E.

Ein Wochenende in Berlin

Recht kurzfristig entschlossen: Einfach mal wieder ein Wochenende in Berlin verbringen. Habe ich auch schon lange nicht mehr gemacht. Allerdings war dann alles anders, als geplant. Im Bus auf dem Weg habe ich mir gedacht, dass es doch ganz witzig wäre, sich mal wieder zu verrenken und auf der Fahrt nur eingeschränkt Luft zu bekommen. Samstag Abend nach dem Essen hatte ich dann übelste Probleme mit meinem Magen und plagte mich 4 Stunden lang mit Schmerzen und lernte den Badezimmerboden im Hotelzimmer ganz genau kennen.

Aber sonst war’s schön. Ausstellungen besucht, über Fotografie gesprochen, Menschen kennengelernt, gute Unterhaltungen geführt, Spaß gehabt. Bei der Wiederholung mal meinem Körper klarmachen, dass er sich nicht so anzustellen hat.

 

F.

Fernweh: Norwegen

via langweiledich.net

Ich hege eine Faszination für die nordischen Länder. Ich glaube, dass dort mit die schönsten Ecken dieser Erde zu finden sind. Dieses Timelapse-Video über/von/aus Norwegen beweist das wieder einmal mehr.
Kann ich bitte dorthin gehen? Kommt jemand mit?

I.

Ich war noch nie auf Sylt

„Ich war noch nie auf Sylt.“
Mit dieser Aussage fing alles an. Das kann ja nicht angehen. Eine der schönsten Inseln. Unbedingt hin da.
Die darauf folgenden Wochenenden waren jedoch voll verplant. Somit wurde ein Wochenende Ende September mal ins Auge gefasst. Hmm. Wird das Wetter gut? Ausschlafen wäre auch mal wieder schön. Müssen wir wirklich so früh los? Und 3 Stunden Zug an meinem heiligen Wochenende? Hach hach hach. Ich sagte erst ab. Wurde dann aber doch überredet mit dem Hinweis, dass das Wetter doch nun ganz gut werden sollte. Kurz nachgedacht. Naja. Was soll’s. Sylt ist nur einmal im Jahr. Kurz geplant. Ab ins Bett. Am nächsten morgen ging es mit der Nord-Ostseebahn ab Altona auf direktem Weg nach Westerland. Naja. Nicht ganz so direkt. In Husum haben wir den Zug gewechselt, weil zwei Abteile unseres Zuges kaputt waren und allmählich die Plätze ausgingen. Die Ansagen waren unfassbar unterhaltsam, uns sollte auf der Fahrt „auch ja nicht langweilig werden“.

In Westerland angekommen liefen wir kurz zum Strand und suchten dann Nahrung.
Zugegeben: So richtig gelohnt im Hinblick auf Sightseeing hat sich der Ausflug nicht so wirklich. Wir verbrachten den Tag nur am Strand, mit Füßen im Meer, sitzend im Strandkorb. Viel gesehen habe ich von Sylt also nicht, da hätte man auch weniger lange ans Meer fahren können. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, irgendwas verpasst zu haben. Es war alles gut so.

Hindeburgdamm

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I.

In love with Iceland

Island

Eigentlich wollte ich einen Bericht. Ausführlich. Mit Text und allen Erlebnissen. Garniert mit fotografischen Eindrücken. Perfekt sollte es werden. Und so schob ich es vor mir her. Immer wieder. Ich begann, zu schreiben. Fand es nicht rund. Verwarf es wieder. Fing wieder von vorne an. Vertagte es weiter. Nicht der richtige Zeitpunkt, nicht die richtige Lust.

Dann dachte ich darüber nach, was ich an anderen Reiseberichten mochte und bemerkte, dass ich höchst selten den Text las, sondern mich immer vielmehr mit den Bildern und eventuell noch den darunter stehenden Beschreibungstexten beschäftigte.
Daher entschied ich: Kein Reisebericht. Das sind meine Erlebnisse, die viel mit mir persönlich zu tun haben und andere vielleicht gar nicht interessieren. Und wenn doch, sollten sie eh besser bei einem Glas Wein persönlich erzählt, als niedergeschrieben werden. Also gibt es keinen tagesgenauen Bericht mit all meinen Erlebnissen, sondern es gibt Bilder und harte Fakten.
Solltet ihr dennoch irgendwas genauer wissen wollt, Fragen haben, oder ihr etwas dazu sagen wollt: Hinterlasst ’nen Kommentar. <3

Ja, Island. Ich habe mich ein wenig in dich verliebt. Wir sehen uns sicher bald wieder.

There you go … Weiterlesen

R.

Reykjavík, ich komme (+ Gewinnspiel)

Iceland March 2013 _ image  24
Sue Winston via FlickrCreative Commons

Island ist ein fantastisches Land. Seit Jahren bin ich begeistert davon und will unbedingt mal dort hin reisen und diese Faszination direkt erleben. Bisher hat das jedoch nie geklappt.
Vor einiger Zeit gab es recht günstige Flüge von Berlin nach Island. Diesmal habe ich nicht lange gezögert und den Flug gebucht. Nun ist es also bald soweit. Bald fliege ich nach Island und werde ein paar wunderbare Tage dort verbringen. Ich freue mich sehr darauf.

