P.

Projekt Wohnzimmer – IKEA BESTÅ Sideboard DIY

IKEA BESTÅ Sideboard

Es gab da so ein Wohnungsprojekt, das ich sehr lange vor mir herschob. Das hatte sowohl logistische (Transport) sowie finanzielle Gründe. Aber auch ein wenig Unsicherheit, ob es vom Platz her wirklich gut aussieht, es ausreichend ist und wirklich hier reinpasst. Ich stehe auf IKEA. Das ist längst kein Geheimnis mehr, warum auch? Die Schlichtheit und Kombinationsmöglichkeiten finde ich grandios und ich mag diesen Stil einfach sehr. Außerdem bewegen wir uns preislich in einem Rahmen, der es zulässt, auch mal nach einem Jahr oder weniger doch wieder auf andere Ideen zu kommen und Dinge rauszuwerfen, neue einzukaufen. Auch wenn es sehr lange bei mir dauert, bis ich mich wirklich bei Möbeln entscheide. Aber das ist ein anderes Thema (Ich sag nur: neue Couch. Es ist ein Drama.)

Nun wurde dieses Projekt aber endlich angefasst und – zumindest äußerlich – finalisiert (Schaut bloß nicht in diese Schränke rein, das reinste Chaos. Aber dafür sind geschlossene Schränke und Regal ja da.). Auf Instagram gab es das auch schon zu sehen, woraufhin ich einige Nachfragen dazu erhielt. Daher will ich euch das Ganze nicht vorenthalten und ein paar Worte dazu sagen, weil man sehr einfach was hübsches draus machen kann.

 

Was man dazu benötigt

  • Regale in der gewünschten Länge
  • Holzplatte aus dem Baumarkt, auf das richtige Maß zugeschnitten

Eine Anleitung braucht es nicht, denn es ist ganz simpel. In meinem Wohnzimmer stehen nun drei IKEA BESTÅ mit Türen und eines mit Schublade und einem offenen Fach. Alle Türen und die Schublade lassen sich mit dem Druckmechanismus öffnen. Ist aber egal, könnt ihr auswählen, wie ihr wollt.
Nachdem alle Teile vorhanden und zusammen geschaubt waren, fuhren wir in den Baumarkt und ich suchte mir eine Platte aus, die auf das passende Maß zugeschnitten wurde. Obacht mit der Länge der Konstruktion: Meine beläuft sich nun auf 2,40m. So eine lange, bezahlbare Platte muss man im Baumarkt erst einmal finden. Wenn ihr das bei einem Schreiner beauftragt, ist das dann weniger ein Problem, aber so individuell sollte es fürs erste für mich dann doch noch nicht sein. Nach einigem hin und her entschied ich mich dann für eine Platte aus unbehandelter Birke. Nach dem Zuschneiden ging es ab nach Hause, Platte auf die Regale gelegt, fertig!

Nun habe ich eine durchgängige Fläche ohne Lücken oder Zwischenräume. Alles schließt schön miteinander ab und ich finde, das Regal sieht direkt hochwertiger aus. Jetzt mag ich mein Wohnzimmer wieder etwas lieber und bin froh, an das Thema einen Haken machen zu können.

Allerdings habe ich das Holz bisher nicht behandelt. Das hat wohl zur Folge, dass es sich mittlerweile leicht nach oben wölbt. Falls hier jemand einen Tipp hat, was ich dagegen machen kann und ob das überhaupt noch beeinflussbar ist, freue ich mich über einen Kommentar.

S.

Sketchnotes-Fieber

Irgendwann tauchten sie in meiner Twitter-Timeline auf: Sketchnotes. Die gute Tanja warf sie da einfach hinein. Ich fand’s super und dachte mir: Ach, könnte ich doch nur zeichnen.

Ich verfolgte das weiter und freute mich sehr, als es auf dem Blogst Barcamp in Hamburg in diesem Jahr eine Session zu Sketchnotes von Gudrun und Ines gab. Es erklärt sich von selbst, dass ich daran teilnahm. Stifte wurden ausgeteilt, Papier bereit gelegt und los ging’s mit den Grundlagen von Sketchnotes. 5 Grundelemente soll es nur geben, mit denen man alles mögliche zeichnen können soll:

  • Viereck
  • Dreieck
  • Kreis
  • Linie
  • Punkt

Klingt ja gar nicht so schwer.

Und in der Tat: In jedem Sketchnote-Workshop/Blogpost/Artikel heißt es: Man muss nicht zeichnen oder malen können. Alles, was notwendig ist, kann man bereits. Letztendlich kommt es nur darauf an, zu sehen, wie sich die Dinge aus den genannten Grundelementen zusammensetzen, die man bildlich notieren möchte.

Diese Session führte zu einem Aha-Erlebnis. Ich fand es wirklich gar nicht so schwer und durchaus auch ohne großartiges Talent machbar.
Ich legte mir daraufhin ein Pinterest-Board an und sammele seither immer wieder Inspiration und mache Dinge nach.

Auf dem Blogst-Barcamp in der vergangenen Woche ging es dann damit weiter. Tanja, die an allem schuld ist, hielt ein Plädoyer für den Stift. Wieder war ich Feuer und Flamme für das Thema und war angefixt, jetzt richtig loszulegen.

Wieder etwas erholt vom Wochenende bestellte ich mir dann also das bekannte Sketchnote Handbuch* und freute mich sehr, als es am Dienstag bei mir ankam.
Gestern machte ich noch einen Abstecher in die Stadt und besorgte mir Fineliner, einen Stift zum Colorieren, Copic Marker und ein Skizzenbuch. Die nächsten freien Tage wollen ja genutzt werden.

Noch fühle ich mich zwar noch nicht ganz bereit, einen Vortrag/Meeting komplett zu sketchnoten, aber man darf ja auch klein und somit nur mit Teilen anfangen.

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