R.

Rückblende #20-22-2017

Arbeiten im Bett

Es ist Pfingstsonntag. 11 Uhr. Ich liege mit leichten Halsschmerzen und Schnupfen im Bett. Der Freund hängt im Wohnzimmer und schaut Bares für Rares und daddelt auf seinem Smartphone herum. Der Hund schläft. Irgendwo.

Und mich treibt ein wenig ein schlechtes Gewissen, weil ich seit über zwei Wochen keinen Rückblick mehr geschrieben habe und diesen Blog sowieso sträflich vernachlässige. Ich bin wieder sehr müde und motivationslos. Möchte manchmal einfach nur schlafen, schlafen, schlafen. Wächst mir grade alles ein wenig über den Kopf? Ich weiß es nicht genau, aber ich sorge dafür, dass sich alles wieder ein wenig herunterfährt. Sage Dinge ab oder nehme sie erst gar nicht an. Außerdem wächst der Drang, mal wieder rauszukommen, was anderes zu sehen, wegzufahren, eine neue Gegend zu erkunden. In ein paar Wochen ist es soweit. Und vielleicht sollte ich auch schon den nächsten Urlaub planen …

Aber was war denn nun die letzten drei Wochen so alles los?

Work – Dies, das, Ananas

KW20 war eine Woche voller Briefings und Telkos. Vollgepackt, jedoch alles relativ unspektakulär. Daily business eben.
In KW21 ging es dann für einen Google Job nach Allendorf. Mitarbeiter eines größeren Unternehmens warteten darauf, in kleinen Gruppen zu G Suite geschult zu werden und ich hatte meine eigene Gruppe. Diesmal ohne Seil und doppelten Boden. Die ersten Minuten war ich also meganervös und aufgeregt, nachdem dann aber die erste Katastrophe passierte (das IT System krankte und keiner bekam Zugangsdaten zugeschickt) und ich diese mit meiner Gruppe meisterte, entspannte sich die Situation und wir hatten ein paar lehrreiche Stunden miteinander. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bringt aber immer wieder viele zur Verzweiflung und es ist interessant, auf welche Gedanken Menschen kommen können. Zum Beispiel, dass Google einfach so nach 30 Tagen anruft, um ein neues Kennwort mitzuteilen, mit dem ich mich dann wieder einloggen kann. Und was mach ich dann, wenn ich mich grade in der Produktion befinde, und Google nicht verstehe? Komme ich dann die nächsten 30 Tage nicht mehr an meine Mails? Herrlich. Wir konnten das aber auflösen und diese Person war danach sehr beruhigt und wesentlich entspannter.
Mir hat es jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und dem Feedback der Teilnehmer nach zu urteilen waren sie auch zufrieden. Das ist schön und macht Spaß.

Das liebe ich so sehr am Selbstständig sein: Ich kann meine Aufgaben und Projekte schön durchmischen. Einerseits Projektmanagement, andererseits Social-Media-Beratung und Advertising und aus Leidenschaft kommen G-Suite-Schulungen hinzu. Das mag ich alles nicht mehr missen. Der einzige limitierende Faktor ist Zeit. Aber vielleicht findet sich dafür ja auch noch eine Lösung.

Am Brückentag gab es für mich dann erst ein wenig Homeoffice, um nach einem Abstecher zur Bundesbank in die Agentur zu fahren, Sushi vorm Büro zu essen und danach auch davor im Schatten zu arbeiten, Eis zu essen und das Wetter zu genießen. Wer hat denn gesagt, dass man arbeiten nur im Büro kann? Pff.
Außerdem wurde das Privatprobono-Projekt erst einmal wieder eingestampft, weil sich keiner weiter darum kümmerte und über den Sommer wohl auch niemand Zeit findet. Eine Sorge weniger.

Die vergangene Woche startete eigentlich mit einem ausgetüftelten Plan, meine ganzen ToDos endlich einmal komplett zu erledigen. Und es hätte auch funktioniert. Wenn einer der Kunden nicht seine Produktdatenbank geleert hätte, die sich aus Gründen nicht so einfach wieder herstellen ließ. Also bedeutete das für mich in ein paar Stunden Mehrarbeit alles wieder neu einpflegen. Wird bezahlt, warf mich aber in meinem Plan wieder weit nach hinten.

