Man schickte mir den Link zu diesem Video. Bin den restlichen Tag beschäftigt aka. auf Tiervideos hängengeblieben.
Mein Problem mit Fitnessstudios
Ich muss dringend etwas für meinen Rücken und meinen sportlichen Ausgleich tun. Eine Weile lang ging ich (un-) regelmäßig schwimmen, aber seitdem meine Schwimmbegleitung nicht mehr bei uns in der Agentur arbeitet und kürzlich auch noch weggezogen ist, habe ich niemanden mehr, der mich dazu anspornt.
Joggen in freier Wildbahn ist nichts für mich. Aber Laufband ist super. Außerdem habe ich auch große Lust, endlich mal an einem Spinningkurs teilzunehmen. Für meinen geschädigten und muskellosen Rücken sind entsprechende Geräte mit Gewichten ganz gut. Was liegt also näher, als sich in ein Fitnessstudio zu begeben?
Ich war schonmal bei einem Fitnessstudio angemeldet. In der Oberstufe ging ich regelmäßig zu Hause ins Studio. War ganz angenehm, aber auch immer etwas weiter zum Hinkommen und die Öffnungszeiten waren doof.
Während des Studiums habe ich mich dann in einem 24-Stunden-Studio angemeldet. Das war ganz ok. Bis auf die Muskelspacken, die dich mit ihren Blicken förmlich ausziehen, und ihren unschönen Geruch verströmen. Ich ging also nicht so regelmäßig hin.
Nun liebäugele ich aber dennoch wieder mit einer Mitgliedschaft in solch einem Etablissement. Davon gibt es reichlich in Hamburg, aber wirklich mit einem anfreunden konnte ich mich bisher noch nicht so richtig.
McFit
Die Preise sind unschlagbar und es gibt einen virtuellen Spinningkurs (ob der was taugt?).
Für das Probetraining kann man direkt den Schwerpunkt Rücken angeben und die Öffnungszeiten sind fantastisch.
Allerdings liegen die nächsten Studios in der Kieler Straße. Von mir zuhause dort hinzukommen, ist ziemlich umständlich. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich jeweils ungefähr eine halbe Stunde unterwegs. Das will man dann auch wieder nicht so wirklich machen.
Ich höre jedoch immer wieder, dass diese Studios die bevorzugten Studios der Muskelarmee sind. Auch nicht wirklich die Gruppe, mit der ich meine sportliche Freizeit gerne verbringe. Außerdem kostet Duschen extra, es gibt keine richtigen Kurse und die Mindestlaufzeit einer Mitgliedschaft sind 12 Monate. So lange direkt binden? Ich weiß nicht.
Aureos
Dieses Studio wiederum ist direkt bei mir um die Ecke und hat ganz okaye Öffnungszeiten. Außerdem: SAUNA!
Die Mitgliedschaft kann man für einen, 6 oder 12 Monate abschließen, womit man die Kosten entsprechend beeinflusst (59,- bis 39,- Euro). Wenn man immer nur bis 18 Uhr trainiert, kostet der Spaß gleich nur noch 29 Euro für 12 Monate.
Der Preis liegt also etwas höher und soweit ich das mitbekommen habe, treffen die tollen Dinge, die auf deren Webseite angepriesen werden, nicht so wirklich zu (z.B. regelmäßige Aktualisierung des Trainingsplanes). Der Rückenkurs, der um 18 Uhr stattfindet, wird mich wohl auch eher nie sehen. Und auch sonst sind die Kurszeiten für mich leider nicht gerade so passend. Und dafür diese Kosten und 12 Monate binden? Hm.
Fitness First
Davon gibt es viele verschiedene Filialen und einige davon sind für mich sehr gut mit der Bahn zu erreichen. Die Studios sehen auf den Bildern super schön aus und der Laden am Rödingsmarkt bietet Spinning an. Auch sonst gibt es jede Menge Kurse zu den unterschiedlichsten Uhrzeiten.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass verschiedene Vertragslaufzeiten, ähnlich wie bei Aureos, möglich sind (3-, 6-, 12- oder 24-Monatsvertrag).
