K.

Kreativitätsstrudel


Und dann gibt es da diese Tage, da sprudelt alles aus dir heraus. Kreativitätsoverflow.

Du könntest einen Blogpost nach dem anderen veröffentlichen, schreibst seitenweise Notizbücher voll, entwirfst stichwortartig Konzepte, hast hier noch eine Idee und dort noch eine Anmerkung. Du kannst nicht ruhig schlafen, ruhig sitzen, du kannst dich nicht lange auf etwas konzentrieren und skizzierst, skribbelst, schreibst nur so vor dich hin.

Heute ist einer dieser Tage. Ich bin komplett unruhig, renne ständig mit Stift und Notizbuch umher, notiere etwas zu dem Thema, entwerfe das nächste Projekt, schreibe etwas zu dem Kunden auf, entwickle dort neue Ideen…

Sowas habe ich öfter. Tageweise. Diese Tage sind unfassbar anstrengend, eben weil ich überhaupt nicht zur Ruhe komme und weil ich mich auf nichts lange konzentrieren kann. Spuren von ADHS. Aber genau diese Tage sind es, die mich dazu bewogen haben, nicht die Scheinsicherheit eines Angestelltenverhältnisses einzugehen, sondern die Freiheit zu haben, dann zu arbeiten, wenn ich kann und will. Damit ich solche kreativen Overflows effizient nutzen kann, egal ob bei Tag oder bei Nacht. Aber Tage, an denen ich eben nichts zu Stande bringe, möchte ich eben so effizient ausnutzen. Nur dann halt eben nicht mit Arbeit, sondern mit den anderen Dingen, die ein Leben so mit sich bringt.
Ich kann zu 99% Rücksicht auf meine eigenen, persönlichen Bedürfnisse nehmen und bin somit zufriedener. Fühle mich nicht eingesperrt und kann besser auf mich eingehen, was schlussendlich auch den Projekten zu Gute kommt.

Kreativität hält sich nicht an geregelte Arbeitszeiten. Kreativität ist nicht von Montag bis Freitag vorhanden. Kreativität kommt manchmal nachts. Passiert unter der Dusche. Während des Abendessens. Beim Arzt im Wartezimmer.
Diese Selbstständigkeit mit teilweise Freelancer-Tätigkeiten ist das Arbeits- und Lebenskonzept, das (aktuell) für mich am Besten funktioniert. Es verhilft mir dazu, ordentliche Arbeit und Leistung abzuliefern. Und es macht mich zufrieden.

H.

Hochzeitsfotografie ist mit der schönste Job

Ich liebe es, Hochzeiten zu fotografieren. Trotz des Stresses, der Aufregung, der Nervosität und der Tatsache, dass ich nach einem Auftrag erst einmal komplett am Ende bin mit allen Nerven.

Es ist so wunderbar ein Paar an seinem schönsten Tag im Leben zu begleiten. Intime Momente mit ihm zu teilen.
Ich liebe es, wenn ich danach die Bilder durchsehe und mir dieses Glück zweier sich von ganzem Herzen liebender Menschen förmlich ins Gesicht springt. Es ist so ehrlich und herzallerliebst und der Anblick bereitet mir jedes Mal eine Freude.

Zwei Menschen, die sich anstrahlen und etwas Wunderbares füreinander empfinden. Ja, es macht mich immer mit glücklich. Egal, wie schlecht es mir selbst gerade geht. Es ist herrlich zu sehen, dass es so etwas auch heute noch gibt. Und ich freue mich immer wieder, wenn sich ein Paar dafür entscheidet, dass ich diesen Tag mit ihnen erleben darf. Hach. ♥

T.

Tschüss, KW 11, hallo KW 12!

Macht man so Projektzeugs, fängt man an, in Kalenderwochen zu rechnen. Halt. Andere rechnen in Kalenderwochen. Das ist so herrlich professionell. Ich kann das nicht, weil ich mir Kalenderwochen grundsätzlich nicht merken kann. Was manchmal ziemlich doof ist.

