J.

Jetsetleben

css is awesome

Die Projektwoche geht zu Ende und ich habe mir nochmal eine der dev-related Tassen in der Büroküche für meinen Tee geschnappt. Es ist Freitag, die Entwickler-Witze werden immer schlechter, draußen scheint die Sonne und es soll heute noch 14 Grad warm werden.

In ein paar Stunden setze ich mich dann in einen Zug der Deutschen Bahn und fahre noch weiter in den Süden. Familienbesuch, weil Mamageburtstag, Freundvorstellung, Familientreffen. Am Sonntag beendet dann ein Flugzeug Richtung Hamburg meine kleine Rundreise. HamburgFlensburgHamburgStuttgartFreiburgEmmendingenBaselHamburg.

Allmählich macht sich das Gefühl breit, dass ich derzeit mehr aus dem Koffer und Rucksack lebe, als aus einem Kleiderschrank. Hotels. Ferienhäuser. Zwei Wohnungen. Packen, in ein/e/n Auto/Flugzeug/U-Bahn/Zug/Bus steigen, Hotelzimmer beziehen, packen, zurückreisen, Wäsche waschen, trocknen, packen. Die derzeit wenigen freien Wochenenden blocke ich mir bewusst mit einem Termin für Quality Time. Das verlangt der kleine Spießer in mir.
Selbstverständlich finde ich es auch ganz schön so viel unterwegs zu sein, mit den verschiedensten Menschen zu tun zu haben, rumzukommen, andere Dinge zu sehen.
Am allerschönsten ist es jedoch, wieder nach Hause nach Hamburg zu kommen, die Tür zur eigenen Wohnung hinter sich zu schließen und im eigenen Bett zu schlafen.

S.

Sonntagsausflug nach Fehmarn

Brücke ins Meer

Jetzt, da das hier mit meiner Mediathek endlich wieder funktioniert (das Memorylimit war nach dem Serverumzug zu niedrig eingestellt und Thumbnails konnten nicht mehr generiert werden), kann ich nun auch mal ein paar Fotos veröffentlichen. Los geht’s!


Einfach mal raus aus der Stadt. Kann man mal machen. Eigentlich sollte es nach Scharbeutz oder Timmendorfer Strand gehen. Doch auf der Autobahn entschlossen wir uns kurzfristig dazu, nach Fehmarn zu fahren. Beide nie dagewesen. Können wir ja mal gemeinsam erleben.

Dort angekommen liefen wir in der Sonne am Strand entlang. Kotzromantisch und dennoch schön. Auf dem Rückweg ging dann allmählich die Sonne unter und die letzten Sonnenstrahlen sollten noch fotografisch eingefangen werden. Da es dann doch sehr kalt wurde, wärmten wir uns bei einem Stück Kuchen und Kaffee bzw. Chai in einem kleinen Café auf. Anschließend ging es wieder zurück nach Hamburg. Ein ganz kurzer Trip und doch so erholsam. Sonntagsspaziergang mal anders.

Pssssst! Klick aufs Bild öffnet Slideshow in größer.

Brücke nach Fehmarn

Gegenlicht

Strandspaziergang mit Meer

Strandspaziergang mit Meer

Sonnenuntergang auf Fehmarn

Sonnenuntergang auf Fehmarn

Brücke ins Meer

W.

Was ist eigentlich mit Schnee?

Liebes Wetter,
ich finde dich gerade echt doof. Ich weiß, der normale Großstädter ansich mag Schnee nicht so besonders. Der schmilzt irgendwann und vermischt sich mit dem Straßenautodreck. Das sieht zwar meist wirklich nicht besonders schön aus, aber ich liebe Schnee. Offensichtlich gibt es auch immer mal wieder Schnee. Nur leider nie dort, wo ich mich gerade aufhalte. Schnee trollt mich. Das frustriert mich und führt dazu, dass ich mir tatsächlich bereits wünsche, dass endlich Frühling wird, weil dann tendenziell eher angemessenes Wetter ist. Winter ohne Schnee und mit nur kalt ist doch nix.

Hinzu kommt, dass mich mein Frauenzeitschriftenverschleiß in Arztwartezimmern zu ganz dummen Gedanken verleitet. Zum Beispiel, dass ich diesen Trenchcoat von Esprit ganz großartig finde und haben möchte, obwohl die Mieterhöhung und Studienkostenrückzahlung eine andere Sprache sprechen. Frustration mit Shopping bekämpfen – das hat schon immer ganz hervorragend funktioniert.
Vielleicht wird es Zeit für ein Spendenkonto. #firstworldproblems.
(Ich schrieb zuerst #fistworldproblems und fand, ihr solltet das wissen.)

Also, wenn schon kein Schnee, wird dann bitte bald Frühling? Trenchcoat ist angenehmer, als dick eingepackt zu sein und mit von der Mütze elektrisierten Haaren durch ein eiskaltes Hamburg ohne Schnee zu stapfen. u__u

E.

Ein Wochenende in Berlin

Recht kurzfristig entschlossen: Einfach mal wieder ein Wochenende in Berlin verbringen. Habe ich auch schon lange nicht mehr gemacht. Allerdings war dann alles anders, als geplant. Im Bus auf dem Weg habe ich mir gedacht, dass es doch ganz witzig wäre, sich mal wieder zu verrenken und auf der Fahrt nur eingeschränkt Luft zu bekommen. Samstag Abend nach dem Essen hatte ich dann übelste Probleme mit meinem Magen und plagte mich 4 Stunden lang mit Schmerzen und lernte den Badezimmerboden im Hotelzimmer ganz genau kennen.