Über den Preis erfährt man auf der Webseite nicht so richtig etwas. Lediglich eine Preisspanne wird genannt. Tendenziell sind die Kosten jedoch höher. Außerdem kursieren Informationen, dass der Konzern wohl demnächst pleite ist. Auch nicht so wirklich zukunftssicher. Auch hier will man sich ja dann wieder ungern für einen hohen Preis binden.
Tja, und was mache ich nun? Mir ein Laufband in die Wohnung stellen?
Herbstzeit ist Suppenzeit

Sonntage sind zum Kochen da. Also wird heute mal wieder Suppe gekocht. Das letzte Mal hatte ich vor, den Rest portionsweise einzufrieren. Dies ging jedoch schief, weil es einfach so gut schmeckte und nach zwei Tagen alles weg war. Vielleicht klappt das heute besser. Allerdings probiere ich nun etwas herum und werfe zwei verschiedene Rezepte zusammen. Bin auf den Mix gespannt. ¯\_(?)_/¯
HAMBURG // Fräulein K.
Als wir mit der Agentur noch in der Schanze wohnten, war die Mittagessensauswahl scheinbar unendlich. In wenigen Laufminuten war man auf dem Schulterblatt und konnte jeden Tag etwas anderes essen. Es war das Paradies. Dann zogen wir nach Eimsbüttel und hatten nichts mehr. Wir mussten selbst kochen und die Bringdienste in der Umgebung freuten sich über den Umsatz. Aber das kann es doch wohl nicht gewesen sein. Da muss es doch noch mehr geben. Wir lernten unsere neue Umgebung weiter kennen und nahmen die längeren Mittagspausen in Kauf, um die Osterstraße entlangzulaufen und mehr Essensauswahl zu bekommen.
Bis dann vor einigen Wochen am Eingang der U-Bahnhaltestelle Lutterothstraße Werbung für Fräulein K. auf dem Boden prangte. Mit Pfeilen in die Richtung, in die Kaffeeliebhaber unbedingt gehen sollten. Ich ging jedoch in die andere Richtung. Dennoch nahm ich mir vor, herauszufinden, was Fräulein K. sein soll und was Fräulein K. so kann. Und vergaß es wieder …
Einige Zeit später las ich im Blog der elbmadame wieder davon und setzte mir zum Ziel, diesem Café unbedingt in naher Zukunft endlich einen Besuch abzustatten. Immerhin ist es in der näheren Umgebung und ich liebe es, Essen zu gehen.
Jeden Tag gibt es zwei Essen zur Auswahl. Was es ist, erfährt man auf der entsprechenden Facebook-Seite. Bisher waren es eine Suppe und ein anderes Gericht, sowie eine Karte mit Frühstücksgerichten und Kuchen. Sehr großartig für die kürzere unkomplizierte Mittagspause.
Die Einrichtung ist bunt gemixt und gefällt mir sehr gut. Ich habe mich sowieso sofort in dem liebevoll gestalteten Café sehr wohlgefühlt, was vermutlich nicht zuletzt an der Besitzerin liegt, die uns für diesen Freitag direkt eingeladen hat, die längeren Öffnungszeiten auszunutzen, und leckeren Wein sowie Biere, die sie aus Süddeutschland mit nach Hamburg gebracht hat, zu probieren.
Kommt also entweder morgen (Freitag, 18.10.) abends im Fräulein K. auf ein Gläschen Wein vorbei, oder esst dort gerne mal zu Mittag oder ein Stück Kuchen. Ich bin mir sicher, ihr werdet es nicht bereuen.
Besuchstipp: Freitag, 18.10. bis 22 Uhr geöffnet mit verschiedenen Weinen und Bier
Adresse: Stellinger Weg 38a 20255 Hamburg (Eimsbüttel)
Ein Wochenende in Dresden
Am Freitag vor einer Woche führte mich der Weg nach Dresden. Endlich mal die sächsische Landeshauptstadt sehen. Endlich mal was vollkommen anderes. Ich freute mich darauf und war gespannt. Das Hotel lag so gut, dass man alles Wichtige innerhalb von 15-20 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Volltreffer.
