N.

Netzfundstück – Amateur vs. Pro: So unterschiedlich können Fotos des gleichen Motivs sein

Mädchen mit Kamera

Fotografieren hat mir schon immer Spaß gemacht und bei meinen ersten Fotos dachte ich, sie seien ganz großartig und habe sie gefeiert. Gut, damals war ich 12 Jahre alt und dafür sowie meine damaligen Kenntnisse war es vermutlich auch ok. Aber auch wenn ich mit Fotos von vor einigen Jahren noch einmal ansehe, bin ich doch überrascht. Die eigene Weiterentwicklung bekommt man meist nicht wirklich mit. Im Vergleich jedoch sieht man dann schon, dass man sich weiterentwickelt halt und nicht mehr jedes Foto zeigt, sondern wählerischer geworden ist.

Vergleichsbild Amateur- vs. Profi-Fotografi

Phillip Haumesser hat den Vergleich gestartet: Wie hätte er noch vor einiger Zeit ein Motiv fotografiert und wie fotografiert er es heute, mit ein bisschen Erfahrung mehr. Die Unterschiede sind sehr gravierend.

Meine Kamera und ich, wir sehen uns aktuell eher selten. Das merke ich auch in der Qualität meiner Bilder, wenn ich denn dann mal welche mache. Meine Fotos sind also oft eher den „How I used to see“-Beispielen zuzuordnen. Auf Reisen vor allem die ersten paar. Mit der Zeit wird es besser. Ich sehe die Motive anders und vor allem: Ich sehe Motive. Übung macht dann halt doch manchmal den Meister.

PS: Nicht wundern. Dieser Post liegt seit Monaten in meinen Entwürfen. Ich wollte mehr dazu schreiben, aber irgendwie auch nicht. Vielleicht anders formatieren. Aber irgendwie auch nicht. Der Perfektionismus, you know. Aber jetzt einfach raus damit.

via boredpanda.com

A.

Alle bloggen wieder

Blogging

… aber vielleicht ist es auch nur wieder eine Phase. Ich nehme jedoch wahr, dass wieder gebloggt wird, wie früher. Nicht nur Wochen-/Monats-/Jahresrückblicke, sondern hier mal ein Foto, da ein kurzer Bericht, dort ein Link oder ein Abriss über ein Thema, das aktuell beschäftigt. Marcel, Martin und Philipp ja eh schon immer mal wieder.

Ich bin angefixt. Aber ich weiß nie wirklich, worüber ich schreiben soll. Soll es doch irgendwie gut sein und ansprechend und umfassend. Aber muss es das denn wirklich?
Früher waren unsere Blogs nichts, was wir professionell aufgezogen haben. Blogs, das waren wir und wir haben damit gemacht, was wir wollten. Es war unsere Spielwiese, unser Kinderzimmer. Dort haben wir uns ausprobiert. Unsere Meinung geäußert und geändert. Wir haben uns damit weiter- oder einfach auch nur entwickelt. Das war gut so. Keine Kommentare? Egal! Reichweite? Egal! Hauptsache unseren Senf loswerden, Erlebnisse teilen. Ganz egal, wer es liest.

Mir steht mein eigener Anspruch im Weg. Der Perfektionismus. Ich will nicht nur zwei, drei – möglicherweise noch zusammenhanglose – Sätze veröffentlichen. Oder ein Bild, ohne etwas dazu zu schreiben. Ich haben einfach nichts zu sagen, und dann sollte ich doch auch nichts schreiben. Aber warum eigentlich nicht? Wo liegt das Problem? Wir müssen nicht ständig diskursive Artikel schreiben. In einem persönlichen Blog kann doch auch einfach mal völliger Blödsinn stehen oder ein Text veröffentlich werden, der nichts zur Entwicklung beiträgt.

Marcel empfohl kürzlich Finish, und ich fühlte mich ertappt. Es steht auf meiner Leseliste weit oben und ich bin gespannt.

F.

