B.

Beautytime mit Treatwell

Screenshot der Treatwell Webseite

Samstag Abend der Blick in den Spiegel: Die Frisur sitzt nicht. Die Haare machen, was sie wollen und die Augenbrauen sehen auch fies aus. Ein Friseurtermin muss her. Aber: Jetzt erreicht man niemanden mehr. Also am Montag dran denken, anzurufen und einen Termin auszumachen.

Dann ist Montag, ich habe in der Hektik des Beginns der Arbeitswoche nicht vergessen, dass ich eine Aufgabe hatte und rufe beim Frisör meines Vertrauens an. Tja. Montags geschlossen. Dienstag habe ich dann schon wieder ganz vergessen, dass ich einen Termin vereinbaren wollte und Samstag Abend steh ich wieder komplett verzweifelt im Badezimmer. Wie oft ist mir das in den letzten Jahren schon passiert? Zu oft. Und jedes Mal wieder habe ich mich darüber geärgert.

Oder anderes Szenario: Irgendein wichtiger Termin, egal ob beruflich oder privat, steht an und man benötigt kurzfristig noch eine Maniküre oder ähnliches. Meist heißt das etliche Studios abtelefonieren und dann doch keinen frühen Termin bekommen. Da steckt mega viel Zeit drin und irgendwie ist das doch alles frustrierend. Ich will das meiste sofort, wenn es mir einfällt, erledigt haben. In dieser Hinsicht bin ich sehr ungeduldig. Und da hilft mir nun die neue App von Treatwell.

Treatwell-PR-Event

Ich bekam eine Einladung zum PR-Event, bei dem die App vorgestellt wurde und es noch eine kleine Behandlung gab, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Nichts wie hin da!

Erstmal kurz zum Namen und der Hintergrundgeschichte: Treatwell hieß früher Salonmeister. Da der Name aber mehr an Frisöre und weniger an Wellness und Spas erinnerte, kam es zum neuen Namen. In der App und auf der Webseite kann man 24 Stunden 7 Tage die Woche lang die eigenen Beautytermine buchen und organisieren. Also endlich komplett unabhängig von Öffnungszeiten. Und vorallem ist der Termin auch verbindlich gebucht. Ich muss mir nicht mehrere aussuchen und darauf warten, dass sich wieder jemand bei mir meldet, sondern ich tippe den Termin an, gebe meine Daten ein, abschicken und direkt gebucht.

Das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das denn mit der Qualität der Studios? Immerhin gibt es doch immer wieder einige Läden, in denen an Wellness gar nicht zu denken ist. Wenn Frauen schon durchschnittlich um die 14.000 Euro für Wellness und Kosmetik in ihrem Leben ausgeben, sollte das auch mit entsprechender Qualität einhergehen. Zum Glück wurde die Frage prompt gestellt und ich hörte aufmerksam zu.

Einerseits bekommt der Nutzer nach erfolgter Behandlung eine E-Mail geschickt, in der er aufgefordert wird, das Studio zu bewerten und die Erfahrungen zu schildern. Diese werden dann dem Studio zugewiesen und sind auf der Webseite und in der App einsehbar. Kennt man. Bewährter Mechanismus. damit da auch kein Schindluder mit getrieben werden kann, muss man einen Termin verbindlich gebucht und wahrgenommen haben. So als kleiner Sicherheitsmechanismus vorweg. Es kann also nicht jeder einfach mal so bewerten.
Als zweiten Mechanismus werden die Studios auch tatsächlich von Mitarbeitern von Treatwell besucht, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffen. Damit auch eine Vergleichbarkeit stattfinden kann, schickt Treatwell professionelle Fotografen in die Studios, falls diese kein entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung haben.

Wie man sieht wird hier also wirklich einiges an Aufwand betrieben und man hat da nicht einfach mal eben so eine App auf den Markt geschmissen. Da steckt deutlich mehr dahinter und das ganze wird mit einer Leidenschaft betrieben. Beides Punkte, die ich sehr sympathisch und angenehm finde.

treatwell Moodbild Füße lackieren

Hält die App, was sie verspricht?

