M.

MK-Fotoshoot

Das hin und her vom letzten Fotoshoot hat dann doch noch hingehauen. Model musste jedoch eine Stunde am Bahnhof warten. Karma und so.
Jedenfalls hat es sich doch stückweit gelohnt und es hat auch mal wieder Spaß gemacht, Menschen zu fotografieren. Zumal sie ihren Körper auch gut im Griff hatte.

Es sind zwei absolut mir am Herzen liegende Fotos entstanden. Den Rest (zu sehen im Flickr-Set) habe ich ein bisschen verpatzt. Aber Übung macht den Meister und zwei Fotos, mit denen man zufrieden ist, sind doch schonmal etwas.

F.

Fotobuch von Printeria

Ich freue mich immer darüber, wenn Leute nicht nur kommen und sagen: „Hey kuck mal hier, Gewinnspiel. Wir verlosen dies und das, schreib doch über uns und die nimmst an der Verlosung teil!“, sondern wenn sie gleich was anzubieten haben. So geschehen vor zwei Wochen. Da begrüßte mich nämlich eine Mail von Printeria in meinem Postfach mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte, das Fotobuch premium zu testen. Warum nicht?

Jetzt ist es nicht so, dass ich nicht schon zig Gutscheine, Geschenkaktionen oder sonstiges mitbekommen hätte, in denen ich mir ein Fotobuch hätte machen können. Aber jedes, wirklich jedes Mal verzweifelte ich an dieser komischen Fotobuchsoftware. Sie versetzt meinen Rechner oft in einen komatösen Zustand. War langsam, RAM-fressend und sowieso viel zu kompliziert.
Und das Reinarbeiten war mir dann meist zu doof. Scheiß auf das günstige oder kostenlose Buch.
(Ich möchte nicht sagen, dass die alle total unverständlich sind, aber bei mir ist es meist so, dass ich das Stück Software öffne, und wenn ich mich erschlagen fühle, ich schon gar keine Lust mehr habe, weiterzumachen.)

Doch diesmal war’s anders. Ich hab die Software installiert, geöffnet und es hat funktioniert. Ich wusste, was ich klicken muss, hab meine Bilder gefunden und und und. Somit kann ich sagen: Das erste Programm, mit dem ich wirklich klarkam.
Es gibt diverse Layoutvorlagen, man kann aber auch alles anpassen, wie man es selbst wünscht. Das Buch verzieren. Texte schreiben, Überschriften, Rahmen, Cliparts: Alles vorhanden. Alles geht. Aber in übersichtlich.

Also ran an die Arbeit.
Nach einigen Stunden war ich dann auch fertig und schickte das Werk ab. Knapp eine Woche später (heute nämlich) gab’s Post. Mein Buch ist da!

Verpackung aufreißen, Buch rausholen, durchblättern.
Und ich muss sagen: Ich bin überzeugt. Schönes Buch. Gedruckt auf hochwertigem Fotopapier. Riechen tut’s ein bisschen komisch. Aber das wird sich mit der Zeit geben. I like. Und mein nächstes Fotobuch kommt sicher auch von Printeria.



Und falls ihr immer über die aktuellsten Neuigkeiten informiert sein wollt: @printeria bei Twitter. Oder deren Newsletter abonnieren und 5 Euro dafür kassieren. So steht’s zumindest auf meinem Lieferschein.

P.

Persona – A set on Flickr

Ich liebe Fotoserien. Am liebsten Portraits. Dies noch gepaart mit Taschen und es ist um mich geschehen.

Jason Travis macht genau das. Er fotografiert Menschen und deren Tascheninhalt. Fügt diese beiden Bilder zusammen und daraus ist das großartige Set Persona (Slideshow wird direkt geöffnet) entstanden.

Total spannend, was die Leute so mit sich ‚rumtragen. Und irgendwie teilweise auch etwas kurios. Schaut’s euch an und ihr wisst, was ich meine.

Was mir gleich auffiel: Total viele Leute haben ein iPhone in ihrer Tasche. Schon Wahnsinn, wie sie alle scharf auf den angefressenen Apfel sind.
Und Spiegelreflexkameras finden sich auch sehr oft in den Taschen. Wobei ich mich da echt frage, wie die das machen. Liegt die da wirklich lose in der Tasche? Macht ihr das auch?
Wenn ich meine Kamera dabei habe, dann immer in einer Kameratasche oder umgehängt. Aber nie in meiner Handtasche oder im Rucksack lose.

T.

ToDo-Liste fehlerhaft

Da hat man so seine ToDo-Liste und will am Wochenende zur Tat schreiten.
Man hat zu tun:

Wäsche waschen
Geschirr waschen
Kaninchenkäfig säubern
Zimmer entmüllen
staubsaugen
Lernen
Fotos von Donnerstag sichten und bearbeiten

Aus dieser Liste wurde folgendes:

Wäsche waschen und aufhängen
Kaninchenkäfig säubern
Geschirr waschen
Zimmer entmüllen
Essen auf dem Brigande Feschd
H&M-Shopping
Cola & Eis kaufen
Film kucken

Es fing damit an, dass mein Frühstück aufgrund zu langen Aufenthalts im Backofen nicht mehr genießbar war. Während mein Ersatzessen vor sich hinköchelte, entschied sich mein Rechner dafür, eine Sommerpause einzulegen, dicht gefolgt von einem akuten Panikanfall, da die Fotos der letzten Shoots in keinster Weise gesichert waren.

