R.

Rückblende #19-2017

Agenturhund Yaska

Eigentlich war mein Plan, in dieser Woche mal wieder mehr von mir hören zu lassen. Die Rechnung ging jedoch nicht besonders gut auf. Arbeitstechnisch steht grade viel Veränderung an, Freunde brauchen Zeit, Termine, Termine, Termine und dann sind da ja auch noch der Freund und der Hund …

Work – Briefing im Workshop und andere Katastrophen

Wenn der Kunde nicht weiß, was er eigentlich will, aber eine Idee präsentiert haben will, sind das Unwegbarkeiten, die glücklicherweise glattgebügelt werden konnten. Nach 6 Stunden ging man also tatsächlich mit einer konkreten Idee aus dem Workshop. Schwere Geburt, aber immerhin erfolgreich.
Das wird eine Herausforderung werden und ich freu mich drauf. Danke liebe Freelancer-PM-Kollegen, die ihr B2B unsexy findet.

Natürlich geraten andere Projekte genau dann in eine Schieflage, während ich einen Tag anderweitig verplant bin. Krankheitsfälle, Kundenänderungen und und und. Aber nach 5 Jahren Projektmanagement bin ich geübter darin. Also hat auch das nicht großartig erschüttert.

Nichtsdestotrotz ist das echt anstrengend und nach solchen Tagen falle ich abends kaputt ins Bett. Urlaub wäre durchaus mal wieder nett, ist aber nicht drin derzeit. Daher freue ich mich auf das verlängerte und bereits gebuchte Wochenende in Prag. Und nächste Woche geht es auf Spesen in ein Spa-Hotel. Ich muss einen Tag früher anreisen und werde somit den Sonntag Abend wahlweise in der Saune oder im Pool verbringen. Ihr macht euch keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich darauf freue. Und auf den Job.

Life – Hund, Hund, Hund, Freunde

Es dreht sich nahezu fast alles um den Hund. Jeder will ihn sehen, alle finden ihn süß und irgendwie fehlt Zeit.
Dennoch geschafft, zwei alte Freunde in der Woche mal wieder zu sehen und ein bisschen zu Essen und zu Quatschen.
Samstag Abend war das Pohlmann-Konzert angesagt, bei dem wir alle eigentlich eher auf Schlafen programmiert waren. Wir werden alt. Konzerte, die um 21 Uhr erst beginnen, sind nichts mehr für uns.
Dafür gab es davor Pizza bei via vai. Kann ich empfehlen, denn man muss sich nicht auf eine Pizza festlegen, sondern kann von allen vorhandenen Pizzen auswählen und bezahlt dann nach Kilo-Preis. Spannend und lecker.

Sonntag wurde das Wetter genossen. Erst ausschlafen mit Mann und Hund. Dann etwas arbeiten im Bett, um den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Hund und Freunden draußen zu verbringen.

Und abends noch das erste Mal Polittalk. Die letzte Instanz. Moderiert von Steffen Hallaschka und als Gäste Wigald Boning (faszinierender guter Typ), Kalle Schwensen (wow!), Micky Beisenherz (ganz witzig) und Ina Müller (naja). Ich wusste nicht so genau, was passieren wird, aber es war ein herrlich unterhaltsamer Abend. Verschiedene Themen wurden auf dem Podium mal laut, mal leise diskutiert, diverse Ansätze und Meinungen geäußert. Richtig gut. Das hat Spaß gemacht, und ich hoffe, dass daraus eine Reihe wird. Sofern möglich werde ich beim nächsten Mal definitiv wieder dabei sein.

Danach hieß es durch den Regen nach Hause radeln. Weniger schön. Konnte jedoch keiner ahnen, dass es nach dem schönen Wetter doch noch zu Regen kommt.

Mein kleines Lauf-Projekt ist leider mal wieder eingebrochen. Ich bekomme meine Zeit nicht so richtig gut organisiert, hänge ein bisschen durch und habe das Gefühl, zu viele Dinge und zu wenig Zeit erledigen zu wollen. Oder ich brauche zu viel Schlaf. Irgendwas passt da jedenfalls nicht. Frühling und Sommer, ich brauch euch! Kommt bitte vorbei und bleibt ein bisschen.

R.

Rückblende #18-2017

Yaska bei Apple

Work – Projektabschluss und auf zu neuen Ufern

Kurze volle Woche. Wenig dazu zu sagen. Größere Projekte nähern sich endlich dem Ende zu und ich bin froh darüber. Zeit für neues! Und das kommt auch prompt um die Ecke. Endlich wieder technische Probleme lösen. I love it.

Außerdem gab es quasi ein Go für ein neues Projekt, das mich das nächste Jahr begleiten wird. Nächste Woche geht es dafür zum Kundenworkshop. Geht auch wieder um Internationalisierung und Markenbekanntheit und ich bin sehr gespannt und auch aufgeregt. Das wird was großes und ich kam dank einer Weiterempfehlung dran. Sowas freut besonders. Leider darf ich aber nicht mehr dazu sagen. Ihr kennt das.