Aber: Erzählen kann man ja viel. Ich dachte mir: Mach mal direkt die Probe aufs Exempel.

Es war Freitag Abend. 19 Uhr. Beim Frisör war ich erst. Aber Augenbrauen mal wieder professionell in Form zupfen, das könnte man mal machen. Also ausgesucht und als Zeitraum Samstag Vormittag angegeben. Kurzfristiger ging nicht. Und siehe da: Es gab freie Termine in meiner Nähe, von denen ich einen buchte. Sollte das am nächsten Tag wirklich problemlos funktionieren? Ich war skeptisch.

Am Samstag Vormittag kam ich pünktlich zu meinem Termin an, wurde auf einen Stuhl gesetzt und genoß das Geziepe an meinen Augenbrauen. Das ging alles megaflott von der Hand und mit dem Blick in den Spiegel schämte ich mich nicht mehr ob dieses Gewucheres, denn das sah nun endlich wieder mehr als akzeptabel aus. Die Frau konnte was.

10 Minuten später und 6 Euro ärmer, aber sehr zufrieden verließ ich den Laden wieder.

Eine Bewertungsmail bekam ich bisher noch nicht, was wohl damit zusammenhängt, dass sie vor Ort nicht bestätigt haben, dass ich da war und mich eher für einen normalen Kunden hielten. Das muss ich noch abklären. Wichtig ist mir nur: Die App hat funktioniert und deckt genau die zwei Probleme ab, mit denen ich immer wieder im Konflikt stehe: Schnell und verbindlich und zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten Termine buchen.

Rabatt für euch

Falls ihr euch nun auch mal selbst davon überzeugen wollt, bekommt ihr mit dem Gutscheincode ZIMTSTERN15 15€ Rabatt auf eure Buchung (gültig ab 25€ Mindestbestellwert bis zum 15.8.2016).

Meldet euch gerne, wie eure Erfahrungen damit sind. Ich bin jedenfalls begeistert und die App hat mittlerweile einen festen Platz auf meinem iPhone.

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#30daysofyoga – Der Beginn einer Yoga-Liebe?

Yoga fand ich früher immer zu esoterisch. Niemals hätte ich gedacht, dass ich davon mal Fan werden könnte. Aber sag niemals nie, nicht wahr? Ich habe mal darüber nachgedacht, wie es denn dazu kam und die Geschichte dahinter aufgeschrieben.

Die Anmeldung im Fitness-Studio

Aufgrund von Rückenschmerzen und da mir ein Ausgleich zur Arbeit und dem Alltagsstress fehlte, kam es, dass ich mich vor ungefähr zweieinhalb Jahren für ein Fitness-Studio entschied, welches Kurse im Angebot hatte. Besonders interessiert hatte mich Spinning (auspowern und für die Kondition) und Yogates (Beweglichkeit und Kraft), eine Mischung aus Yoga und Pilates. Ich sah mir den Kurs an und schrieb ihn fest in meinen Terminplan: Dienstag morgens vor der Arbeit. Perfekt. Es stellte sich heraus, dass das ein wirklich guter Einstieg in den Tag war. Nur leider änderte sich der Kursplan in regelmäßigen Intervallen und der Yogates-Kurs fand nun nur noch entweder mittags, sehr früh morgens oder in den späten Abendstunden statt. Das wollte nicht mehr so richtig zu meinem eigentlichen Tagesablauf passen. Schade Schokolade. Kein Yoga mehr für mich.

Das erste Workout zuhause

Mit der Zeit jedoch vermisste ich etwas. Irgendwie ließ mich der Gedanke daran nicht los. Es tat mir gut, hat meinen Körper gekräftigt, ohne dass es sonderlich anstrengend war (verglichen mit schweren Gewichten und den ganzen Trainingsmaschinen im Studio) und ich wurde beweglicher.