Somit verbrachten wir den kompletten Samstag damit, bei schönstem Wetter die Stadt zu Fuß zu erkunden. Zwinger, Theaterplatz, Semperoper (noch nie so sehr enttäuscht von einem Gebäude gewesen, ich hatte sie mir wesentlich größer und imposanter vorgestellt), Frauenkirche, Elbe, Neustadt.
Ich hatte mit mehr Touristen gerechnet und volleren Plätzen. Aber das war alles in Ordnung. Nicht besonders laut, nicht übermäßig viel los. Dresden ist schon ganz schön, muss ich sagen. Und der Dialekt hat mich immer wieder erheitert.
Abends war es schwer, einen Platz in einem Restaurant zu bekommen. Ausgesucht hatte ich mir ja das Dresden 1900. Die liebevoll betextete Speisekarte (Seite 7 im PDF) war dafür ausschlaggebend. Aber das dachten sich wohl alle anderen Dresdner und Touristen auch, also musste eine Alternative her. Die wir dann auch fanden. Allerdings war das Essen dort leider nur so mittel.
Am Sonntag frühstückten wir in Ruhe und ausgiebig und schauten uns dann noch die Bergbahnen (wundervoller Ausblick über Dresden, leider war das Wetter nicht mehr so gut) und die Kunsthofpassage an. Aßen zu Mittag und machten uns dann wieder auf den Weg zurück nach Hamburg. Das war ein schönes Wochenende und ein toller Kurztrip. Fahrt nach Dresden, wenn ihr da noch nicht wart.
Weltraumgrau feat. Altwerden
In letzter Zeit mache ich fancy Dinge an Wochenenden. So geschehen beispielsweise am letzten Wochenende.
Schön faul sollte es nach 3 Wochenenden ununterbrochener Anspannung werden (Geburtstagsfeierroadtrip nach Rostock, Freundebesuch, Heimatbesuch mit Flughafensachen, …). Somit lag ich seeeeeeehr lange im Bett und schaute mir meine Serien an (unterbrochen von kurzen Schlafeinheiten). Um dem schlechten Gewissen (und der Leere im Kleiderschrank) wenigstens ein bisschen entgegenzuwirken, trennte ich zumindest meine Wäsche und schmiss sie Ladung für Ladung in die Waschmaschine. Zwei Dinge mussten jedoch erledigt werden: a) Waschmittel kaufen und b) ein Paket wegbringen. Klar war also: Ich werde das Haus noch verlassen müssen.
So bastelte ich mir in meinem Kopf also einen Schlachtplan, wie ich in der Paketwegbring-und-Dinge-einkaufen-Sache am Besten vorgehe. Als mein Plan ausgereift war, legte ich los. Anziehen. Ein wenig Makeup ins Gesicht. Raus in den Kampf!
Lief alles überraschend gut und dann erinnerte mich Max unterwegs mit seinem Check-in im Apple Store daran, dass es ja neue iPhones gibt, ich vor einiger Zeit bereits eines bei Saturn vorbestellt hatte und enttäuschenderweise, nachdem alle iPhones bereits in den Apple Stores sowohl off- als auch online ausverkauft waren, nur eine Mail bekam, dass das alles vor Mitte Oktober wohl nichts mehr wird. Ich solle doch noch ein wenig geduldig sein. Das wäre von mir aus alles nicht weiter schlimm gewesen, wäre dieses wundervolle Stück Technik nicht bereits von mir bezahlt worden, wodurch Saturn schön mit meinem Geld arbeiten und ich keine Zinsen mehr dafür kassieren kann. Ein neuer Plan musste her. Irgendwie muss ich Saturn diese Köderei doch heimzahlen. Man könnte doch …
Haus verlassen, zu Plus , Budni, Rossmann, ab nach Hause, alles abladen, los zur U-Bahn Richtung Jungfernstieg.
„Hier hallo, ich, iPhone 5S. Schwarz. Da?“
„Schwarz haben wir leider nicht.“
O_________O
„Space … greeeeey?!“
„Richtig! Haha, dein Blick gerade eben!“
Haha. Ja. u__u Darüber macht man keine Scherze.
