R.

Rückblende #16-2017

Riesenrad Hamburger Dom

Endlich mal wieder verspätet. Aber ich schreibe meinen Wochenrückblick dennoch weiter zuverlässig. Immerhin schon Woche 16. So lange halte ich meist nichts durch. Los geht’s.

Work – Abwechslung und nichts Neues

Eine kurze verteilte Arbeitswoche. Alle Projekte in 4 Tagen unter einen Hut bringen. Gelungen. Es ist alles eine Frage der Selbstoptimierung. Sicher. An 5 Themen gleichzeitig arbeiten ist anstrengender, als an 1 oder 2 Themen. Aber auch spannender. Und man freut sich noch einmal mehr, wenn man Erfolge hat. Weiter ist jedoch nichts aufregendes passiert. Dinge strukturieren. Prozesse definieren und optimieren. Daily business quasi.

Life – PMS ist ein Miststück

Passend dazu, dass ich den Ostermontag auf dem Dom verbrachte, fuhr meine Laune in der vergangenen Woche Achterbahn. Es gibt diese Tage im Monat, an denen bemerke ich, was Hormone erstaunliches leisten. Früher habe ich mich sehr dagegen gewehrt, vieles unterdrückt, war dann für mich und fand alles ganz schlimm.
Heute finde ich es immer noch schlimm, aber es ist nun einmal so. Also unterdrücke ich diese Launenhaftigkeit nicht mehr. Wenn ich traurig bin, bin ich traurig. Wenn ich sensibel bin, bin ich sensibel. Und wenn ich vor Glück weinen kann, dann weine ich eben vor Glück. Niemand kann etwas dafür und ich glaube, für Männer ist das auch kein bisschen nachvollziehbar, was da vor sich geht. Sicherlich ist es für die Menschen um mich herum anstrengend. Aber fragt mich mal … Müssen wir jetzt mal alle damit klarkommen. Gibt einfach nichts dagegen. Sollte ich den Schalter finden, sag ich jedenfalls Bescheid und werde ihn nutzen.

Sonst war ich die vergangene Woche bei FABER. War ok. Aber auch anstrengend. Aber ok.

Ende der Woche ging es mal wieder zu IKEA, Stauraum besorgen.
Das Wochenende war eigentlich komplett verplant, aber aus gesundheitlichen Gründen wurde dann alles abgesagt. Somit verbrachte ich den Samstag alleine auf der Couch und sah Hin & Weg. Passend zu meiner Laune heulte ich dabei dann auch Rotz und Wasser. Mich hat der Film sehr berührt.
Den Sonntag verbrachte ich halbkrank und gemütlich mit Serien im Bett.

Balance

Ich will Sommer und Sonne. Das Aprilwetter ist ok, denn es ist ja April. Ich dulde das jetzt aber nur, weil ab dem 1. Mai bestimmt dann endlich wirkliches Frühlingswetter ist. Ich vertraue darauf.
Und es war das letzte Wochenende ohne Hund. Wow. Die Aufregung steigt. Und ich kann es mir immer noch nicht so richtig vorstellen.

R.

Rückblende #15-2017

Journaling

Work – Meetings, Termine und Anzeigen

Meeting, Meeting, Meeting. Termine, Termine, Termine. Zähne zusammenbeißen und bis Donnerstag Abend durchhalten. Dann ist erst einmal Freizeit angesagt, das sollte zu schaffen sein.
Meine erste Telko mit Rumänien. Herrje, war das aufregend. Prozess erklären, wie wir Webseiten lokalisieren und wer welche Aufgabe innerhalb des Projektes hat. Das wird spannend.
Zwei aufregungsfreie Agenturtage. Nochmal ein paar Facebook-Anzeigenkampagnen einbuchen. Arbeitswoche vorbei. Yay!

Life – Quality Time

Dienstag ist Konzertabend. Obwohl ich zunächst keine Lust hatte und mich echt motivieren musste, war es ganz großartig. Ich kann OTAGO live sehr empfehlen. Das nächste Konzert solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Die Musik war super, die Leute auf der Bühne mega motiviert und die Stimmung ganz toll. War ein schöner Abend.

Am Mittwoch endlich mal wieder Zweisamkeitszeit mit einem guten Freund. Gespräche, wie wir sie lange nicht mehr geführt haben mit dem Sancerre Rosé, der mittlerweile sicher seit fast einem Jahr in meinem Kühlschrank stand. Wurde Zeit! Also auch ein guter Abend.

Den ersten freien Tag habe ich dann für Ruhe genutzt, da der Tag auch noch mit dem ersten Todestag meines Opas zusammenfiel. Ich beschäftigte mich mit dem Redesign von meinem Blog (Vielen Dank für euer tolles Feedback! Ich habe mich sehr über die Nachrichten gefreut.), verkroch mich in meiner Wohnung und blieb für mich. Dem Mann war irgendwann langweilig, und er trat die Flucht an. Somit hatte ich wirklich Zeit nur für mich.

Samstag ging es morgens für mich in die Stadt, neue Kontaktlinsen abholen und die letzten Besorgungen für den Geburtstag des Mannes erledigen. Danach die Nichte des Mannes Babysitten und einen langen Spaziergang durch Pinneberg machen. Feststellen: Hier möchte ich bitte nie leben müssen.
Zurück nach Hamburg und ein Osterfeuer suchen. Die wurden aufgrund des Wetters jedoch sehr spät angezündet und mir war megakalt. Also wieder ein Jahr mehr, in dem ich kein Osterfeuer zu sehen bekommen habe. Vielleicht ja dann nächstes Jahr.

Sonntag gab’s den ersten Spargel des Jahres und abends Gemütlichkeit auf der Couch. Der Mann fröhnte seiner neuen Leidenschaft (Puzzle!) und ich konnte in Ruhe Tote Mädchen lügen nicht weiterschauen.