Life – Wat is dat alles aufregend!

Oh welch‘ Überraschung: Natürlich stand die vergangene Woche unter dem Zeichen: Hallo neues Familienmitglied! Jeder Tag ist aufregend und man kann es immer noch nicht ganz glauben, dass da jetzt ein Hund ist. Yaska ist wirklich ein Goldstück und zieht die Aufmerksamkeit komplett auf sich. Lernt jeden Tag so viel dazu und macht uns einfach nur stolz.
Den ersten Mai wollte ich eigentlich mit ihr und Freundinnen am Elbstrand verbringen, dies wurde dann jedoch umdisponiert, nachdem wir festgestellt haben, dass draußen doch zu viel los ist und sie sehr ängstlich ist. Man muss es ja auch nicht herausfordern. Also gab es einen Besuch bei mir zuhause und anschließend einen Kaffee im Karoviertel ohne Hund. Pünktlich zur Demo war ich wieder zuhause. Vorher noch einmal kurz mit dem Hund raus und dabei die Bekanntschaft der halben Nachbarschaft gemacht. Wir haben jetzt einen Hundefreund 3 Häuser weiter und jede Menge Empfehlungen.

Da die kleine Maus aber so gut lernt, durfte sie mich am Freitag zu einem Meeting im Café begleiten und hat sich ganz toll dabei verhalten. Leute beobachtet und irgendwann hingelegt und geschlafen. Guter Hund.

Es klappt wirklich bereits viel überraschend gut. U-Bahnen und Autofahren lösen Stress aus, das haben wir aber auch erst einmal geübt. Und Stubenreinheit bereitet uns noch Kopfzerbrechen. Aber auch da ist das Problem eher unsere Aufmerksamkeit. Immerhin hat sie einen festen Platz dafür gefunden und sie kann ja nicht alles auf Anhieb musterschülerhaft können. Schaffen wir auch noch. Irgendwann.

Acai Bowl

Außerdem habe ich meine Leidenschaft für Açai-Bowls entdeckt und mir ein Rezept für zuhause zusammengestellt inklusive selbstgemachtem Granola #latetotheparty. Somit gibt es das momentan fast täglich, bis es mir wieder aus dem Halse heraushängt.

Mein MacBook durfte ich auch mal wieder zum AppleStore bringen. Mittlerweile bekommt man immerhin wieder zeitnah Termine am Jungfernstieg. Grafikfehler. Aber wohl kein Fehler der Grafikkarte sondern ein Fehler in MacOS Sierra, der bekannt ist. Herzlichen Glückwunsch. Mittlerweile bin ich immer genervter von dem Apple-Zeug und habe das Gefühl, das lief früher mal alles besser. Wohlmöglich ist man aber auch nur bereits sehr verwöhnt und erwartet Perfektion. Ich weiß nicht genau. Mit meinem alten MacBook hatte ich jedenfalls deutlich weniger Probleme und mit meinem alten iPhone ebenso.

Heute gab es dann eine kleine Puppy-Shower mit Kochbuch für Hunde, Hundeausstechförmchen, Kuchen und Eis. Da das Wetter so gut war, gab es einen großen Spaziergang zum Wohlers Park und durch die Schanze mit einem Getränkezwischenstopp wieder zurück. So aufregend für Plüschi (diesen Spitznamen hat sie jetzt wohl).
Jedenfalls ist der Hund nun komplett k.o. Der Weg ins Hundebettchen war gerade sehr beschwerlich und man bekommt nichts mehr von ihr mit. Jetzt wird wohl nur noch geschlafen. Auch gut. Bei uns passiert nämlich auch nicht mehr viel.

Balance

Am Samstag war ich extrem kaputt und fertig. Nachdem ich eine Runde mit Yaska draußen war, legte ich mich wieder ins Bett und war danach absolut antriebslos. Zum Laufen musste ich einen sehr lautstarken inneren Schweinehund überwinden. Nachdem ich beim AppleStore, in der Stadt essen und wieder zuhause war, legte ich mich auf die Couch und schlief prompt wieder ein.
Der Abendhundespaziergang fiel größer aus und danach konnte ich mich etwas wach halten, fiel aber doch um halb zwölf wieder todmüde ins Bett und schlief die Nacht durch bis kurz vor 8 Uhr.
Heute bin ich halbwegs fit, aber irgendwie mach ich mir da doch so meine Gedanken. Das einzige, was beruhigt ist, dass es vielen um mich herum genau so geht. Ist das diese Frühjahrsmüdigkeit, von der alle immer sprechen?

R.

