V.

Viel zu tun

Puuuh, da hatte ich echt einen straffen Zeitplan an diesem Wochenende.
Ich schrob gestern:

Habe heute einen straffen Zeitplan. Punkte auf der Liste: Gammeln. Ausruhen. Chillen. Relaxen. Entspannen.

Und es freut mich, mitteilen zu können: Ich habe jeden einzelnen Punkt geschafft! Nebenher pflegte ich meine Hämatome brav mit Sportsalbe. Bilde mir ein, es helfe. Tut trotzdem noch weh. Ist aber immerhin nicht mehr geschwollen.

Zeitgleich startete die Aktion: Melly ernährt sich wieder mal gesünder. Klappt soweit auch ganz gut. In Österreich stellte ich nämlich fest, dass ich in den letzten Monate viel zu wenig Gemüse und Obst zu mir nahm. Somit scheffelte ich täglich eine Kiwi, Wassermelone und einen Apfel in mich hinein. Das tat gut.
Zuhause gab es gestern einen Salat. Mit Paprika. Radieschen. Yummie. Heute gibt es auch wieder Salat. Mit Paprika. Radieschen. Und Mozzarella.
Außerdem liegen da noch eine Mango, zwei Kiwi und Trauben.

Anyway. Ich hatte ein entspanntes Wochenende. Auch die Woche sieht noch gut aus, bis es am Freitag mit Airberlin nach Hamburg geht. Die Vorfreude steigt.

Außerdem habe ich eine Idee für ein Fotoshoot. Schon lange. Aber kein fähiges Modell dafür.

Dieser Post ist aus der Reihe: Ich schreib mal was, auch wenn ich nichts zu sagen habe.

L.

Liebe Kinder gebt fein Acht ich hab euch etwas mitgebracht

5 Tage Österreich liegen hinter mir. 3 Tage Skipiste. 3 Tage snowboarden und rodeln auf der wohl längsten Rodelbahn der Welt.
Mein erstes Mal erlebte ich mit Nummer 13. Nummer 13 und ich, wir hatten ein wirklich inniges Verhältnis. Wir verstanden uns gut, ließen es am Morgen langsam angehen und kamen sicher ins Finale.
Die abendliche Wiederholung war dann schon etwas forscher und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Zwischnzeit und einem Aperol Spritz ging es weiter.
Der ein oder andere Sturz war aufgrund diverse Bodenwellen nicht zu vermeiden, gestaltete die Fahrt jedoch umso amüsanter.

Auch bei dieser Runde kamen wir alle sicher bis zum letzten Hang. Aber dieser letzte Hang hatte es für mich in sich. Nach einem Sturz wollte mich Nummer 13 einfach nicht loslassen und schmiegte sich an mich. Und somit gestalten diverse Mitbringsel meine Beine.

Bild 1: linkes Bein Innenseite etwas über dem Knie.
Bild 2: linker oberer Oberschenkelknochen außen.
Bild 3: rechter Oberschenkel innen.

Und ja, es ist mindestens so schmerzhaft, wie es aussieht. Und auch wenn ich direkt nach dem Sturz erst einmal nicht mehr stehen konnte, war es total lustig.

W.

Was machst du eigentlich die ganze Zeit?

Hallo sternchen, was machst du eigentlich die ganze Zeit und wo treibst du dich ‚rum?

Oh, schön, dass du fragst. Mir fehlt das hier so ein bisschen. Ehrlich. Aber ich komme nicht mehr dazu. Dafür mache ich andere tolle Sachen. Geld verdienen. Und mit beiden Händen ausgeben nämlich. Kaum zuhause bin ich dazu auch noch.
Vergangenes Wochenende fuhr ich, wie schön an anderer Stelle erwähnt, 9,5 Stunden mit dem Zug. Hin und zurück. Insgesamt. Für keine 24 Stunden Aufenthalt in Hamburg. Und es war ♥

Am Montag wollte ich dann Dinge erarbeiten, deren Deadline auf heute gesetzt war. Drückte mich ein wenig davor. Bekam Herzrasen und ein wenig Kopfschmerzen. Verbuchte es aber schnell als „psychisch“ und legte mich ins Bett. Gegen 21 Uhr brach dann mein Kreislauf in Sekundenabständen zusammen. Ständig. Jeder einzelne Knochen schmerzte von jetzt auf gleich. Schüttelfrost. Ich schleppte mich irgendwie wieder ins Bett und blieb dort dann auch. Einen Tag und zwei Nächte. Bis Mittwoch morgen. Und zwischendurch mit hohem Fieber. Aber hey, es hat geholfen, sodass ich am Mittwoch wirklich in einen Zug nach München steigen konnte.
Den Mittwoch Abend verbrachte ich dann mit Freundinnenreunion in München. Dazu an anderer Stelle mehr. Nur so viel sei gesagt: Es ist schon krass, dass man sich sofort wieder so nah fühlen kann, obwohl man sich eineinhalb Jahre nicht mehr gesehen hat.

