G.

Goodbye oder: Mein Tag bisher

Entweder ich habe einen Bloggingflash oder es kommt gar nichts. Immer diese Extremen… :kopfschüttel:

Genau heute in 7 Tagen, 3 Stunden und 10 Minuten sitze ich mit dem Liebsten im Zug in Richtung der tollsten Stadt wo gibt: Berlin! Das wollte ich nur nochmal kurz anmerken.

Die Abschiedsstimmung aus meinem Studium macht sich allmählich bemerkbar. Gestern nahm ich an meiner letzten Fachschaftssitzung teil, die schneller vorbeiging, als mir lieb war. Als Abschiedsgeschenk gab’s von mir Kuchen und ich bekam ein neues Pflänzchen für meine mittlerweile kaum noch überschaubare Pflanzensammlung. Einen Platz dafür zu finden war entsprechend schwierig.
Abschiedsfotos gab es dann auch noch. Sollte das mit Job und Master bis Oktober nichts werden, kann ich mein Plätzchen unter der Brücke damit dekorieren.

Heute stand die Verabschiedung von der Studiendekanin an. Diese legt ihr Amt mit dem kommenden Semester nieder, ein neuer Studiendekan ist schon benannt. Von Fachschaftsseite wollten wir uns bei ihr für ihre bisherige Arbeit in den letzten Jahren danken und haben ihr ein Blümelein geschenkt (erkennen Sie das Muster?).

Und anschließend wollte ich meine Gremienarbeit und die Fachschaftstätigkeiten bestätigt haben. Für den Fall, dass mal jemand nachfragt und auch um informell erworbene Kompetenzen nachweisen zu können (jaja, die Erwachsenenbildner….). Ich hatte auch etwas vorbereitet und die liebe B. war begeistert davon. Also wurde mein Text ohne Einschränkung übernommen, Dekanatsbriefkopf drüber, ausdrucken, Studiendekaninunterschrift drunter, Stempeld drauf, fertig! So soll’s sein.

Bescheinigung über Fachschaftstätigkeiten

Hiermit wird Frau Melanie J., geb. 23.10.19xx, das langjährige freiwillige Engagement in der Fachschaft Erziehungswissenschaft im Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität bescheinigt.
Frau J. war im Zeitraum von November 2006 bis September 2009 mitverantwortlich für die Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen für Studierende des Fachbereichs. Im Wintersemester 20008/2009 initiierte sie die Einführung einer regelmäßigen Bachelor-Sprechstunde für Studierende des Studiengangs Außerschulische Bildung.

Darüber hinaus war sie in folgenden Gremien als studentischer Vertreter aktiv:
10/2007-09/2009 Bachelor-Prüfungsausschuss der erziehungswissenschaftlichen Studiengänge
10/2008-09/2009 Dezentrale Vergabekommission für Studiengebührenersatzmittel
10/2008-04/2009 Lehr- und Studienausschuss
04/2008-03/2009 gewählte Fachschaftsrätin

Mit freundlichen Grüßen,
B. R.
(Studiendekanin)

Danach war ich mal wieder ein Buch kopieren, einkaufen, essen und nun geht’s auf den Balkon, sonnen, Text lesen und danach beginne ich mit meinem ersten Thesiskapitelchen.

M.

Musikindustrie

Die Musikindustrie hasst mich.
Jahrelang kommt keine gescheite Musik für mich ‚raus. Kein Album, das mir dieses Habenwollen-Gefühl gibt. Und jetzt gleich zwei auf einmal. Denkt mal jemand an meinen studentischen Kontostand?
Selig.
Placebo.
Danke.

Z.

Zitat

„I make mistakes, I am out of control and at times hard to handle.
But if you can’t handle me at my worst, you sure as hell don’t deserve me at my best.“

– Marilyn Monroe
F.

Familienzuwachs

Juhu, ich bin am Freitag Tante geworden. Und habe es erst heute offiziell erfahren.
Meine Halbschwester hat ihr Baby bekommen. Es ist also an der Zeit, baldigst den Weg in Richtung Berlin anzutreten. Ein Besuch steht an!

N.

Nachmacherkaninchen

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Oh my gosh, sind meine Kaninchen süß! Schade, dass es davon nun kein Bild gibt.

Gelegentlich nehm ich eins der beiden oder beide mit ins Bad. So wie eben auch.
Lilli wurde geschnappt und auf den Boden gesetzt. Ich putzte meine Zähne und sah ihr beim Herumhoppeln zu.
Dann gab’s Wasser ins Gesicht, Waschgel in den Händen verreiben und ab damit ins Gesicht. Während ich das Zeug verteilte, sah ich zu Lilli. Und was macht sie? Genau das gleiche!
Pfoten nassgeleckt und Gesicht gewaschen. Total süß!

E.

Einbruch

Da lässt man mal ein paar Tage nichts von sich hören, und die Statistik bricht ein.
Aber es ist momentan auch einfach viel los.
Angefangen bei dem Thesis-Theater (muss ja alles geklärt sein, bevor’s losgeht), die Hochschulwahl, bei der ich Wahlhelfer war (was tut man nicht alles, um ein wenig Geld zu verdienen) und dann noch überaschender Besuch am Wochenende.
Das alles geht nicht spurlos an einem vorüber.

Immerhin konnte ich meine Wahlhelfertätigkeit mit Unitätigkeiten vereinen. Bedeutet zwischen der Wahlzettelausgabe war immer mal ein wenig Pause und ich konnte mich in dieser Zeit meinem Praktikumsbericht, teilweise meiner Thesis und meinem letzten Modul widmen.
Die letzten Vorkehrungen für mein letztes Semester sind auch getroffen.

Und nachdem ich in der vergangenen Woche meinen Liebsten angebettelt habe, dass ich ihn sehen will, hat er sich Freitag abend erbarmt und ist wider Erwarten nach Gießen gekommen. Man muss nur die richtigen Argumente haben.
Wirklich viel gemacht haben wir an diesem Wochenende nicht. Ich lag den Samstag im Bett, weil ich gräßliche Kopfschmerzen hatte, und der Mann musste lernen. Die Prüfungszeit an der Hochschule hat begonnen.
Aber das war alles gar nicht schlimm. Wir waren gemeinsam einkaufen, wir haben gemeinsam gegessen und konnten gemeinsam einschlafen und aufwachen. Es war einfach nur stinknormaler Alltag. Ohne großes Heititei und Drumherum. So, wie das normale Paare ohne Fernbeziehung eben auch zwischendurch mal haben. Und es tat so gut.
Dafür liebe ich mein(e) WG-Zimmer. Zwei getrennte Zimmer zu haben hat seine Vorteile. Mein Schreibtisch wurde in Beschlag genommen und ich konnte im Schlafzimmer verweilen.
Dennoch: Der Abschied kam viel zu schnell. Aber das Wiedersehen kommt auch. Nur noch 3 Mal schlafen und einen Frisörtermin überstehen. Dann heißt es wieder: Hallo Karlsruhe, hier bin ich!