Jedenfalls. Bisher lief mir der Selbstständigkeit alles ziemlich gut. Ich kam viel rum, hatte Geld zur Verfügung, es machte Spaß und ich hatte kaum Sorgen.
Meine KW 11 war jedoch beschissen. Zwei Aufträge brachen (erst einmal) komplett weg. Da das langfristig angelegte, große Projekte waren, ist meine Kalkulation für die nächsten Monate über den Haufen geschmissen worden, was dazu führen wird, dass ich einen Monat im Minus abschließen muss. Ich muss dringend für Ersatz sorgen, habe jedoch erst einmal keinen blassen Schimmer, wer und wie… Ich muss mich zum ersten Mal seit November mit dem Thema Akquise auseinandersetzen. Bisher lief das wunderbar über Empfehlungen. Und gerade bin ich ein wenig mit dem Thema….hmmm…überfordert.

Aber das gehört dazu. Trotzdem bin ich froh, dass die Woche abgeschlossen ist. Eine neue Woche ist da, die hoffentlich besser läuft und mir weitere, abrechenbare Aufträge bringt.

i.

imm cologne 2011 preopening

Mein drittes Mal koelnmesse. Und das erste Mal wirklich angenehm. Nämlich Preopening der imm cologne. Nur geladene Gäste und somit total nice, über das Messegelände zu laufen.

Heute den Presserundgang mitgemacht, getwittert und fotografiert. Da ich dummerweise die Zugangsdaten von meinem anderen Flickr-Account nicht bei mir habe und Yahoo auch alles erdenkliche dafür tut, dass es unmöglich ist, diese Daten aus der Entfernung herauszufinden, habe ich nun alles auf meinen privaten Account geladen. Stört mich etwas. Aber ist halt jetzt so.
Da ich nicht mit Blitz gearbeitet habe, ist das Rauschen teilweise jedoch nicht so hübsch.

H.

Hier gibt’s nix zu sehen

Bloggte heute nichts. Gab nichts zu erzählen. Dafür umso mehr zu tun. Tat davon jedoch auch recht wenig.

Möchte wieder Schnee. Und einen Berg. Und einen Lift.
Und bin in nächste Zeit viel zu viel unterwegs.

Am Sonntag geht’s nach Köln. imm cologne.
Mittwoch komme ich wieder zurück.

Am Freitag geht’s wahrscheinlich nach Hannover. Und abends wieder zurück.

Am 05.02. ist Awesomeness-Geburtstagspartej in Hamburg angesagt. Und zugegeben, diese Awesomeness schüchtert mich nun schon ein bisschen ein. Muss ich mir noch ganz gut überlegen, ob ich mich da hin traue. Soll ich echt?
Wenn ja, wäre ich da Samstag und Sonntag in Hamburg.

Am 10.02. geht’s nach München. PR2.0-Forum. Abends wieder nach Hause.

Vom 15. auf den 16.02. wäre die Social Media Conference in Hamburg. Allerdings werde ich voraussichtlich nicht daran teilnehmen.
Wenn doch, wäre ich schon wieder in Hamburg.

Ende Februar steht ein Besuch auf der didacta an. Stuttgart. Ein Tag.

Für den 26.03. steht ein Workshop in Zürich an. Aber auch da ist meine Teilnahme noch etwas ungewiss. Entscheidet sich höchstwahrscheinlich höchst spontan.

Und dann ist April. Und April ist re:publica. Und re:publica ist Berlin. Dafür fehlt mir jedoch noch ein re:publica-Ticket. Bekomme ich sowas noch besorgt? Ich würde mich darüber nämlich sehr freuen. Mag jemand? Ich hab auch bald Geburtstag. So im Oktober. Würde doch passen, oder? Naja. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet.

Zusammengefasst bin ich also in den nächsten 3 Monaten in Köln, Hannover, Hamburg, München, Hamburg, Stuttgart, Zürich, Berlin. Weltenbummler my ass. Kann das jemand toppen?
Sollte mir eine Bahncard besorgen. Würde sich lohnen. Ja. Sollte ich tun.

Und welche Kategorie hat das hier jetzt? Berufsleben? Alltag? Das ist doch Mist.

i.

imm cologne 2011

Möbel find ich toll. Wohnungen sowieso. Mittlerweile finden sich viele Blogs in meinem Reader, die sich mit Wohnungen anderer Leute beschäftigen. Ich schaue mir gerne die Bilder an, kucken, wie andere wohnen, wie sie ihr Reich einrichten, auf was für Möbel sie stehen. Mäuschen spielen. Inspirieren lassen.
Mir selbst gefallen meist helle, schlichte Wohnungen am besten (auch wenn es bei mir im Zimmer aktuell leider komplett anders aussieht). Theoretisch weiß ich auch schon, wie meine zukünftige Wohnungseinrichtung auszusehen hat und bin sehr froh, dass da der Geschmack des Mannes mit meinem ziemlich d’accord geht.