Rückblende #17-2017

Adobe Event Spiegelung

Work – Ein bisschen schizophren geht immer

Das war eine vollgepackte Woche. Jeden Tag war was zu tun, was ganz gut war, denn das war ja Ablenkung. Außerdem freuen sich Menschen, wenn ich einen Tag mehr ins Büro kommen. Wie schön ist das denn?

In der Woche hatte ich auch 3 Termine mit einer anderen Agentur. Einmal ging es um Projektgeschäft, zwei mal um Events über das Blog.
Außerdem waren wir Angebote zu kalkulieren und mussten abgestimmt werden, und dann gab es da noch zwei Projekte, die miteinander kollidierten, aber aufgrund von Umständen beide schnell fertig werden müssen. Aber auch diese Kuh kam vom Eis.

Etwas geärgert habe ich mich über einen Jour Fixe eines „Pro bono“-Projektes, der komplett schief ging. Keiner tauchte zur verabredeten Zeit im Hangout auf, erst 2 Stunden nach geplantem Termin hat es dann doch noch halbwegs funktioniert. Allerdings wollte mein Ton dann nicht so, wie er sollte. Also ausweichen auf Facetime. Ging dann auch. Man muss sich nur zu helfen wissen.

Life – Aufregung

Die Woche startete für mich beim Zahnarzt und alles ist ganz furchtbar. Folgetermin steht auch schon. Als Belohnung ging es dann abends zum Konzert von Hello Piedpiper in der Prinzenbar. Konzertmäßig komme ich in diesem Jahr also gut rum und habe wohl in den vergangenen Monaten bereits mehr Konzerte gesehen, als in den letzten 4 Jahren zusammengenommen. Und bisher waren das auch immer schöne Abende.
Am Dienstag war ich mit einem guten Freund brunchen, und ging danach noch spontan mit zu Winkel van Sinkel. Dort war ich dann etwas enttäuscht. Ja, der Laden ist schön und sie haben nette Sachen da, die Pflanzenauswahl hatte ich mir jedoch etwas üppiger vorgestellt.

Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen mit Adobe und einem Einblick in Premiere, denn das Videoschnittprogramm feierte sein 25-jähriges Jubiläum. Dort durfte ich die Jungs von igershamburg und die liebe Harriet von Fraeulein Anker kennenlernen. Danach ging es wieder in die Agentur fürs Frühlingsfest. Ein schöner Ausklang und die Feierei dort ist eh immer gut.

Die Events gehen weiter, denn am Donnerstag ging es zu Beiersdorf, wo Tarek Müller einiges über AboutYou erzählte und sehr inspirierend war. Menschen mit einer Leidenschaft und der Einfach-mal-machen-Mentalität, die dennoch ein Ziel vor Augen hat, sind super.

Den Freitag Abend verbrachten wir dann bei Freunden, die uns zum Essen eingeladen haben. Es war ein weinschwangerer Abend mit guten Gespräche und somit ging die letzte Nacht vorm großen Tag schnell vorüber.

Am Samstag sind wir recht früh los, um das Auto aus der Werkstatt abzuholen und die nächste schlechte Erfahrung mit Mercedes zu machen. Die hat mich so sehr aufgeregt, dass ich mich ins Auto setzen musste, um der Situation aus dem Weg zu gehen.
Danach gab es für mich einen Kater-Burger mit Cola, weil es mir echt nicht gut ging. Irgendwie musste ich jedoch den Weg nach Salzgitter überstehen. Nach einem kurzen Abstecher nach Hildesheim hatten wir dann also auf einmal einen Hund. Sehr aufregend. Sehr emotional. Und sehr unwirklich.
Als wir endlich wieder mit Hund in Hamburg waren, war ich sehr froh, dass uns jetzt nur noch ein gemütlicher Abend auf der Couch bevorstand und sonst nichts mehr zu tun war.
Am Sonntag dann ausschlafen, und ebenso einen gemütlichen Tag verbringen, unterbrochen von kurzen Spaziergängne draußen. Puzzlen und dösen. Gemütlichkeit.

R.

Rückblende #16-2017

Riesenrad Hamburger Dom

Endlich mal wieder verspätet. Aber ich schreibe meinen Wochenrückblick dennoch weiter zuverlässig. Immerhin schon Woche 16. So lange halte ich meist nichts durch. Los geht’s.

Work – Abwechslung und nichts Neues

Eine kurze verteilte Arbeitswoche. Alle Projekte in 4 Tagen unter einen Hut bringen. Gelungen. Es ist alles eine Frage der Selbstoptimierung. Sicher. An 5 Themen gleichzeitig arbeiten ist anstrengender, als an 1 oder 2 Themen. Aber auch spannender. Und man freut sich noch einmal mehr, wenn man Erfolge hat. Weiter ist jedoch nichts aufregendes passiert. Dinge strukturieren. Prozesse definieren und optimieren. Daily business quasi.

