B.

Berlin-Wallpaper

Daher, dass die nächste Ausstellung meiner Bilder bevorsteht, kramte ich mal wieder ein wenig im Archiv.
Ich stehe auf Berlin. Das ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Somit habe ich mir gleich ein neues Hintergrundbild eingerichtet. Jemand wollte das haben. Hier ist es.

Ihr dürft es auch haben. Viel Spaß damit. Über Screenshots mit Wallpaper im Einsatz freue ich mich. =)
1280×800
1280×1024
(Bei den Auflösungen war ich mir nun nicht sicher. Die gewählten waren die häufigsten, laut Statistik.)

V.

Versammelte Gemeinde

In erster Linie fuhr ich wegen der Leute zur re:publica 2011. Es war die beste Gelegenheit, viele Menschen aus meiner Timeline und aus meinem RSS-Reader auf einmal zu treffen. Und da diese Menschen aus den unterschiedlichsten Gegenden Deutschlands kommen (naja, die meisten aus Hamburg), war es auch eine günstige Gelegenheit.

Aber wen traf ich denn jetzt eigentlich so? Sofern ich mich erinnere, dürften das die folgenden Personen gewesen sein (ich versuchte mich an einer chronologischen Reihenfolge, die allerdings irgendwann -aus Gründen- durcheinander geriet):

Nina // Jojo // Christoph // Martin // Marcel // Andreas // Nils // Jan // Chris // annaFrOst // Jakob // David // Timm // Christiane // Marian // Alex // Flo // Hakan // Thang // Elena

Sollte ich jemanden vergessen haben, war das sicher böse Absicht und geschah in vollem Bewusstsein. Dürft mir aber trotzdem Bescheid geben.

B.

Bauchkribbeln

Heart

Es fühlte sich gut an, inmitten von Menschen zu sein, die sind, wie du selbst. Niemand, der sich echauffiert, weil du einen angefressenen Apfel mit dir herumträgst, ständig am Twittern bist, auf dein Telefon schaust, merkwürdige Dinge tust, manchmal auch einfach mal unendlich peinlich bist, dich aufregst, Leute disst, Dinge nicht verstehst.
Leute, die so selbstironisch sind, wie du selbst. Menschen, die Witze auf deine Kosten machen, über die du dich aber ebenso lustig machen kannst, ohne dass sie sich persönlich angegriffen fühlen.
Menschen, mit denen man gemeinsam über alles und jeden lachen kann.

Nach weiteren 4 Tagen mit diversen Menschen kann ich sagen, dass einige dieser Internetbekanntschaften für mich zu Freunden geworden sind. Bestimmte Menschen wurden mir wichtiger. Ich verbrachte mit ihnen sehr gern meine Zeit und hatte sehr viel Spaß, wenig Schlaf, viel gelacht und führte unterhaltsame Gespräche. Ja, ich hatte eine gute Zeit. Und das war mir das Wichtigste.

Und wenn so eine Veranstaltung damit endet, dass jemand sagt, du solltest in einer anderen Stadt wohnen, und das ein unfassbares Bauchkribbeln und Nachdenken bei dir verursacht, dann hast du alles richtig gemacht und alles ist gut. Danke! <3

r.

re:publica ist, was du draus machst

So. Das war’s. Mein erstes Mal re:publica ist vorbei. Wie war’s?

Es war ok. Ich habe es nicht bereut. Den ersten Tag war ich wohl komplett damit beschäftigt, sowohl mein Macbook als auch mein Milestone in das WLAN zu bekommen. Das Telefonnetz von o2 war komplett unbrauchbar. Somit war ich absolut vom Netz abgeschnitten. Fühlte sich ein wenig an, wie amputiert. Alle twittern, nur du nicht. Und somit konnte ich mich auch am ersten Tag mit niemandem irgendwie treffen, weil ich schlichtweg nicht mitbekam, wo sie sich herumtrieben. Am Nachmittag half mir OddNina, den kalten Entzug ein wenig abzudämmen, indem sie sich mit mir ihr iPad teilte, das ohne Probleme ins WLAN kam.
Und ein wenig später eilte mein persönlicher Held des Tages vorbei: Nils. Jungs, wenn ihr Mädchen auf einer Nerdveranstaltung sowas von glücklich machen wollt, dann verhelft ihren Endgeräten ins Netz. Ohne Schmarrn. Nils schaffte das und ich war unendlich dankbar und happy. An dieser Stelle noch einmal danke dafür. ♥
An den darauffolgenden Tagen funktionierte die ganze Onlineseierei wesentlich besser und somit war ich auch entspannter.

