M.

Medienkonsum – November

Filme
Verblendung ****
Eine Geschichte, die nahe geht. Empfehlenswert aber nicht für Zartbesaitete. Ich war danach sehr aufgewühlt und wollte nicht zwingend alleine nach Hause.

Michael Jackson’s This is it ***
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Die Päpstin ****
Heftige Story mit Liebe zum Detail. Sollte man gesehen haben.

Liebe auf Umwegen **
Naja. Muss man nicht gesehen haben. Aber ich steh auf Kate Hudson. Sonst einfach nur ein eintöniger Film mit dem ein oder anderen Lacher aber wenig Stringenz.

2012 ***
Ich schließe mich hier vollkommen dem ersten Absatz der filmstarts.de-Kritik an. Bilder gut. Katastrophe gut. Dialoge schlecht.

Der Baader-Meinhof Komplex *****
Mal wieder. Diesmal in der ausführlicheren und daher besseren Version, als im Kino. Ich bin nach wie vor fasziniert von diesem Teil der deutschen Geschichte. Und ich stehe auf Johanna Wokalek.

Romy **
Kennt man die Geschichte von Romy Schneider nicht, ist der Film nicht wirklich eine Bereicherung. Es bleibt zu viel unerklärt und man hat sonst keinerlei Ahnung, was nun schon wieder passiert ist. Man sollte sich also schon mit Romys Leben auseinander gesetzt haben, um den Film zu verstehen.

Bücher
Raus aus der Mädchenfalle ***
Joa. Nä.

Hector und die Geheimnisse der Liebe *****
Ich liebe Lelords Bücher.

M.

Medienkonsum – September

Auf Wunsch heute einmal der Versuch einer ausführlicheren Version meines Medienkonsums. Ist es so recht, Madame? 🙂

Filme
Zurück im Sommer **
Irgendwie hab ich die Story oder die Aussage des Filmes nicht verstanden

Kurzer Prozess – Righteous Kill *
Aussage? Sinn? Fehlanzeige!

Nanny Diaries ***
Scarlett ♥ Kurzweilig. Halbwegs unterhaltsam. Kann man bzw. frau schauen.

Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin ***
Frauenfilm. Lustig. Vorhersehbar. Unterhaltsam.

Berlin am Meer *****
Neuer absoluter Lieblingsfilm. Berlin. Sommer. Gefühle. Bilder. Kunst. Episch.

Sex and the City – Der Film ****
All time fav, nicht wahr, Mädels?

Rock N Rolla (die ersten 50 Minuten) *
Der nächste Guy Ritchie, der mich nicht überzeugen konnte. Ich gebe es jetzt wahrscheinlich auf. Werde in Zukunft Guy Richies Filme meiden.

Horton hört ein Hu **
Was ist das? Ein Kinderfilm? Mitnichten. Erinnert mich leicht an einen LSD-Trip. So stelle ich mir sowas jedenfalls vor.

Rounders ***
*gähn* Wenn man von Poker überhaupt gar keine Ahnung hat: Sein lassen! Zu viele verschiedene Storylines, die alle nur angerissen aber nicht ausgestaltet werden. Könnte besser sein. 21 war besser.

Bücher
Gestatten: Elite *****
Glück kommt selten allein ***

T.

Think about

Ich habe mir aus der Bibliothek ein Buch ausgeliehen.
Und diese harten Fakten fand ich festhaltenswert.

  • Im Dezember 2001 sagte Jürgen Baumert, wissenschaftlicher Leiter der ersten PISA-Studie in Deutschland: „Die Chancen eines Arbeiterkindes, anstelle der Realschule ein Gymnasium zu besuchen, sind viermal geringer als die eines Kindes aus der Oberschicht.“
  • Im September 2002 meldet der Spiegel: „Von den 32 untersuchten Nationen ist in keiner der Abstand zwischen der Leistung von Schülern aus privilegierten Familien und solchen aus unseren sozialen Schichten derart groß wie in Deutschland: Platz 32.“
    Im April 2003 stand in der Zeit: „Je früher die Auslese, je hierarchischer die Schulstruktur, desto stärker schlägt sich die soziale Herkunft eines Schülers auf seine Leistung nieder.“
  • Im September 2004 sagte der Eliteforscher Michael Hartmann über die Auswahlgespräche an den Universitäten: „Bewerber aus bürgerlichen Familien werden gegenüber Arbeiterkindern eindeutig bevorzugt.“
  • Im Oktober 2004 schrieb Jochen Schweitzer, damals Vertreter der Kultusministerkonferenz in den PISA-Gremien: „Die Schüler aus den unteren Sozialschichten werden vierfach bestraft: durch ihre Herkunft, durch die ungerechte Selektion am Ende der Grundschule, durch die ungünstigen Lernbedingungen der Hauptschule und schließlich durch die geringsten Chancen auf dem Arbeitsmarkt.“
  • Im November 2005 hieß es, nachdem eine neue PISA-Studie veröffentlicht worden war, in der Zeit: „Die soziale Ungerechtigkeit ist tatsächlich die klaffende Wunde unserer Schulsystems. Das hat die erste PISA-Studie klar belegt.“
  • Im März 2007 appellierte UN-Berichterstatter Vernor Muñoz nach seiner Inspektionsreise durch deutsche Schulen vor dem „Rat für Menschenrechte“ an die Bundesregierung, „das mehrgliedrige Schulsystem, das sehr selektiv und sicher auch diskriminierend ist, noch einmal zu bedenken.“
  • Im September 2007 stellte OECD-Generalsekretär Angel Gurría den internationalen Vergleichsbericht Bildung auf einen Blick vor und kritisierte die Abhängigkeit der Bildungschancen von der sozialen Herkunft und die frühe Selektion im deutschen Schulsystem.
  • Und was ging wohl aus der jüngsten der drei PISA-Studien hervor? Dass plötzlich Chancengleichheit und Gerechtigkeit ausgebrochen ist?

    Quelle: Bruno Preisendörfer: Das Bildungsprivileg – Warum Chancengleichheit unerwünscht ist

    M.

    Medienkonsum

    Gesehene Filme in der letzten Woche:
    Lars und die Frauen
    8 Blickwinkel
    Breakfast at Tiffany’s
    Das Phantom der Oper
    Anatomie einer Entführung

    Gelesene Bücher:
    Frühling und so
    Absolutes schlechtes, emotionsloses, nicht mitreißendes Buch, durch das ich mich echt quälen musste.

    Und da wir gestern festgestellt haben, wie toll und praktisch eine Multimediafestplatte mit SCART-Anschluss sein kann, wird morgen eine für die nächsten Tage besorgt, damit wir über Silvester und Neujahr unsere Film- und Seriensucht befriedigen können. 🙂