W.

Wie Nintendo mich anfixte

Der Junge arbeitet in einer Firma, in der es zu Weihnachten immer Geschenke gibt. Firmengeschenke.
In seinem ersten Jahr dort konnte er wählen zwischen einer Kompaktkamera, einem iPod Touch und einem Nintendo DS. Ich wollte den DS. Der Junge entschied sich für den iPod Touch. War ok. Denn mal ehrlich… portable Konsolen? Muss nicht. Der Gameboy war kuhl. Aber der neue Schnickschnack?

Der iPod Touch war super, bekam ich nämlich einen Monat darauf wieder meine geliebte Augenentzündung und konnte super damit Hörbücher hören. Twilight war das damals. Alle Folgen. No comment.

Auf der re:publica in diesem Jahr konnte man dann den neuen Nintendo 3DS ausprobieren. Wir probierten sie exzessiv aus. (Eigentlich lagen wir nur in den kuhlen Sitzsäcken rum und damit wir nicht verscheucht wurden, testeten wir halt auch den 3DS.)
Der 3D-Effekt war schon kuhl. Aber Face Raiders irgendwie auch seltsam. Dennoch konnte ich jetzt allen erzählen, dass ich das Teil schon in der Hand hatte und der 3D-Kram ohne Brille wirklich zu funktionieren scheint.

Vor ungefähr 4 Wochen landete dann eine Mail bei mir. Ein Vöglein brachte sie vorbei. Mädchen, hast du Lust, The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D zu testen? Wenn du keinen Nintendo 3DS hast, schicken wir dir eine Leihgabe mit. Du musst nichts dafür tun.
Ich sagte nicht nein. Folglich sagte ich ja und hatte wenige Tage später ein kleines Paket bei mir. Es war wunderbar. Und sauschwer. Bedienungsanleitungen sei Dank.

Ausgepackt. Zelda gespielt. Super Sache. 3D ist doof, wenn man ständig mit den Armen herumfuchtelt und die Konsole an sich bewegt. Nicht nur einmal wurde mir schlecht dabei. Aber Zelda in 3D ist schon unfassbar kuhl.

Aaaaber: Das Rückschickdatum rückte unaufhaltsam näher. Irgendwie doof. Passenderweise kam dann aber die Tage die Meldung: Hey Freunde, Nintendo verringert am 12. August den Verkaufspreis des Nintendo 3DS. Bestellt ihn euch vor, wenn ihr wollt.

Nunja, wie soll ich sagen? Eigentlich war der Plan die Konsole zurückzuschicken und das Spiel hier an euch zu verlosen. Weil wie soll ich ohne Konsole spielen?
Aber nun habe ich mir das Teil vorbestellt und werde das Spiel behalten. Kchchch. Ihr habt mich trotzdem lieb! ♥

Und total super von der Nintendo-Agentur ist übrigens, dass ich die Leihgabe nun noch ein paar Tage länger behalten darf, bis mein eigenes Exemplar ankommt. Internet ist super.

S.

Samstag. Hamburg. Gut.

Der gute und schöne Teil meines Samstags in Hamburg dokumentiert.
Klick auf die Bilder und sie werden größer.

Wolkenloser Himmel mit strahlendem Sonnenschein am Morgen.
Krimskrams machen im elbdudler HQ (weltbestes Büro, übrigens!)
fritz limo trinken, wie es sich gehört.
Mädchenzeitschriften im Loft. Die Themen ändern sich nie niemals nicht.
Zum heiteren Ausgleich ging’s auf in die Fotobuchhandlung der Deichtorhallen. Überwältigend. Die letzten Male habe ich es nie geschafft und war nun froh, da ein wenig rumstöbern zu können, auch wenn ich schlussendlich nichts kaufte.
Martin beim Pakete fotografieren fotografieren.
Martin beim Kameras fotografieren fotografieren.
Männlicher Martin als Jäger, Sammler, Feuermacher und Ernährer der elbdudler Crew und Freunde. Ihm flogen die Mädchenherzen nur so zu.
Jan, Julia und Paul schenkten mir ein Auto. ♥
Es gab totes Tier zu essen. Und Kräuterbaguette. Und Krautsalat.
Auto und Gin Tonic mit Zitrone.

Der Rest des Abends wird an dieser Stelle zensiert und geht nur die Beteiligten etwas an.