Balance

Die freien Tage waren nötig. Ausschlafen. Nichtstun. Ausspannen. Ist das herrlich.
Meinen Lauftrainingsplan habe ich auch wieder begonnen und gehe davon aus, dass ich ihn diesmal komplett durchziehen werde. Wir werden sehen …
Ich freue mich auch etwas, dass bald schon wieder Feiertage anstehen. Und ich freue mich sehr, dass ich bald Hundebesitzerin bin. Wahnsinn, dass das vor Kurzem noch eine Ewigkeit hin war und jetzt dauert es keine zwei Wochen mehr. Was ist das alles aufregend!

R.

Rückblende #14-2017

Aussichtsturm

Work – 4 Tage Woche

Die vergangene Woche startete ruhig, was Arbeit anging. Ein bisschen dies, ein bisschen das. Auch mal wieder schön, entspannt zu starten.
Am Dienstag hatte ich ein Meeting, und wurde an den falschen Ort geschickt. Das hat sich dann aber glücklicherweise aufgelöst und ich musste nur ein Café weiter. Danach ein wenig E-Mails und Aufgaben abarbeiten und von Cecilia zu meinem Job interviewt werden. Das war ein sehr schönes Gespräch und hat mir mal wieder gezeigt, warum ich es so liebe, was ich mache. Und dass ich liebe, was ich mache. Herrlich.
Und dann brach der Mittwoch über mich herein. Es zeigte sich mal wieder: Kommunikation ist in allen Bereichen wichtig. Und wenn man eine Webseite zu einem bestimmten Termin launchen möchte, ist es sinnvoll, den zuständigen technischen Dienstleister frühzeitig darüber zu informieren, damit er Ressourcen dafür bereit hält. Naja. Ich hatte also unangenehmen Stress, für den Tag geplante Projekte blieben erstmal liegen und die Prioritäten mussten verändert werden. Dies führte dazu, dass ich beschloss, eine Nachtschicht einzulegen, um alles auf meiner Seite geplante nachholen zu können, bevor ich Gefahr laufe, dass es tags darauf genau so weitergeht. War eine gute Entscheidung und ich hatte einen Lauf. Bedeutet, dass kommende Woche jedoch wieder voller Meetings ist, weil alle Ideen besprochen werden wollen. Aber hej: Arbeit. Projekte. Zu tun. Am Donnerstag hielt ich noch eine kurze CMS Schulung beim Kunden und dann endete meine Arbeitswoche.

Life – Bald zu dritt, Feierei und Quality Time

Vier Tage Woche bedeutet auch wieder mehr Zeit für Beziehung, Freunde und mich selbst. Letzteres klappte nicht so gut, aber es war dennoch eine schöne Woche.
Am Montag besorgten wir unsere Hundeausrüstung: Hundebettchen, Leine, Halsband, Futter und Leckerlis. Das kleine Tier hält also allmählich Einzug in unser Leben und dennoch ist es noch so unwirklich, dass wir bald zu dritt sind.
Mit einer Freundin habe ich Flüge nach Prag gebucht. Der nächste Kurzurlaub. Großartig wird das.

Am Dienstag gab es spontan einen Pärchenausflug zu IKEA, Mittwoch holte ich Konzerttickets für die nächsten Wochen ab und am Donnerstag war ich bei einem Event der DMWHH zum Thema New Work in Agenturen. War etwas anders, als erwartet. Ging viel um Effizienzsteigerung und weniger um Benefits für den Mitarbeiter. Ja, manche Dinge waren ganz spannend, aber auch hier: Ich bin froh, wieder selbstständig zu sein. Und ich bin froh mit der Situation, wie sie derzeit ist. Schön war auch, ehemalige Arbeitskollegen mal wieder zu sehen. Kurzweilig. Und mein Privatchauffeur hat mich vor der Tür abgeholt. Daran könnte ich mich echt gewöhnen.

Am Freitag ging es dann recht früh in Richtung Heide. Das Auto musste zur Inspektion und wir wollten ans Wasser. Dass ich extremst (!!!) enttäuscht von der Serviceleistung von Mercedes war, lasse ich an dieser Stelle ohne weitere Ausführungen stehen. Jedenfalls hatte ich echt was anderes erwartet und musste mich erst einmal eine halbe Stunde über schlechte Prozesse, mangelnden Service und Qualitätsmanagement aufregen, bevor ich unseren Ausflug wieder genießen konnte.
Die riesige Schildkröte in den Büsumer Meereswelten machte mir das aber leicht. Noch nie in meinem Leben sowas imposantes gesehen. Wahnsinn.
Nach einem Mittagessen (Fisch, wie sollte es an einem Freitag am Meer auch anders sein) ging es noch weiter in die Seehundstation in Friedrichskoog. Hatte ich mir größer und spektakulärer vorgestellt. Der Mann wusste mich aber dennoch mit seiner schusseligen Art zu unterhalten. Immer wieder ein Highlight. Und ich unterhielt ihn mit meiner leichten Begeisterungsfähigkeit. Somit hatten wir beide etwas davon. Win-Win.

Wieder zurück in Hamburg habe ich es mir bei einem leckeren Abendessen in der Ban Canteen mit einer Freundin gut gehen lassen. Das war mal wieder nötig und war sehr schön.

