F.

FOTOS // Hafen im Nebel

Hamburger Hafen im Nebel

Heute versinkt Hamburg in seinem Nebel und lässt alles etwas unwirklich aussehen. Da ich einen Termin hatte und somit meine Wohnung verlassen musste, packte ich die Kamera in meine Tasche für den Fall, dass ich Lust und Muße hätte, diese Lichtstimmung einzufangen. Ich wagte mich dann mal wieder in die Hafencity und Speicherstadt. Die Gebäude. Schiffe. Das Wasser. Passte für mich gut zusammen. Außerdem entschied ich mich für ein Olympus-Preset und ließ die Bearbeitung direkt die Kamera machen. Die Bilder hier sind also somit direkt out of camera.

Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel

H.

HAMBURG // Lieblingsplätze

Es ist kalt geworden in Hamburg. Aber die Sonne scheint und der Himmel ist blau. Die bunten Blätter in den Parks machen gute Laune. Ein Herbst, genau so, wie ich ihn am liebsten mag. Ich wusste, dass er mich auch in diesem Jahr nicht im Stich lassen wird. Zugegeben, erst kürzlich regnete es eine komplette Woche lang durch, aber das ist ja nun vorbei und wir werden mit schönstem Wetter belohnt.

Bei dem Wetter bin ich gerne draußen unterwegs und lasse mir die kühle Luft um die Nase wehen. Meist trage ich entweder meine Kamera oder ein gutes Buch bei mir und genieße die Sonnenstrahlen. Meine Lieblingsplätze in Hamburg dafür sind folgende:

1. Das Pförtnerhäuschen

hamburg-pfoertnerhaeuschen

Pförtnerhäuschen
Neuer Kamp 30

Es ist etwas unscheinbar, aber deshalb nicht weniger toll. Jeder einzelne Bagel wird frisch zubereitet. Glaubt mir, wenn ich sage: Sie schmecken fantastisch! Besonders empfehlen kann ich den mit Serrano-Schinken und den Tomate-Frischkäse-Rucola. Das macht das Wochenende noch besser. Außerdem ist der Kaffee (den es in vielerlei Varianten gibt) absolut empfehlenswert und hat mich oft über den Tag gerettet, als ich noch keine Nespresso-Maschine im Haus hatte.

2. Alte Rinderschlachthalle

hamburg-rinderschlachthalle

Alte Rinderschlachthalle
Neuer Kamp 30

Gut, der Name ist jetzt nicht sonderlich schön, geschweige denn einladend, dennoch ist der Platz, auf dem jeden Samstag der Antike Flohmarkt Flohschanze stattfindet ein perfekter Ort für Sonnenstunden, Kaffee oder Tee (kann man im Pförtnerhäuschen, bei der Tankstelle oder in der Rindermarkthalle besorgen) und ein gutes Buch. Im Sommer sitze ich da gerne nach Feierabend und im Herbst gegen Nachmittag in der Sonne, trinke ein warmes Getränk und lasse die Gedanken fliegen, lese oder beobachte die Leute, die auf dem Platz sind oder daran vorbeilaufen.

3. Die Elbe in Hamburg

hamburg-landungsbruecken

hamburg-elbe

Ich liebe Wasser. Und ich liebe die Elbe. Sie ist mit ein Grund für meinen Umzug nach Hamburg. Geht es mir nicht gut, ist ein Spaziergang an der Elbe das perfekte Mittel, um den Kopf wieder freizubekommen. Alles ist dort möglich. Man kann sich auf die neu gebauten Treppenstufen beim Baumwall setzen (dort findet man wirklich immer einen freien Platz) und den Blick auf die Elbe richten. Tipp: Vorher noch schnell beim neu eröffneten Balzac ein Getränk und etwas zum Naschen besorgen.

Danach ist ein Spaziergang vom Baumwall an der Elbe entlang zu den Landungsbrücken empfehlenswert.
Alternativ kann man sich auch gegenüber den Docks mit einer guten Flasche Wein und Freunden niederlassen, um den Containerschiffen beim Einlaufen zuzusehen. Es ist super interessant, wie breit die dann doch sind.