Inhalt

Zur rp11 selbst: Ich bin mit wenig Erwartungen an die re:publica nach Berlin gefahren. Ich sah mir das Programm nicht an. Ich wusste, dass ich mich in erster Linie darauf freue, alle mir bekannten und wichtigen Internetmenschen auf einem Haufen treffen zu können.
Das Programm sah ich immer am Tag selbst und das reichte. Ja, ich hörte mir Dinge an. Und ja, ich war auch enttäuscht. Es waren spannende Themen dabei. Oder besser: Sie hätten spannend sein können. Aber es ist unheimlich ärgerlich, wenn weder Titel noch Inhaltsbeschreibung letztendlich wirklich zu dem Dargebotenen passen. Ich stellte mir so oft etwas komplett anderes inhaltlich vor, als das, das ich dann wirklich zu hören bekam.
Der größte Reinfall war dann wohl Blogs in Deutschland und Öffentlicher als öffentlich. Veranstaltung 1 war ein reines Rumjammern und mit 20 befragten deutschen Politbloggern nicht wirklich repräsentativ. Da wäre mehr bei herumgekommen, hätte man die Anwesenden befragt.
Und die zweite war ein – ich nenne es mal so – seeeeeehr langes Zitat. 30 Minuten lang. Awesome. Niemand wird dazu gezwungen, ein Panel anzubieten. Wenn man also nicht frei vor Leuten sprechen kann, sollte man es lassen. NIEMAND kann 30 Minuten am Nachmittag einem vorgelesenen Text, der noch dazu unendlich langweilig war, zuhören.

Und dass die spannenden Panels dann oft in viel zu kleinen Räumen stattfanden und man schlichtweg nicht mehr ‚reinkam, fand ich gelegentlich auch äußerst schade. Aber daran wird gearbeitet.

Aber Gemeckere gab es genug. Ich sah auch Vorträge, die ich gut und sehenswert fand. Und das waren folgende:

Talent imitates, Genius steals
Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem
Was hat das Internet je für uns getan?

Und den von Sascha Lobo werde ich mir noch nachträglich anschauen, weil ich nicht dran teilnehmen konnte.

Und zimtsternin so?

Im Übrigen könnte Dank diverser Fotos und Tweets der Eindruck entstehen, ich hätte nur geschlafen.

Es gibt jedoch ein Beweisvideo, das dem nicht so war. re:publica Tag 1 Minute 1:01. Viel Spaß.

Ende.

Jedenfalls. Ich erwartete keine großartig neuen Erkenntnisse. Die hätte ich vorher eh schon im Internet gelesen. Dafür ist es da. Die, die jammern, jammern auf hohem Niveau. Ihr wollt Barcamps? Dann geht doch da hin.
Ich hatte eine wunderbare Zeit mit viel Spaß, Gesprächen und Leuten. Mehr dazu später.

Achja, ich verdiene mein Geld mit Social-Media-Beratungszeugs. Und auch ich verstehe jetzt, wieso Social-Media-Berater so oft so verabscheut werden. Ihr ward peinlich!

r.

re:publica 2011 – Tag 1

Mein allererster Tag re:publica. Spannend war’s. Allerdings weniger wegen der Vorträge als vielmehr aufgrund der Leute. Tolle Leute.

Pünktlich zur Eröffnung saßen wir im Friedrichstadtpalast auf den besten Plätzen. Die erste Keynote gab es dann zum Thema Design Thinking. Ganz ok. Wenn auch nicht unbedingt zwingend eine Eröffnungskeynote wert.