Den Samstag Mittag verbrachte ich mit Kim, Açai-Bowl und Kaffee in der Stadt. Wir haben beide viel zu viel Geld ausgegeben, aber es war schön.
Abends war ich mit dem Mann bei einem Geburtstag und entsprechend leicht verkatert und mies gestimmt starteten wir dann in den Sonntag. Das Abholen des Autos verbanden wir mit einem Spaziergang inklusive Coffee-to-Go zum Grindel, dann gab es ein wenig Kindersitten, um anschließend durch die Hafencity zu spazieren, auf der Suche nach einem Spaghettieis. Gab keins. Dann halt zum Italiener und Pizza essen und anschließend ein Eis auf die Hand und wieder nach Hause, um den Sonntag gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Balance

Sicher, rosarot ist das alles nicht. Es gibt Stress, Konflikte, Unsicherheiten. Der ganz normale Wahnsinn eben. Aber vieles kann so einfach und gut aufgelöst und aufgearbeitet werden. Das gibt Sicherheit und Vertrauen. Und ist so viel besser, als alles, was bisher so war. Angekommen. Ja.
Mir geht es gut. In einem Jahr hat sich so wahnsinnig viel verändert. Ich bin sehr glücklich und freue mich wie verrückt auf den Frühling und den Sommer mit Hund, einem großartigen Menschen an meiner Seite und den besten Freunden. Das wird super.

R.

Rückblende #13-2017

Kale&Me Tagebuch

Work

Die Woche startet im Homeoffice und mit 4 Kunden, die parallel verarztet werden wollen. Am Ende des Tages stehen da 6 komplett abrechenbare Stunden auf der Uhr und ich bin kaputt. Von der Sonne hatte ich nicht viel.
Das war auch ein Zeichen für die Woche, die genau so weitergeht. Webseitenlaunch, ausufernde Feedbackschleifen, technische Probleme und ein MacBook, das rumspinnt. Ich bin genervt und habe keine Lust mehr. Wo bleibt das Wochenende, wenn man es braucht? Wie krieg ich das alles besser hinorganisiert?

Life

Am Dienstag gab es asiatisches Essen und eine Runde Brändi Dog, die ich mal total verbockt habe. Ich und neue Spiele mit obskuren Regeln … das dauert einfach. Aber es war sehr lustig und ich freue mich auf die nächste Runde.

Außerdem durfte ich zwei Mal zum Apple Store wegen meines MacBooks. Beim ersten Mal kamen wir nicht sehr weit, aber ich hatte einen sehr freundlichen und kompetenten Apple Genius. Das war schön. Problem tauchte jedoch wieder auf, also machte ich zuhause ein komplettes Backup und spazierte, nachdem ich wieder gesund war, wieder in den Store. Dort wurde der Rechner komplett gelöscht und mit neuem Betriebssystem wieder zu mir zurückgegeben. Das scheint das Problem tatsächlich gelöst zu haben. Einerseits gut, weil kein Hardware-Problem und somit keine weiteren Kosten, andererseits doof, weil ich jetzt nicht einfach mein Backup komplett einspielen kann, sondern alles nach und nach neu installieren muss.

Nach meinem Detox-Experiment (der Erfahrungsbericht folgt am Mittwoch) freute ich mich auf einen All-you-can-eat-Sushi-Abend mit Freunden. Das war ganz großartig. Danach folgte ein Verdauungsspaziergang über den Dom und ich habe endlich wieder Magenbrot gefunden. Die Norddeutschen kennen das nicht, aber die südliche Fraktion unserer kleinen Gruppe war voller Freude. So gut! Ihr müsst das testen.

Außerdem wurde der nächste Kurzurlaub geplant. Dieser findet aufgrund unterschiedlicher Zeitpläne zwar erst im Juli statt, aber Vorfreude ist die schönste Freude und Hauptsache, es passiert was. Wir fliegen für 3 Tage nach Prag. Tipps fernab des klassischen Sightseeings sind gern gesehen.

In der Planung unseres Podcasts sind wir ebenfalls weitergekommen. Wir werden das mal starten. Jetzt muss nur noch das Equipment besorgt und ein Name gefunden werden.

Balance

Arbeit macht grade nicht so viel Spaß. Diese Phasen gibt es halt. Das Wetter macht umso mehr Spaß. Ich merke, wie ich wieder motivierter bin, Dinge zu machen und zu erleben. Mag möglicherweise auch am Energieboost vom Detoxen liegen, wer weiß das schon so genau.
Das alles führte jedenfalls dazu, dass ich es mal wieder geschafft habe, meine komplette Wohnung zu putzen – inklusive Fenster! Immer wenn ich putze, wünsche ich mir eine kleinere Wohnung. Über 70qm aufzuräumen, Staubsaugen und wischen und durchwischen dauert echt lange. Danach ist man fertig. Das war mein Sportprogramm die Woche. Und so eine saubere Wohnung macht definitiv mehr Spaß.
Jetzt klingt der Sonntag auf jeden Fall noch gemütlich aus, eventuell kann ich mich noch motivieren, was zu kochen und habe die Hoffnung, dass die kommende Woche etwas ruhiger wird. We’ll see.

R.

Rückblende #12-2017

Coffee from lesspolitical

Work

Die Woche startete damit, dass das Konzept, bei dem ich beratend tätig war, beim Endkunden sehr gut ankam und wohl überzeugt hat. Ich freue mich riesig und kann mir keinen besseren Start in die Woche vorstellen.

Ein paar Tage später bekomme ich die Nachricht, dass meine Aushilfe in der Agentur nicht nur bis Juni benötigt wird, sondern man mich bereits bis Ende des Jahres eingeplant hat, sofern das bei mir passt und im April und Mai eher mehr von mir benötigt wird. Die weiteren Termine sind blockiert und gebucht. Ich bin glücklich und es entspannt die Situation direkt mal wieder ungemein.

Dann gab es noch ein Stündchen MBA-Messe für mich, bevor es dann am Freitag noch vor Sonnenaufgang in Richtung Hannover und CeBIT los ging, Dort teilte ich mal mit, dass ich teilweise sehr unsicher bin und das Gefühl habe, dass ich wenig schlagfertige und kluge Dinge von mir gebe woraufhin mir gesagt wurde: „Was? Du hast doch Eier! Wenn ich dir zuhöre und dich so beobachte, frage ich mich manchmal: ‚Wer ist dieser Kerl?’“ Das fasste ich als Lob auf und bin mal wieder erschreckt darüber, wie sehr Eigen- und Fremdbild differieren können.