Feedreader sind tot, lang lebe der Feedreader

Vernetzung von Bloggern

Seit Jahren wird immer wieder gesagt, dass Blogs tot sind – und doch gibt es täglich neue. Zugegeben: Durch Twitter und Instagram ging das Schreiben bei vielen meiner Blog-Bekannten und auch mir stark zurück. So ein Tweet ist schneller formuliert, als ein Blogpost, ein Bild mobil schneller bei Instagram gepostet, als über die WordPress-App im eigenen Blog. Das hat mitunter aber auch mit Perfektionismus zu tun. Wenn ich einen Post hier veröffentliche, sollte er eine gewisse Länge haben, zu Fotos soll eine Geschichte geschrieben werden und überhaupt muss alles supergut sein und hübsch aussehen. Das steht mir oft im Wege und blockiert mich. Nur um ein Beispiel von vielen zu nennen: Die Fotos aus Thailand und die Geschichte dazu sind immer noch nicht veröffentlicht – ist im März diesen Jahres aber bereits zwei Jahre her. Dennoch möchte ich auf mein Blog nicht verzichten. Das Ding hier ist nach dem Abitur mit mir gewachsen, so viele Geschichten aus mittlerweile fast 13 Jahren stecken hier drin. Ich stöbere immer gerne mal wieder in alten Beiträgen, schäme mich teilweise oder schüttele den Kopf. Ich habe nur wenige alte Beiträge irgendwann mal auf privat gestellt, weil ich dazu stehe (38 Stück sind es, wovon aber 30 Styles’n’Photos-Artikel sind, die ich irgendwann aufgrund der Abmahnungswelle lieber zurückgezogen habe, bevor sowas bei mir landet). Bei manchen Beiträgen könnte ich mir jedoch nicht vorstellen, sie heute noch mal so zu veröffentlichen. Reichweite. Bekanntheit. Nicht mehr hinter einem Pseudonym verstecken können, sondern wirklich mit dem eigenen Namen und der Adresse dafür zu stehen. Da denkt man manchmal schon zweimal nach, ob das jetzt so klargeht. Andererseits machen es aber auch andere Besserwisser schwer, die eigene Meinung zu äußern. Es ist ja immer was falsch dran, was man so meint, denkt, äußert. Irgendjemand weiß es immer besser.

Ich lese Blogs auch sehr gerne. Lieber, als irgendwelche langen Instagram Bildbeschreibungen. Der Text ist besser formatiert, lesbarer, übersichtlicher und meist mit mehreren verschiedenen Bildern bebildert. Früher gab es mehr gute Texte. Mittlerweile ist das stark gesunken oder ich finde die Perlen nicht mehr so schnell. Was ich allerdings seit Jahren nutze, ist ein installierter Feedreader. Der beste war Google Reader. Nachdem dieser jedoch eingestellt wurde, wanderte ich zu feedly, da ich mit Bloglovin‘ nicht so wirklich warm wurde (falls ihr die Plattform als Feedreader verwendet, freue ich mich, wenn ihr mein Bloglovin‘ Profil abonniert). Dort sind meine abonnierten Feeds immer noch, gelesen wird aber via Reeder. Das ist meine Hauptquelle. Dann gibt es noch Blogs, die ich immer mal so ansteuere, wenn ich Lust drauf habe, oder wenn ein Link via Twitter oder Facebook in meine Timeline kommt, der sich interessant anhört und eh die Blogroll meiner Liebsten rechts unten. Blogrolls vermisse ich übrigens bei sehr vielen Blogs. Früher war also doch auch mehr Vernetzung.

Das soll sich aber bitte ändern! Aber wie komme ich da denn jetzt drauf? Ganz einfach. Via Maik stieß ich auf Daniels Post mit seinen abonnierten Feeds. Dies nahm ich zum Anlass, meinen Feedreader mal wieder etwas auszumisten und aufzuräumen:

  • Alle Blogs die nicht mehr erreichbar sind, löschen.
  • Alle Blogs, die in den letzten 3 Monaten nichts veröffentlichen haben, löschen.

Außerdem fand ich die Liste eine gute Idee, auch mal wieder neues zu finden, daher kommt hier meine:

Copy Cat
Anna Wolfers
Comfort Zone
Anna Frost
Gilly
Masha Sedgwick
Fräulein Anker
Gesa
Johannes
Hafenmädchen Anne
if i were audrey
Jestil
Knuspermagier
Langeweiledich.net
Lina Mallon
Luise liebt
OHHH MHHH
UARRR
Vanilla Mind
Visuelle Gedanken
Wihel.de

Fräulein Meer backt

Kwerfeldein
Mein Foto-Portfolio
julia.

im gegenteil
Mit Vergnügen Hamburg

170QM
My Scandinavian Home
Wohngoldstück

Anne Häusler
But first create
Rechtsanwalt Wahlers

V.