Nachdem das eine Privatprojekt eingestampft wurde, kam das nächste. Das wird jedoch etwas größeres. Mal sehen. Steckt alles noch in Kinderschuhen.

Trotz des Zwischenfalls kam ich den Rest der Woche gut mit meinen Aufgaben voran, sodass ich am Freitag relativ locker ins Wochenende starten konnte.

Life – Termine, Termine, Termine

Zunächst war Tierarzt angesagt. Einmal die kleine Maus durchchecken lassen. Leider fiel dabei auf, dass die Nachimpfung zu spät kam. Man hat dafür nur vier Wochen Zeit und wir lagen weit drüber. Hat uns niemand gesagt, somit also auch nicht drauf geachtet. Der Tierarzt meinte, rechtlich gesehen kein Problem, wir können trotzdem mit ihr ausreisen. Geht jedoch die Gesundheit des Tieres vor, empfiehlt er, noch einmal alles neu zu impfen und in vier Wochen noch einmal die Prozedur. Selbstverständlich geht es mir um die Gesundheit, also haben wir das komplette Programm durchgezogen. Die Tage danach war Yaska ziemlich kaputt und erbrach leider auch ständig ihr Futter. Natürlich auf den teuren Teppich im Wohnzimmer. Der darf dann demnächst in die Reinigung.

In strömendem Regen ging es am Dienstag zu einem Event von Palmolive. Me-Time. Neue Verwöhn-Duschgels und ein bisschen Hintergrundinfos. War nett, vor allem, weil ich endlich mal Jana persönlich und Louisa neu kennengelernt habe. Alleine dafür hat sich das schon wieder gelohnt. Ein paar Duschgels waren natürlich auch in der Goodiebag. Für die nächste Zeit bin ich dann also versorgt.
Abends gab es Wein und Essen mit Freunden im Vineyard. Ich habe es dann also auch mal dorthin geschafft und fand es nett.

Den Mittwochabend verbrachte ich mit Essen&Trinken und Freundin im Grindel, bevor die Gute mal wieder in den Urlaub entschwindet und anschließend ihren Job in meiner Lieblingsagentur antreten wird. Dann werden wir uns endlich wieder öfter sehen und ich freue mich sehr darauf, auch wenn ich mir das Ganze noch gar nicht richtig vorstellen kann.

Wo ein Blogger-Event ist, folgt auch direkt das Nächste: Adobe ludt zum Frühstück in Gretchens Villa ein, um uns ein paar weniger bekannte Produkte vorzustellen: Adobe Spark Post, Video und Page. Hallelujah! Das war mal sehr inspirierend. So schnell einen Post für verschiedene Kanäle aufbereiten oder mal schnell ein Video auf dem iPhone zusammenbasteln ging bisher für mich nie. Es hat sich also definitiv gelohnt, vorbeizuschauen und sich die unterhaltsame Präsentation von Sven Dölle anzuschauen. Ein sehr schöner Vormittag war das, meine Lieben und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Die Apps sind auf meinem Telefon und warten nur noch auf ihren Einsatz, der spätestens bei meinem Prag-Kurztrip im Juli folgen wird.

Unter Job, Hund und Socializing blieb die Beziehung ein wenig auf der Strecke. Also überraschte mich der Freund kurzerhand mit einem Besuch im OFF Club, in dem wir uns einen Abend lang mit Köstlichkeiten verwöhnen ließen. Das war wirklich ganz großartig und solltet ihr mal dort sein, kann ich euch nur empfehlen, euch für Tisch voll in 3 Gängen zu entscheiden. Haben wir gemacht und alles war richtig, richtig lecker. Beim Gedanken daran läuft mir jetzt schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Hin da! Lecker.

Anschließend fand am Wochenende der Kochkurs zum Thema Fish&More statt, den ich dem Freund zum Geburtstag geschenkt hatte. Und ganz ehrlich: An Fisch hat es wirklich nicht gemangelt! Der Kurs war sehr kurzweilig, die 4 Stunden schnell vorbei, das Essen megalecker. Ob wir das noch einmal genau so nachkochen, steht in den Sternen. Aber die Hauptsache war auch nur, dass wir Spaß hatten.

Danach war der Freund mit Freunden feiern und ich mit einer Freundin noch ein wenig Spazieren und Kaffee trinken, um danach den sturmfreien Abend zu genießen und ein wenig Körperwellness zu betreiben. Auch mal wieder herrlich.