Ein ganz großes Danke an Marcel und Martin für eure wunderbare Gastfreundschaft und an elbdudler, dass ich Strom klauen durfte. Und für Gin Tonic. Und fritz cola. Und Astra. Und den Rest.

L.

Liebe Kinder gebt fein Acht ich hab euch etwas mitgebracht

5 Tage Österreich liegen hinter mir. 3 Tage Skipiste. 3 Tage snowboarden und rodeln auf der wohl längsten Rodelbahn der Welt.
Mein erstes Mal erlebte ich mit Nummer 13. Nummer 13 und ich, wir hatten ein wirklich inniges Verhältnis. Wir verstanden uns gut, ließen es am Morgen langsam angehen und kamen sicher ins Finale.
Die abendliche Wiederholung war dann schon etwas forscher und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Zwischnzeit und einem Aperol Spritz ging es weiter.
Der ein oder andere Sturz war aufgrund diverse Bodenwellen nicht zu vermeiden, gestaltete die Fahrt jedoch umso amüsanter.

Auch bei dieser Runde kamen wir alle sicher bis zum letzten Hang. Aber dieser letzte Hang hatte es für mich in sich. Nach einem Sturz wollte mich Nummer 13 einfach nicht loslassen und schmiegte sich an mich. Und somit gestalten diverse Mitbringsel meine Beine.

Bild 1: linkes Bein Innenseite etwas über dem Knie.
Bild 2: linker oberer Oberschenkelknochen außen.
Bild 3: rechter Oberschenkel innen.

Und ja, es ist mindestens so schmerzhaft, wie es aussieht. Und auch wenn ich direkt nach dem Sturz erst einmal nicht mehr stehen konnte, war es total lustig.

W.

Was machst du eigentlich die ganze Zeit?

Hallo sternchen, was machst du eigentlich die ganze Zeit und wo treibst du dich ‚rum?

Oh, schön, dass du fragst. Mir fehlt das hier so ein bisschen. Ehrlich. Aber ich komme nicht mehr dazu. Dafür mache ich andere tolle Sachen. Geld verdienen. Und mit beiden Händen ausgeben nämlich. Kaum zuhause bin ich dazu auch noch.
Vergangenes Wochenende fuhr ich, wie schön an anderer Stelle erwähnt, 9,5 Stunden mit dem Zug. Hin und zurück. Insgesamt. Für keine 24 Stunden Aufenthalt in Hamburg. Und es war ♥

Am Montag wollte ich dann Dinge erarbeiten, deren Deadline auf heute gesetzt war. Drückte mich ein wenig davor. Bekam Herzrasen und ein wenig Kopfschmerzen. Verbuchte es aber schnell als „psychisch“ und legte mich ins Bett. Gegen 21 Uhr brach dann mein Kreislauf in Sekundenabständen zusammen. Ständig. Jeder einzelne Knochen schmerzte von jetzt auf gleich. Schüttelfrost. Ich schleppte mich irgendwie wieder ins Bett und blieb dort dann auch. Einen Tag und zwei Nächte. Bis Mittwoch morgen. Und zwischendurch mit hohem Fieber. Aber hey, es hat geholfen, sodass ich am Mittwoch wirklich in einen Zug nach München steigen konnte.
Den Mittwoch Abend verbrachte ich dann mit Freundinnenreunion in München. Dazu an anderer Stelle mehr. Nur so viel sei gesagt: Es ist schon krass, dass man sich sofort wieder so nah fühlen kann, obwohl man sich eineinhalb Jahre nicht mehr gesehen hat.

Donnerstag stand dann im Zeichen der Arbeit. Mehr oder weniger. Eher Weiterbildung. PR2.0-Forum in der Bayrischen Akademie für Werbung und Marketing. Viel hätte man sich sparen können. Aber es gab auch zwei interessante Fallbeispiele. WWF und Carl Zeiss. Dann verabschiedete ich mich, holte Freundin ab, holten Koffer im Hotel ab, warteten auf meine Bahn und verabschiedeten uns.

Ich legte also innerhalb einer Woche knapp 2000km mit der Deutschen Bahn zurück.

Gestern Abend kurz vor elf war ich dann auch mal wieder in Karlsruhe. Fiel nach Ankunft in meiner Wohnung in einen festen Tiefschlaf, bis der Wecker um 7:30 Uhr unerbittlich klingelte und mich zu dem nächsten geschäftlichen Termin schickte.