Wenige Minuten später hielt ich es in der Hand. Mein iPhone 5S. <3
Dann wurde ich noch gefragt, ob man mir helfen solle, das Ding einzurichten. Ach quatschi, mach ich Zuhause selbst. Bin ja schon groß. Ob ich denn eine passende SIM-Karte hätte. Äh. Jaaaa? Aber irgendwie war ich mir dann doch unsicher. Hat sich Apple vielleicht wieder ein neues Format einfallen lassen? Schnell mal nachschieben: „Also sofern es die gleiche, wie für das 4S ist.“ Wie überraschend die Antwort, dass dem selbstverständlich nicht so sei.
Ja. Schön. Ich hörte mein Kartenhaus der Samstagabendbeschäftigung von jetzt auf gleich in sich zusammenfallen. Dann erklärte mir der junge Apple-Genius jedoch, wie ich am schnellsten noch zu einem o2-Store komme und wenn ich Glück habe, habe dieser vielleicht auch so eine schicke kleine Nano-SIM für mich. Versuchen wir das mal.
Tschüss, tschüss, danke, schönes Wochenende und raus aus dem Store.
So, wo war jetzt nochmal dieser o2-Store? Welche Richtung? Was hat er gesagt? Herrje. Aber ich habe ja noch mein altes iPhone. Google Maps. o2. Achja hier. Wie lange hat der offen? 19 Uhr? OHA! Ist schon 18.48 Uhr. Dann mal schnell.
Gefunden. Rein.
„Hallo, ich brauche eine Nano-SIM-Karte.“
„Ja, und jetzt?“
„Ja, äh, habt ihr welche da?“
„Ja, wir haben Nano-SIM-Karten da.“ Riesig breites Grinsen. Was ist nur heute los am Jungfernstieg?
„Und wie geht das? Kann ich da meine Nummer behalten?
„Jo, kein Problem. Dauert jetzt kurz, sollte in 15 Minuten aktiviert sein, dann kannst du die nutzen.“
O________O
Ernsthaft. Ich hatte Papierkram erwartet. Bestellvorgang. 14 Tage Umschreibungsdauer. Aber doch nicht, dass ich innerhalb von 5 Minuten (!!) eine neue (!!) SIM-Karte in neuem Format (!!) mit meiner alten (!!) Nummer in Händen halte, die ich in 15 Minuten (!!) nutzen kann.
Technik. Daran erkennt man immer am ehesten, dass man alt wird. Das ist bis jetzt noch alles vollkommen unverständlich für mich. Aber es hat in der Tat erfolgreich funktioniert. Ohne jegliche Probleme.
Somit haben mir zwei Jungs den Abend und mein Vorhaben gerettet.
Und nach diesem überaus anstrengenden Nachmittag hatte ich mir einen Abend auf der Couch auch redlich verdient.
Nicht, ohne die Bestellung bei Saturn zu stornieren. Nur deshalb hab ich den Scheiß doch gemacht.
Tankstellen-CapriSonne-Kurzroadtrip
Es gibt Abende, da möchte man nicht gerne alleine sein. Man möchte noch Menschen um sich herum haben, aber auch nichts aufregendes machen. So passiert am Freitag.
Ins Auto sitzen und erst einmal etwas zu Essen besorgen. Und CapriSonne. Immer noch durstig zur nächsten Tankstelle fahren und die nächste CapriSonne in einer anderen Geschmacksrichtung kaufen. Dadurch entstand der Plan: Ein innerstädtischer Roadtrip von Tankstelle zu Tankstelle und überall eine andere Sorte CapriSonne kaufen. Der Plan war dumm und cool zugleich.
Wir klapperten also JET, Aral und Shell ab und merkten ziemlich schnell, dass der Plan zwar cool war, aber nicht ganz so durchdacht und vor allem die CapriSonne-Lieferanten nicht auf unserer Seite. Irgendwann wurden Kirsche und Orange nämlich dann doch langweilig, und ich wünschte mir Multivitamin.