Dann gingen die Überlegungen und Hin- und Herrechnereien los, wie ich das Problem nun am kostengünstigsten lösen werde.
Kaputte Festplatte, RAM, kaputtes whatever austauschen?
Macmini kaufen?
Neuen Laptop kaufen?
Wo? Wie?

Festplatte scheint aber nicht kaputt zu sein. Eine nachfolgende Sicherung funktionierte problemlos.

Dann mal ab in die Stadt. Was Essen gehen. Und H&M-Shopping betreiben. Dort verfolgte mich die Panik, mein smartes Phone verloren zu haben. Ich war mir zu 99% sicher, es eingesteckt zu haben. Und natürlich zieht sich die Zeit dann wie Kaugummi und man will nur noch nach Hause in der Hoffnung, es dort wiederzufinden. Andernfalls hätte ich mal eben 500 Euro verloren.

Zum Glück gab es aber noch dieses eine kleine Prozent. Und das Telefon lag auf meinem Schreibtisch. Zuhause. Puh.

Genug Adrenalinkicks für einen Tag.
Für heute stehen dann die noch nicht erledigten ToDo-Punkte an. Also flott geduscht und losgelegt.

M.

MK-Professionalität

Vor einiger Zeit war ich schonmal in der Modelkartei angemeldet. Es hat mich jedoch ziemlich schnell genervt, außerdem ist die Seite absolut überladen und hat von Usability wohl noch nie im Leben etwas gehört.

Fotografisch war mir dann aber wieder etwas langweilig, also ein neuer Versuch. Der währt nun schon etwas länger, aber ist nicht weniger frustrierend. Man hat Ideen im Kopf, das passende Model meldet sich, man macht einen Termin aus. So weit, so gut.

Ich bekam dann in der Nacht um halb 2 eine Nachricht. Ob wir das um eine Stunde verschieben könnten. Ich schlief da schon. Bekam es aber noch mit. Also antwortete ich ihr, dass das ok sei. Und dass ich mit dem Treffpunkt, den sie mir vorschlug, einverstanden war.
Ich war am Treffpunkt. Eine Stunde später. Von dem Model keine Spur.
Eine halbe Stunde später eine Nachricht. Sie habe sich denken können, dass sie verschlafe, und so sei es nun auch gewesen, es täte ihr leid, aber wenn sie jetzt losgehe, wäre ich nicht mehr da.
Wir hatten zu diesem Zeitpunkt keine Handynummer getauscht. Aber dank smarten Phone konnte ich die Nachricht lesen. Und war leicht säuerlich.

Einen Tag später schrieb ich ihr via MK eine Nachricht, auf die sie bis heute nicht antwortete. Das ist nun auch schon ein paar Wochen her.

Heute bin ich mit einem Fotografen verabredet, der mich ins Boot holen will als Foto-Assi und für gemeinsame Projekte. Heutiges Model: Eins aus der MK.
Gestern Mittag schrieb er mir, dass sie ihm eine SMS geschrieben hätte, dass sie noch nicht weiß, wie es ihr heute gehe und sie da nochmal Bescheid geben werde.
Das hat sie dann heute morgen gegen halb zehn getan. Ich ging schon fest davon aus, dass das wieder nicht klappen wird, aber nun gut. Musste ich mich halt beeilen.
Also schnell zu mir gefahren, Sachen gepackt, Geld geholt und schon fast auf dem Sprung gewesen: SMS. Sie käme erst eine Stunde später.

Wie gut, dass ich noch nicht wirklich im Zug saß. Dennoch hätte es mir gut getan, diese eine Stunde länger zu schlafen.

Kein professionelles Model (selbst Profis sollten sich sowas nicht leisten). Und schon vorm Shoot soviel hin und her. Das kann ich persönlich nicht leiden. Es ist nicht so, dass man nichts anderes zu tun hätte, als sich den Wecker zu stellen und darauf zu warten, ob Madame in Laune ist, oder eben nicht. Da hab ich es wirklich fast lieber, man sagt gleich ganz ab und verschiebt es auf einen neuen Termin, als dass ich auf heißen Kohlen sitzen und abwarten muss, ob es klappt oder nicht.

Naja. Ich bin jetzt gespannt. In ca. einer Stunde fährt meine Bahn zum Treffpunkt.

Und allen angehenden Models, Visas und den ein oder anderen Fotografen lege ich das hier ans Herz.

M.

Mein WM-2010-Lied

Ich fand den französischen Beitrag zum ESC großartig. Er ist so eingängig. Lustig. Motivierend. Und verbreitet zumindest bei mir gute Laune. Einfach schwachsinnig. Wie es sich für ein Sommerlied gehört.
Für mich ein viel besseres WM-Lied. Kann man auch besoffen noch gut mitgröhlen. Wird mein Sommerlied. Fertig.