Equipment

Die Fotos sind alle mit einer Fuji Instax Mini-8 entstanden, aus der richtig gute Bilder kommen, sobald man die Schärfe in den Griff bekommen und ein Gefühl für die richtige Belichtung bekommen hat. Es ist ziemlich cool, dass Ergebnis direkt in der Hand zu halten und dabei zuzuschauen, wie sich das Bild entwickelt und allmählich die Strukturen des Motivs erscheinen. Hat irgendwas magisches.

Die Kamera war auch fester Bestandteil meiner Geburtstagsfeier am Wochenende und erfreute sich einer gewissen Beliebtheit. Und ich habe hier jetzt einen ganzen Stapel an Fotos von meinen Freunden als Erinnerung an den Abend. Genau für so etwas kann ich die Kamera empfehlen und bin froh, dass ich jetzt eine mein Eigen nennen kann. Was mit den Fotos passiert, lest ihr dann wann anders.

F.

FOTOS // Feiertagsspaziergang

Fahrradfahrer im Sonnenuntergang

Nach einem kleinen Ausflug ins Kino war uns heute nach einem Spaziergang in der Sonne. Wenn man die Wohnung dann schon einmal verlassen hat, dann doch bitte auch richtig ausnutzen. Das passte ganz gut, denn ich habe hier eine OM-D E-M10 II liegen, die ich unbedingt testen wollte. Also Kamera geschnappt und los. Das Ergebnis konnte ich in Lightroom jedoch nur im JPG bearbeiten. Die RAW-Files können aktuell noch nicht gelesen werden. Hoffentlich gibt es da bald ein Update. JPGs will man einfach nicht noch weiter bearbeiten.

Und irgendwann muss mir mal noch jemand erklären, wie ich hier retinafähige Bilder reinbekomme.

Radfahrer im Gegenlicht

Park Fiction

Hamburger Hafenstraße

Krähne im Hafen Hamburg

Krähne im Hafen Hamburg

Vespa auf St. Pauli

Hotel Monopol Schriftzug am Himmel

Fahrradfahrer im Sonnenuntergang

Bauwagen-Romantik

St. Pauli-Stadion im Sonnenuntergang

Z.

Zeitreisen oder auch: Umzüge

Kürzlich beschäftigte ich mich intensiv mit meiner Vergangenheit, denn das Ausräumen des Kellers und Dachbodens der Karlsruher Wohnung stand endlich an. Lange vor mir hergeschoben, endlich erledigt. Wie ich die Kisten da so sah, erinnerte ich mich wieder an diese ganze Umzugsarie. Immer wieder Kisten packen. Schleppen. Nächste Wohnung. Was sich da so alles ansammelt, wenn man nicht immer wieder alles auspackt und beim nächsten Umzug dazu gezwungen ist, auszumisten … Ich will gar nicht mehr daran denken.

Auch nicht an die Gesamtzahl der vielen Umzüge. Bis ich in Hamburg gelandet bin, bin ich sage und schreibe sieben Mal umgezogen. Vier Umzüge davon fanden alleine innerhalb von Karlsruhe statt. Ja, die Stadt und ich, wir mochten uns nicht besonders. Wir sind wohl beide froh, dass ich die Zelte dort nun komplett abgebrochen habe und mich vorerst nichts mehr da hin treibt. Innerhalb von Hamburg bin ich glücklicherweise tatsächlich noch kein einziges Mal umgezogen, und das wird hoffentlich auch noch eine ganze Weile so bleiben.

Ich habe bei meinen Umzügen natürlich immer alles erst auf den letzten Drücker erledigt, und sowieso immer irgendwas vergessen. Hätte ich damals diesen Umzugsratgeber gekannt, der wirklich alles Wichtige aufführt, was man so wissen sollte, ich hätte es vermutlich trotzdem nicht besser gemacht. Aber ich hätte immerhin schon vorher gewusst, was noch so alles auf mich zukommt und welche Kosten ich einplanen muss.