Vom M Magazine inspirieren lassen

Leica M Magazine

Das M Magazine ist eigentlich ein Fotomagazin speziell für die Leica M. Daher enthält es auch nur Bilder, die mit einer Leica M entstanden sind. Nichtsdestotrotz ist das aber für jeden, der irgendwie etwas mit Fotografie am Hut hat, ganz gleich, welche Kamera er im Einsatz hat, interessant.
Drei Ausgaben sind aktuell kostenlos digital verfügbar. In der ersten Ausgabe findet sich zum Beispiel eine starke Fotostrecke von Bruce Gilden.
Viel Spaß beim Durchblättern.

H.

HOMING – Es werde Licht

Light is good from whatever lamp it shines.
via Nattu // CC by 4.0

Nach 2 Jahren alleine in dieser Wohnung fühle ich mich allmählich wirklich zuhause. Ich merke das immer, wenn ich mal ein paar Tage nicht in Hamburg bin und wieder zurückkomme. Ich freue mich auf meine 4 Wände (sie hat ein paar mehr).
Daher musste es früher oder später ja auch mit dem Homing losgehen. Tendenzen waren bereits Ende letzten Jahres zu erkennen, als ich mir plötzlich Einrichtungsbücher besorgte und sich mein Reeder mit entsprechenden Feeds zur Inspiration füllte. Pinterest gab mir dann den Rest.

Zugegeben, viel IKEA-Chic ist am Start. Aber es musste damals schnell gehen und Rücklagen waren noch nicht wirklich gebildet. Das bedeutet jedoch auch, dass ich selbstverständlich überall die allseits beliebte und bekannte Regolit-Deckenleuchte hängen habe. Macht schönes Licht, ist einfach anzubringen. Günstig. Und wenn sie doch mal kaputt geht, ist sie schnell wieder getauscht (man sollte sie nicht absaugen, das tut dem Papier nicht gut).
Einige Dinge habe ich schon getauscht und nun soll es an die Leuchten gehn. Bei Höffner findet sich ein Überblick darüber, welche Lampenkategorie wofür gut ist. Stehleuchten, Tischleuchten, Wandleuchten, Deckenleuchten, Kronleuchter, Schreibtischleuchten, Kinderleuchten, … Von den Sims (das waren noch Zeiten!) weiß ich ja, dass es verschiedene Leuchten gibt, aber doch so viele? Kannste mal sehen.

Jetzt muss ich mich nur noch entscheiden, welche Art von Leuchte ich wo platziere. Und dann noch ein Modell auswählen. Irgendwann muss der studentische Look dann doch weg.

E.

Ein kurzer Abriss meines Leseverhaltens

Lesen ist das Beste. Ich liebe Bücher. Ich lese gerne. Seit zwei Jahren besitze ich nun meinen Kindle, der mir auf Zugreisen ein treuer und guter Begleiter ist. Auch im Bett lesen gestaltet sich durch diesen wesentlich besser und dadurch gab es eine Zeit, in der ich alle paar Tage ein neues Buch gelesen habe. Doch seit ich arbeite und ständig Mails und Konzepte lese, via Mail kommuniziere und den ganzen Tag irgendwelche Buchstaben vor mir habe, ging mein Bücherkonsum stark zurück. Ich lasse mich abends dann lieber irgendwie berieseln, statt mich noch mit einem Buch und der Geschichte darin auseinander zu setzen. Das strengt mich zu sehr an.

Als über die Feiertage die Agentur nun geschlossen war, hatte ich wieder mehr Zeit, mich Büchern zu widmen. Dabei stellte ich fest, dass ich im vergangenen Jahr erschreckend wenig las. Es waren vielleicht … 2 oder 3 Bücher. Das sollte nicht so bleiben.