Anschließend saßen wir ein bisschen in Geek Politics and Anonymous, hingen in Sitzsäcken bei Nintendo rum und gingen Mittagessen um wieder pünktlich zu Von Lolcats bis Eisner-Award in der ersten Reihe zu sitzen und Jojo zu lauschen.
Talent imitates, Genius steals war auch ein sehr guter und interessanter Vortrag. Die Vorfreude auf Blogs in Deutschland entpuppte sich als großer Fehler. Studie. 20 Politblogger. Repräsentativität olé. Nein. Das war nichts. Bester Kommentar (sinngemäß): Wenn niemand kommentiert, liest vielleicht einfach niemand dein Blog. Und 20 Blogger? Come on.
Aber auch das konnte getoppt werden. Öffentlicher als öffentlich war dann eher eine Vorlesung. Eine schlechte. Und die Betonung liegt auf Lesung. Es war ein… sagen wir… seeeeeeehr langes Zitat.
Niemand zwingt euch, einen Vortrag zu halten. Wenn ihr es nicht könnt, dann lasst es doch bitte einfach.
Das Thema Podcast und Radio als Werkzeuge der Öffentlichkeitsarbeit wurde dann von Tim Pritlove glücklicherweise besser und unterhaltsamer vorgetragen.

Dann war für mich erst einmal Ende und ich brachte meinen Kram zurück. Verpasste dann jedoch den Sascha-Lobo-Vortrag. Aber das ist ok. Hoffe auf eine Aufnahme und nachträgliches Anschauen.

Abendplanung verlief etwas unkoordiniert, aber klappte irgendwann dann auch. Nur merkte ich beim Runterkommen, dass da irgendwas im Busch ist. Und tatatataa, heute morgen erwachte ich nassgeschwitzt, mit Halsschmerzen und dickem Kopf. Unschön.

Mal sehen, wie ich den heutigen Tag ‚rumbekomme.

B.

Berlin und #rp11


Heute ist es für mich so weit. Ich packe meine Koffer und mache mich auf nach Berlin. Ich wünsche mir, dass niemand streikt, ich meinen Anschlusszug bekomme (Dass ich in Hannover umsteigen muss, ist ein wenig ungewohnt. Bisher war das immer Kassel-Wilhelmshöhe.) und genau zu der geplanten Uhrzeit in Berlin ankomme. Schaffen wir das, liebe Bahn? Fände ich sehr schön.

Ich freue mich auf meine Lieblingsstadt, meine Lieblingsbloggerjungs, Lieblingsbloggermädchen und eine wunderschöne Zeit.

Dummerweise ist vor so einer Reise immer noch einiges zu tun. Diesen Dingen werde ich jetzt einmal meine Aufmerksamkeit widmen um mich dann kurz vor 17 Uhr in meinen ICE zu setzen.

P.

PringlesPost

Ich gewann bei sex-sells-electru Pringles.
Heute brachte mir mein Lieblings-DHL-Liefer-Mensch ein kleines Päckchen vorbei. Ich war irritiert, weil nichts bestellt, aber nach dem Öffnen war alles klar.

Beim Gewinnspiel war mein Favorit ganz klar Salt&Pepper. Die habe ich auch gleich ausprobiert und sie sind ganz lecker. An Ketchup wagte ich mich bisher noch nicht. Aus Gründen. Ketchupchipszeug schmeckt nämlich meist nicht. Vielleicht verteile ich sie nächste Woche.

Jedenfalls: Danke Thang, danke Pringles.

I.

In Karlsruhe ist jetzt nämlich Sommer


Einfach mal den kompletten Tag draußen verbringen. Oh wie ist das schön.

Mittagessen gehen. Im Garten in der Sonne rumliegen. Einkaufen gehen. Alle Fenster aufreißen und am Schreibtisch sitzen. Und das alles bei 25° Grad Celsius. Karlsruhe überspringt dann einfach mal den Frühling und macht gleich Sommer. Zumindest heute.

Es könnte immer Sommer sein. Das hebt die Laune enorm. Sommer mit Sonne, blauem Himmel und warm und Winter mit viel Schnee, Sonne, blauem Himmel und kalt. So etwas macht mich unheimlich glücklich.

Dummerweise plagt mich seit gestern irgendeine mysteriöse Allergie. Juckende Haut an Hals und Gesicht. Sieht ein bisschen aus, wie Orange. Ich habe keinerlei Ahnung, woher es kommen könnte und habe vorsichtshalber nach einem Tag noch einmal mein Bett frisch bezogen. In der Hoffnung, dass das hilft.
Aktuell schmiere ich mir Quark ins Gesicht, weil das angenehm kühlt. Macht bitte, dass das morgen wieder weg ist. =(

Und jetzt esse ich Kekse. Und trinke Milch. Und esse nachher vielleicht noch ein Eis. Und wünsche euch ein schönes Wochenende.