Nachdem ich nun aber bei einigen anderen Umzügen mithelfen durfte und die nächsten Umzüge bereits ins Haus stehen, möchte ich diesen Ratgeber jedem ans Herz legen. Ehrlich. Eure Umzugshelfer werden es euch danken. Ich habe nämlich sowohl gute als auch schlechte Umzüge mitgemacht. Die guten sind deutlich weniger schlimm, als die schlechten und bei den guten hilft man auch beim nächsten Mal bereitwilliger mit. Man mag’s kaum glauben.

Es gibt übrigens auch wertvolle Tipps zum Kistenschleppen – wenn die Sachen denn überhaupt in Kisten gepackt sind …

Für die Städte Berlin, Köln, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München erhaltet ihr darüber hinaus auch noch Tipps und Infos zu den Themen An- und Ummelden, Entsorgung von Umzugsmüll, Energieversorgung und Rundfunkbeitrag inklusive Links zu den wichtigsten weiterführenden Infos und Formularen. Das macht es wesentlich einfacher und sind wir mal ehrlich: Die Ummeldungssache schieben wir doch alle auf. Ich kenne in Hamburg Menschen, die seit langer Zeit hier wohnen und sich erst kürzlich oder noch gar nicht umgemeldet haben. Hüstel.

Ach, und für die Verliebten unter euch: Tipps zum Zusammenziehen gibt es auch.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr froh, das Kapitel für mich nun abgeschlossen zu haben. Es war wirklich eine Reise in die Vergangenheit und eine interessante Erfahrung zu sehen, wie viel sich in den letzten Jahren verändert hat. Wie sehr ich mich verändert habe. Früher lebte ich tatsächlich mehr in meiner Vergangenheit. War mehr mit Erinnerungen beschäftigt. Heute interessiert mich meine Zukunft wesentlich mehr. Die Vergangenheit ist abgeschlossen und Hamburg war eine vorzügliche Wohnortswahl. Aber jetzt mal nicht sentimental werden an dieser Stelle. Auf in weitere neue Abenteuer.

E.

Ein Vormittag im Eucerin Haut Institut Hamburg

Meine Haut war lange Zeit wirklich problemlos. Waschen. Eincremen. Das war’s.
Irgendwann bekam ich aber unreinere Haut und kümmerte mich mehr darum, etwas zu finden, das dem entgegenwirkte. Dann ging es los: Günstige Produkte, teuere Produkte, aggressive Produkte, sanfte Produkte. Kurze Zeit half alles, langfristig jedoch nichts. Ganz schlimm wurde es dann Ende des letzten Jahres. Unreine Haut, trocken und schuppig, aber auch fettig. Na, herzlichen Glückwunsch. Wie soll ich denn da jetzt anfangen?
Ich freute mich deshalb sehr, als kurze Zeit später die Einladung ins Eucerin Haut Institut Hamburg in meinen E-Mails auftauchte. Doch ein wenig Geduld musste noch sein.

Vor wenigen Wochen war es dann soweit. Am Samstag früh aufstehen war nicht so meins, aber es sollte ja Wellness werden. Also los.
Das Institut befindet sich in der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz. Die Location ist sehr schön und das ganze Gebäude ist mittlerweile auf Gesundheit und Wellness ausgerichtet. Es sind Ärzte darin untergebracht, eine Apotheke, ein Frisör und Restaurants.

Dort angekommen fand bei einem Detox-Getränk das erste Kennenlernen untereinander statt. Die ersten Fragen wurden gestellt und man erfuhr etwas über den Hintergrund des Instituts sowie des ganzen Gebäudes. Dann ging es los. Der Tagesablauf wurde uns vorgestellt und wir wurden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt.

Tagesprogramm

Danach wurden wir durch die Räume geführt, uns wurde die Hautanalyse, die wir später auch noch mit dem Eucerin Skin Code Reader machen durften, erklärt, die verschiedenen Wirkstoffe in den Produkten vorgestellt; welche Behandlungen im Institut möglich sind und die Geschichte von Eucerin kamen selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Keiner dieser Punkte ging weder zu lang, noch zu kurz. Die Fragen wurden ausführlich beantwortet und auch sonst hatte man den Eindruck, dass alle wissen, was sie da tun und es auch gerne tun. Gute Voraussetzungen für den restlichen Tag.