Danach hieß es packen und zum Bahnhof. Denn am Sonntag fuhr ich nach Allendorf, um dann mit Google-Schulungen in die neue Woche zu starten. Gibt schlimmeres, als einen Tag vorher anzureisen und den Abend im Hotelpool des Wellnesshotels zu verbringen.
Am Dienstag ging es wieder zurück, und da wir Flextickets kauften, schafften wir es spontan, zwei Züge früher zu fahren und somit den Sonnentag noch ein wenig in Hamburg zu genießen.

Am Feiertag folgte nach der Arbeit der erste Elbstrandausflug mit Hund. Natürlich war sowohl auf der Fähre als auch am Strand die Hölle los. Yaska meisterte das aber mal wieder vorbildlich. Streberhund.
Abends ging es mit Freunden Essen und Weintrinken, und ich hatte mich mega gefreut, eine Runde mit dem Rad zu drehen. Leider habe ich es dabei zerstört, weil nicht genug Druck im Reifen war und ich über eine Kante fuhr. Pffffft. Luft raus. Schieben war angesagt. Ärgerlich.

Am Samstag waren wir beim Hundefrisör, um das Fell ein wenig auszudünnen, damit das kleine Tierchen nicht so schwitzt, wenn jetzt die heißen Tage folgen. Fand sie nicht ganz so geil, stolzierte danach aber dennoch ziemlich stolz durch die Hamburger Meile und alle wollten mal mit ihr kuscheln.
Gegen Nachmittag war angrillen angesagt und es war fantastisch.
Am Sonntag gab’s Eis und Spaziergang in Pinneberg und Abends eine Vorgeburtstagsfeier im Schanzenpark mit leckerstem Kuchen. Ein Gourmetwochenende quasi.

Nachdem die Herren der Schöpfung mein Rad während des Grillens nicht wieder heile bekommen haben, musste es am Dienstag also zum Radladen meines Vertrauens. Dort wurden flott der Schlauch gewechselt, Schrauben nachgezogen und alles wieder aufgepumpt. Somit ist mein Rad wieder fit und ich hoffe, demnächst geht mal wieder eine Tour los.

Am Freitag gönnte ich mir mal wieder einen längeren und ausführlicheren Frisörbesuch, machte ein paar Besorgungen, um nachmittags mit Freund und Hund zum Falkensteiner Ufer zu fahren und dort die Woche gemütlich mit Picknick, Ruhe, Wasser und Sand ausklingen zu lassen. Das war sehr herrlich und ich habe mich mal wieder neu in diese Stadt verliebt. Wie großartig ist das denn auch bitte? Ein Fluss, in dem man Ebbe und Flut merkt und durch Watt wandern kann. Mit feinstem Sand und Platz ringsherum. Das war ein bisschen wie Urlaub und hat unfassbar gut getan. Bitte mehr davon!

Nur dass ich seit drei Tagen aufgrund von Halsschmerzen und Schnupfen nicht mehr richtig schlafen kann, ständig aufwache und mich morgens einfach nur elend fühle, ist nervig. Das braucht doch niemand und das soll bitte wieder zügig weggehen.

Dementsprechend passierte gestern auch nicht viel. Während der Freund bei einem Umzug half, lag ich mit Yaska auf der Couch und wir haben den Mittag verschlafen. Dann waren wir mit Kim für Currywurst und Spaziergang verabredet, absolvierten das auch ganz tapfer und fielen danach wieder zum Mann auf die Couch. Dort gab es dann ein paar Folgen House of Cards, ehe ich mich wieder recht früh ins Bett verzog.
Da liege ich nun übrigens immer noch. Der Tag heute wird also wohl auch nicht viel bringen. Wir haben Lust auf Schnitzel, und das wird es zum Abendessen dann wohl noch irgendwo auf der Schanze geben. Danach dann wieder House of Cards? Und für mich wieder zeitig ins Bett. Eh klar. Morgen steht arbeiten und brainstormen mit einer Freundin an. Wir haben also ein Workdate. Und die Wohnung müsste auch mal wieder auf Vordermann gebracht werden. Habe ich nicht gerade erst gesagt, ich fahre mal wieder ein paar Sachen herunter? Nunja …

Und wenn mir jetzt noch jemand sagen kann, warum die letzten zwei Bilder und die Bilder vom Fisch so unscharf dargestellt werden, obwohl sie eigentlich scharf sind, der darf sich gerne bei mir melden. Ich habe daran nämlich jetzt fast eine Stunde herumgedoktert und habe keinen blassen Schimmer, waswowie falsch eingestellt ist.