Also durchstöberte ich YouTube nach für mich geeigneten Videos und Playlists und fand ein Pilates-Video, das nicht zu lang ging, nicht zu anstrengend war und genau die Bereiche meines Körpers ansprachen, in denen ich fitter werden wollte. Nunja. Ich zog das Programm nicht einmal eine Woche durch. Ich dachte, jeden Tag das selbe zu machen, sei sinnvoll. Mich nervte jedoch ziemlich schnell, dass die Dame (selbstverständlich) immer wieder das gleiche sagte und an den selben Stellen lachte, wie am Tag zuvor. Ich gab also auf, knickte ein, scheiterte. Das war nix.

Der erste Schritt: Doch ein Yoga-Kurs?

Da Yoga aber etwas ist, das man wirklich gut zuhause machen kann und wofür man auch nicht unbedingt Videos benötigt, dachte ich mir, ich mache mal einen Kurs am Wochenende, um eine Einführung in die wichtigsten Grundlagen zu bekommen und mich auch mal mit anderen austauschen und korrigiert werden zu können. Gesagt, getan. Ich recherchierte ein wenig, sprach mit Freunden darüber, die bereits diverse Kurse besucht hatten und entschied mich für DAMNGOODYOGA in Hamburg, da die von allen Angeboten auf mich am sympathischsten wirkten und die Beschreibung des Einsteiger-Workshops dem am nächsten kam, was ich suchte. Leider musste ich noch einige Woche warten.

Der Kurs war sehr gut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe war nett und der Tag verging wie im Fluge. Ich lernte einiges dazu und wusste: Ja, das will ich weiter verfolgen. Danach fühlte ich mich direkt besser. Ich merkte, dass ich etwas Gutes für mich getan hatte und auch der Muskelkater am nächsten Tag bestätigte: Obwohl ich nicht schweißgebadet war und auch nicht das Gefühl hatte, mich übermäßig angestrengt zu haben, hatten meine Muskeln ganz schön zu arbeiten. Ziemlich gut eigentlich. Ich mache etwas angenehmes, trainiere dabei aber meinen kompletten Körper. Das ist ja fast wie schlankwerden im Schlaf!

Der zweite Schritt: Yoga mit YouTube zuhause

Kürzlich machte ich mal wieder Buchhandlungen unsicher und war vom Thema Lifecoaching, Wellness und allem, was damit zusammenhängt, recht angetan und schaute mich in der entsprechenden Bücherecke um. Natürlich stieß ich auch wieder auf Yoga, nahm eines der Bücher mit, las es zuhause angekommen direkt durch und war überzeugt, mir jetzt eine Yogamatte bestellen zu müssen und die Sache endlich durchzuziehen. Zwei Tage später holte ich die Yogamatte bei meinem Kioskboy des Vertrauens ab, der sehr interessiert daran war, was sich im Paket befand – einen Fernseher schloss er aus. Nachdem ich ihn aufklärte, war er total Feuer und Flamme, meinte, er fände das supercool und dass er sich vielleicht auch eine bestelle. Dann müsse ich jedoch auch mal mit ihm zusammen üben. Okay. Deal.

Nachdem meine Pilates-YouTube-Erfahrung sehr ernüchternd war, war mir also klar: Ein Video reicht mir nicht. Ich benötige ein Programm über mehrere Tage. Warum also nicht direkt mit einer 30-Tage-Challenge starten? Ziele dürfen auch gerne mal etwas höher sein. Ich bin bei Adriene gelandet, die einfach super sympathisch ist und deren Übungen zu mir passen.

Und wie lief das jetzt so?
Das erzähle ich euch dann in einem der nächsten Posts …

W.

Wellness für den Körper – Massage im Eucerin Haut Institut

Massage Sign

Vor einiger Zeit hatte ich mal wieder das Vergnügen und testete eine neue Behandlung im Eucerin Haut Institut: Eine beruhigende Hautmassage.

