B.

Bewerbungsmarathon

Meine Bewerbung an der TU Berlin scheint angekommen zu sein. Zumindest steht im Onlineüberprüfungsinterface, dass sie sich im Post-Eingang befindet. Und das, obwohl erst am letzten möglichen Tag abgeschickt. Danke, liebe Deutsche Post! Endlich mal wieder was richtig gemacht.

Und dieses Special der TU finde ich natürlich auch sehr angenehm. Somit kann ich verfolgen, wo sich meine Bewerbung befindet und muss nicht auf die Absagen- oder Zusagenpost warten. Mehr davon!

Was anderes: Weiß jemand, wie das mit den konsekutiven Masterstudiengängen ist, die keine Berufspraxis erfordern?
Bedeutet: Wird mir meine Berufserfahrung auf meine Bachelorabschlussnote in einem Bewerbungsverfahren für einen Master später angerechnet oder nicht?

C.

Chaosqueen

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Ha, ich habe das Chaos bewältigt. Alles fein säuberlich strukturiert nach Themenfeld (Basisliteratur/Einführung/Überblick bis hin zu Einzelstudien) abgeheftet und die Bücher zumindest mal nach ihrer Größe sortiert.
Jetzt werde ich noch flott eine Kleiderschublade ausmisten und dann weiter querlesen und zusammenfassen. Und ja, mein Thema ist echt spannend. Nur das Schreiben, das will noch nicht so, wie es eigentlich sollte…

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Ü.

Überfrachtung

Jede Menge weitere Kopien, Artikel, Aufsätze, Bücher. Ich bekomme das gerade alles nicht mehr gescheit bewältigt. Die Übersicht fehlt mir.
Daher habe ich mir nun doch nochmal Citavi installiert. Schön brav auf dem USB-Stick, damit auch mit beiden Rechnern nutzbar.
Für jeden Artikel, jedes Buch und jeden Aufsatz gibt es nun einen Eintrag. Ich kann selbst Schlagwörter eingeben und kurze Zusammenfassungen dazu hinterlegen.

Erst wollte ich das von Hand machen. Aufschreiben in mein liebes, gelbes Büchlein. Aber das überblicke ich spätestens nach dem dritten Buch nicht mehr wirklich. Daher nun der Versuch.
Der Plan: Bis Mittwoch Abend sind alle Quellen in Citavi eingebunden und mit entsprechenden Zusammenfassungen hinterlegt. Welcher Stapel mir bevorsteht, und wieviel Arbeit das sein wird, das werde ich morgen mal bildlich darstellen. Heute habe ich keinerlei Muse, die Kamera anzuwerfen und Fotos einzubinden.

Ich überlegte, ob ich wohl die Nacht zum Tag machen soll, und in dieser Zeit an dem Projekt arbeite. Aber irgendwie kann ich mich derzeit nicht dafür begeistern.
Dementsprechend suche ich gleich mal das Bad auf und verziehe mich anschließend mit dem Herrn Bolder und Citavi ins Bett. Ich brauche nämlich keinen Schreibtisch oder Stühle. Ich komm auf dem Boden und im Bett irgendwie besser klar. Das erinnert mich an die guten alten Zeiten…

T.

Tagesplanung

Der heutige Tagesplan:

Anziehen.
Zur Post radeln.
Zur Universität radeln.
Kopierkarte zum letzten Mal in meinem Leben aufladen.
Bücher und Artikel kopieren.
Bücher verlängern.
Fachzeitschriften kopieren.
Nach Hause radeln.
Mädchenfernsehen kucken. (Gossip Girl und 90210)
Lesen, lesen, lesen.

N.

Nächtliches Treiben

Ich kann nicht einschlafen. Und bevor ich meine Zeit sinnlos mit irgendwelchen Einschlafhinunherwälzritualen vergeude, habe ich mal flott eine weitere Bewerbung geschrieben.
Auf einmal sprudelten die Sätze aus meinem Hirn und wollten irgendwie festgehalten werden. Also mal los geschrieben (seit Beginn der Thesis habe ich immer einen Stapel Blätter inklusive Stift neben meinem Bett liegen). Nachdem mir nichts weiteres einfiel, holte ich den Laptop ins Bett und sah mir die entsprechende Stellenanzeige nochmal an. Darauf hin folgten noch ein, zwei Sätze.

Doch erst morgen werde ich das Ganze ordentlich zusammenfügen und abschicken.
In der Hoffnung jetzt Schlaf zu finden verbleibe ich mit einem herzallerliebsten: Gute Nacht!

