Let’s get started
Morgen geht es los. Nur wenige Stunden trennen mich von meinem neuen (alten) Arbeitsplatz. Aber hey, immerhin in einem neuen Büro, das ich zuvor noch nicht gesehen habe.
Ich bin gespannt.
Auch wenn mir ein fester Job mit mehr Sicherheit und ein paar Euro mehr lieber wäre. Aber es ist ein Anfang.
Ich bin gespannt, ob ich dann wieder abends so fertig sein werde, dass ich hier nichts mehr von mir gebe.
Um 8.06 Uhr fährt die Bahn.
Strohwitwe
Der erste Abend alleine ohne den Mann unterwegs in Karlsruhe. Whee.
Und dann auch noch mit der lieben Nina einen tollen und vor allem kurzweiligen Abend gehabt. Auch wenn sie mich danach ganz schnell wieder loswerden wollte.
Ich freu mich auf die Wiederholung und kuschel mich jetzt zum Kerl ins Bett. Ganz neues Lebensgefühl.
Freiheit, ich komme!
Yeeha, voller Freude kann ich mitteilen: Ab Montag mach ich ein weiteres Praktikum (um der Generation Praktikum mal wieder Nachdruck zu verleihen).
Ab 8:30 Uhr bin ich wieder ein Teil der (halbwegs) arbeitenden Bevölkerung und liege Vater Staat nur noch minimal auf der Tasche.
Freu’n Se sich mit?
Doofer Rhythmus
Meine innere Uhr ist ein Arschloch.
Heute war der erste Tag, an dem ich hätte später kommen können. Also schön den Wecker auf 8.30 Uhr statt 6.30 Uhr gestellt. Und was macht mein Dummerdrecksmistkörperunterbewusstseinmist?! Genau. Veranlasst, dass ich um 6.20 Uhr hellwach in meinem Bettchen liege. Danke!
Männergespräche
Die Jungs sitzen am Fenster. Ich höre Gesprächsfetzen.
Frauen sind Männer ohne Schwanz.
(Lachen.)
Ist doch wahr. Schau dir doch nur mal eine Folge Sex and the City an…
It’s over
Mein Studentenleben ist nun also wirklich vorüber.
Alle Noten stehen fest und sind eingetragen. Die 15 Euro Pfand für meine Studentenchipkarte wurden meinem Konto gut geschrieben. Die Verabschiedung ist gelaufen. Prüfungsleistungen sind keine mehr offen.
Goodbye, Studentenleben. Es war schön mit dir. Du wirst mir fehlen und ich werde dich vermissen! Wir hatten eine gute Zeit. Aber jetzt muss ich weiter.