Ich legte den Termin auf meinen ersten Urlaubstag, um direkt entspannt in die nachfolgenden Tage einzusteigen. Am Tag der Behandlung schwang ich mich auf mein Rad und fuhr rüber zum Institut. Wie immer wurde ich freundlich empfangen, bekam ein Getränk in die Hand und wurde in die Behandlungskabine gebracht. Dann ging es auch direkt los.
Allen Massageanhängern sei vorweg gesagt: Es ist weniger eine Massage als vielmehr ein professionelles Eincremen mit leichten Massageelementen. Klingt im ersten Moment seltsam, ist aber wirklich sehr entspannend und die Haut hat richtig was davon.

Ich lag die kompletten 60 Minuten auf einer Liege, die erwärmt wurde und bekam für die Hände noch warme Steine. Rücken, Nacken, Beine, Füße, Arme, Hände, Bauch und Dekolleté – alles wurde gründlich gecremt und leicht massiert. Ich hätte wirklich noch ewig dort liegen bleiben können. Aber auch bei einer Wellnessbehandlung neigen sich 60 Minuten irgendwann dem Ende zu.

Wir waren gerade fertig und die Mitarbeiterin verließ den Raum, damit ich mich wieder anziehen konnte, als plötzlich ein Alarm los ging. Ich fragte mich wirklich kurzzeitig, ob das dazu gehörte oder ein Feueralarm sei. Es stellte sich heraus, dass es sich um letzteres handelte. Ich musste mich also angezogen direkt auf den Weg nach draußen begeben. Dort wurde ich dann noch darüber informiert, dass das natürlich eher nicht dazu gehört und man eigentlich aus der Behandlungskabine kommt, sich dann noch in die Warteecke setzen, einen Tee trinken und langsam aus der Entspannung wieder im Alltag ankommen kann. Das bedeutet also, dass ich das demnächst noch einmal ohne Feueralarm wiederholen muss.

Meine Haut hat von dem abrupten Ende nichts mitbekommen, die fühlte sich nämlich auch Tage später noch wunderbar an. Ich kann das nur empfehlen. Hin da! Vorallem lohnt sich das jetzt richtig. Wenn die Haut schön mit Feuchtigkeit versorgt wird, hält die Sommerbräune noch länger und als Vorbereitung auf die kälteren Jahreszeiten ist so eine extra Portion Pflege auch super.

Noch ein Wellness-Tipp

Bindet unbedingt eure Haare zusammen. Ich hatte keinen Haargummi dabei und meine Haare bekamen somit auch ein wenig Creme ab, weil sie mir immer wieder in den Nacken fielen. Hat sie letztendlich zwar auch nur gepflegt und ich konnte mir beim nächsten Waschen die Haarkur sparen, aber sah halt nicht so prall aus. Wegbinden ist für alle Beteiligten angenehmer.

E.

Ein Vormittag im Eucerin Haut Institut Hamburg

Meine Haut war lange Zeit wirklich problemlos. Waschen. Eincremen. Das war’s.
Irgendwann bekam ich aber unreinere Haut und kümmerte mich mehr darum, etwas zu finden, das dem entgegenwirkte. Dann ging es los: Günstige Produkte, teuere Produkte, aggressive Produkte, sanfte Produkte. Kurze Zeit half alles, langfristig jedoch nichts. Ganz schlimm wurde es dann Ende des letzten Jahres. Unreine Haut, trocken und schuppig, aber auch fettig. Na, herzlichen Glückwunsch. Wie soll ich denn da jetzt anfangen?
Ich freute mich deshalb sehr, als kurze Zeit später die Einladung ins Eucerin Haut Institut Hamburg in meinen E-Mails auftauchte. Doch ein wenig Geduld musste noch sein.

Vor wenigen Wochen war es dann soweit. Am Samstag früh aufstehen war nicht so meins, aber es sollte ja Wellness werden. Also los.
Das Institut befindet sich in der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz. Die Location ist sehr schön und das ganze Gebäude ist mittlerweile auf Gesundheit und Wellness ausgerichtet. Es sind Ärzte darin untergebracht, eine Apotheke, ein Frisör und Restaurants.

