S.

Schneller als der Weihnachtsmann …

Manchmal geht es schneller, als man denkt und das ist ganz wundervoll.
Gestern Abend kam ich spät nach Hause und fand die Kamera in meiner Wohnung vor. Das Auspackerlebnis habe ich dennoch erst heute morgen zelebriert und konnte dabei bisher keine Probleme feststellen. Jetzt kann also wieder losfotografiert werden.

L.

Lebenszeichen


Ich verbringe mein Wochenende mit meiner Buchhaltung. Alles auf Vordermann bringen, bevor der ganze Ordner vor meinem Jahresurlaub zur Steuerberaterin geht. Das ist aber alles ok, weil es immer wieder Unterbrechungen durch soziale Kontakte gibt. Heute Grillen und Filmabend. Morgen Frühstücken und Picknick im Park. 

Wochenenden sollte man ja auch genießen.

1.

10 Jahre

Das Älterwerden macht auch vor Blogs keinen Halt. Daher: Heute besteht der Kram hier also seit 10 Jahren und manche von euch sind auch schon eine ganze Weile dabei. Dafür ein herzliches Dankeschön und party hard.

Party cats

Spannend, was sich über die Jahre ansammelt und wie sich weiter alles verändert. Auf die nächsten … 10 … Jahre?!

W.

Was ist eigentlich mit Schnee?

Liebes Wetter,
ich finde dich gerade echt doof. Ich weiß, der normale Großstädter ansich mag Schnee nicht so besonders. Der schmilzt irgendwann und vermischt sich mit dem Straßenautodreck. Das sieht zwar meist wirklich nicht besonders schön aus, aber ich liebe Schnee. Offensichtlich gibt es auch immer mal wieder Schnee. Nur leider nie dort, wo ich mich gerade aufhalte. Schnee trollt mich. Das frustriert mich und führt dazu, dass ich mir tatsächlich bereits wünsche, dass endlich Frühling wird, weil dann tendenziell eher angemessenes Wetter ist. Winter ohne Schnee und mit nur kalt ist doch nix.

Hinzu kommt, dass mich mein Frauenzeitschriftenverschleiß in Arztwartezimmern zu ganz dummen Gedanken verleitet. Zum Beispiel, dass ich diesen Trenchcoat von Esprit ganz großartig finde und haben möchte, obwohl die Mieterhöhung und Studienkostenrückzahlung eine andere Sprache sprechen. Frustration mit Shopping bekämpfen – das hat schon immer ganz hervorragend funktioniert.
Vielleicht wird es Zeit für ein Spendenkonto. #firstworldproblems.
(Ich schrieb zuerst #fistworldproblems und fand, ihr solltet das wissen.)

Also, wenn schon kein Schnee, wird dann bitte bald Frühling? Trenchcoat ist angenehmer, als dick eingepackt zu sein und mit von der Mütze elektrisierten Haaren durch ein eiskaltes Hamburg ohne Schnee zu stapfen. u__u

U.

Umfrage 2014/2015

Umfrage

Na, 2014? Wir sind wirklich keine Freunde geworden, hm? Turbulent. Traurig. Entscheidend. Trennend. Durchwachsen. Verändernd. Aber das ist alles ok. So ist das manchmal.
Ab heute Nacht gehen wir getrennte Wege.
2015 wird sich einige ändern, dazu die Tage vielleicht noch einmal mehr.

Und da sich auch hier wieder etwas ändern soll, möchte ich mal wieder eine kleine Umfrage starten. Freue mich auf eure Antworten und wenn ihr zahlreich daran teilnehmt.

Diese Umfrage ist leider bereits beendet.

I.

I knew you were trouble when you walked in

Im Internet gibt es viele Spinner. Muss man ja keinem mehr erzählen. Man lernt sie kennen, will sie abwimmeln. Bei manchen klappt’s. Bei manchen nicht. Wie bei Dir.

Wenn ich abends meine Wohnungstüre abschließe, denke ich beim zweiten Klacken des Schlosses an Dich. Wie Du Dich immer darüber lustig gemacht hast. Erinnerst Du Dich?
Sehe ich schrecklich stillos gekleidete Menschen, denke ich an Dich und weiß genau, wie sehr Du Dich darüber ärgern und auslassen würdest.
Wenn ich koche, denke ich an Dich, wie begeistert und verliebt Du mir damals dabei zugesehen hast. Erinnerst Du Dich?
Unsere Boygroupsongsessions. Du kanntest einfach jedes Lied und sangst genau so begeistert mit, wie ich.

Denke ich so darüber nach, fühlt es sich an, als hätten wir eine halbe Ewigkeit miteinander verbracht. Dabei waren es einfach nur ein paar der schönsten Stunden.

Du wolltest mich damals unbedingt treffen, hast nicht locker gelassen. Ich wurde Dich einfach nicht los. Du warst intelligent, charmant und wortgewandt. Das schmeichelte mir, aber es gab Dinge, die standen im Weg. Ich wollte das nicht und eine Wette sollte alles beenden. Erinnerst Du Dich? Deutschland gegen Brasilien. Ich setzte auf Brasilien. Wie gut das für mich ausging, wissen wir … Karma? Schicksal? Es hätte jedenfalls nicht eindeutiger sein können. Du dachtest, ich würde einen Rückzieher machen. Rechnetest nicht damit, dass bei mir Wettschulden Ehrenschulden sind. Also löste ich meinen Einsatz ein und ging mit Dir auf einen Ball.