Life – PMS ist ein Miststück

Passend dazu, dass ich den Ostermontag auf dem Dom verbrachte, fuhr meine Laune in der vergangenen Woche Achterbahn. Es gibt diese Tage im Monat, an denen bemerke ich, was Hormone erstaunliches leisten. Früher habe ich mich sehr dagegen gewehrt, vieles unterdrückt, war dann für mich und fand alles ganz schlimm.
Heute finde ich es immer noch schlimm, aber es ist nun einmal so. Also unterdrücke ich diese Launenhaftigkeit nicht mehr. Wenn ich traurig bin, bin ich traurig. Wenn ich sensibel bin, bin ich sensibel. Und wenn ich vor Glück weinen kann, dann weine ich eben vor Glück. Niemand kann etwas dafür und ich glaube, für Männer ist das auch kein bisschen nachvollziehbar, was da vor sich geht. Sicherlich ist es für die Menschen um mich herum anstrengend. Aber fragt mich mal … Müssen wir jetzt mal alle damit klarkommen. Gibt einfach nichts dagegen. Sollte ich den Schalter finden, sag ich jedenfalls Bescheid und werde ihn nutzen.

Sonst war ich die vergangene Woche bei FABER. War ok. Aber auch anstrengend. Aber ok.

Ende der Woche ging es mal wieder zu IKEA, Stauraum besorgen.
Das Wochenende war eigentlich komplett verplant, aber aus gesundheitlichen Gründen wurde dann alles abgesagt. Somit verbrachte ich den Samstag alleine auf der Couch und sah Hin & Weg. Passend zu meiner Laune heulte ich dabei dann auch Rotz und Wasser. Mich hat der Film sehr berührt.
Den Sonntag verbrachte ich halbkrank und gemütlich mit Serien im Bett.

Balance

Ich will Sommer und Sonne. Das Aprilwetter ist ok, denn es ist ja April. Ich dulde das jetzt aber nur, weil ab dem 1. Mai bestimmt dann endlich wirkliches Frühlingswetter ist. Ich vertraue darauf.
Und es war das letzte Wochenende ohne Hund. Wow. Die Aufregung steigt. Und ich kann es mir immer noch nicht so richtig vorstellen.

R.

Rückblende #15-2017

Journaling

Work – Meetings, Termine und Anzeigen

Meeting, Meeting, Meeting. Termine, Termine, Termine. Zähne zusammenbeißen und bis Donnerstag Abend durchhalten. Dann ist erst einmal Freizeit angesagt, das sollte zu schaffen sein.
Meine erste Telko mit Rumänien. Herrje, war das aufregend. Prozess erklären, wie wir Webseiten lokalisieren und wer welche Aufgabe innerhalb des Projektes hat. Das wird spannend.
Zwei aufregungsfreie Agenturtage. Nochmal ein paar Facebook-Anzeigenkampagnen einbuchen. Arbeitswoche vorbei. Yay!

Life – Quality Time

Dienstag ist Konzertabend. Obwohl ich zunächst keine Lust hatte und mich echt motivieren musste, war es ganz großartig. Ich kann OTAGO live sehr empfehlen. Das nächste Konzert solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Die Musik war super, die Leute auf der Bühne mega motiviert und die Stimmung ganz toll. War ein schöner Abend.

Am Mittwoch endlich mal wieder Zweisamkeitszeit mit einem guten Freund. Gespräche, wie wir sie lange nicht mehr geführt haben mit dem Sancerre Rosé, der mittlerweile sicher seit fast einem Jahr in meinem Kühlschrank stand. Wurde Zeit! Also auch ein guter Abend.

Den ersten freien Tag habe ich dann für Ruhe genutzt, da der Tag auch noch mit dem ersten Todestag meines Opas zusammenfiel. Ich beschäftigte mich mit dem Redesign von meinem Blog (Vielen Dank für euer tolles Feedback! Ich habe mich sehr über die Nachrichten gefreut.), verkroch mich in meiner Wohnung und blieb für mich. Dem Mann war irgendwann langweilig, und er trat die Flucht an. Somit hatte ich wirklich Zeit nur für mich.

Samstag ging es morgens für mich in die Stadt, neue Kontaktlinsen abholen und die letzten Besorgungen für den Geburtstag des Mannes erledigen. Danach die Nichte des Mannes Babysitten und einen langen Spaziergang durch Pinneberg machen. Feststellen: Hier möchte ich bitte nie leben müssen.
Zurück nach Hamburg und ein Osterfeuer suchen. Die wurden aufgrund des Wetters jedoch sehr spät angezündet und mir war megakalt. Also wieder ein Jahr mehr, in dem ich kein Osterfeuer zu sehen bekommen habe. Vielleicht ja dann nächstes Jahr.

