten Vorkehrungen für mein letztes Semester sind auch getroffen.

Und nachdem ich in der vergangenen Woche meinen Liebsten angebettelt habe, dass ich ihn sehen will, hat er sich Freitag abend erbarmt und ist wider Erwarten nach Gießen gekommen. Man muss nur die richtigen Argumente haben.
Wirklich viel gemacht haben wir an diesem Wochenende nicht. Ich lag den Samstag im Bett, weil ich gräßliche Kopfschmerzen hatte, und der Mann musste lernen. Die Prüfungszeit an der Hochschule hat begonnen.
Aber das war alles gar nicht schlimm. Wir waren gemeinsam einkaufen, wir haben gemeinsam gegessen und konnten gemeinsam einschlafen und aufwachen. Es war einfach nur stinknormaler Alltag. Ohne großes Heititei und Drumherum. So, wie das normale Paare ohne Fernbeziehung eben auch zwischendurch mal haben. Und es tat so gut.
Dafür liebe ich mein(e) WG-Zimmer. Zwei getrennte Zimmer zu haben hat seine Vorteile. Mein Schreibtisch wurde in Beschlag genommen und ich konnte im Schlafzimmer verweilen.
Dennoch: Der Abschied kam viel zu schnell. Aber das Wiedersehen kommt auch. Nur noch 3 Mal schlafen und einen Frisörtermin überstehen. Dann heißt es wieder: Hallo Karlsruhe, hier bin ich!

E.

Eine Busfahrt, die ist lustig…

Was liebe ich gutgelaunte Busfahrer.
Ich gehöre zu den 5% der Studenten, die einen Busfahrer grüßen, wenn sie vorne einsteigen. Wie man sieht: Wir sind in der Unterzahl.
Nett ist jedoch, wenn man auf ein „Hallo“ lediglich ein: „HANDY AUS!!!“ erwidert bekommt.
Warum, um Himmels Willen?! Welchen Sinn hat es, wenn ich nicht telefoniere. Soll ich das Handy etwa ganz aus machen? Jedes Mal? Bei jeder kleinen Busfahrt. So weit kommt’s noch.

Um dieser Unterdrückung zu entgehen, wurde nach einer kurzen Unterbrechung weitergemacht. Wozu gibt es Walkman-Handys und Headsets.
Aber ich muss gestehen: Ein wenig Angst hatte ich ja doch, dass der gute Mann mich gleich ‚rausschmeißt.

U.

Unverständlich

Eva Mendes wurde zur erotischsten Frau 2009 gewählt. Und ich verstehe es überhaupt gar nicht.
Ich finde sie nicht hässlich. Sie hat was. Aber erotisch find ich sie auch nicht. Und sonderlich hübsch ebenfalls nicht. Sie hat irgendwas an sich, was ich nicht mag.
Ich kann es jedoch nicht in Worte fassen. Ich glaube, sie wirkt mir zu männlich und wenig feminin. So leid es mir tut. Sie ist mir nicht weiblich genug. Daher: Für mich in keinster Weise erotischste Frau des Jahres 2009!

W.

Wahlhelfer

Yess. Ein wenig das Taschengeld aufgebessert.
Wahlhelfer hat geklappt. Ich bin eingeteilt. Donnerstag und Freitag jeweils von 9-16 Uhr im Hauptgebäude der JLU. Wer da also von euch Studenten wählen geht: You will see me! 🙂

S.

Stell dir vor…

Stell dir vor, es ist Wahl-VV und keiner geht hin…
Heute so geschehen.
Es ist ein herrliches Streitsemester muss ich sagen. Mit den BWL’ern ging’s irgendwann mal los, weil die ihren Haushalt gekürzt bekommen habe (letztes Semester). Am FB03 ging’s in diesem Semester weiter, in dem sich eine Fachschaft plötzlich aufgespalten hatte und man sich verhärteten Fronten konfrontiert sah.
Gestern abend lief dann die Wahlhelferinfoveranstaltung des Wahlausschusses meiner Meinung nach total schief (heute abend soll noch der Einsatzplan herumgeschickt werden, ich bin gespannt!!!) und heute schloss daran die Wahlvollversammlung.
Bis vorhin wusste ich gar nicht, dass du heute sein soll. Das obligatorische Banner hängt hinter der Brüstung, wo man es nicht sehen kann, und ein Datum steht auch nicht darauf. Und die Plakate wurden sogleich mit Juso-Wahlplakaten überklebt. Woher hätte man also wissen sollen, dass das heute stattfindet?
Flyer! Ja, genau, da war noch was. Flyer? Ja. Die liegen in Kartons im AStA.
Da gehören sie wohl hin….

Wir bibbern also ein weiteres Mal in meiner Universitätsstudiumslaufbahn darum, dass die 25% Wahlbeteiligung erreicht werden.
Ganz ehrlich Meinung dazu? Es wird knapper als knapp.

Aber immerhin können in diesem Semester alle Studenten, egal welchen Fachbereichs überall wählen. Von Anfang an.
Also ihr Lieben, morgen geht’s los: Geht zur Hochschulwahl!!!

K.

Kill the Kilos

Also gestern war sehr ungesund. Definitiv mehr Kalorien verbrannt, als zu mir genommen. Aber auf keine feine Art und Weise.

Gegessen: Bewegung:
2 Roggenbrote mit Putenbrust Fußweg Hallenbad hin und zurück
2 Stückchen Zitronenkuchen 1000m Schwimmen
1 Cappuccino mit Zucker und Zimt Fußweg Uni Wahlhelferbesprechung zurück (3,3km)

Gleich mal schauen, ob sich das in irgendeiner Weise auf der Waage zeigt.