F.

Freunde

Also dass man sich selbst zum Grillen einlädt kenne ich bisher ja nur von mir. Und bei mir ist sowas normal. Man muss ja kucken, wo man bleibt. Außerdem wolltet ihr das doch auch so. 🙂

Jedenfalls hat man sich heute bei mir zum Grillen eingeladen. Hat man davon, wenn man einen tollen Garten hinterm Haus hat, auf den alle neidisch sind. So weit, so gut.

Vor zwei Wochen schlug ich voller Freude einen SingStar-Abend vor. Die Begeisterung der anderen hielt sich in Grenzen. Aber ich nahm die Einwände einfach nicht wahr. Sie mussten dran glauben. Dann war ich krank. Und der Abend musste verschoben werden.

Nun kommen die Herrschaften gestern an und meinen: Hey, wir grillen morgen bei dir und spielen SingStar.
Auf einmal sind die also total heiß drauf. Mir soll’s recht sein. Zur Vorbereitung bringen sie nun Wein und Schnaps mit. Wenn das mal eine gute Idee ist? Und ob ich den Spaß filmen sollte?

Mein Vermieter wird sich jedenfalls sicher sehr über seine Abendunterhaltung freuen. Oder auch nicht.

A.

A380-Übungsflüge

Oh My Gosh!
Wenn dieses Teil bei euch Teststarts machen sollte: Hingehen. Nicht entgehen lassen. Einfach der absolute Hammer und ein sagenhaft grandioses Erlebnis. Ich bin immer noch geplättet von der Frankfurt am Main. Ohne Scheiß.

Fotos gibt’s morgen. Aber hier schonmal ein kleiner Videovorgeschmack.

Jedenfalls bin ich froh, dass ich nach einigen Überlegungen und der Angst vor der Menschenmasse doch mitgegangen bin. Alles andere hätte ich bereut. Awesome.

Und ja, das Ding macht einen ordentlichen Wind.

L.

Laufqueen

Es ist mittlerweile bestimmt schon der 8. oder 10. Anlauf, dass ich es mit dem Laufen versuche. Jedes vorherige Mal bin ich kläglich gescheitert. Das höchste der Gefühle war zweimal Laufen in Gießen. Mehr ist daraus nicht geworden. Dann ging ich lieber schwimmen.

Seitdem ich hier in Karlsruhe bin, hat sich da aber nicht viel getan. Der Blick in den Spiegel und das ständige „Ich fühle mich nicht wohl“-Gefühl sagten mir: Da muss wieder etwas mehr Sport her.
Schwimmen ist hier sehr teuer. Und zu weit weg. Radfahren geht auch, aber macht alleine nicht so sonderlich viel Spaß. Durch meinen Umzug in die Nordstadt komme ich aber wieder öfter dazu. Mit dem Rad bin ich gleich schnell in der Stadt, wie mit der Bahn. Wenn nicht sogar noch schneller. Außerdem ist es günstiger und wegen ein paar Fahrten eine Monatskarte zu kaufen, ist Unsinn und zu teuer.
Aber irgendwie reicht das nicht.

Durch Zufall bin ich dann auf C25k (Couch to five kilometres) gestoßen. Natürlich kenne ich zahlreiche Trainingspläne und alle sind ähnlich aufgebaut. Mal sind es 2 Minuten Joggen, 3 Minuten schnelles Gehen, und in dem Fall sind es eben 60 Sekunden joggen und 90 Sekunden schnelles Gehen.
Der Unterschied ist: Es gibt eine App dafür. Jaha! Ich bekomme immer ein Tonsignal, sobald die Zeit um ist und der nächste Schritt folgt. Damit entfällt das nervige Aufdieuhrschauen, welches mir immer sehr auf den Keks ging.
Das Training erfolgt an 3 Tagen die Woche und 9 Wochen lang. Danach ist man bereit, 30 Minuten am Stück ordentlich zu laufen. Ich bin gespannt, ob ich das erstens so lange aushalte und zweitens wirklich schaffe.
Diese App kann in der Free-Version jedoch nicht im Hintergrund laufen. Dann pausiert sie. Die Bezahlversion unterstützt diese Funktion. Hat mich aber nicht weiter gestört. Abwarten.

