F.

Foto: A380

Gestern kurz nach 10 Uhr begaben wir uns auf den Weg zum Baden Airpark.
Flugzeuge hatte ich bisher nie fotografiert und war auch nie reizvoll. Aber diesen neuen Airbus zu sehen, wenn er schon nahezu vor der Haustüre herumfliegt: why not?

Im Stau sitzend haben wir ihn das erste Mal über der Autobahn herumkurven sehen. Der erste Eindruck war schon gigantisch. Also flott Scheiben runter und aus dem Auto fotografieren. Muss schon ulkig ausgesehen haben, wie die drei Mädels auf dem Rücksitz mit ihren Teleobjektiven den Airbus abfeuern.
(Klick aufs Bild macht groß und Slideshow im Blog.)

Irgendwann erreichten auch wir das vordere Ende des Staus, fanden einen Parkplatz und machten uns auf zum Flughafengelände. Die vielen Leute, die uns entgegen kamen, machten uns ein wenig nervös. Und tatsächlich kamen wir natürlich pünktlich zur Mittagspause dort an. Also erstmal eine Stunde warten.

Und uns über Mama Flugzeug und Baby Flugzeug lustig machen.

Und Ryanair-Maschinen dokumentarisch fotografisch festhalten.

Bis der dicke Vogel endlich wieder Lichter und Turbinen anschmiss, und auf in Richtung Start- und Landebahn losrollte.

Dann hebt er ab und vöööööllig losgelöst….
Das Flimmern, das die Turbinen versursachen ist im Übrigen abartig.

Und da isser wieder.

Auch die Kleinen sind beeindruckt.

Und nochmal abheben mit Lichterlandestartbahn. Wie ramontisch.

Und da ich mich nicht entscheiden konnte hier eine Bilderflut.

Und airberlin hat schon hässliche Flugzeuge so, ne?

A.

A380-Übungsflüge

Oh My Gosh!
Wenn dieses Teil bei euch Teststarts machen sollte: Hingehen. Nicht entgehen lassen. Einfach der absolute Hammer und ein sagenhaft grandioses Erlebnis. Ich bin immer noch geplättet von der Frankfurt am Main. Ohne Scheiß.

Fotos gibt’s morgen. Aber hier schonmal ein kleiner Videovorgeschmack.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich nach einigen Überlegungen und der Angst vor der Menschenmasse doch mitgegangen bin. Alles andere hätte ich bereut. Awesome.

Und ja, das Ding macht einen ordentlichen Wind.

N.

Nachmachen ist wichtig

Ich kann es aus vielerlei Gründen nicht leiden, wenn man jemand anderem eigene Sichtweisen aufdrücken will in Form von gut gemeinten Ratschlägen. Gegen Tipps habe ich nichts einzuwenden, aber manche Menschen klammern sich so sehr an Regeln, dass es weh tut.

Da ist also jemand, der wagt seine ersten Schritte in die Streetfotografie. Nun herrschen dabei gewisse Berührungsängste und man macht das anfänglich lieber aus der Ferne. Respekt, dass der Fotograf die abgebildeten Personen anspricht und sie um ihr nachträgliches Einverständnis bittet. Das finde ich groß.
Dann den Tipp zu bekommen, dass man da nicht mit Tele fotografieren sollte, sondern mit Standardbrennweite oder Weitwinkel finde ich großartig. Das macht es doch gleich viel einfacher, die Berühungsängste und die Scheu zu überwinden.

Der nächste glorreiche Tipp: Man sollte niemanden kopieren. Das ist eine Ansicht. Ich persönlich finde sie aber falsch und kann sie nicht vertreten. Vorbilder und Dinge nachahmen sind wichtig, um sich weiterzuentwickeln beziehungsweise erst einmal zu beginnen. Und keiner kann mir sagen, dass er noch nie irgendeinen Bildstil nachgeahmt hat. Und wenn doch, dann lügt er. Unser ganzes Leben, unsere ganze Entwicklung beruht auf Nachahmen, Rollen spielen etc. pp.

Auch beim Nachahmen lernt man die eigenen Stärken und Interessen kennen. Und es macht es so viel einfacher, loszulegen. Das nennt sich nämlich Inspiration.

Ich schau mir gerne Fotos an, ich lasse mich gerne von andere inspirieren und ich stelle gerne nochmal Fotos und Stile nach, die mir gefallen. Meist natürlich nicht eins zu eins, schon alleine durch eine andere Location und/oder ein anderes Model, aber dennoch ahme ich es nach. In gewisser Weise.
Und sofern eine Weiterentwicklung statt findet in Form beispielsweise einer eigenen Interpretation finde ich das nicht verwerflich. Im Gegenteil.

Und Street ist nur schwarzweiß? Come on, doch nicht immer. Und kann doch jeder machen, wie er lustig ist.

Just my 2 cents.

A.

A380 Frankfurt am Main

Übungsflüge des A380 am Baden-Airpark. Das lass ich mir fotografisch nicht entgehen.

Wahrscheinlich seh ich Zwerg eh nichts und bekomme einen Panikanfall nach dem anderen ob der Menschenmassen, aber hey, Hauptsache ich kann dann während der WM sagen: Ich hab das Flugzeug gesehen, mit dem die nach Johannesburg geflogen sind.
Auch wenn’s niemanden interessieren wird.

Das Wetter soll scheiße werden. Aber krank bin ich eh schon. Hoffentlich gibt’s trotzdem gute Fotos.
Ich mach mich mal auf den Weg.

S.