Und nun sitze ich hier. Das Chaos um mich herum ist groß. Man mag nun meinen, ich sei jetzt auch erstmal hier, aber weit gefehlt. Morgen geht’s weiter. Hierhin nämlich. Olé olé!
Deswegen werde ich im Laufe des morgigen Tages sowieso verstummen. Keine Ahnung, ob es im Hotel WLAN geben wird. Ist mir aber auch recht egal. SCHNEE SCHNEE SCHNEE!!!! BERGE BERGE BERGE!!! ♥

Für diesen Spaß ließ ich mein Board wieder herrichten. Kaufte ich Snowboardhandschuhe mit Handgelenkprotektoren. Und eben schnappte ich mir im Schlussverkauf in der SportArena noch eine neue lila Snowboardhose mit ordentlicher Wassersäule und Wärmedämmung (hihi). Weil ich es kann. Nämlich.

Wisst ihr was? Meine Vorfreude ist riesig. Ich hüpfe wie ein kleines Kind an Weihnachten hier umher und freue mich sowas von übermäßig auf morgen.

Jedenfalls. Das mach ich grad so.
Selbstständigkeit läuft auch super. Dazu auch wann anders vielleicht mehr. Alles macht Spaß. Alles ist gut.

Eigentlich gehört in so einen langen Eintrag ein Bild. Hab ich aber nicht. Bring ich mit, ja?

Bis Mittwoch dann!

D.

Der Preis der Freiheit

Ich tat gestern das da oben. Nein, ich saß nicht die ganze Zeit im Schnee. Für das Foto war diese Position nur geeigneter.
Jedenfalls ging es nach eineinhalb Jahren komplett snowboardlos gestern mit frisch gewachstem Board und messerscharfen Kanten in ein komplett unbekanntes Gebiet. Es war neblig, es schneite und hagelte zwischendurch, vom Wind mal ganz abgesehen, aber: Es war einfach nur G E I L!

Ich glaube, jemand der noch nie wintersportmäßig unterwegs war, kann die Begeisterung nicht nachvollziehen. Aber lasst euch etwas gesagt sein: Ihr verpasst was! Boarden ist so viel besser, als sich die ganze Zeit nur über den Schnee zu beschweren.

Auf dem Weg dorthin und mit Blick auf den Berg hatte ich ein bisschen Angst. Eine Saison aufgrund von Krankheiten etc. komplett ausgesetzt. Und die Saison davor auch nicht wirklich gefahren. Wer weiß, wie das laufen wird. Aber gelernt ist gelernt. Gestern hat es sich ausbezahlt, dass wir in dieser einen Saison mit viel Schnee über 1000 Euro am Feldberg ausgaben und jedes Wochenende gefahren sind.

Ja, das ist ein teurer Spaß. Aber es macht Spaß. Einfach mal den Berg runterrasen, Schnee aufwirbeln, Freiheit. Hach. Ich kann das nicht erklären. Ich will nur einfach wieder an den Berg und weiterfahren. So könnte ich jeden Nachmittag verbringen.
Der Preis dafür? Naja. Ich spüre wieder, wo überall Muskeln sein könnten. Und wie man seinen Körper komplett nutzt und anspannt. Ganz schön viel. Aber mein Rücken dankt es mir. Und mein Hintern auch.

Allerdings fehlte mir Tiefschnee. Aber das ist ok. Denn mit etwas Glück geht es in zwei Wochen eh nach Österreich. ♥

H.

Hier gibt’s nix zu sehen

Bloggte heute nichts. Gab nichts zu erzählen. Dafür umso mehr zu tun. Tat davon jedoch auch recht wenig.

Möchte wieder Schnee. Und einen Berg. Und einen Lift.
Und bin in nächste Zeit viel zu viel unterwegs.

Am Sonntag geht’s nach Köln. imm cologne.
Mittwoch komme ich wieder zurück.

Am Freitag geht’s wahrscheinlich nach Hannover. Und abends wieder zurück.

Am 05.02. ist Awesomeness-Geburtstagspartej in Hamburg angesagt. Und zugegeben, diese Awesomeness schüchtert mich nun schon ein bisschen ein. Muss ich mir noch ganz gut überlegen, ob ich mich da hin traue. Soll ich echt?
Wenn ja, wäre ich da Samstag und Sonntag in Hamburg.