Life

Dank Luise durfte ich am Mittwoch auf das Wilkinson-Event auf dem Kiez. Ich nahm eine Freundin mit, die ich eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Wir haben uns endlich mal wieder lange unterhalten und uns gegenseitig auf den jeweils neuesten Stand gebracht, was unser turbulentes Privatleben anbelangt. Wir waren uns einig: Wir sind beide sehr glücklich und finden, dass wir das auch sehr verdient haben.

Der Samstag startete etwas verschlafen, aber dann mit Bagel-Frühstück in der Sonne, bei dem uns dann auf einmal Jakob von Revolverheld gegenüber saß, mit dem man sich über Bagels und Hunde unterhalten hat.

Danach traf ich mich mit Tilman auf ein Schnitzel bei Hatari (auch viel zu lange nicht mehr gemacht), um im Anschluss bei herrlichstem Wetter mit Kaffee für Gespräche über Urlaube, Projekte und Privates durch die Schanze und das Karoviertel zu spazieren.

Am Abend war schlafendes Baby sitten angesagt. Ich habe mir sogar einen Kerl dazu geholt und wir leben noch, obwohl das Setting das Zeug zum Teenie-Horrorfilm gehabt hätte. Aber bis auf krallenwetzende Katzen war der Abend ruhig.

Am Sonntag war lange Schlafen angesagt, dann ging es an den Elbstrand mit Fischbrötchen auf die Hand, durch den Sand spazieren und ab in die Schanze für das erste Spaghettieis des Jahres. Ich habe es lange herbeigesehnt und heute war es endlich so weit. #happygirl

Balance

Meine Gesundheit geht so hoch und runter. Der Tag auf der CeBIT hat mir etwas zugesetzt. Zuhause angekommen war ich sehr verfroren und schlief sogar mit Socken, weil mir so kalt war und ich derbe Halsschmerzen hatte. Am Samstag konnte ich mich nur dank des Sonnenscheins zu Aktivitäten motivieren. Sonst wäre da rein gar nichts drin gewesen.

Auch musste ich am Wochenende den ein oder anderen Punkt nacharbeiten, weil die Woche über einfach so viel los war und ich mit meiner Motivation zu hadern hatte.

Jedenfalls fühle ich mich dauermüde und könnte aktuell ständig schlafen. Da es aber vielen um mich herum aktuell ähnlich geht, gehe ich einfach mal von Wetter aus und dass das bald wieder weg ist.

Außerdem merke ich immer mehr, dass meine Matratze allmählich ihren Zenith mehr als überschritten hat. Ich brauche bald eine neue. Habt ihr Empfehlungen für 1,40m-Betten?

R.

Rückblende #11-2017

Schlafzimmer

Schon wieder ist eine Woche rum. Heute ist sogar bereits Frühlingsanfang. Haben wir nicht erst Silvester gefeiert? Und von Frühling ist – zumindest in Hamburg – nichts zu sehen. Es regnet seit 2 Tagen irgendwie durch und das sorgt eher für Herbst- als für Frühlingsstimmung. Was auch Auswirkungen auf mein Aktivitätslevel hat. Denn so richtig Lust auf unterwegs sein und rausgehen habe ich nicht.

Work

Momentan bin ich immer noch Urlaubsvertretung, da fällt aber glücklicherweise derzeit nicht so viel an. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Wenn etwas passiert, dann natürlich immer dann, wenn ich eigentlich grad mit anderen Themen beschäftigt bin. Eh klar.

Der Montag startete mit vielen Dingen und Projekten, die ich nach und nach abgearbeitet habe. Abends sah ich mir noch die Pitchpräsentation einer Agentur an, für die ich derzeit arbeite. Die haben den Pitch nämlich gewonnen und zeigten den restlichen Leuten, was sie da so an Ideen präsentiert haben. Dazu gab es Champagner und Snacks.

Dienstag war ich recht motivationslos sowie angekränkelt und habe trotz dessen einiges geschafft. Eigentlich dachte ich, ich hätte den Tag unproduktiv verbracht, aber der Blick auf die Aufgaben und die getrackte Zeit zeigte: Da hab ich mehr weggearbeitet, als gedacht.
Dennoch sehr kaputt und früh im Bett.

Sonst lag in der Woche noch eine Konzeptionsberatung für eine Werbekampagne an, ein Monatsmeeting mit einem Kunden, um den vergangenen Monat zu besprechen und den vor uns liegenden zu planen sowie ein Briefing für ein weiteres Projekt zu bekommen.

Meine zwei Agenturtage brachte ich auch gut rum und allmählich verringern sich meine ToDos auf eine überschaubare Zahl.

Life

Am Montag traf ich mich rein platonisch mit einem ehemaligen Tinder-Date. Irgendwie witzig, wie sich manche Dinge so entwickeln. Jedenfalls gab es für mich einen Minztee und er erzählte Geschichten von seinem USA-Trip. War mal wieder nett.

Freitag Nachmittag ging es spontan mit einer Freundin ins Kino. Wie sollte es anders sein: Beauty and the Beast musste es werden. Es war ganz fantastisch. Seit jeher mein Lieblingsdisney-Film. Ich sah den Film damals im Kino mit meiner Mutter und hatte die Hörspielkassette dazu, die ich komplett mitsprechen konnte. Eine großartige Geschichte. Und dann noch mit Emma Watson – das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Zur Premiere hat es leider nicht geklappt, aber dann ja immerhin am Freitag. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Verfilmung ist ganz großartig. Nur wenig bis gar nichts zu meckern. Schaut ihn euch an. Ich bin ganz hin und weg und möchte ihn unbedingt noch einmal sehen.