L.

Lesestoff

Heute habe ich meiner Thalia einen kleinen Besuch abgestattet. Nicht um Bücher zu kaufen, die stapeln sich zur Zeit auf meinem Schreibtisch. Sondern um Zeitschriften zu besorgen. Und in Erfahrung zu bringen, ob die eine bestimmte Fachzeitschrift führen. Tun sie jedoch nicht. Anyway.
Es gab zwei Zeitschriften. Nochmal Madame „myself“ als seichte Kost und Was wird aus mir? aus einer neuen Spiegel-Special-Reihe.
Dem Spiegel bin ich seit geraumer Zeit nicht mehr so sonderlich zugetan. Aber dieses Exemplar hat mich mal wieder sehr interessiert. Ein wenig quergeblättert und beschlossen: Ja, ich glaube die fast 7 Euro ist das Ding wert. Und ich fühlte mich als Kind der Krise auf Arbeitssuche angesprochen.

So eben habe ich nochmal von vorne bis hinten durchgeblättert (gelesen wird das auf dem Weg nach Berlin, damit ich den Liebsten ordentlich zutexten kann, bis er entnervt so tun wird, als wäre er waaaahnsinnig beschäftigt). Und ja, ich freue mich auf die Artikel. Die Ausgabe ist ansprechend designt, die Artikel in einer angenehmen Länge. Schau’n wir mal, was das so kann. Ich werde berichten.

F.

FRoSTA ist auch für mich da

MJ-4360

Endlich ist es soweit. Meine Gebete wurden erhört. Kurz bevor ich dem Slogan „FRoSTA ist für alle da.“ nicht mehr geglaubt habe, erfreute sich mein Herz beim Anblick des lange Gesuchten: Wok Mango-Curry
Ich habe das Zeug vergeblich gesucht. Seitdem ich das erste Mal die Werbung gesehen habe. Meine Liebe zu Mango und Curry kann und will ich nicht abstreiten. Daher war das Zeug echt der Himmel auf Erden.
Ich erinnere mich noch so genau, als wäre es gestern gewesen. Die abendliche Karlsruher Essensplanung stand an. Und ich hatte mein Essen gefunden. Der Weg führte mich sogleich zu Rewe City in Karlsruhe. Fehlanzeige. Ich war sehr enttäuscht und frustriert. Aber ich gab nicht auf. Meine ganze Hoffnung trug ich zu Rewe Marburger Straße, Gießen. Ha, da, das Preisschild. Juhu! Jetzt nur noch finden. Aber auch eine gefühlte Ewigkeit später, halb in der Gefriertruhe, mit abgefrorenem Arm: Fehlanzeige. Aber immerhin wusste ich jetzt, was mein Himmel-auf-Erden-Essen kosten soll.
Nach einigen weiteren wiederholten Fehlversuchen gab ich die Suche auf.

Doch dann kam die letzte Woche. Und ich wurde wieder daran erinnert. Also nahm ich all meine Hoffnung wieder zusammen und machte mich auf den abenteuerlichen Weg.
Die FRoSTA-Webseite sagte mir, dass mein tegut das Essen haben sollte. Wohin führte mich also der Weg? Genau. Auch hier suchte ich lange. FRoSTA-Gerichte aufgeteilt auf 3 unterschiedliche Gefriertruhen, weit voneinander entfernt. Aber was tut man nicht alles. Halb frustriert wollte ich schon aufgeben, aber dann sah ich es: Das Preisschild! Hoffnung!!!
Aber nein, auch nachdem ich diese Truhe einmal umgeräumt hatte, keine Spur von Wok Mango Curry. Unverrichteter Dinge und frustrierter als je zuvor wieder nach Hause. Jedoch mit einem Plan in der Tasche: Ich werde noch ein einziges Mal danach suchen. In einem der Läden, die es eigentlich haben sollte. Geht das wiederholt schief, gibt es eine traurige, frustrierte, bitterböse E-Mail an FRoSTA (wer hat sich denn bitte diese blöde Schreibweise ausgedacht? Das muss ich an dieser Stelle mal anmerken!).

MJ-4361

DIESE Gebete wurden wahrlich erhört. Denn vorgestern tauchte ich nochmal bei tegut auf. Und siehe da: Es gab mein geliebtes Mango Curry. Lecker, lecker, lecker. Aber 500g sind einfach viel zu wenig.
Nun ist FRoSTA also auch für mich da. Und ich bin glücklich darüber.
Danke!