Sonntag gab’s den ersten Spargel des Jahres und abends Gemütlichkeit auf der Couch. Der Mann fröhnte seiner neuen Leidenschaft (Puzzle!) und ich konnte in Ruhe Tote Mädchen lügen nicht weiterschauen.

Balance

Die freien Tage waren nötig. Ausschlafen. Nichtstun. Ausspannen. Ist das herrlich.
Meinen Lauftrainingsplan habe ich auch wieder begonnen und gehe davon aus, dass ich ihn diesmal komplett durchziehen werde. Wir werden sehen …
Ich freue mich auch etwas, dass bald schon wieder Feiertage anstehen. Und ich freue mich sehr, dass ich bald Hundebesitzerin bin. Wahnsinn, dass das vor Kurzem noch eine Ewigkeit hin war und jetzt dauert es keine zwei Wochen mehr. Was ist das alles aufregend!

R.

Rückblende #14-2017

Aussichtsturm

Work – 4 Tage Woche

Die vergangene Woche startete ruhig, was Arbeit anging. Ein bisschen dies, ein bisschen das. Auch mal wieder schön, entspannt zu starten.
Am Dienstag hatte ich ein Meeting, und wurde an den falschen Ort geschickt. Das hat sich dann aber glücklicherweise aufgelöst und ich musste nur ein Café weiter. Danach ein wenig E-Mails und Aufgaben abarbeiten und von Cecilia zu meinem Job interviewt werden. Das war ein sehr schönes Gespräch und hat mir mal wieder gezeigt, warum ich es so liebe, was ich mache. Und dass ich liebe, was ich mache. Herrlich.
Und dann brach der Mittwoch über mich herein. Es zeigte sich mal wieder: Kommunikation ist in allen Bereichen wichtig. Und wenn man eine Webseite zu einem bestimmten Termin launchen möchte, ist es sinnvoll, den zuständigen technischen Dienstleister frühzeitig darüber zu informieren, damit er Ressourcen dafür bereit hält. Naja. Ich hatte also unangenehmen Stress, für den Tag geplante Projekte blieben erstmal liegen und die Prioritäten mussten verändert werden. Dies führte dazu, dass ich beschloss, eine Nachtschicht einzulegen, um alles auf meiner Seite geplante nachholen zu können, bevor ich Gefahr laufe, dass es tags darauf genau so weitergeht. War eine gute Entscheidung und ich hatte einen Lauf. Bedeutet, dass kommende Woche jedoch wieder voller Meetings ist, weil alle Ideen besprochen werden wollen. Aber hej: Arbeit. Projekte. Zu tun. Am Donnerstag hielt ich noch eine kurze CMS Schulung beim Kunden und dann endete meine Arbeitswoche.

Life – Bald zu dritt, Feierei und Quality Time

Vier Tage Woche bedeutet auch wieder mehr Zeit für Beziehung, Freunde und mich selbst. Letzteres klappte nicht so gut, aber es war dennoch eine schöne Woche.
Am Montag besorgten wir unsere Hundeausrüstung: Hundebettchen, Leine, Halsband, Futter und Leckerlis. Das kleine Tier hält also allmählich Einzug in unser Leben und dennoch ist es noch so unwirklich, dass wir bald zu dritt sind.
Mit einer Freundin habe ich Flüge nach Prag gebucht. Der nächste Kurzurlaub. Großartig wird das.

Am Dienstag gab es spontan einen Pärchenausflug zu IKEA, Mittwoch holte ich Konzerttickets für die nächsten Wochen ab und am Donnerstag war ich bei einem Event der DMWHH zum Thema New Work in Agenturen. War etwas anders, als erwartet. Ging viel um Effizienzsteigerung und weniger um Benefits für den Mitarbeiter. Ja, manche Dinge waren ganz spannend, aber auch hier: Ich bin froh, wieder selbstständig zu sein. Und ich bin froh mit der Situation, wie sie derzeit ist. Schön war auch, ehemalige Arbeitskollegen mal wieder zu sehen. Kurzweilig. Und mein Privatchauffeur hat mich vor der Tür abgeholt. Daran könnte ich mich echt gewöhnen.

Am Freitag ging es dann recht früh in Richtung Heide. Das Auto musste zur Inspektion und wir wollten ans Wasser. Dass ich extremst (!!!) enttäuscht von der Serviceleistung von Mercedes war, lasse ich an dieser Stelle ohne weitere Ausführungen stehen. Jedenfalls hatte ich echt was anderes erwartet und musste mich erst einmal eine halbe Stunde über schlechte Prozesse, mangelnden Service und Qualitätsmanagement aufregen, bevor ich unseren Ausflug wieder genießen konnte.
Die riesige Schildkröte in den Büsumer Meereswelten machte mir das aber leicht. Noch nie in meinem Leben sowas imposantes gesehen. Wahnsinn.
Nach einem Mittagessen (Fisch, wie sollte es an einem Freitag am Meer auch anders sein) ging es noch weiter in die Seehundstation in Friedrichskoog. Hatte ich mir größer und spektakulärer vorgestellt. Der Mann wusste mich aber dennoch mit seiner schusseligen Art zu unterhalten. Immer wieder ein Highlight. Und ich unterhielt ihn mit meiner leichten Begeisterungsfähigkeit. Somit hatten wir beide etwas davon. Win-Win.