Den Samstag verbrachte ich lange im Bett. Bücherlesen. Rumtüddeln. Gemütlichkeit. Danach starteten wir mit der Rumfahrerei (Fressnapf, Mercedes Benz Autohaus, McDonald’s), um Nachmittags zum Grillen nach Barmstedt zu fahren. Was man halt so tut. Der Sturm konnte uns nicht von dem Plan abhalten und geschmeckt hat es trotzdem.
Zuhause fielen mir recht bald die Augen zu. Aber ich verbrachte noch einige Zeit auf der Couch, bevor ich dann doch im Bett landete.

Waffeln mit Kirschen und Eis

Sonntag schlief ich mich dann endlich mal wieder so richtig aus, es gab ein spätes Frühstück und dann ging es Waffeln essen. Den Abend verbrachten wir dann mit Sushi, Salat, Suppe und Schach zuhause. Ich lerne jetzt nämlich Schach spielen und habe mich angeblich nicht einmal ganz dämlich dabei angestellt. Dafür, dass es das erste Spiel war. Verloren hab ich selbstverständlich trotzdem …

Balance

Die Woche war ruhiger, als die letzten. Ich war wenig unterwegs und hatte weniger Termine. Was auch an meinem Zustand lag: Ich fühlte mich einfach nicht so gut; vermute mittlerweile, dass da möglicherweise auch wieder ein kleiner Infekt in mir steckt, der noch nicht ganz genau weiß, ob er ausbrechen soll, oder nicht. Ein Indiz dafür sind anhaltende Gliederschmerzen, die mich abends nur schwer einschlafen lassen. Ich hoffe jedoch, dass sich das alles schnell wieder beruhigt, denn ich kann auf Kranksein gerne verzichten.

Das Wetter macht mich auch ein wenig nölig. Ich möchte Frühling. Bin sowas von bereit dafür. Bring it on!

R.

Rückblende #10-2017

Schreibtisch mit Macbook

Ungeplante Krankheitsvertretung vor der Urlaubsvertretung. Spontane Einladung für ein Dänemarkwochenende, an dem ich dann leider nicht teilnehmen konnte, Essen mit Schwimmbadblick und das erste Mal Radfahren in diesem Jahr mit Kreislaufzusammenbruch. Aber fangen wir mal am Anfang an.

Die Woche beginnt am Montag entspannt. Der Mann und ich fahren Wohnzimmertische kucken und kaufen. Glücklicherweise passte alles mit ein bisschen Tetrisspielen ins Auto.
Antizyklisch shoppen gehen macht mich ja immer sehr glücklich. Dadurch, dass wir beide selbstständig sind, können wir unsere Zeit etwas freier einteilen und nutzen das dann aus. Ich mag das sehr.

Anschließend holte ich mir in einer Agentur ein Briefing für Beratung und Konzeption ab und wir starteten mit dem ersten Brainstorming. Das verlief erfolgreich und war eine gute Grundlage für die weiteren Überlegungen für das Projekt in der Woche.

Am Dienstag trat ich dann weitere Dinge los, die privat vieles verändern werden und bat um Daumendrücken. Die erste positive Nachricht erfolgte, auf weitere musste ich warten. Das hatte zur Folge, dass ich quasi im 5-Minuten-Takt meinen Mailaccount aktualisierte – leider die komplette Woche vergebens. Wieso müssen denn alle immer in den Urlaub fahren, wenn ich wichtige Dinge zu entscheiden habe?

Der Mittwoch verlief unspektakulär, dafür war der Donnerstag wieder aufregend: Die Agentur, bei der ich derzeit fester als Freelancer arbeite, hat einen großen Pitch gewonnen, und obwohl ich nichts damit zu tun hatte, bin ich mindestens genauso aufgeregt, wie die und freue mich megadoll, als endlich klar ist: Ihr habt gewonnen! Zeit für Champagner! Und gute Gespräche. So schön.
Im Anschluss endlich wieder ein langersehntes Treffen mit der liebsten Nele und Drinks in der Sofabar. The good life.

Freitag war der socialize Tag: Abendessen mit den Eltern des Mannes mit Blick auf einen Aquafitness-Kurs. Wer denkt sich das denn aus? Unfassbar witzig und eigenartig, während des Essens Menschen beim Sportmachen zuzuschauen. Aber lecker war’s.

Danach weiter zur Wohnungseinweihung. Da ich vom Abend vorher genug Alkohol für die Woche hatte, kam spontan die Entscheidung: Der Mann darf alle Schnäpse durchtesten und ich werde das erste Mal sein Auto fahren.

  1. Ich bin in Hamburg erst 4 Mal Auto gefahren.
  2. Mit Automatik bin ich komplett überfordert.
  3. Ich bin noch nie so ein teures und großes Auto gefahren.
  4. Ich hasse einparken mit Autos, die ich nicht wirklich überblicken kann.
  5. Ich werde nervös, wenn der Autobesitzer neben mir sitzt.

Ich war also auf ein Abenteuer und viel Stress vorbereitet. Aber: Nachdem die ersten Meter gefahren waren, entspannte ich mich sehr (dank dem entspannten Beifahrer) und in diesem Auto musste man ja mal so gar nichts machen. Alles geht automatisch. Wie verrückt ist das denn? Dank Einparkautomatik hat auch das sehr gut und ohne etwaige Schweißausbrüche geklappt. Stolz wie Oscar, sag ich euch.

Den Samstag wollte ich entspannt für mich haben und ohne große Aktivität verbringen. Daraus wurde dann Pony nachschneiden beim Frisör für mich, Mittagessen bei IKEA, Freund vom Mann einsammeln, ans andere Ende der Stadt fahren, Dinge in der Wohnung des Mannes zusammensuchen, in „die beste Autowaschanlage Hamburgs“ fahren und megaenttäuscht sein, Schachspiel einpacken, in die Stadt fahren, damit der Mann seine Haare kurz beim Frisör in Ordnung bringen kann und dann ein spontanes: „Können wir zu T. fahren und du nimmst das Auto dann mit?“ … Ähhh. Oh. Puh.

