A.

A never-ending love story

Liebesgedicht

Ich bin im Agenturleben angekommen. Nie vor zwei Uhr nachts zuhause. Täglicher Alkoholkonsum. Erfüllung sämtlicher Agenturklischees.
Aber mal im Ernst: Mein Herz klopft tagtäglich hysterisch vor Freude.

Wenn der Wecker morgens klingelt und ich sehe, dass die Sonne scheint, verliebe ich mich in den Tag, in die Stadt, in die Menschen, schlichtweg ins Leben. Ich verlasse die Wohnung und laufe ins HQ und strahle, wie ein frisch verliebtes 14-jähriges Mädchen. Das Leben hier ist gut. Nein. Vielmehr großartig. Und in dieser Woche hat die Großartigkeit dieser Stadt, des Jobs und vor allem der Menschen um mich herum einen neuen Höhepunkt erreicht.

Neue Menschen sind in der Agentur. Neue Aufgabenbereiche tun sich vor mir auf. Länger bekannte Menschen wurden wichtig und habe ich fest in mein Leben geschlossen. Ich bin hochgradig euphorisch, weil alles so gut ist. So viel Spaß macht.
Mädchenabende mit Wein, indischem Essen, viel Gelächter und Gesprächen bis tief in die Nacht. Mal zu zweit, mal zu viert.
Abende, die erfüllt sind von Gesang, guter Musik und zauberhaften Momenten mit zauberhaften Menschen. Mein erstes Mixtape mit wundervoller Musik. So viele liebe Worte, Bestätigung, Hilfe und Vertrauen. So viele herzliche Menschen um mich herum, so viele angenehme Gefühle, so viele großartige Augenblicke, dass die Superlative ausgehen.

Manchmal fasse ich dieses Glück selbst nicht.

Und dann liege ich nach einer langen Nacht hungrig und frierend in meinem Bett und warte auf den Lieferdienst, weil ich seit geraumer Zeit unfähig bin, einkaufen zu gehen. Der Lieferjunge bringt mir mein Essen und erzählt mir etwas von Getränken, die er loswerden muss, aber die er jetzt leider nicht dabei hätte und sagt: „Ich komme nachher noch einmal in die Gegend. Dann bring ich dir was vorbei. Bis später!“

Ich meine, was ist da los? Die Menschen hier sind so wunderbar und nett, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte.
Ernsthaft, Hamburg, ich bin sehr, sehr verliebt in dich. Du bist eins der besten Dinge, die mir passiert sind. A never-ending love story. ?

Z.

Zeitmanagement

Tja. Irgendwie steht hier nicht mehr so viel und ich stellte gestern beim Durchblättern meiner letzten Artikel fest: Könnte genauso gut ein Tumblr hier sein. Bild aus dem Alltag. Wenige Zeilen Text. Das war’s.

Ich verbringe viel Zeit in der Agentur. Weil es angenehm ist, dort zu arbeiten und auch die Freizeit zu verbringen. Ich mag die Menschen. Allerdings passiert sonst nicht mehr viel. Ich fotografiere nicht mehr und lese kaum noch.
Letzteres ändert sich gerade wieder ein bisschen, da ich vorm Schlafen wieder das obligatorische Lesen eingeführt habe. Um abzuschalten. Auf andere Gedanken zu kommen. Um dann auch wirklich schlafen zu können. Zu viel negatives ist in den letzten Wochen fernab von der täglichen Arbeit passiert, das mir den Schlaf raubt.

Außerdem etabliert sich gerade, dass ich zweimal pro Woche schwimmen gehe. Eine gute und längst überfällige Sache, die sich nach jedem Mal sehr gut anfühlt. Am Dienstag geht’s weiter.

Und ich mag, dass es abends länger hell ist und ich freue mich auf mehr Sonnentage in Hamburg und Sommertage in der elbdudler-Kirche. Das wird alles ziemlich super.

H.

Hier könnte ihre Überschrift stehen

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Vielleicht kommt das jetzt überraschend, aber eigentlich ist das hier tatsächlich eins dieser Fotografie-Blogs. Schande über mein Haupt, dass hier so gar nichts mehr in diese Richtung passiert. So ist das, wenn man erst einmal einen richtigen Beruf hat. Harhar.
Egal.
Heute habe ich meine Kamera dabei. Ich brauche wieder einen Ausgleich. Eigentlich wollte ich wieder schwimmen gehen. Aber da meine Schwimmsachen noch in Karlsruhe liegen und erst am Wochenende den Weg zu mir finden, habe ich heute meine Kamera endlich mal wieder dabei. Wer weiß. Vielleicht mache ich damit ein Foto.