Wieder zurück in Hamburg habe ich es mir bei einem leckeren Abendessen in der Ban Canteen mit einer Freundin gut gehen lassen. Das war mal wieder nötig und war sehr schön.

Den Samstag Mittag verbrachte ich mit Kim, Açai-Bowl und Kaffee in der Stadt. Wir haben beide viel zu viel Geld ausgegeben, aber es war schön.
Abends war ich mit dem Mann bei einem Geburtstag und entsprechend leicht verkatert und mies gestimmt starteten wir dann in den Sonntag. Das Abholen des Autos verbanden wir mit einem Spaziergang inklusive Coffee-to-Go zum Grindel, dann gab es ein wenig Kindersitten, um anschließend durch die Hafencity zu spazieren, auf der Suche nach einem Spaghettieis. Gab keins. Dann halt zum Italiener und Pizza essen und anschließend ein Eis auf die Hand und wieder nach Hause, um den Sonntag gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Balance

Sicher, rosarot ist das alles nicht. Es gibt Stress, Konflikte, Unsicherheiten. Der ganz normale Wahnsinn eben. Aber vieles kann so einfach und gut aufgelöst und aufgearbeitet werden. Das gibt Sicherheit und Vertrauen. Und ist so viel besser, als alles, was bisher so war. Angekommen. Ja.
Mir geht es gut. In einem Jahr hat sich so wahnsinnig viel verändert. Ich bin sehr glücklich und freue mich wie verrückt auf den Frühling und den Sommer mit Hund, einem großartigen Menschen an meiner Seite und den besten Freunden. Das wird super.

R.

Rückblende #13-2017

Kale&Me Tagebuch

Work

Die Woche startet im Homeoffice und mit 4 Kunden, die parallel verarztet werden wollen. Am Ende des Tages stehen da 6 komplett abrechenbare Stunden auf der Uhr und ich bin kaputt. Von der Sonne hatte ich nicht viel.
Das war auch ein Zeichen für die Woche, die genau so weitergeht. Webseitenlaunch, ausufernde Feedbackschleifen, technische Probleme und ein MacBook, das rumspinnt. Ich bin genervt und habe keine Lust mehr. Wo bleibt das Wochenende, wenn man es braucht? Wie krieg ich das alles besser hinorganisiert?

Life

Am Dienstag gab es asiatisches Essen und eine Runde Brändi Dog, die ich mal total verbockt habe. Ich und neue Spiele mit obskuren Regeln … das dauert einfach. Aber es war sehr lustig und ich freue mich auf die nächste Runde.

Außerdem durfte ich zwei Mal zum Apple Store wegen meines MacBooks. Beim ersten Mal kamen wir nicht sehr weit, aber ich hatte einen sehr freundlichen und kompetenten Apple Genius. Das war schön. Problem tauchte jedoch wieder auf, also machte ich zuhause ein komplettes Backup und spazierte, nachdem ich wieder gesund war, wieder in den Store. Dort wurde der Rechner komplett gelöscht und mit neuem Betriebssystem wieder zu mir zurückgegeben. Das scheint das Problem tatsächlich gelöst zu haben. Einerseits gut, weil kein Hardware-Problem und somit keine weiteren Kosten, andererseits doof, weil ich jetzt nicht einfach mein Backup komplett einspielen kann, sondern alles nach und nach neu installieren muss.

Nach meinem Detox-Experiment (der Erfahrungsbericht folgt am Mittwoch) freute ich mich auf einen All-you-can-eat-Sushi-Abend mit Freunden. Das war ganz großartig. Danach folgte ein Verdauungsspaziergang über den Dom und ich habe endlich wieder Magenbrot gefunden. Die Norddeutschen kennen das nicht, aber die südliche Fraktion unserer kleinen Gruppe war voller Freude. So gut! Ihr müsst das testen.

Außerdem wurde der nächste Kurzurlaub geplant. Dieser findet aufgrund unterschiedlicher Zeitpläne zwar erst im Juli statt, aber Vorfreude ist die schönste Freude und Hauptsache, es passiert was. Wir fliegen für 3 Tage nach Prag. Tipps fernab des klassischen Sightseeings sind gern gesehen.

In der Planung unseres Podcasts sind wir ebenfalls weitergekommen. Wir werden das mal starten. Jetzt muss nur noch das Equipment besorgt und ein Name gefunden werden.