Ich soll echt alleine fahren? Und was ist mit einparken? Und ich kenn den Weg nicht? Und wie traurig und sauer bist du, wenn ich es kaputtfahre? Na gut. Half alles nix. Wollte er so haben. Also den Mann rausgeschmissen und alleine nach Hause gefahren. Megaaufregend. Was da alles passiert ist. Falsch abgebogen. Wenden. Begegnung mit einem LKW. Rückwärtsfahren. Wahnsinn. Ich habe dann auch nicht lange nach einem Parkplatz gesucht, sondern einen der erstbesten genommen. Hauptsache vorwärts einparken.

Und während andere beim Knust Schlange standen, um ihre Samstagsabend-Feierei zu starten, schloss ich das Auto ab, klemmte mir das Schachbrett unter den Arm und freute mich sehnsüchtig auf meine Jogginghose und die Couch. Ich bin 31 Jahre alt.
Ich hätte auch bereits um 20:30 Uhr ins Bett gehen können, so müde war ich. Aber ich hielt noch zweieinhalb Stunden durch.

Der Sonntag startete früh und mit der ersten Radausfahrt des Jahres zu Balz und Balz und Frühstück. Bereits nach den ersten Metern wusste ich wieder, wieso ich mich im Sommer so sehr in dieses Rad verliebt habe. Es ist immer noch traumhaft und ich kann die ersten großen Touren in diesem Jahr kaum erwarten.

Nach dem leckeren Frühstück wieder nach Hause und kaum zuhause angekommen hat sich mein Kreislauf verabschiedet. Ich befand mich jedoch in guten Händen und somit ging das auch ganz schneller wieder.
Am Nachmittag waren Baby-Lasse und Spazierengehen angesagt. Dem Mann steht ein Kinderwagen gut und Baby-Lasse hat nun auch seinen ersten Ausflug über den Kiez hinter sich gebracht. Ein echter Hamburger Jung’.
Danach noch ein bisschen Lego spielen, dann wurde der kleine Mann auch schon wieder abgeholt. Tatort. Wochenende Ende.

Vielleicht wird das nächste Wochenende ja mal ruhiger …

R.

Rückblende #9-2017

Erholt aus dem Urlaub zurück, direkt in die erste Arbeitswoche durchstarten. Eigentlich war geplant, auch mal bei der Social Media Week vorbeizuschauen, aber das hat ganz und gar nicht funktioniert. Ich bin froh, dass ich es zum Webmontag geschafft habe, der wieder einmal sehr interessant war. Ich hoffe, zahlreiche weitere davon werden in diesem Jahr folgen.

Dann hatte ich mit Recherchen und Co-Working zu tun, Agenturtage, Briefings, Launch-Vorbereitungen, Kalkulationen, dies das.

Aber das Aufregendste: Ich habe mir nach langem Überlegen die Polar A360 bestellt. Mit Same Day Delivery. Schöne neue Welt. Ich habe sie einen kompletten Tag getragen, aber ich bin zu sehr Uhrenliebhaber, als dass ich mich damit anfreunden könnte. An aktiven Tagen kommt sie zum Einsatz, zur Arbeit und für andere Anlässe trage ich dann doch lieber eine hübsche Uhr, deren Sinn es ist, die Uhrzeit anzuzeigen und nicht mehr. Sind auch einfach bequemer. Nungut. Smartwatches sind für mich also nichts. Haben wir das auch abgehakt. Aber was die Polar für mich sehr gut kann: Pulsmessung und Trainingspläne.

Ich habe meine Fitnessstudio-Mitgliedschaft vor einiger Zeit gekündigt und merke aber, dass mir Sport fehlt (dass ich sowas mal sagen würde). Also möchte ich dieses Joggen wieder versuchen, weiß aber, dass ich immer zu schnell bin. Mittlerweile bin ich drei Mal mit der Polar gelaufen muss sagen: Funktioniert super. Laufen macht mir sogar ein wenig Spaß. Und bald vielleicht noch mehr. Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Und möglicherweise folgt auch noch einmal ein etwas ausführlicher Bericht zur Uhr.

Ja nun. Sport ging in dieser Woche wieder los. Trotz schmerzenden Steißbeins. Zugegeben, es war etwas dumm. Das habe ich dann in der einen Nacht gemerkt, in der ich vor Schmerzen nicht wirklich schlafen konnte. Pendelt sich aber allmählich ein.

Das Wochenende war zwar vollgepackt, aber dennoch erholsam. Am Samstag gab’s Playground Coffee mit Pascal, Gespräche an der Elbe (kann bitte ganz bald Sommer werden? Ich vermisse diese weinträchtigen Sommernächte am Dock 11 …), ungeplante Treffen mit alten Freunden (die Stadt ist ein Dorf) und dann ging es zu einem Geburtstag mit lecker Kuchen und Essen und guter Unterhaltung. Neue Menschen sind super.

Ausgeklungen ist das Wochenende am Sonntag dann mit Laufen und deftigem Mittagessen, sowie einem Tee-Treffen mit einer Freundin.

Der Tatort hat mich nur genervt, also gab es Schulz&Böhmermann und dann ab ins Bett für mich. KW9 vorerst ohne besondere Vorkommnisse beendet.

R.

Rückblende #7/8-2017

Snowboarder im Schnee

Na, wartet ihr schon sehnsüchtig auf die Rückblende? Ich hinke etwas hinterher, aufgrund dessen fasse ich einfach mal direkt zwei Wochen in einem Post zusammen. Ich wollte einfach kein MacBook in den Urlaub mitschleppen und auf dem iPhone tippt sich das auch nicht ganz so gut.