 

R.

Rückblende #17-2017

Adobe Event Spiegelung

Work – Ein bisschen schizophren geht immer

Das war eine vollgepackte Woche. Jeden Tag war was zu tun, was ganz gut war, denn das war ja Ablenkung. Außerdem freuen sich Menschen, wenn ich einen Tag mehr ins Büro kommen. Wie schön ist das denn?

In der Woche hatte ich auch 3 Termine mit einer anderen Agentur. Einmal ging es um Projektgeschäft, zwei mal um Events über das Blog.
Außerdem waren wir Angebote zu kalkulieren und mussten abgestimmt werden, und dann gab es da noch zwei Projekte, die miteinander kollidierten, aber aufgrund von Umständen beide schnell fertig werden müssen. Aber auch diese Kuh kam vom Eis.

Etwas geärgert habe ich mich über einen Jour Fixe eines „Pro bono“-Projektes, der komplett schief ging. Keiner tauchte zur verabredeten Zeit im Hangout auf, erst 2 Stunden nach geplantem Termin hat es dann doch noch halbwegs funktioniert. Allerdings wollte mein Ton dann nicht so, wie er sollte. Also ausweichen auf Facetime. Ging dann auch. Man muss sich nur zu helfen wissen.

Life – Aufregung

Die Woche startete für mich beim Zahnarzt und alles ist ganz furchtbar. Folgetermin steht auch schon. Als Belohnung ging es dann abends zum Konzert von Hello Piedpiper in der Prinzenbar. Konzertmäßig komme ich in diesem Jahr also gut rum und habe wohl in den vergangenen Monaten bereits mehr Konzerte gesehen, als in den letzten 4 Jahren zusammengenommen. Und bisher waren das auch immer schöne Abende.
Am Dienstag war ich mit einem guten Freund brunchen, und ging danach noch spontan mit zu Winkel van Sinkel. Dort war ich dann etwas enttäuscht. Ja, der Laden ist schön und sie haben nette Sachen da, die Pflanzenauswahl hatte ich mir jedoch etwas üppiger vorgestellt.

Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen mit Adobe und einem Einblick in Premiere, denn das Videoschnittprogramm feierte sein 25-jähriges Jubiläum. Dort durfte ich die Jungs von igershamburg und die liebe Harriet von Fraeulein Anker kennenlernen. Danach ging es wieder in die Agentur fürs Frühlingsfest. Ein schöner Ausklang und die Feierei dort ist eh immer gut.

Die Events gehen weiter, denn am Donnerstag ging es zu Beiersdorf, wo Tarek Müller einiges über AboutYou erzählte und sehr inspirierend war. Menschen mit einer Leidenschaft und der Einfach-mal-machen-Mentalität, die dennoch ein Ziel vor Augen hat, sind super.

Den Freitag Abend verbrachten wir dann bei Freunden, die uns zum Essen eingeladen haben. Es war ein weinschwangerer Abend mit guten Gespräche und somit ging die letzte Nacht vorm großen Tag schnell vorüber.

Am Samstag sind wir recht früh los, um das Auto aus der Werkstatt abzuholen und die nächste schlechte Erfahrung mit Mercedes zu machen. Die hat mich so sehr aufgeregt, dass ich mich ins Auto setzen musste, um der Situation aus dem Weg zu gehen.
Danach gab es für mich einen Kater-Burger mit Cola, weil es mir echt nicht gut ging. Irgendwie musste ich jedoch den Weg nach Salzgitter überstehen. Nach einem kurzen Abstecher nach Hildesheim hatten wir dann also auf einmal einen Hund. Sehr aufregend. Sehr emotional. Und sehr unwirklich.
Als wir endlich wieder mit Hund in Hamburg waren, war ich sehr froh, dass uns jetzt nur noch ein gemütlicher Abend auf der Couch bevorstand und sonst nichts mehr zu tun war.
Am Sonntag dann ausschlafen, und ebenso einen gemütlichen Tag verbringen, unterbrochen von kurzen Spaziergängne draußen. Puzzlen und dösen. Gemütlichkeit.