Aber da mir das nicht gänzlich reichte, wurde der CardioTrainer noch installiert.
In der kostenlosen Version trackt mir die App meine Laufstrecke, Geschwindigkeit, Höhenunterschied, Gesamtlänge und -dauer mit. Anschließend kann ich die Daten auf deren Webseite hochladen und an Facebook schicken. Und es wird sogar der ungefähre Kalorienverbrauch ermittelt.
Das alles wird in einer Historie übersichtlich gespeichert.
Zusätzlich kann man verschiedene Workouts auswählen. Radfahren, Laufen, Laufband, Walking Aerobic, Tanzen, Inline Skating, Yoga und sogar Schwimmen (wobei ich mir da nicht vorstellen kann, wie das funktionieren soll), um nur einige zu nennen.

In der Bezahlversion für $2,99 kann man zusätzlich gegen sich selbst antreten und ein WeightLoss-Programm starten. Will und brauch ich erstmal nicht, daher reicht mir die Free-Version.

Während des Trainings wird man von einem Herrn über den Stand der Dinge informiert. Er sagt die Zeit, die man schon trainiert und die Zeit, die man für 1km benötigt an und nennt die Gesamtdistanz, die man mittlerweile zurückgelegt hat.
Diese App kann im Hintergrund laufen und man kann einstellen, dass sie gleichzeitig die Musik startet aus einer ausgewählten Playlist oder aus dem gesamten Musikordner.
Jedenfalls ist es eine schöne Abwechslung und so habe ich auch immer die Zeit im Blick Ohr und weiß, wann ich mich wieder auf den Heimweg machen muss (außer beim ersten Mal. Da hatte ich den halben Weg noch vor mir, als mein Workout offiziell zu Ende war.).

Somit lief ich 39 Minuten lang und legte dabei 5,1km mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 7,8km/h zurück. Angeblich verbrauchte ich dafür 420kcal. Allerdings waren zu diesem Zeitpunkt noch 80kg als Gewicht eingestellt. Und das wiege ich nun wirklich und wahrhaft nicht.

Und während ihr das jetzt so lest bin ich schon wieder auf dem Weg.

N.

Nie wieder!

Kinder ich sach euch: Nie wieder Fotowanderung!
Wer auch immer sich diesen Quatsch ausgedacht hat und auf die Idee kam, da mitzumachen: Vollhorst! (Anm. d. Red.: Ich war’s! Ich war’s!)

Dank GPS-Tracking weiß ich, dass es über 8km waren. Das reicht mir sonst ’nen ganzen Monat!

Und wie ich jetzt vom Rechner aus ins Bett kommen soll, das ist mir an dieser Stelle auch noch schleierhaft.
Roll ich mit dem Stuhl ‚rüber? Lass ich mich abholen? Ruf ich ’n Taxi?
Zieh ich mich auf dem Boden entlang? Bleib ich einfach hier sitzen und wach morgen früh hier auf?

Fakt ist: Ich weiß es noch nicht.
Fakt ist auch: Ich glaube kaum, dass ich es morgen aus dem Bett schaffen werde. Das bringen meine Beine nicht mehr. (Von Fakten zu reden und dabei zu glauben ist auch ziemlich daneben. Merk ich grad. Nur falls es einem von euch nicht aufgefallen sein sollte.)

Und jetzt warte ich erstmal hier. Bis mich jemand vermisst.
Gute Nacht.

S.

Sonntagsausflug in den Schwarzwald

(Alleine die Überschrift klingt schon nach fröhlichem Musikantenstadl, aber hey, ich kann auch nichts für meine Herkunft.
Ach, und Klick auf die Bilder macht wie immer groß. Im Blog sogar mir Slidezeugs.)

Eigentlich hatten wir am Samstag vor den Mittag im Garten und in der Sonne zu verbringen. Dann rief der Freund jedoch die Staubentfernung aus, welche den gesamten Samstag über dauerte. Großartig. Das einzige Ereignis war dann das Lasagne kochen/backen/zubereiten.
Aber nicht, ohne dem Herrn das Versprechen abzuringen, dass man dann den Sonntag schön faul herumliegen würde.