Dort angekommen fand bei einem Detox-Getränk das erste Kennenlernen untereinander statt. Die ersten Fragen wurden gestellt und man erfuhr etwas über den Hintergrund des Instituts sowie des ganzen Gebäudes. Dann ging es los. Der Tagesablauf wurde uns vorgestellt und wir wurden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt.

Tagesprogramm

Danach wurden wir durch die Räume geführt, uns wurde die Hautanalyse, die wir später auch noch mit dem Eucerin Skin Code Reader machen durften, erklärt, die verschiedenen Wirkstoffe in den Produkten vorgestellt; welche Behandlungen im Institut möglich sind und die Geschichte von Eucerin kamen selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Keiner dieser Punkte ging weder zu lang, noch zu kurz. Die Fragen wurden ausführlich beantwortet und auch sonst hatte man den Eindruck, dass alle wissen, was sie da tun und es auch gerne tun. Gute Voraussetzungen für den restlichen Tag.

Skin Code Reader im Eucerin Haut Institut Hamburg

Dann startete meine Gruppe mit der individuellen Hautanalyse, die Aufschluss darüber geben sollte, wie wir unsere Haut optimal zu versorgen und pflegen haben. Das Ergebnis war für mich spannend. Trockene und straffe Haut habe ich wohl. Keine Falten. Mit fast 30 freue ich mich natürlich sehr darüber.
Aber ok, trockene Haut. Aber doch auch Pickel. Da kann ich doch jetzt nicht mit reichhaltigen Cremes ran, oder etwa doch?
Ja, bitte. Viel Feuchtigkeit. Bloß keine Produkte für unreine Haut. Diese seien zu aggressiv und würden alles viel schlimmer machen. Oha. So ist das also. Mein Aha-Erlebnis fand genau in diesem Moment statt.

Mit diesem neugewonnenen Wissen ging es auf in die Behandlungskabine. Mikrodermabrasion. Ausreinigung. Cremes. Pflege. Nochmal ein bisschen schminken. Die Liegen waren beheizt, zugedeckt wurde ich auch noch. Es war wirklich herrlich. Dafür hat sich das früher Aufstehen gelohnt.

Richtig großartig fand ich, dass die Goodiebag mit individuell auf unsere jeweiligen Hauttypen abgestimmten Produkten gefüllt wurde. Somit bekam jeder das, was er brauchte und konnte sich zuhause davon überzeugen, ob das wirklich alles so gut war, wie es sich anfühlte.

Hauttypen

Danach wurde wir von einer Ärztin mit weiteren Infos zur Haut versorgt und sind noch einmal die verschiedenen Hauttypen mitsamt ihren Bedürfnissen durchgegangen. Hier sah man dann auch die Produktvielfalt von Eucerin. Für jeden ist da was dabei.

Abschließend gab es zur Stärkung noch ein Mittagessen, das auf den Tag abgestimmt war und uns auch wieder nur mit dem Besten für unsere Haut versorgen sollte. Lachs. Curry. Gemüse. Alles wirklich gut durchdacht.

Ich ging danach ziemlich begeistert von diesem Vormittag nach Hause. Das Konzept, dass im Institut nur die Beratung und Behandlung, jedoch kein Verkauf stattfindet, finde ich großartig. Wie oft fühlte ich mich zum Beispiel beim Frisör schon genötigt, irgendein Haarprodukt zu kaufen, nur weil mir gesagt wurde, dass es so gut sei, obwohl ich gar nichts kaufen wollte.
In das Eucerin Haut Institut kann ich gehen, mich beraten lassen, und am Ende doch entscheiden, ob ich Eucerin-Produkte kaufen möchte, oder die Feuchtigkeitscreme irgendeiner anderen Marke. Proben kann ich mitnehmen, um auch erst einmal zu testen, ob ich damit klarkomme, bevor ich das Geld für die Original-Größe ausgebe.