Balance

Arbeit macht grade nicht so viel Spaß. Diese Phasen gibt es halt. Das Wetter macht umso mehr Spaß. Ich merke, wie ich wieder motivierter bin, Dinge zu machen und zu erleben. Mag möglicherweise auch am Energieboost vom Detoxen liegen, wer weiß das schon so genau.
Das alles führte jedenfalls dazu, dass ich es mal wieder geschafft habe, meine komplette Wohnung zu putzen – inklusive Fenster! Immer wenn ich putze, wünsche ich mir eine kleinere Wohnung. Über 70qm aufzuräumen, Staubsaugen und wischen und durchwischen dauert echt lange. Danach ist man fertig. Das war mein Sportprogramm die Woche. Und so eine saubere Wohnung macht definitiv mehr Spaß.
Jetzt klingt der Sonntag auf jeden Fall noch gemütlich aus, eventuell kann ich mich noch motivieren, was zu kochen und habe die Hoffnung, dass die kommende Woche etwas ruhiger wird. We’ll see.

R.

Rückblende #12-2017

Coffee from lesspolitical

Work

Die Woche startete damit, dass das Konzept, bei dem ich beratend tätig war, beim Endkunden sehr gut ankam und wohl überzeugt hat. Ich freue mich riesig und kann mir keinen besseren Start in die Woche vorstellen.

Ein paar Tage später bekomme ich die Nachricht, dass meine Aushilfe in der Agentur nicht nur bis Juni benötigt wird, sondern man mich bereits bis Ende des Jahres eingeplant hat, sofern das bei mir passt und im April und Mai eher mehr von mir benötigt wird. Die weiteren Termine sind blockiert und gebucht. Ich bin glücklich und es entspannt die Situation direkt mal wieder ungemein.

Dann gab es noch ein Stündchen MBA-Messe für mich, bevor es dann am Freitag noch vor Sonnenaufgang in Richtung Hannover und CeBIT los ging, Dort teilte ich mal mit, dass ich teilweise sehr unsicher bin und das Gefühl habe, dass ich wenig schlagfertige und kluge Dinge von mir gebe woraufhin mir gesagt wurde: „Was? Du hast doch Eier! Wenn ich dir zuhöre und dich so beobachte, frage ich mich manchmal: ‚Wer ist dieser Kerl?’“ Das fasste ich als Lob auf und bin mal wieder erschreckt darüber, wie sehr Eigen- und Fremdbild differieren können.

Life

Dank Luise durfte ich am Mittwoch auf das Wilkinson-Event auf dem Kiez. Ich nahm eine Freundin mit, die ich eine ganze Weile nicht mehr gesehen habe. Wir haben uns endlich mal wieder lange unterhalten und uns gegenseitig auf den jeweils neuesten Stand gebracht, was unser turbulentes Privatleben anbelangt. Wir waren uns einig: Wir sind beide sehr glücklich und finden, dass wir das auch sehr verdient haben.

Der Samstag startete etwas verschlafen, aber dann mit Bagel-Frühstück in der Sonne, bei dem uns dann auf einmal Jakob von Revolverheld gegenüber saß, mit dem man sich über Bagels und Hunde unterhalten hat.

Danach traf ich mich mit Tilman auf ein Schnitzel bei Hatari (auch viel zu lange nicht mehr gemacht), um im Anschluss bei herrlichstem Wetter mit Kaffee für Gespräche über Urlaube, Projekte und Privates durch die Schanze und das Karoviertel zu spazieren.

Am Abend war schlafendes Baby sitten angesagt. Ich habe mir sogar einen Kerl dazu geholt und wir leben noch, obwohl das Setting das Zeug zum Teenie-Horrorfilm gehabt hätte. Aber bis auf krallenwetzende Katzen war der Abend ruhig.

Am Sonntag war lange Schlafen angesagt, dann ging es an den Elbstrand mit Fischbrötchen auf die Hand, durch den Sand spazieren und ab in die Schanze für das erste Spaghettieis des Jahres. Ich habe es lange herbeigesehnt und heute war es endlich so weit. #happygirl

Balance

Meine Gesundheit geht so hoch und runter. Der Tag auf der CeBIT hat mir etwas zugesetzt. Zuhause angekommen war ich sehr verfroren und schlief sogar mit Socken, weil mir so kalt war und ich derbe Halsschmerzen hatte. Am Samstag konnte ich mich nur dank des Sonnenscheins zu Aktivitäten motivieren. Sonst wäre da rein gar nichts drin gewesen.

Auch musste ich am Wochenende den ein oder anderen Punkt nacharbeiten, weil die Woche über einfach so viel los war und ich mit meiner Motivation zu hadern hatte.

Jedenfalls fühle ich mich dauermüde und könnte aktuell ständig schlafen. Da es aber vielen um mich herum aktuell ähnlich geht, gehe ich einfach mal von Wetter aus und dass das bald wieder weg ist.