Aber sonst war’s schön. Ausstellungen besucht, über Fotografie gesprochen, Menschen kennengelernt, gute Unterhaltungen geführt, Spaß gehabt. Bei der Wiederholung mal meinem Körper klarmachen, dass er sich nicht so anzustellen hat.

 

U.

Umfrage 2014/2015

Umfrage

Na, 2014? Wir sind wirklich keine Freunde geworden, hm? Turbulent. Traurig. Entscheidend. Trennend. Durchwachsen. Verändernd. Aber das ist alles ok. So ist das manchmal.
Ab heute Nacht gehen wir getrennte Wege.
2015 wird sich einige ändern, dazu die Tage vielleicht noch einmal mehr.

Und da sich auch hier wieder etwas ändern soll, möchte ich mal wieder eine kleine Umfrage starten. Freue mich auf eure Antworten und wenn ihr zahlreich daran teilnehmt.

Diese Umfrage ist leider bereits beendet.

F.

Fröhliche Weihnachten

Na, ist bei euch auch grade Weihnachten? So ein Zufall!
Macht euch ein paar schöne Tage. Denkt dran, dass es immer noch eure Familie ist und wenn ihr euch wirklich nicht gerne habt ein pragmatischer Vorschlag: Lasst den Scheiß nächstes Jahr einfach bleiben.

Ich freu mich aufs Essen und die ganze Familie nachher, aber auch auf ein paar entspannte Tage wieder zurück in Hamburg. Das Wellnessprogramm dafür ist bereits geplant.

A.

Advent, Advent

Ich liebe, liebe, liebe die Vorweihnachtszeit. Ich freue mich da bereits ab dem ersten kälteren Tag drauf. Zähle die Tage zur Eröffnung der Weihnachtsmärkte und bis zum ersten Glühwein. 1. Advent. 1. Schnee. In dieser Zeit bin ich immer etwas aufgeregter als sonst und wenn andere in Weihnachtsstress verfallen, bin ich entspannt.

Da ich in der vergangenen Woche Urlaub hatte, hatte ich Zeit, in aller Ruhe den Dekokram, den ich im letzten Jahr im Sale günstig erstanden habe, wieder aus der Kiste zu holen und in der Wohnung zu verteilen. Im Gegensatz zu letztem Jahr habe ich auch so etwas wie einen Adventskranz. Nun fehlt nur noch der traditionelle Weihnachtsstern.
Einen Adventskalender habe ich leider in diesem Jahr wieder nicht. Aber irgendwann ist auch das sicher wieder so weit.

Der erste Glühwein wurde bereits vor zwei Wochen auf dem Dom getrunken. Letzte Woche habe ich dann direkt den ersten Weihnachtsmarktbesuch erledigt, sowie Dank einem Event von UMPR auch schon einmal die ersten Plätzchen gebacken und gegessen.
Und in diesem Jahr werde ich mir auch einen Weihnachtsbaum gönnen. Da bin ich schon ganz aufgeregt, denn der wird was Besonderes. ♥
Dazu dann aber an anderer Stelle mehr.

Ich wünsche noch einen schönen restlichen 1. Adventssonntag.

S.

Sketchnotes-Fieber

Irgendwann tauchten sie in meiner Twitter-Timeline auf: Sketchnotes. Die gute Tanja warf sie da einfach hinein. Ich fand’s super und dachte mir: Ach, könnte ich doch nur zeichnen.

Ich verfolgte das weiter und freute mich sehr, als es auf dem Blogst Barcamp in Hamburg in diesem Jahr eine Session zu Sketchnotes von Gudrun und Ines gab. Es erklärt sich von selbst, dass ich daran teilnahm. Stifte wurden ausgeteilt, Papier bereit gelegt und los ging’s mit den Grundlagen von Sketchnotes. 5 Grundelemente soll es nur geben, mit denen man alles mögliche zeichnen können soll:

  • Viereck
  • Dreieck
  • Kreis
  • Linie
  • Punkt

Klingt ja gar nicht so schwer.

Und in der Tat: In jedem Sketchnote-Workshop/Blogpost/Artikel heißt es: Man muss nicht zeichnen oder malen können. Alles, was notwendig ist, kann man bereits. Letztendlich kommt es nur darauf an, zu sehen, wie sich die Dinge aus den genannten Grundelementen zusammensetzen, die man bildlich notieren möchte.

Diese Session führte zu einem Aha-Erlebnis. Ich fand es wirklich gar nicht so schwer und durchaus auch ohne großartiges Talent machbar.
Ich legte mir daraufhin ein Pinterest-Board an und sammele seither immer wieder Inspiration und mache Dinge nach.

Auf dem Blogst-Barcamp in der vergangenen Woche ging es dann damit weiter. Tanja, die an allem schuld ist, hielt ein Plädoyer für den Stift. Wieder war ich Feuer und Flamme für das Thema und war angefixt, jetzt richtig loszulegen.

Wieder etwas erholt vom Wochenende bestellte ich mir dann also das bekannte Sketchnote Handbuch* und freute mich sehr, als es am Dienstag bei mir ankam.
Gestern machte ich noch einen Abstecher in die Stadt und besorgte mir Fineliner, einen Stift zum Colorieren, Copic Marker und ein Skizzenbuch. Die nächsten freien Tage wollen ja genutzt werden.

Noch fühle ich mich zwar noch nicht ganz bereit, einen Vortrag/Meeting komplett zu sketchnoten, aber man darf ja auch klein und somit nur mit Teilen anfangen.

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