Am 10.02. geht’s nach München. PR2.0-Forum. Abends wieder nach Hause.

Vom 15. auf den 16.02. wäre die Social Media Conference in Hamburg. Allerdings werde ich voraussichtlich nicht daran teilnehmen.
Wenn doch, wäre ich schon wieder in Hamburg.

Ende Februar steht ein Besuch auf der didacta an. Stuttgart. Ein Tag.

Für den 26.03. steht ein Workshop in Zürich an. Aber auch da ist meine Teilnahme noch etwas ungewiss. Entscheidet sich höchstwahrscheinlich höchst spontan.

Und dann ist April. Und April ist re:publica. Und re:publica ist Berlin. Dafür fehlt mir jedoch noch ein re:publica-Ticket. Bekomme ich sowas noch besorgt? Ich würde mich darüber nämlich sehr freuen. Mag jemand? Ich hab auch bald Geburtstag. So im Oktober. Würde doch passen, oder? Naja. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Zusammengefasst bin ich also in den nächsten 3 Monaten in Köln, Hannover, Hamburg, München, Hamburg, Stuttgart, Zürich, Berlin. Weltenbummler my ass. Kann das jemand toppen?
Sollte mir eine Bahncard besorgen. Würde sich lohnen. Ja. Sollte ich tun.

Und welche Kategorie hat das hier jetzt? Berufsleben? Alltag? Das ist doch Mist.

G.

Gammelsamstag

Ich hatte viel vor. Und noch weniger gemacht. Aber das ist ok. Denn sowas muss ja auch mal sein.
Nachdem ich also die vergangene Woche mit Shopping verbrachte war heute ein Wohlfühltag dran. Der fing nur sehr spät an. Denn irgendwann klatschte ich mir eine Gesichtsmaske in selbiges, ließ sie einwirken und verbrachte anschließend einige Zeit in der Dusche. Warmes Wasser ist sehr geil, wenn man kalte Füße und Hände hat. Kur in die Haare, trocken föhnen, mit lecker Mandelkörperbutter eincremen und anziehen. Yummie.

Und jetzt sitz ich hier in meinem Lieblingsshirt, dass ich endlich wieder gefunden habe und gammele mich gleich wieder ins Bett. Vielleicht schaffe ich es heute noch, Bilder zu bearbeiten. Aber nur vielleicht.

N.

Noch 17 Tage…

… dann geht’s auf nach Dänemark.

Ich bin urlaubsreif. Nein, eigentlich war es eine spontane Eingebung. Wir saßen mit Freunden zusammen. Das Thema Malwiederwegfahren kam auf. Klein zimtsternin brachte Dänemark ins Gespräch und schwupps entstand ein Plan. Um die Jahreszeit noch günstig, arschkalt, aber Hauptsache weg, geile Landschaft und Ruhe. 400m von der Nordsee entfernt. Mitten in den Dünen.

In der Unternehmensgründungsphase ist es sicher nicht der allerbeste Zeitpunkt, einfach mal wegzufahren. Aber nach allem brauch ich das einfach. Und ich find’s gut. Freue mich drauf. Internet gibt’s auch. Mobiltelefon habe ich mit. Laptop ebenso. Ein Job, den man von überall aus machen kann, ist etwas Wundervolles.

Und nun ein wenig zur Einstimmung und um euch neidisch zu machen ein paar visuelle Annehmlichkeiten.

S.

Sportlich, sportlich

Wenn man sportliche Jungs im Freundeskreis hat, wird man früher oder später auch mal damit konfrontiert, mitzumachen. In dem Fall wurde ich zum Snack… äääh Slacklinen eingeladen. Man macht ja alles mal mit. Und ich muss sagen: Macht schon Spaß. Ist zwar eine ganz schöne Wackelpartie am Anfang, aber man übt. Und übt. Und übt.

Ich freue mich schon fast ein bisschen auf die Wiederholung. Und ich kann stolz verkünden: Ich hatte _keinen_ Muskelkater. Und jetzt sagt nicht, ich hätte mich nicht stark genug angestrengt.

Achja, die Bilder täuschen. Vor allem das zweite. So total relaxt spazierte ich da nicht entlang. Das erste kommt meinen Versuchen näher. Kurz darauf fiel ich sicher ‚runter. Aber psssst.