Gemeinsam ist ein seltsames Wort. Ansich positiv besetzt. Ein gutes Wort.
Allerdings findet man darin die Worte gemein und einsam. Beide negativ. Wieso?
Bewerbungskram
Absagen auf Bewerbungen mag keiner. Vorallem, wenn sie immer gleichlautend sind und schon nach der schriftlichen Bewerbung kommen. Kein nächster Schritt. Kein Gespräch. Einfach nach Durchsicht der Unterlagen schon den Riegel vorgeschoben bekommen.
Das ist frustrierend. Und macht keinen Spaß.
Umso ärgerlicher wird es, wenn sich die Firmen keinerlei Mühe bei den Absageschreiben machen.
Aktuelles Beispiel: Ich habe mich beworben. Für das Anschreiben benötigte ich mehrere Tage. Ich steckte Zeit und Mühe da rein, setzte mich mit der Firma auseinander und schickte die Unterlagen voller Hoffnung ab. Zumindest doch endlich mal die Hürde bis zum Gespräch nehmen.
Allerdings ereilte mich am Freitag dann die Absage per E-Mail.
1. Die E-Mailadresse ließ keine reale Person dahinter erkennen. Es war eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen und einer Abkürzung nach dem @ plus Firmenname.
2. Die Anrede lautete „Sehr geehrte/r…“. Ich dachte, mein Name sei eindeutig.
3. Einen wirklichen Absender gibt es. Schlussformel lautet „Mit freundlichen Grüßen“. Ohne Namen. Ohne Ansprechpartner.
Ich weiß, Absagen kosten Zeit, müssen aber sein. Ich sehe auch nicht das große Problem in der automatisierten Absage. Das machen alle. Aber mich hat das Schreiben der Bewerbung auch Zeit gekostet. Es war mit Hoffnungen verbunden. Es hat für mich mit Respekt zu tun, dass man eine ordentliche Absage schickt mit dem richtigen Geschlecht, einer ordentlichen Mailadresse und dem Namen einer realen Person darunter. Das ist das, was ich erwarte. Und was ohne großen Aufwand auch im Rahmen des Möglichen ist, wie viele andere Firmen -ob groß oder klein- beweisen.
Samstag
Nach einem verregneten aber erfolgreichen Shoppingtag folgt der Ausklang auf des Liebsten Couch inklusive Frauenschmachtschnulzfilm. Mal sehen, wie lange wir das aushalten.
Gekauft wurden: Rock, Shirt, Jäckchen und *trommelwirbel* Stiefel. Nachdem ich seit ewigen Zeiten schöne Stiefel suche, scheine ich endlich welche gefunden zu haben.
Mal sehen, ob die auch die morgige Prüfung bei Tageslicht überstehen, oder am Montag postwendend wieder zu Humanic wandern.
Jetzt sitze ich hier im neu erstandenen Pullover vom Liebsten. Für mich natürlich XXL aber soooo reinkuschlig. Warte nun, bis er von meinem Einkauf zurückkehrt und dann wird Couchgekuschelt und sicher bald geschlafen. Die Müdigkeit macht sich allmählich breit.
In was für einer Welt…
…lebe ich eigentlich?
Bis gestern hatte ich keine Ahnung, wer oder was Robert Enke ist und was er macht.
Und jetzt zeigt das Erste gerade eine Live-Übertragung der Trauerfeier um Robert Enke?
Ich möchte ja nicht unsensibel erscheinen, aber jeden Tag sterben Leute, die mehr machen und leisten, als „nur“ Fußball spielen, und deren Trauerfeier interessiert auch keinen Menschen, außer die Angehörigen und Freunde.
Irgendwo hört’s für mich auf. Sorry.
Zukunftsplanung: Wir heißen euch hoffen
Nach langen Planungen, Gesprächen, Strategieentwicklungen und sonstigem habe ich zwei weitere Bewerbungen erstellt und abgegeben/verschickt. Nun ist wieder Warten angesagt. Und hoffen, dass sich bald etwas tut. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Und auch meine drei Monate Verlängerung in Form von Praktikum sind bald vorbei.