Woche #7

The XX war besser, als erwartet. Es war ein schöner Abend mit tollen Leuten und ich bin froh, dass ich mir Karten dafür besorgt habe. Ein sehr schönes Erlebnis und ich liebe Künstler, die ihre Stücke auf der Bühne nochmal anders spielen, als abgemischt. Nur eines hat mich enttäuscht: Intro geht live mal gar nicht. Tat dem Abend aber keinen großen Abbruch.

Zu Beginn der Woche hatte ich das Vergnügen, mal das Mindspace testen zu können (Bericht folgt noch). Ich fand das ganz großartig, zumal es vom Zeitpunkt her auch noch perfekt war: Die letzte Woche vorm Urlaub ist für Freelancer meiner Erfahrung nach sehr mies und voll mit Arbeit. Jeder Kunde braucht noch dringend irgendwas, Angebote, die seit Monaten draußen sind und verhandelt werden, werden auf einmal angenommen und dann muss es auch sofort bitte losgehen und überhaupt bekommt man das Gefühl vermittelt, als käme man gar nicht mehr aus dem Urlaub zurück.
Konzentriert arbeiten war im Mindspace dann für mich möglich und so bekam ich den großen Teil auch in der Tat weggerockt.

Vier Tage vor Abfahrt brachte ich dann auch mal mein Snowboard zum Service. Nungut, an meinem privaten Timing kann ich mal noch arbeiten, aber langjährige Leser kennen das ja von mir. Hat jedenfalls alles ganz wunderbar geklappt und wenn ihr mal Boards oder Skier ordentlich aufbereitet haben wollt: ab zu HaiQ. Ganz großartige Arbeit haben die geleistet.

Am Donnerstag hielt ich einen Workshop in einer Agentur zum Thema Facebook Marketing. Die Teilnehmer waren großartig und stellten ganz tolle Fragen. Ich mag es sehr, wenn man merkt, dass die Leute dabei sind. Das macht allen deutlich mehr Spaß. Für mich ein voller Erfolg.

Dann nochmal ein bisschen Agenturarbeit und am Freitag nochmal schnell mit einem neuen Kunden Briefing, Recherche und Analyse, Konzeption, Kreation und Schaltung einer Anzeigenkampagne innerhalb von einem Tag abfrühstücken. Ich weiß, warum ich das bisher so nie gemacht habe und auch nie mehr machen werde. Aber was tut man nicht alles. Die Zahlen der Kampagne sprechen für sich und auch das verbuche ich als Erfolg.

Ich konnte also sehr entlastet in meine Urlaubswoche starten: Der große Arbeitsberg war abgearbeitet und viele Erfolgserlebnisse und zufriedene Kunden gab es noch obendrauf.

Am Samstag gab ich meinen Schlüssel an Pascal, der sich während meiner Abwesenheit um das Haustier kümmerte, packte endlich mal meine Sachen zusammen, kaufte die letzten Sachen ein und setzte mich gegen 15 Uhr in ein Auto Richtung Braunschweig.

Dort gab es selbstgebasteltes Ambilight und Tech-Talk, sowie Pizza und eine kurze Nacht. Um 4 Uhr klingelten unsere Wecker (nach einem panischen Anfall von Kim, der vermutete, den Autoschlüssel entweder stecken lassen oder verloren zu haben (war dann doch nur in einer Jackentasche, die er zuvor noch nie verwendet hat)). Zähne putzen, raus in die Kälte und ab nach Österreich!

Aufgrund dessen, dass wir sehr gut durchkamen konnten wir tatsächlich bereits am Sonntag auf den Berg. Das Wetter war auch noch schön. Herrlich.

Nach Liftschluss waren wir alle ziemlich kaputt. Der große Topf Nudeln wurde sehnsüchtig erwartet und fast restlos verputzt. Nun musste man sich aber noch irgendwie wach halten. Um 18 Uhr schlafen gehen ist ja auch Quatsch.

Woche #8

Am nächsten Tag wieder früh los und Schnee genießen. Freunde, echter Schnee. Das Geknirsche. Das Gefühl. Das ist pures Glück. Da ich mich jedoch bei einem Lift etwas ungeschickt anstellte, knallte ich mit meinem Steißbein, Rücken und Kopf auf eine Eisplatte, nachdem ich beim Ausstieg unglücklich verkantete. Das war unschön und führte dazu, dass ich am Dienstag aussetzte. War jedoch nicht weiter schlimm. Das Wetter war wohl grauenvoll und die Jungs kamen 2 Stunden, nachdem sie die Wohnung verlassen hatten, wieder zurück. Hüttentag war angesagt.

Der Mittwoch war der beste Tag. Schönes Wetter. Halbwegs guter Schnee. Gute Piste gefunden und ich hatte viel Spaß. Die Jungs waren im Park, ich auf der Piste. Alles lief gut.

Donnerstag war nicht weiter spektakulär und am Freitag schneite es anhaltend. Ich sah nichts und stürzte noch einmal unglücklich vor der Mittagspause. Mir reichte es, Kim fuhr mich in die Wohnung und ich konnte den Nachmittag in Ruhe für mich genießen und schon einmal ein paar Sachen zusammen packen.

Nachdem die Jungs zurück und geduscht waren, zogen wir uns zum ersten Mal seit Tagen wieder normale Kleidung an und gingen zum Abschluss im nahe gelegenen Restaurant essen. Sehnsüchtig erwarteten wir jedoch wieder die Rückkehr in die Wohnung und unsere Jogginghosen.

Packen. Planen. Um 3 Uhr sollten wieder unsere Wecker klingeln, damit wir uns gegen 4 Uhr auf den Weg Richtung Hamburg machen konnten.

Der Rückweg war sehr zäh, obwohl wir eigentlich auch ganz gut durchkamen. Aber Unfälle vor Hamburg und dann ein wenig Stau in Hamburg, wo man doch eigentlich schon das eigenen Zuhause fast sehen kann, ließen Minuten wie eine Unendlichkeit wirken.