Skin Code Reader im Eucerin Haut Institut Hamburg

Dann startete meine Gruppe mit der individuellen Hautanalyse, die Aufschluss darüber geben sollte, wie wir unsere Haut optimal zu versorgen und pflegen haben. Das Ergebnis war für mich spannend. Trockene und straffe Haut habe ich wohl. Keine Falten. Mit fast 30 freue ich mich natürlich sehr darüber.
Aber ok, trockene Haut. Aber doch auch Pickel. Da kann ich doch jetzt nicht mit reichhaltigen Cremes ran, oder etwa doch?
Ja, bitte. Viel Feuchtigkeit. Bloß keine Produkte für unreine Haut. Diese seien zu aggressiv und würden alles viel schlimmer machen. Oha. So ist das also. Mein Aha-Erlebnis fand genau in diesem Moment statt.

Mit diesem neugewonnenen Wissen ging es auf in die Behandlungskabine. Mikrodermabrasion. Ausreinigung. Cremes. Pflege. Nochmal ein bisschen schminken. Die Liegen waren beheizt, zugedeckt wurde ich auch noch. Es war wirklich herrlich. Dafür hat sich das früher Aufstehen gelohnt.

Richtig großartig fand ich, dass die Goodiebag mit individuell auf unsere jeweiligen Hauttypen abgestimmten Produkten gefüllt wurde. Somit bekam jeder das, was er brauchte und konnte sich zuhause davon überzeugen, ob das wirklich alles so gut war, wie es sich anfühlte.

Hauttypen

Danach wurde wir von einer Ärztin mit weiteren Infos zur Haut versorgt und sind noch einmal die verschiedenen Hauttypen mitsamt ihren Bedürfnissen durchgegangen. Hier sah man dann auch die Produktvielfalt von Eucerin. Für jeden ist da was dabei.

Abschließend gab es zur Stärkung noch ein Mittagessen, das auf den Tag abgestimmt war und uns auch wieder nur mit dem Besten für unsere Haut versorgen sollte. Lachs. Curry. Gemüse. Alles wirklich gut durchdacht.

Ich ging danach ziemlich begeistert von diesem Vormittag nach Hause. Das Konzept, dass im Institut nur die Beratung und Behandlung, jedoch kein Verkauf stattfindet, finde ich großartig. Wie oft fühlte ich mich zum Beispiel beim Frisör schon genötigt, irgendein Haarprodukt zu kaufen, nur weil mir gesagt wurde, dass es so gut sei, obwohl ich gar nichts kaufen wollte.
In das Eucerin Haut Institut kann ich gehen, mich beraten lassen, und am Ende doch entscheiden, ob ich Eucerin-Produkte kaufen möchte, oder die Feuchtigkeitscreme irgendeiner anderen Marke. Proben kann ich mitnehmen, um auch erst einmal zu testen, ob ich damit klarkomme, bevor ich das Geld für die Original-Größe ausgebe.

Eucerin Haut Institut Goodie Bag

Aber nun mal zu den Produkten.
Ich hatte jetzt ein paar Wochen Zeit, die Sachen, die meiner Haut gut tun sollten, zu testen. Ich habe tatsächlich auch nur die Eucerin-Produkte seither verwendet und bin total begeistert. Meine Haut wird von Tag zu Tag besser und ich bemerke, wie ich mir immer weniger Make-up ins Gesicht kleistere und dennoch zufrieden bin. Für mich hat sich der Tag in jeglicher Hinsicht gelohnt und ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich auch mal einen Termin dort zu besorgen und eine Hautanalyse zu starten, wenn ihr in Hamburg seid. Gilt übrigens auch für die Männer. Das lohnt sich für die Entspannung, aber auch langfristig für die Haut. Ich werde wieder hingehen.