Eucerin Haut Institut Goodie Bag

Aber nun mal zu den Produkten.
Ich hatte jetzt ein paar Wochen Zeit, die Sachen, die meiner Haut gut tun sollten, zu testen. Ich habe tatsächlich auch nur die Eucerin-Produkte seither verwendet und bin total begeistert. Meine Haut wird von Tag zu Tag besser und ich bemerke, wie ich mir immer weniger Make-up ins Gesicht kleistere und dennoch zufrieden bin. Für mich hat sich der Tag in jeglicher Hinsicht gelohnt und ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich auch mal einen Termin dort zu besorgen und eine Hautanalyse zu starten, wenn ihr in Hamburg seid. Gilt übrigens auch für die Männer. Das lohnt sich für die Entspannung, aber auch langfristig für die Haut. Ich werde wieder hingehen.

M.

Mädchen-Wellness-Nachmittag

Samstag. 10:30 Uhr. Der Wecker klingelt und reißt mich aus einer Tiefschlafphase. Ich bin träge und quengelig. Möchte nicht aufstehen, bin aber zum Frühstücken verabredet. Der einstudierte Blick in die Wetter-App zeigt -11° (in Worten: MINUS ELF GRAD!!!1111einself). Ganz ehrlich: Ich will da nicht raus.

Ich reize die Prokrastiniererei bis zur letzten Sekunde aus, bis ich mich dann doch aufraffe und mein Bett verlasse. Anziehen. Rausgehen. Auf die Bahn warten. Einsteigen. Losfahren. Aussteigen. Zum Treffpunkt laufen. Lokalität geschlossen. Wie jetzt? Was soll das?

In den Bus setzen, ins nächste Café fahren. Dadurch verschlug es uns wieder ins Café Leonar. Von der Bushaltestelle zum Ziel stand uns jedoch noch ein 5-minütiger Marsch durch die Kälte bevor. Zum Glück bekamen wir noch einen Tisch. Mit Kaffee und Tee aufgewärmt, Mädchengespräche geführt und spontan überreden lassen, den Nachmittag im Spa zu verbringen. Der Plan ist schnell geschmiedet: Ab nach Hause, Sachen packen, Termin vereinbaren, Körper auf Vordermann bringen. Ein wenig Stress vor der Wellness-Einheit hat noch niemandem geschadet.

Somit verbrachte ich den gestrigen Nachmittag in den verschiedenen Saunen und Whirlpools des MeridianSpa und gönnte mir zum Abschluss noch eine Teilkörpermassage bei Marc. Danach noch eine Runde Heu&Kräuter-Sauna, duschen, anziehen, raus in die Kälte und ab nach Hause.

Soooooooo erholt und – obacht – entschleunigt. Man sollte sich das öfter gönnen. Das tut gut. Entspannt. Und war jeden Cent wert. Zumindest jetzt, da der Winter eingekehrt ist, ist das eine schöne Sache.

Sport. Wellness. Hamburg, was machst du nur mit mir?

E.

Einmal Wellness für zwei, bitte!

Ich bin in diesem ganzen Freundinseinding ziemlich gut. Und wenn ich zur Hochform auflaufe, springt dabei auch meist etwas für mich heraus. So kam es, dass wir den gestrigen Tag wellness-end im Waldhotel in Bad Sulzburg verbrachten. Um es kurz zu machen: Es war traumhaft.

Das Navi führte uns ein bisschen falsch, aber am Ende der Straße am Ende des Waldes fanden wir, wonach wir suchten. Idyllisch.
An der Rezeption angekommen wurden wir sehr freundlich und herzlich begrüßt, kurzes Einchecken, das weniger als 5 Minuten dauerte, Erklärung, wo wir unser Zimmer finden, fertig.

Einmal durch’s Erdgeschoss laufen, das wunderschön weihnachtlich dekoriert war. Nicht zu wenig, nicht zu viel. Aber dann mal schnell weiter ins Zimmer im dritten Stock. Aufschließen. Joah. Schön. Sehr bequeme Betten und das Badezimmer war: Wow.