Doch da ich so wenig las, hatte ich keine Ahnung mehr, worauf ich Lust habe. Was ich lesen wollte. Ich stöberte also ein wenig herum, hatte aber auch keine wirklichen Anhaltspunkte, in welche Richtung ich denn nun gehen solle. Ich verbrachte tatsächlich einen halben Tag damit, mich in Bücher reinzulesen und sie dann doch wieder zur verwerfen, weil sie mich nicht ansprachen. Was liest man denn aktuell so? Eine Umfrage auf Twitter brachte auch nicht wirklich Genugtuung. Da hab ich ja schon gar keine Lust mehr, ein Buch zu lesen. Geht es euch da manchmal ähnlich? Einfach keine Ahnung haben, was man lesen soll und auch in den Kategorien stöbern hilft gar nicht weiter? Frustrierend. Zumindest für mich.

Getoppt wird das Ganze dann nur davon, dass die Bücher, die erst interessant klingen, gar nicht so interessant sind. Weil sie so langsam vor sich hinplätschern oder schlecht geschrieben sind. Auch das ist mir in dieser Ferienzeit passiert. Wie lässt sich das vermeiden? Durch sinnvolle Rezensionen. Das Internet ist zwar voll davon, aber auch diese sind meist Mist und bringen gar nichts, weil da oft nur die Lieferzeit oder die Haptik von etwas rezensiert wird, jedoch nicht der Inhalt. Oder schon zu viel gespoilert wird. Ihr seht, man kann es mir nicht recht machen. Tja. Vielleicht bin ich da aber auch einfach zu quengelig.

Aber dann gibt es da das Thalia-Blog, auf dem verschiedene Bücher ganz kurz vorgestellt werden, ohne zu viel zu verraten. Vor allem die die Kategorie 3 Bücher bescherte mir eine gefüllte Probelesen-Liste. Auf die meisten Bücher davon wäre ich vermutlich nie im Leben gekommen. In die meisten muss ich noch reinlesen, um mich wirklich zu entscheiden, ob das jetzt was ist und mich zufriedenstellt, oder doch nicht. Dennoch steht das erst einmal eine Auswahl, die mich ganz froh macht. Die nächsten Monate bin ich also erst einmal versorgt.
Hätte man auch mal früher drauf kommen können bei einer Buchhandlung nachzuschauen, was die so zu ihren Büchern, die sie verkaufen, zu sagen haben.

Jedenfalls schaffe ich es aktuell immer noch sehr gut, abends ein wenig zu lesen. Seitdem ich mir das angewöhnt habe, klappt das mit dem Einschlafen auch wieder besser. Mein Kopf wird frei dadurch und ich beschäftige mich nicht mehr mit dem Kram, der tagsüber passiert ist. Mal sehen, wie lange das jetzt anhält.

S.

Streetphotography par excellence

Mittlerweile hat Streetfotografie wohl keinen allzu guten Ruf mehr. Und sie wird auch immer mehr in den Dreck gezogen. Ich find’s traurig, ist sie doch weiterhin meine Lieblingsdisziplin…
Aber wen interessiert denn das sinnfreie Geplappere von anderen? Eben. Vor allem beim Anblick von 101 Awe-Inspiring Examples Of Street Photography

The End of the Journey by Vedran Mandic

Reversal by Laurence Garcon

Leave it all behind by Rahmat mulyono

G.

Grand Central Station


Ich liebe die Streetfotografie. Meine ersten Schritte in der Digitalfotografie bewältigte ich darin. Auch heute macht es mir nach wie vor am Meisten Spaß, mit der Kamera in der Hand durch die Straßen zu ziehen und das Leben dort, Gebäude, Bilder, Szenen und Motive einzufangen.

In letzter Zeit komme ich nur leider viel zu selten dazu. Das letzte Mal wirklich fotografieren war ich in Hamburg, und das ist dann auch schon wieder fast 5 Wochen her. Die Zeit rast.

Aufgrund mangelnder Zeit bleibt mir an manchen Tagen nichts anderes übrig, als Streetfotografie im GoogleReader zu suchen. Dabei fand ich die Serie von Matt Mawson, die mich sehr begeisterte. Er hat eine wunderbare Stimmung in seinen Bildern eingefangen, die Fernweh hervorruft. Die Bildbearbeitung und Anpassung der Farben passt wunderbar zu den Motiven. Ich will mehr davon sehen!