Allerdings habe ich mich lange davor gedrückt, mich mit dem Buchen der Unterkunft und des Mietwagens zu beschäftigen. Zu groß war die Angst vor den Kosten, zu gering die Lust, viel Zeit dafür zu investieren, ein gutes und günstiges Hotel zu finden, welches allen Ansprüchen genügt und zentral gelegen ist. Ihr kennt das.

Umso überraschter war ich, als ich auf momondo das Reiseziel eingab und mir direkt einige gute Hotels angezeigt wurden, die gar nicht so teuer waren, wie ich mir das vorgestellt habe. Die Bilder sahen auch gut aus, die Bewertungen ebenso. Da kann man dann vermutlich nicht viel falsch machen.
Natürlich hatte ich erwartet, dass im Buchungsprozess noch das ein oder andere auftreten wird, aber nein, alles ging ganz einfach von der Hand und innerhalb von weniger als 10 Minuten hatte ich das Zimmer gebucht. Ohne weitere versteckte Kosten oder sonstige Schwierigkeiten. Das machte mich sehr glücklich.
Außerdem ist die Seite recht hübsch und übersichtlich. Und für mich als „Orrrr, da wäre es günstiger gewesen.“-Mensch kommt die Preisgarantie natürlich ganz recht. Sollte ich unter irgendwelchen Umständen mein Hotel woanders günstiger finden, bekomme ich die Differenz wieder zurück. Da kommt der Einfluss der Schwaben um mich herum zum Tragen. Tja.

Seit Sonntag habe ich nun also endlich für diese Zeit ein Dach über dem Kopf. Dadurch wird die Reise noch einmal ein Stück realer und greifbarer. Nicht mehr lange …

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Mitmachen und gewinnen

Um mir und euch bis dahin die Wartezeit zu verkürzen und die Vorfreude weiter zu steigern, habe ich mir Folgendes überlegt:

Irgendwie muss der Trip auch geplant werden und meine größte Angst bei einer Reise ist ja, irgendwas wichtiges, irgendwas, was man unbedingt gesehen haben muss, zu verpassen und erst im Nachhinein davon zu erfahren.

Schreibt mir also bitte bis zum 23.02.2014 unter diesen Beitrag, was ihr euch in Island nicht entgehen lassen würdet inklusive eurer E-Mailadresse.
Unter all diesen Kommentaren verlose ich mit freundlicher Unterstützung von momondo eine Lomo Fisheye 2, die euren zukünftigen Reisefotos das gewisse Etwas verleihen wird.

Teilnahmebedingungen

Dieses Gewinnspiel läuft bis zum 23.02.2014 um 18 Uhr. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtig werden.
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen wohnhaft in Deutschland, die zum Zeitpunkt ihrer Teilnahme mindestens 18 Jahre alt sind. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Daten werden außer zur Gewinnversendung nicht an Dritte weitergegeben. Der Gewinn kann nicht ausgezahlt werden.

E.

Ein Wochenende in Dresden

Am Freitag vor einer Woche führte mich der Weg nach Dresden. Endlich mal die sächsische Landeshauptstadt sehen. Endlich mal was vollkommen anderes. Ich freute mich darauf und war gespannt. Das Hotel lag so gut, dass man alles Wichtige innerhalb von 15-20 Minuten zu Fuß erreichen konnte. Volltreffer.

Somit verbrachten wir den kompletten Samstag damit, bei schönstem Wetter die Stadt zu Fuß zu erkunden. Zwinger, Theaterplatz, Semperoper (noch nie so sehr enttäuscht von einem Gebäude gewesen, ich hatte sie mir wesentlich größer und imposanter vorgestellt), Frauenkirche, Elbe, Neustadt.

Ich hatte mit mehr Touristen gerechnet und volleren Plätzen. Aber das war alles in Ordnung. Nicht besonders laut, nicht übermäßig viel los. Dresden ist schon ganz schön, muss ich sagen. Und der Dialekt hat mich immer wieder erheitert.
Abends war es schwer, einen Platz in einem Restaurant zu bekommen. Ausgesucht hatte ich mir ja das Dresden 1900. Die liebevoll betextete Speisekarte (Seite 7 im PDF) war dafür ausschlaggebend. Aber das dachten sich wohl alle anderen Dresdner und Touristen auch, also musste eine Alternative her. Die wir dann auch fanden. Allerdings war das Essen dort leider nur so mittel.

Am Sonntag frühstückten wir in Ruhe und ausgiebig und schauten uns dann noch die Bergbahnen (wundervoller Ausblick über Dresden, leider war das Wetter nicht mehr so gut) und die Kunsthofpassage an. Aßen zu Mittag und machten uns dann wieder auf den Weg zurück nach Hamburg. Das war ein schönes Wochenende und ein toller Kurztrip. Fahrt nach Dresden, wenn ihr da noch nicht wart.

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W.

Wochenendtrip

Scharbeutzer Strand
Einfach ins Auto setzen und weg fahren.
An die Ostsee. Wohnung Wohnung sein lassen und weg von allem. Raus aus dem Alltag.

Letztendlich reihte sich zwar Katastrophenereignis an Katastrophenereignis (und wenn ich alles verarbeitet habe, bin ich vielleicht auch mal in der Lage, darüber zu sprechen (und ich frage mich ständig, wann die Versteckte Kamera denn endlich auftaucht)), aber es war dennoch ein gutes Wochenende. Auf eine ganz eigene Art und Weise.

Und ich habe Sonnenbrand. u___u