Donnerstag stand dann im Zeichen der Arbeit. Mehr oder weniger. Eher Weiterbildung. PR2.0-Forum in der Bayrischen Akademie für Werbung und Marketing. Viel hätte man sich sparen können. Aber es gab auch zwei interessante Fallbeispiele. WWF und Carl Zeiss. Dann verabschiedete ich mich, holte Freundin ab, holten Koffer im Hotel ab, warteten auf meine Bahn und verabschiedeten uns.

Ich legte also innerhalb einer Woche knapp 2000km mit der Deutschen Bahn zurück.

Gestern Abend kurz vor elf war ich dann auch mal wieder in Karlsruhe. Fiel nach Ankunft in meiner Wohnung in einen festen Tiefschlaf, bis der Wecker um 7:30 Uhr unerbittlich klingelte und mich zu dem nächsten geschäftlichen Termin schickte.

Und nun sitze ich hier. Das Chaos um mich herum ist groß. Man mag nun meinen, ich sei jetzt auch erstmal hier, aber weit gefehlt. Morgen geht’s weiter. Hierhin nämlich. Olé olé!
Deswegen werde ich im Laufe des morgigen Tages sowieso verstummen. Keine Ahnung, ob es im Hotel WLAN geben wird. Ist mir aber auch recht egal. SCHNEE SCHNEE SCHNEE!!!! BERGE BERGE BERGE!!! ♥

Für diesen Spaß ließ ich mein Board wieder herrichten. Kaufte ich Snowboardhandschuhe mit Handgelenkprotektoren. Und eben schnappte ich mir im Schlussverkauf in der SportArena noch eine neue lila Snowboardhose mit ordentlicher Wassersäule und Wärmedämmung (hihi). Weil ich es kann. Nämlich.

Wisst ihr was? Meine Vorfreude ist riesig. Ich hüpfe wie ein kleines Kind an Weihnachten hier umher und freue mich sowas von übermäßig auf morgen.

Jedenfalls. Das mach ich grad so.
Selbstständigkeit läuft auch super. Dazu auch wann anders vielleicht mehr. Alles macht Spaß. Alles ist gut.

Eigentlich gehört in so einen langen Eintrag ein Bild. Hab ich aber nicht. Bring ich mit, ja?

Bis Mittwoch dann!

W.

Wochenende

Verbrachte mein Wochenende in Hamburg. In Zügen, U-Bahnen und auf einer Party. Mit so Internetmenschen. War gut. War aber auch lang.

Stellte fest, es gibt Menschen, die reden schnell, und wirr. Und führen Stalking-Listen. Das ist ok.

Fühlte mich alt, wurde aber jünger geschätzt. Das war nett.

Und jetzt möchte ich nicht noch 3 Stunden in diesem Zug hier verbringen. Möchte lieber in mein Bett. Und was zu essen. Und 500 Days of Summer anschauen.

I.

Isabelle

Einige Zeit vor Weihnachten erhielt ich eine Anfrage für ein Portraitshoot. Weihnachtsgeschenk für die Tochter. Ich traf mich darauf hin mit der Tochter, besprach das Wichtigste, machte einen Termin aus und fand mich wenige Tage später mit ihr im Studio wieder. Isabelle stand bis dahin noch nie wirklich vor einer Kamera, außer für Standardsachen. Oft ist das eine Gratwanderung, aber mir hat es wieder gezeigt, dass es zwar etwas länger dauert, bis diese Leute vor und mit der Kamera warm werden, aber man ihnen kein Standardgepose abgewöhnen muss. Sie haben nichts einstudiert, sondern sind erst einmal einfach nur unsicher.
Nach einiger Zeit bekamen wir das jedoch sehr gut in den Griff und wir hatten echt Spaß zusammen.

Da dies ein Auftragsshoot war, musste ich mir erst die Freigabe von Isabelle holen, diese Bilder veröffentlichen zu dürfen. Und ich bin sehr froh, dass ich dieses Ok bekam. Daher möchte ich die Ergebnisse hier mit euch teilen:

B.

Besser als…. na, ihr wisst schon!

Kündigte gestern im engen Kreis von rund 750 Leuten an, dass ich einen kuhlen Abend verbringen werde. Was ich dann auch getan habe.
Anfänglich war es leider sehr neblig und der Schnee war etwas härter, als erwartet. Und der Ton klingt leicht nach Unfall.
Aber seht selbst.

Hier klingt der Ton noch übler. Wenn man nicht hinsieht, könnte man meinen, ich sei irgendwo reingerauscht.