S.

Sonntagsspaziergang in der HafenCity

Speicherstadt

Bei uns als Rentner-Ehepaar hat sich nun allmählich der Sonntagsspaziergang eingebürgert, selbst wenn es nur abends vorm Tatort eine Runde um den Block ist. (Habe ich diesen Spießersatz tatsächlich geschrieben? Ohje.) Frische Luft. Gute Gespräche.

Wenn man dann noch einen Menschen an der Seite hat, der – aus welchen Gründen auch immer – auch gerne fotografiert, hat das zur Folge, dass man auch öfter am Wochenende mit der Kamera loszieht.

Auf einem dieser Sonntagsspaziergänge hat es mich in die HafenCity verschlagen. Viele andere Menschen auch. Der Sonnenschein war verlockend, aber ehrlich gesagt war es ziemlich saukalt. Ich war froh, als der Rückweg angetreten wurde und ich zuhause eine leckere Suppe gekocht bekam.

Vermutlich habe ich übrigens bereits jetzt mehr in 2015 fotografiert, als das komplette letzte Jahr über.

Landungsbrücken

Containerhafen Hamburg

Containerhafen Hamburg

Marco Polo Tower

Containerhafen Hamburg

Containerhafen

Gegenlicht

Scherenschnitt HafenCity

Straßenfotografie

HafenCity

Straßenfotografie

Speicherstadt

Baumwall

U-Bahn

K.

Kampf der Großstädte

Ehrlich gesagt stand Hamburg nie auf meiner Liste der Städte, in denen ich unbedingt leben möchte. Ich war mehr Mainstream und wollte dahin, wo so viele hinwollten: Berlin. Die Hauptstadt. Die Stadt, in der so viel deutsche Geschichte passierte. Die Stadt, die so viele verschiedene Menschen vereint.

Dann wurde ich erwachsen groß älter, und alles kam anders. Ich verbrachte während meines Studiums einige Zeit in Berlin. Familie und Freunde besuchen. Solche Dinge. Gelandet aber bin ich unerwartet in Hamburg. Das hat wohl jeden überrascht. Aber keine Sekunde lang habe ich das bereut, keine Sekunde lang Berlin vermisst.

Jeder will nach Berlin. Vielen geht es so, wie mir auch mal. Aber Berlin wird so gehypt. In diesem Artikel wird berichtet, dass Berlin ein kleines Vintage-Paradies sei. Und ja, Berlin hat tolle Seiten und ist eine schöne Stadt. Aber auch andere Städte haben gewisse Dinge zu bieten.

In Berlin gibt es die Wohnzimmerbar. Ich kenne sie nicht, aber ich kenne die Hamburger Sofabar und davon haben wir gleich drei. Zugegeben, die Preise sind etwas höher, die Atmosphäre stimmt aber. Und das Schöne daran ist, dass man auch mit größeren Gruppen immer irgendwie ein Plätzchen findet. Das hat uns schon oft einen „Wo gehen wir denn jetzt mit den ganzen Leuten hin?“-Samstagabend gerettet.

Außerdem haben wir auch kleine hübsche Cafés. Das Café Deike zum Beispiel kann ich für gemütliche Herbstsonntage empfehlen. Guter Kuchen. Guter frischer Tee. Und sogar mit Tatort-Sonntagen. Daran habe ich bisher jedoch noch nicht teilgenommen, aber wie das so ist, könnt ihr bei elbmelancholie lesen (Spoiler: Die fanden’s auch ganz toll dort.)

Mit Vintage-Möbeln bin ich hier noch nicht so firm, aber vielleicht hat ja der ein oder andere einen Tipp? Gibt es nämlich bestimmt auch.

Jedenfalls: Hamburg ist eine Reise wert. Denn groß und gemütlich, Vintage, niedlich und klein können wir hier ebenso. Aber am Meisten mag ich die Ruhe und Unaufgeregtheit, mit der jeder Tag vorüber geht. Dieses Großstadtgefühl und das schnelle Rauschen machen sich hier gar nicht so breit.