Ziemlich kaputt kam ich zuhause an und es war dann auch nicht mehr viel mit mir anzufangen. Ein gemütlicher Filmabend (Die Verurteilten) und vorallem: Ausschlafen am Sonntag standen an. Das Frühstück ließen wir ausfallen und gingen direkt Mittagessen, um anschließend durch das Niendorfer Gehege ins überlaufene Schwarzlichtviertel zu fahren, dort ein bisschen Airhockey zu spielen, um wiederum weiter nach Othmarschen zu fahren, um eine Runde Billard zu spielen.

Das reichte dann auch an Action für die Woche und das Wochenende. Nochmal kurz ein bisschen ausruhen, bevor die neue Woche startet.

R.

Rückblende #6-2017

Eine Woche voller Menschen, Arbeit, Terminen und schlechter Laune. Das fasst es ganz gut zusammen. Haken dran machen. Weitermachen. Noch 6 Tage bis Urlaub.

Arbeitstechnisch standen wieder Google-Support, Assistenztätigkeiten, Webseitenprojekte und Timings, Timings, Timings, sowie ein 2- und ein 3-stündiges Kundenmeeting zur Abstimmung auf dem Plan und ein verschobener Facebook-Ads-Workshop. Abwechslungsreich aber dadurch auch echt fordernd. Das Springen zwischen den Themen erfordert dann doch eine Menge Konzentration. Das muss ich noch irgendwie besser organisiert bekommen. Für die kommende Woche habe ich da auch schon eine Idee und bin gespannt, ob sich das so umsetzen lässt. Werde ich dann in der nächsten Rückblende mal berichten.

Das sind dann so Wochen, in denen ich mir manchmal wünsche, ich könnte etwas fachlich gut. Projektmanager springen halt von Projekt zu Projekt. Vor allem, wenn es derzeit keine Langzeit-Vollzeitprojekte sind, sondern eher in Richtung Beratung und Weiterleitung geht. Da kann ich wenig sagen: Montag bin ich nur für Kunde x da. Wenn das Projekt von Kunde z dann eskaliert, ist der wenig begeistert, wenn ich sage: Ja, dein Timeslot ist erst morgen wieder, vorher kann ich mich nicht um dein Projekt kümmern.

Dafür wird es doch aber auch eine Lösung geben und ist vermutlich nur eine Frage der Organisation und Strukturierung. Ich bin guter Dinge und für Tipps eh dankbar.

Abwechslungsreich wie der Arbeitskram war auch mein Sozialleben: Mittwochs ging es mit zwei Freundinnen ins Savoy zur Ladies Night. 50 Shades Darker. Meine Schwelle an Ertragenswertem bei Filmen ist echt hoch. Ich hab da wenig Anspruch dran, bei der Filmserie eh. Daher war der größte Teil für mich ziemlich in Ordnung. Aber das Ende hat alles getoppt, war maßlos übertrieben und ich wollte nur noch raus. Zum Glück war es ja dann auch erst einmal wieder vorbei. Das Ladies-Date für nächstes Jahr ist jedoch schon geplant. Tradition muss sein.

Freitag Abend ging es auf die exklusive Vorabpremiere vom neuen MINI Countryman und der Premiere des neuen BMW 5er. Der MINI gefällt mir ja schon ganz gut. Zu Abi-Zeiten bin ich mit dem MINI einer Freundin regelmäßig gefahren und der Geruch hat mich wieder total daran erinnert und in diese Zeit zurückversetzt.

Interessant, wie sehr man dieses Auto mittlerweile aufgebohrt und mit Features ausgestattet hat und wie die verschiedenen Linien sich voneinander abgrenzen. Aber den MINI Cooper S find ich immer noch am Besten.

Danach gab es dann nach langer, langer Zeit mal wieder ein Freundes-Get2gether in der Sofabar wie in guten alten Zeiten. Philipp und ich feierten spontan 5 Jahre in Hamburg, und alle kamen vorbei. Sogar Martin war mit am Start, über den ich mich sehr freute. Fand das ja schon immer Schwachsinn, dass er Hamburg verlassen hat und plädiere ganz stark dafür, dass er wieder zurückkommen sollte.

Der Abend war jedenfalls mal wieder sehr schön und ich danke allen, die dabei waren. Ich hoffe, der nächste Termin ist nicht erst in 5 Jahren, sondern wir schaffen es vorher bereits wieder. Irgendwie ist das ja immer ganz nett so.

Aber man wird ja auch nicht jünger, ne? Der lange Abend steckte mir doch etwas in den Knochen und ich war am Samstag komplett am Ende und ziemlich launisch. Mittags zum Treffen mit meinen Snowboardurlaubjungs zu gehen, war echt eine Qual. Am liebsten wäre ich gar nicht aus dem Bett aufgestanden. Somit ging anschließend auch nicht mehr viel. Ich habe mal wieder gefüllte Paprika für den Mann und mich gekocht (Hack <3) und danach gab es den Steven-Hawking-Film. Irgendwann bin ich ins Bett, weil sich meine Laune nicht wirklich besserte und schlief heute morgen sehr lange. Das war gut.

Und nun rätsele ich, ob ich einfach nur Urlaub brauche oder ob ich krank werde. Ich tendiere zu Urlaub und zähle die nächsten Tage einfach durch, bis es am Samstag endlich mit einem Zwischenstopp los in Richtung Berge und Schnee geht.

Gleich gibt es noch die Reste von gestern und anschließend geht es ab zu The XX. Mein zweites Konzert in diesem Jahr. Eines, auf das ich mich eigentlich sehr gefreut habe, aber aufgrund mangelnder Begeisterung für das neue Album etwas skeptisch bin. Pascal und ich hoffen einfach weiter darauf, dass sie auch ein paar alte Sachen spielen werden. Hofft mit!