So, alles schön und gut, aber können wir dann endlich Wellness und so? Na klar!
Badeklamotten an, superriesige Bademäntel überziehen und losmarschieren. Wir waren etwas unsicher, ob wir wirklich so durch das Hotel laufen sollen und ob wir die Handtücher dafür aus dem Zimmer mitnehmen sollten. Können 4-Sterne-Wellnesshotel nicht so gut. Aber Profis wie wir machen natürlich intuitiv alles richtig.
Indoor-Pool gefunden und. Wow, wow, wow. Erstens hatten wir ihn komplett für uns alleine (zumindest die ersten eineinhalb Stunden) und zweitens war er wunderhübsch. Meine Stadtvilla in Hamburg wird auch solch einen Indoorpool besitzen müssen. Versteht sich von selbst.
Und passend dazu fing es dann auch endlich heftig an zu schneien. Winterweihnachtenwohlfühlparadies. ♥

Tja, und was hat das Hotel noch so zu bieten?
Sauna, Fitnessraum, Ruheraum, Solarium und verschiedene Anwendungen. Ich tauschte unsere Anwendung gegen einen guten Wein zum Abendessen. Wichtig war nämlich, Zeit in Ruhe miteinander verbringen zu können. Ohne künstlichen Anwendungs-Stress.
Aber wenn mich mein Eindruck des Hotels nicht trügt, dürften die Anwendungen auch super sein. Immerhin war jeder einzelne Mitarbeiter, dem wir in den letzten zwei Tagen über den Weg liefen, superfreundlich und herzlich und am Wohle jedes einzelnen Gastes interessiert. Und das auf eine erstaunlich ehrliche Weise. So fühlte es sich zumindest an. Das ist die Hauptsache und wertet das Ganze ungemein auf.

Wir verbrachten also den gestrigen Tag am Pool, schwimmend, ausruhend, duschten danach ausgiebig in dem wunderschönen Bad mit herrlich weichem Wasser und machten uns dann auf zum Abendessen. Ein 4-Gänge Candle Light Dinner sollte es werden. Der Menü-Aushang im Aufzug ließ auf gutes Essen hoffen.

Beim Betreten des Restaurantbereichs wurden wir zunächst freundlich begrüßt und dann an einen Tisch gebracht. Der Kellner (superfreundlich, zuvorkommend, ständig lächelnd und gut gelaunt) stellte uns das Menü vor und fragte, ob wir zur Einstimmung des Abends ein Glas Sekt wollen würden. Wollten wir.
Und dann ging die Zeremonie los. Gruß aus der Küche, Vorspeise, erster Wein (Grau-Burgunder. Köstlich), Suppe. Dann die Hauptspeise die phänomenal lecker war. Ich aß das Lachsfilet mit Nudeln, der Junge Filet Mignon mit Kartoffeln. Ja. Was soll ich sagen? Sehr gute Küche. Dazu gab’s dann den zweiten Wein. Rotwein. Zum Essen war er gut, nur zum Trinken zu stark im Geschmack. Dessert gab’s natürlich auch. Qualität bestens.

Auch das Frühstück heute morgen ließ keine Wünsche offen. Es gab alles. Ein herrlicher Ausklang.

Ich bin super entspannt, trotzdem es nur eine Übernachtung mit etwas längerer Fahrt war. Aber da sieht man mal, was ein Hotelbetrieb mit Atmosphäre, Herzlichkeit und Qualität bewirken kann. Gefällt mir sehr gut. Und ich bin einen kleinen Ticken mehr in Weihnachtsstimmung.

Alles in allem 5 von 5 Sternen. Nächstes Jahr vielleicht wieder.

PS: Besonderer Pluspunkt: Man hat weder mit o2 noch Vodafone Empfang. Aber im gesamten Haus steht kostenfreies WLAN zur Verfügung. Endlich mal ein fortschrittliches Hotel. Wir haben es bewusst nicht genutzt. Aber wer’s braucht, der kann’s haben.