Der Sonntag kam. Die Sonne auch. Und wie so oft wartete ich. Und wartete. Die blaue Decke zum Draufliegen ist unauffindbar. Aber wahrscheinlich liege sie im Auto. Gut. Ich packte also schonmal meine Sachen für draußen zusammen, während der Herr das Telefon schnappte. Er rufe mal seine Eltern an. Bezüglich der Decke, versteht sich. Ähm, wenn die im Auto liege, wieso dann….? Ja, nachher liegt die zuhause bei seinen Eltern, dann müsse man im Auto nicht schauen.

Und dreimal raten, wo sie lag? Richtig!
Im Scherz sagte ich, während er noch telefonierte: Komm, wir fahren hin, holen die Decke und grillen gleich noch.
Dann verzog ich mich in mein Zimmer und überlegte mir den Decken-Plan-B, bis ich ein: „Sollen wir fahren?“ hört. Pff, von mir aus…

Gesagt. Getan. Route durch den Schwarzwald herausgesucht und los ging’s.
Entlang der Schwarzwaldhochstraße in Richtung Heimat. Natürlich nicht, ohne uns einmal so richtig schön katastrophal zu verfahren. Gehört ja dazu. Ohne ist es gar kein richtiger Ausflug.

Wiedemauchsei. Viel los. Jede Menge Motorradfahrer. Einige gute, einige schlechte Fahrer. Und jede Menge Kurven, Höhenunterschiede und enge Straßen.
Ist aber schon ein schönes Fleckchen Erde, muss ich gestehen. So viel Natur. So viele Bäume. So viel los.

Und hier begegnet man auch den Resultaten von Naturgewalten. Viele leere Flächen dank Lothar (Lothar? Ihr kennt doch Lothar? Nein, nicht diesen verlotterten, sich-nicht-auf-Englisch-artikulieren-könnenden Ex-Fußballer. Dieser Lothar.).
Und daraus ist dann auch der Lotharpfad entstanden. Interessante Idee. Ich war leider weniger in Laune und auch wenig gut gekleidet, ihn zu beschreiten. Aber ein Erlebnis ist es sicher wert. Wer mal in der Gegend ist…

Über die Ausblicke hinaus hat sich die Fahrt nicht nur wegen der Decke gelohnt, sondern vor allem auch deshalb:

Yeah, wir haben auch endlich für uns die Grillsaison eingeläutet.

K.

Kuchenmontag

Eigentlich wollte ich Amerikaner backen. Aber mangels Backpulver wurde aus dem Wollen leider kein Können geschweige denn ein Machen.
Aber irgendwie gelüstete es mich dann doch nach etwas Besonderem. Also ab in die Küche, und schauen, was so herumsteht.

Und herauskam dann das:

F.

Fotografierei

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, was das Anschlussfinden und fotografieren hier angeht, hat sich das mittlerweile wirklich gut eingependelt.

Im Abstand von 2 Wochen findet irgendwie was statt. Zwar sind alle extrem mit Lernen eingespannt (Studenten an der Elitehochschule, hoho!), aber irgendwie klappt es dann doch meist.

Und wenn sich doch nichts ergibt, dann sieht man sich spätestens alle vier Wochen beim Stammtisch und eventuell anschließender, nächtlicher Fototour. Das ist wirklich schön und dadurch geht das Fotografieren nicht so unter, wie zeitweise in Gießen.

Ein weiterer Vorteil hier ist die große Gruppe. Das scheiterte in Gießen regelmäßig. Und die Organisiererei bleibt hier auch nicht meist an mir hängen, sondern es wechselt. Es sind unterschiedliche Sachen dabei (Street, Visagistenshoot, Konzert, usw.), man kommt mit den unterschiedlichsten Leuten zusammen und erprobt sich ein bisschen.

Dabei konnte ich selbst zum ersten Mal richtig feststellen, dass ich Reportage und Street mehr mag und dafür ein besseres Händchen habe, als bei Studioshoots. Aber vielleicht ändert sich das auch wieder.

Jedenfalls zieh ich nun gleich mal wieder los, in der Hoffnung, dass was Gutes dabei herauskommt.