Artikel getaggt mit Herz

Danke, dass du gegangen bist

Es ist eine dieser schlaflosen Nächte, von denen ich in der Vergangenheit so unzählig viele hatte. Ich hatte bereits vergessen, wie das ist. Doch jetzt, jetzt macht es mir keine Angst mehr. Jetzt schrecke ich nicht mehr schweißgebadet und mit Herzrasen auf. Jetzt denke ich einfach nur nach. Lass die Gedanken meinen Kopf beherrschen. Gebe dem Ganzen den Raum, den es jetzt noch benötigt. Es ist das große Finale … Ich wollte nicht mehr. Ich hatte es satt: Zu viel Enttäuschung….

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Festhalten

ICH: Irgendwie kann ich diesem Gespräch nicht mehr folgen. Sollte das so an mich gehen? Ergibt im Kontext für mich grade soviel Sinn, wie Independence Day 2. ER: Hast du wieder nicht aufgepasst? ICH: Doch. Mehrfach gelesen. Nicht verstanden. ER: Bevor wir das aufarbeiten, musst du nur wissen, dass ich alles an dir mag. Und wenn ich lache, dann nur, weil ich hoffe, dass du weißt, dass ich niemals ernsthaft über dich und wie du bist, lachen würde.

November = Dänemark

Nachdem wir im November 2010 eine erholsame Zeit hier verbrachten, keimte der Gedanke auf, dass man das doch eigentlich jedes Jahr machen könnte. Herrliche Ruhe. Den Nordseestrand kann man kilometerweit Privatstrand nennen, weil kaum eine Menschenseele dort ist. Bowlingbahnen schließen um 22 Uhr. Urlaub. Ruhe. Abschalten. Genießen. War es im letzten Jahr noch eine meiner (Arbeits-)Bedingungen, dass WLAN im Haus verfügbar sein muss, haben wir uns in diesem Jahr für ein Haus ohne entschieden. Eine Woche internetfrei. Eine Woche für…

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Szenen einer Beziehung

SIE: Ich leih‘ mir deinen Rasierer. ER: Orr, dann sind die Klingen bald wieder so stumpf. SIE: Ich rasiere mir doch nur die Beine. ER: Eben. Riesige Fläche. Dafür sind sie nicht gemacht. SIE: Hast du mich eben „fett“ genannt? ô_O

Nerdmädchen

Ich fühlte mich nie nerdmädchenhafter als in den letzten paar Tagen. Ich freue mich über einen Kindle. eBook-Technikgadgetkram. Total toll. Ich freue mich, wenn ich einen WLAN-Multifunktionsdrucker mein Eigen nennen kann, auf dem ich vom iPhone vom Wohnzimmer aus Fotos drucken kann, obwohl er im Arbeitszimmer steht. Kindliche Freude übrigens. Um das Bild ein wenig zu schärfen. Ich liebe Google. Und ich darf mit den kuhlen Kids bei Google+ spielen. Mein Leben könnte schlimmer sein. Jedenfalls. Mir war nie klarer,…

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Warten.

Wenn ich in etwas überhaupt nicht gut bin, dann ist es in diesem „Warten“. Vor allem im Warten auf etwas oder jemanden. Wenn ich etwas will, dann doch bitte sofort. Oder zumindest in absehbarer Zeit und nicht allzu ferner Zukunft. Noch schlimmer ist Warten auf etwas, bei dem ich nicht einmal weiß, wie es ausgehen wird, geschweige denn, ob es gut ausgehen wird. Aber dann gibt es Dinge, die mich dazu bringen, zu warten. Dinge langsam angehen lassen. So warte…

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Bauchkribbeln

Es fühlte sich gut an, inmitten von Menschen zu sein, die sind, wie du selbst. Niemand, der sich echauffiert, weil du einen angefressenen Apfel mit dir herumträgst, ständig am Twittern bist, auf dein Telefon schaust, merkwürdige Dinge tust, manchmal auch einfach mal unendlich peinlich bist, dich aufregst, Leute disst, Dinge nicht verstehst. Leute, die so selbstironisch sind, wie du selbst. Menschen, die Witze auf deine Kosten machen, über die du dich aber ebenso lustig machen kannst, ohne dass sie sich…

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Hallo Karlsruhe!

Ich bin dann mal wieder zurück. Wochenende war großartig. Oder um es in Marcels Worten zu sagen: ***** Auf ganzer Linie, in vielen Bereichen und für das volle Programm. Mehr gibt’s morgen. Erinnert mich bitte dran. Ich bin ja nicht mehr die Jüngste. Höhö.