Daher heißt es: Hoffen. Und abwarten.
Das zimtstern’sche Wochenende
Soll ich mal wieder ein bisschen etwas aus meinem Leben erzählen? Wäre vielleicht mal wieder angebracht, oder?
Na, ich will mal nicht so sein. Aber erwarten Sie nicht Wunder was…
Am Freitag läutete ich verhältnismäßig früh den Feierabend ein, da ich nicht weiterkam und auch noch etwas Wichtiges zu erledigen hatte. Zuhause angekommen war schon der Freund meiner Mitbewohnerin da und irritierte mich leicht.
Nach einem kurzen Gespräch einigten wir uns halbwegs auf die Abendplanung: Der Liebste und ich gehen zusammen zu Subway Abendessen und kommen dann wieder in meine WG und veranstalten einen Spieleabend. Gesagt. Getan.
Nachdem meine Spiele auf dem Dachboden des Liebsten gefunden wurden, ich noch ein wenig Chaos veranstaltete und den Liebsten zum Verzweifeln brachte (manchmal fragt er sich sicher, warum er eigentlich mit mir zusammen ist) stiegen wir in die nächste Straßenbahn zu mir. Doch da war niemand. Also Buchlesabend im Bett. Kaum gemütlich gemacht kam die Chaostruppe an und der Spieleabend begann. Einer langweiligen Runde „Elfer raus“ (ist doof zu spielen, wenn die grüne 14 fehlt) folgten mehrere Runden Uno mit zwei Runden: „Wir benutzen alle Regeln, die wir kennen“
Danach waren wir alle so müde, dass es ab ins Bett ging.
Am Samstagmorgen war ein wichtiger Anruf angesagt, der auch ganz gut lief. Den Rest des Tages verbrachte ich mit meiner Mutter und meiner Cousine bei C&A und in anderen Geschäften der Kaiserstraße und dem Ettlinger Tor.
Es wurde viel gekauft (allerdings nur für meine Cousine) und viel gegessen (alle). Und ich habe wieder keine Stiefel gefunden. Ich werde noch wahnsinnig!
Abends schaute ich mir die vergangenen GZSZ-Folgen und zwei neue Folgen Two and a half men an um dann alleine einzuschlafen. Sonntag war schlafen bis in die Puppen angesagt. Rumgammeln. Wohnung putzen. Und anschließend mit dem Liebsten die Karlsruhe Messe/Rummel stürmen. Essen gehen. Magenbrot kaufen. Und wieder zu mir um die neuen Folgen Life anzuschauen.
Der Liebste röchelte krank vor sich hin und trat bald den Weg nach Hause an.
Und dann war schon wieder ein Wochenende vorbei und der Montag kam…
Und Sie so?
Falscher Film
Mutter meint beim Samstagsshopping, ich sei schwanger. I wasn’t amused.
Sie, im Nachsatz: „Ich hab vor kurzem davon geträumt. Fänd ich schon schön.“
Äh… Ja. Ich kenn da jemanden, für den wäre das kein schöner Traum.
Stillstand
Es tut sich was.
Kino: Michael Jackson’s „This is it“
Schade, dass diese Show nie live zu sehen sein wird. Es wäre der reine Wahnsinn geworden und MJ hätte wieder einmal neue Maßstäbe gesetzt. Er war und ist zu Recht der King of Pop. Man kann von ihm halten, was man will, aber Musik machen, das kann er. Das war sein Leben. Ich habe selten Menschen „erlebt“, die so gut darin sind. Er kannte jedes seiner Lieder und er wusste, was er will.
Ich bin aber froh, dass ich diese Seite an ihm durch diese Doku kennen lernen durfte.
Und beim Earth Song, als der Orca aus dem Wasser schnellt, hatte ich Gänsehaut, wie noch nie in meinem Leben. Jedes einzelne Haar stellte sich auf. Da fehlen mir die Worte. Eine Berührung par excellence. Und nach den Liedern wollte man einfach nur applaudieren.
Einfach nur Wahnsinn.