Sex and the City 2

Eins vorweg: Ich habe die Serie einmal eingeschaltet und fand sie gewöhnungsbedürftig. Nichts für mich. Ich habe sie mir daraufhin nicht weiter angeschaut.
Bis irgendwann ein Kerl daherkam, total begeistert von Sex and the City war und mich letztendlich doch damit anfixte. So saß ich also jeden Dienstag Abend vor dem Pro7-Fernsehprogramm und sah mir die damals brandneue 5. Staffel an.

Nach der 6. Staffel war dann allerdings leider Schluss. Schade. Umso mehr freute ich mich, dass ein Film in die Kinos kommen soll. Und dann, über ein Jahr später also auch der zweite Teil.
Nunja. Ums kurz zu machen: Kann man sehen, muss man aber nicht.

Ich fand den ersten Teil schon nicht sonderlich berauschend, aber er hatte sein Highlights und ich habe ihn mittlerweile 3 Mal angeschaut. Weitere Male werden folgen. Der hat einfach noch ein bisschen was vom Zauber der Serie.

Teil 2 der Kinoreihe mangelt es jedoch an allem. Die Outfits sind erstaunlicherweise wirklich langweilig. Auf den Teaserbildchen waren einige tolle Kleider dabei, die tauchen allerdings im Film selbst allesamt nicht auf.
Die Story ist öde und hat keine wirklichen Höhepunkte. Der Alltag hat die Damen und trotzdem ist alles nicht normal.

Zugegeben, einige SATC-üblichen Lacher sind dabei. Aber am Ende bleibt ein fader Beigeschmack und die Aneinanderreihung von diversen kleinen Episoden. Schade.

Ob es Teil 3 geben wird? Möglich.
Ob ich ihn mir anschauen werde? Wahrscheinlich schon.
Ob er gut wird? Wahrscheinlich nicht.

Aber nun hab ich wieder Lust auf die Serienstaffeln bekommen. Somit sind meine nächsten Tage gefüllt.

D.

Das erste und letzte Mal Lena

Ich habe Unser Star für Oslo verpasst, weil ich zu dieser Zeit keinen Fernsehanschluss hatte. Und das war gut so. Es störte mich nicht weiter. Aber der Name Lena war mir schnell ein Begriff, twitterten doch alle darüber.
Sie isses dann also auch geworden, die für Deutschland heute abend singt.

Nun kann man von Lena halten, was man will. Und vom Herrn Raab sowieso. Aber wie beide mit der Presse umgehen, finde ich erwähnenswert und absolut unterhaltsam. Originell. Individuell. I like.

Nur eines der mittlerweile zahlreichen Beispiele bei YouTube, abgesehen vom Nöööööt-Video der Pressekonferenz in Oslo (Minute 1:40).
Ich werde mir trotzdem nicht den ESC ansehen, sondern währenddessen lieber SATC 2 und Aiden im Kino anschmachten.

Und wer’s wissen will: Ja, ich finde, sie hat was. Punkt.

H.

Herzlich Willkommen in meiner Welt

In meiner Schulzeit fing ich irgendwann damit an, Mathe zu verabscheuen. Ich denke, es hing damit zusammen, dass ich mein ganzes Leben lang schon ein sehr faules Kind bin. In der Schule habe ich so gut, wie nie gelernt. Im Studium ging’s damit weiter. Doch in Mathe kam ich damit nicht so weit. Und somit verstand ich nach einer gewissen Zeit überhaupt nichts mehr von dem, was da vorne an der Tafel stand.

Abi in der Tasche. Ich studiere dann mal sowas Pädagogisches. Mathe abgehakt. Dachte ich. Quantitative Forschungsmethoden stand da im Modulplan. Aha. Komisches Ding. Aber wird schon werden. Als sich herausstellte, dass damit Statistik gemeint war, freute ich mich schon sehr auf die kommenden beiden Semester. Nicht.

Erste Klausur: irgendwas mit 1 vorm Komma. Zweite Klausur: Ebenso. Und ich? Ich war stolz wie Oscar.
Die Vorlesung gehörte zu meinen Liebsten. Ich ging da gerne hin. Die Lernerei war mühselig, aber sie hat Spaß gemacht. Nach dem ganzen theoretisch-philosophisch-pädagogisch-historischen Rumgeseiere in den vorangegangenen Semestern war es einfach mal wieder geil, etwas zu tun, bei dem es ein klares Richtig oder Falsch gibt. Etwas, in dem man den eigenen Lernerfolg feststellen kann und üben kann. Harte Fakten und Zahlen, mit denen man herumjonglieren kann.
Und ich gehörte zu den wenigen in diesem Jahrgang, die Statistik wirklich verstanden hatte (nicht, dass ich jetzt noch viel rechnen könnte, ohne nochmal nachzuschlagen).

Warum erzähle ich das Ganze? Nunja, seitdem wurde aus mir ein kleiner Statistikfreak. Ich beobachte meine WordPressstatistiken, ich kann mich stundenlang durch Analytics klicken und immer wieder neue tolle Sachen entdecken. Somit behalte ich natürlich auch meine GoogleReader-Abonnenten im Auge. Leicht obsessiv. Aber sind wir nicht alle ein bisschen freaky?
Jedenfalls haben sich seit der Herzblog-Aktion meine Abonnenten allein im Reader mittlerweile verdoppelt. Und darüber freue ich mich sehr. In den letzten Tagen haben sich auch ein paar stille Mitleser per Kommentar gemeldet. Das erfreut mein Herzelein natürlich auch. Ich will doch wissen, zu wem ich spreche. Wand oder a human being.

Herzlich Willkommen ihr neu Dazugekommenen.
Und weil heute so schönes Wetter ist: Ich hab euch lieb! Auch die treuen Alt-Leser.
Kchchch.