U.

Und auf einmal gibt es Zuwachs …

Spaziergänger im Nebel

[drop_cap]Dieser eine Gedanke und Wunsch begleitet mich bereits seit geraumer Zeit. Aber es war nie der richtige Moment dafür. Irgendwas hat immer gefehlt oder nicht gepasst. Zu viel unterwegs. Zu unsicher. Zu instabil. Nicht der richtige Raum. Zu viel Verantwortung. Zu einengend. Aber vermutlich gibt es eh nie den richtigen Zeitraum. Und einengend ist auch falsch. Es wird eher anders. Dennoch war alles ok so, auch wenn ich immer etwas vermisste und mir wünschte, dass es doch anders wäre.[/drop_cap]

Dann lernte ich einen Menschen kennen, dem ähnliches durch den Kopf ging. Wenn man jemanden an der Seite hat, der ähnlich denkt, fällt manch Entscheidung deutlich leichter. Jemand, mit dem man dann auch die Aufregung und Freude teilen kann.
Wenn dann auch noch die eigene Familie unterstützt und pusht, musste es so kommen, wie es nun kam. Was ein Posting auf Facebook alles auslösen kann …

Ich weiß, dass wir durch Blankenese spazierten und darüber sprachen. Ich freute mich etwas darüber, dass der Mann auf der Suche war, aber nichts passendes fand.
Doch kurze Zeit später führte eines zum anderen. Ein geteilter Post, Liebe auf den ersten Blick, ein ausgefüllter Antrag, noch am selben Tag ein Anruf der Organisation mit weiteren Rückfragen und Infos zum Ablauf. Ich solle eine Nacht drüber schlafen und mich am nächsten Tag noch einmal melden.

Dem Mann Bescheid gesagt, dass ich da möglicherweise etwas losgetreten habe, was ich mit ihm besprechen muss. Abendliches Gespräch. Am nächsten Morgen noch einmal kurz geredet, einig gewesen: Wir machen das.

Anruf mit meiner Entscheidung. Anschließend sollte jemand zur Vorkontrolle vorbeikommen. Ich dachte in meiner kindlichen Naivität, dass das ein paar Tage dauern wird, aber der Anruf kam wenige Stunden später. Da saß ich grad mit Freunden an der Elbe mit einem Kaffee in der Hand. Am nächsten Tag könne er vorbeikommen. Mein „Lebenspartner“ solle aber unbedingt bei dem Termin dabei sein. Ohje. Jetzt wird’s ernst. Was hab ich da nur losgetreten und geht mir das nicht alles ein bisschen zu schnell?

Hilft ja nix. Dann machen wir das.

Also bekamen wir am Tag darauf Besuch. Ganz seltsam, so überprüft zu werden und nicht zu wissen, worauf geachtet wird. Möglicherweise waren wir beide aber entspannter, als der Kontrollmensch. Aber wir waren ja auch zu zweit und ein sehr gutes Team.

Anschließend ging das Warten los und zwei Tage später bekamen wir die erlösende Zusage und weitere Infos. Jetzt gab es nur noch ein Problem: Meine Hausverwaltung wusste von ihrem Glück noch nichts und war auch noch im Urlaub. Schnell mal abklären war also nicht. Ich musste weiter warten (wer mich kennt, weiß, dass mir das gar nicht so liegt, aber challenge accepted).

Und am Montag kam sie dann endlich, die heißersehnte Rückmeldung und die Erlaubnis für meine Anfrage: Ja, bei mir darf ein Hund in die Wohnung einziehen!

Ihr macht euch keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich freute und welch Stein mir vom Herzen fiel. Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben. Ab Ende April bin ich endlich wieder Hundemama und freue mich so sehr auf die Spaziergänge, auf das Training und darauf, hier wieder ein bisschen mehr Flausch zu haben. Das wird ganz fantastisch.

Jetzt braucht das Kind nur noch einen Namen, aber den bekommt sie dann erst final, wenn sie im April hierher kommt. Ich zähle die Tage bis dahin und bin bereits jetzt schon ganz aufgeregt. Das wird ganz fabelhaft. Hach. Habt ihr denn Namensvorschläge?