Zugegeben: Als Du an diesem Abend anriefst und wir den Treffpunkt ausmachten, wurde ich nervös. Dann standest Du dort in Deinem perfekt sitzenden Smoking, ganz alleine. Strahltest mich an und gabst mir das Gefühl, stolz zu sein, mich für diesen Abend an Deiner Seite zu haben. Schönes Gefühl.

Wir führten gute Gespräche, ich merkte Dir Deine Nervosität an. Du warst gar nicht so cool, wie Du immer tust. Sympathisch. Auf einmal merkte ich, dass ich Dich irgendwie dann doch mag.
Irgendwann kam es zur Aufbruchstimmung, aber die erste warme Sommernacht sollte an diesem Tag nicht so schnell zu Ende gehen. Ich ließ das Taxi stehen und wollte zu Fuß nach Hause gehen. Du wolltest mich begleiten. Wir spazierten gemeinsam durch Hamburg. Redend. Lachend. Kennenlernend. Umarmend. Händchenhaltend. Knutschend. Wir waren glücklich.

Wir machten Fotoautomatenbilder, sprangen in Sandhaufen von Baustellen, waren für eine Nacht wieder Kind und haben alles um uns herum vergessen. Erinnerst Du Dich?
Dieser Abend war zu perfekt und hätte einfach nie enden sollen.
Mit Tageslicht kam die Realität und irgendwann der Alltag. Es sollte nie mehr so einfach, leicht und unbeschwert sein, wie in dieser einen Nacht.

I think when it’s all over,
It just comes back in flashes, you know?
It’s like a kaleidoscope of memories.
It just all comes back. But he never does.
I think part of me knew the second I saw him that this would happen.
It’s not really anything he said or anything he did,
It was the feeling that came along with it.
And the crazy thing is I don’t know if I’m ever gonna feel that way again.
But I don’t know if I should.
I knew his world moved too fast and burned too bright.
But I just thought, how can the devil be pulling you toward someone who looks so much like an angel when he smiles at you?
Maybe he knew that when he saw me.
I guess I just lost my balance.
I think that the worst part of it all wasn’t losing him.
It was losing me.

9.

9 Jahre

Luftschlangen
CC BY-NC-SA 2.0 Jörg Brinckheger

Happy Geburtstag, kleines Blog. ♥

Seit 9 Jahren sammelst du hier Versatzstücke aus meinem Leben und ein Ende ist bis heute nicht in Sicht. Es ist ziemlich krass, sich zwischendurch mal wieder durch das Archiv zu wühlen, Entwicklungen und Veränderungen nachzulesen. Alle sieben Wohnungsumzüge tauchen hier irgendwie auf.
Schulwechsel. Abitur. Studium. Selbstständigkeit. Arbeit. Ein ganz schönes Sammelsurium.
Und ganz viele, tolle Menschen, die ich hierüber kennengelernt habe.
Ich freu mich darüber, dass es weitergeht.

1.

1:43-2:01

Es ist 1:43 Uhr. Ich liege seit 2 Stunden im Bett und kann nicht einschlafen.
Ich habe Lust auf Pringles. Irgendwas salziges. Und ich habe Lust auf Schokolade. Streune in der Wohnung umher und finde Mais-Snacks mit Schokolade. Giveaway von einem BarCamp. Esse die halbe Packung mit einem Haps auf. Jetzt ist mir schlecht. Überraschend, hm?
Also wieder aufstehen, in die Küche laufen, ein Glas aus dem Schrank nehmen, den Wasserhahn aufdrehen, das Glas füllen, leertrinken. Wieder zurück ins Schlafzimmer, aufs Bett sitzen. Nachdenken. Es ist 1:48 Uhr.

1:49 Uhr.

1:50 Uhr.

Anfang letzten Jahres fing das an mit diesen Schlafstörungen. Ich hatte das früher auch mal. Aber jetzt schleicht sich da eine Regelmäßigkeit ein. Zuverlässig kommen die Schwierigkeiten immer wieder. Eigentlich habe ich irgendwann aufgehört, dagegen anzukämpfen. Hilft ja doch nichts.
Also schalte ich das iPhone wieder an. Sehe zu, wie es immer ruhiger im Internet wird. Immer langweiliger. Kein neues Instagram-Bild mehr. Kein neuer Tweet. Keine neuen Kommentare oder Likes auf Facebook. Still. Als würde das Internet stehen bleiben.
Pff. So ein Quatsch!

1:53 Uhr.

Wie wird die Geschichte weitergehen? SPOILER!
Naja. Irgendwann werde ich dann doch einschlafen. Der Wecker wird wieder zuverlässig zu seiner üblichen Zeit klingeln und ich werde zuverlässig müde sein. Mich kurz ärgern und hoffen, dass der Tag schnell vorbeigeht, ich mich bald wieder ins Bett begeben und vielleicht diesmal ordentlich einschlafen kann.

Es ist 2:01 Uhr.