Jedenfalls habe ich in 10 Tagen wieder die Möglichkeit, mich inspirieren zu lassen. Bei einem Job. In Köln. Und darauf freue ich mich sehr. Ich werde nach Ewigkeiten Dennis endlich mal wieder sehen, mit und bei Christiane Kaffee trinken, fotografieren und nicht zuletzt ein paar Tage auf der imm cologne 2011 unterwegs sein, um mir die Einrichtungstrends von morgen anzuschauen.

Mittlerweile zum 3. Mal besuche ich also die koelnmesse, die ich gefühlt auswendig kenne (aber nein, sie ist so riesig, ich werde mich auch diesmal wieder zig Mal verlaufen). Ich freue mich sehr darauf. Werde mich mit interessanten Leuten unterhalten, twittern, fotografieren. Schöne neue Welt. 🙂

Zeitgleich findet auch die LivingKitchen statt. Bin auch mal auf die ausgestellten Küchen gespannt. Ich stehe auf freistehende, offene Küchen. Die kosten aber auch immer gleich ein Vermögen, weil man dazu dummerweise auch noch den Platz braucht. Aber wer weiß, vielleicht kann ich mich auch für etwas anderes begeistern.

Wiedemauchsei. Am spannendsten finde ich bei der LivingKitchen das Kochevent. Ich hätte bitte gerne von allem etwas. Allerdings weiß ich nicht, ob ich zu den Publikumstagen noch dort sein werde. Aber ihr solltet euch das nicht entgehen lassen. Reiner Calmund ist auch da. 😉

Jedenfalls geht’s für mich am 16.01. los in Richtung Köln, am 17.01. ist Preview und vom 18.-20.01. sind die Fachbesucher da. Die Publikumstage finden dann vom 21. bis 23.01.2011 statt.

Werde euch ein paar Fotos mitbringen.

F.

Freiwillige Krankenversicherung – Welche denn?!

Ich muss mich freiwillig krankenversichern. Weil selbstständig und so. Und natürlich sieht man da vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Aktuell bin ich noch bei der mhplus versichert. Mit der war ich eigentlich auch immer ganz zufrieden. Aber ich muss mich ja jetzt entscheiden. So von Grund auf.

Also erzählt mal: Bei welcher Krankenversicherung seid ihr? Zufrieden? Was für Benefits gibt’s?
Oder doch einfach bei der Krankenversicherung bleiben, weil sich die Krankenkasse eh in nichts mehr unterscheiden?

I.

Ich hätte mich gerne nochmal

Ich vernachlässige das hier ein bisschen. Beim Blick in die Statistiken wird mir regelmäßig übel. Es hat gedauert, das alles aufzubauen, und ich habe so viel Herzblut hier ‚reingesteckt. Aber direkt hiermit verdiene ich kein Geld. Und allmählich will ich das mal.

Also ihr Herzis, ich hab euch nicht vergessen und ich mag euch trotz allem. Und wenn ich hier keinen Laut von mir gebe, dann bedeutet das einfach nur, dass ich tatsächlich so etwas wie erfolgreich bin. Das kann man nämlich sagen, wenn man aktuell drei Aufträge am Laufen hat und die vierte gute Sache naht. Aber trotzdem ist das kuhl so mit Social-Media Geld zu verdienen. Den lieben langen Tag das tun, was man eh tut. Hrhr. Nur halt an andere Stelle. Jedenfalls: Ich bin da. Und sobald ich das alles in geregelten Bahnen habe, bleibt auch sicher wieder Zeit für hier.

Ich bräuchte zwei von mir. Oder ich stell mir einen Social-Media-Experten ein.

Q.

Querverlinkt

Ich hab da drüben mal was geschrieben. Was jutes und so.
Generell fällt mir übrigens keine Lösung ein, wie ich das zukünftig gestalten soll. Denn Business hat hier eigentlich nicht so wirklich was geschrieben zu suchen. Und interessiert hier viele wahrscheinlich auch gar nicht, weil nicht Foto. Daher soll das da ‚rüber. Aber irgendwie hat es halt doch was mit meinem Leben ansich zu tun, was gelegentlich hier auch mal stattfindet.
Hach. Alles nicht so einfach.
Meldet euch, wenn ihr eine Idee habt.