Egal. Es war kurz unterhaltsam, ich sah die unterschiedlichsten Tankstellen und deren Besucher, sowie ein wenig mehr von Hamburg und für das nächste Mal schränken wir die Getränkeauswahl einfach weniger ein.
Video: Wohnungsputz, der Spaß macht
Der regelmäßige Wohnungsputz ist wahrlich ein leidiges Thema.
Da für das Wochenende ein kleiner Ausflug geplant ist, muss ich davor unbedingt noch meine Wohnung putzen. Denn es gibt nichts schlimmeres, als nach einem Kurztrip zurück in eine unordentliche Wohnung zu kommen.
Und nach diesem Video: Wer leiht mir sein Skateboard?
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September also

Heute ist der 1. September. Der August ist vorbei und somit denke ich an Herbst. Bunte Bäume. Laubgeruch. Regen. Passend dazu ist das Wetter an diesem Wochenende auch gar nicht mal so gut gewesen. Ich hatte keine Lust, die Wohnung zu verlassen, um mir Frühstück beim Bäcker zu holen. Also habe ich heute wieder einmal zum good old Smoothie gegriffen. Ein wenig Sommer. Ein wenig Frische. Aber fangen wir mal mit dem Anfang des Wochenendes an.
Nachdem wir am Freitag ein wenig in der Agentur feierten und unter anderem unseren neuen Praktikanten Willkommen hießen, wollte der Samstag auch eher langsam angegangen werden. Dumm war nur, dass gewisse Dinge erledigt werden mussten, die nur am Samstag erledigt werden konnte (einkaufen). Aber jedes Mal, wenn ich los wollte, kam ein erneuter Regenschauer vom Himmel herab. Irgendwann trotzte ich dem Wetter, wartete einen letzten Regenschauer ab und ging dann los. Somit frühstückte ich also erst um 14 Uhr einen leckeren Bagel mit gutem Cappuccino. Nach einem Besuch im Baumarkt (die Mitarbeiter waren super unfreundlich und keiner hatte Bock, mir auch nur irgendwie zu helfen) ging es zum Mittag essen in den IKEA nebenan. Gekauft wurde nichts, aber wenn man schon einmal in der Nähe ist, muss so ein HotDog mal eben so sein. Es war supervoll. Überall standen Menschen an. Selbst bei der Softeismaschine. Samstag. Großstadt. Schnell wieder nach Hause. Dort verbrachte ich dann Suppe kochend meinen Abend, als es um halb neun bereits dunkel wurde.
Der Geruch von Lauch und Sellerie strömte durch die Wohnung, Kerzenlicht flackerte und ich genoß die Ruhe sehr. Herbststimmung kam auf und es fehlte nur noch die Kanne voll Tee und ein gutes Buch.
Stattdessen schaute ich meine Serien weiter und löffelte eine Suppenschüssel nach der anderen aus. Das Aufräumen der Wohnung sollte auf Sonntag verschoben werden.
Aber was soll ich sagen? Auch heute ist so ein lazy Herbsttag, an dem ich mich zu nichts bewegen kann. Ich schaffte es bisher vom Bett auf die Couch. Auf dem Weg wechselte ich von Pyjamahose zu Jogginghose und warf eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine, um das schlechte Aufräumgewissen zu täuschen (habe diese Ladung mittlerweile sogar aufgehangen). Dann vergrub mich unter meiner Decke und ließ mich durch Serien berieseln.
Dafür ist dieses Wetter da. Für solche Aktionen ist der Herbst da. Einfach nicht den Drang haben müssen, nach draußen zu wollen, das schöne Wetter genießen.
Ich liebe Herbst. Ich finde, es ist eine der schönsten, wenn nicht sogar die schönste Jahreszeit. Aber dazu ein anderes Mal vielleicht mehr.
Denn nun werde ich doch einmal kurz meine Wohnung verlassen, und mich zu meiner Verabredung begeben. Tschüss Windstille, tschüss ordentliche Haare, hallo Herbstwind!
Und euer Wochenende?


