Außerdem merke ich immer mehr, dass meine Matratze allmählich ihren Zenith mehr als überschritten hat. Ich brauche bald eine neue. Habt ihr Empfehlungen für 1,40m-Betten?

I.

Ich habe mich getrennt

Cardboard

Vor zwei Jahren bemerkte ich, dass mit mir irgendwas nicht so richtig stimmt. Ich war antriebs- und lustlos, wenig begeisterungsfähig. Mit den folgenden Monaten nahm das mal ab und wieder zu, doch letztendlich wurde es immer schlimmer. Ich fühlte mich zunehmend unwohler mit allem und hatte irgendwie das Ich-selbst-sein verlernt und den Bezug zu mir verloren. Das klingt für den ein oder anderen vermutlich recht seltsam, aber genau das beschreibt es so gut. Wo wollte ich hin? Wie wollte ich sein? Was sind meine Ziele? Meine Erwartungen?

Irgendwie zog und zerrte jeder an mir herum. Diverse Menschen konfrontierten mich mit ihren Zielen und ihren Erwartungen an mich und dem, was sie sich für mich vorgestellt haben. Aber was war mit mir? Was wollte ich denn? Das ganze Gezerre und Gezetere und Beschwöre war so laut, dass ich mich selbst nicht mehr hören oder verstehen konnte. Es war sogar so laut, dass ich lange gar nicht mitbekam, was da passierte. Ich verlor mich. Den Bezug zu mir selbst.

Irgendwann sah ich mich dann gewissermaßen gezwungen, etwas grundlegend zu ändern. Also habe ich die folgenden Monate viele Entscheidungen getroffen und mich auch von vielem getrennt. Ich habe meinen Kleiderschrank mehrfach ausgeräumt (und es ist schon wieder viel zu viel drin, die nächste Ausmistrunde steht bereits an), Zeitschriften und Bücher ausgemistet, aber auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich aufgeräumt.

Noch vor wenigen Monaten sah dieser Kreis sehr viel anders aus, als jetzt. Aber jetzt bin ich sehr viel zufriedener. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun und dich zu Höherem anspornen und motivieren.

[quote align=“alignright“ name=““]No matter what your current circumstances are, if you can imagine something better for yourself, you can create it.[/quote]

Dabei musste ich auch Menschen gehen lassen, die mich bereits seit vielen Jahren begleiten, aber mir irgendwie eben nicht mehr gut tun, aus den verschiedensten Gründen. Das schwierigste dabei war für mich, zu akzeptieren, dass das ok so ist und dass ich kein schlechter Mensch deshalb bin. Ich muss mich nicht rechtfertigen und ich muss auch nicht für jeden da sein und jedem zig Chancen geben. Ich darf diese Entscheidung treffen, wenn ich merke, dass ich mich durch andere Menschen einschränken lasse oder sie und ihre Art und Weise dazu führen, dass ich mich schlecht und nicht mehr wohl fühle. Wenn ich mich von diesen Menschen trenne, bedeutet das nicht, dass ich ein schlechter Mensch bin. Es bedeutet auch nicht, dass diese Menschen selbst schlecht sind. Nicht im geringsten. Es bedeutet viel eher, dass wir eben nicht mehr zusammen passen. Dass unsere Zeit entweder vorüber, oder zumindest nicht Jetzt ist.

Das war ein harter Schritt und erst kürzlich habe ich mich mit einer Freundin genau darüber unterhalten. Sie meinte, dass sie dafür immer viel zu lange braucht und immer wieder und wieder aufs Neue mit den gleichen Leuten beginnt und sie sich wünschen würde, sie könnte früher aufhören damit. Ja. Habe ich viele Jahre auch genau so gemacht. Ich will nicht sagen, dass das die einzig richtige Lebensweise ist, aber für mich ist das derzeit genau richtig so.

Ich habe ausgemistet und jetzt Menschen um mich herum, auf die ich mich in der Vergangenheit sehr verlassen konnte. Die da waren, als es mir schlecht ging. Die mich verstehen und die mich so mögen, wie ich jetzt gerade bin. Die mich nicht verurteilen. Die mich nicht belehren. Die einfach ehrlich zu mir sind.

Meine Freunde und Bekannte könnten unterschiedlicher mittlerweile nicht mehr sein. Und dennoch passen sie genau deshalb so gut zusammen. Vor allem aber passen sie alle zu mir und ich habe jeden einzelne von ihnen sehr gerne.

R.

Rückblende #11-2017

Schlafzimmer

Schon wieder ist eine Woche rum. Heute ist sogar bereits Frühlingsanfang. Haben wir nicht erst Silvester gefeiert? Und von Frühling ist – zumindest in Hamburg – nichts zu sehen. Es regnet seit 2 Tagen irgendwie durch und das sorgt eher für Herbst- als für Frühlingsstimmung. Was auch Auswirkungen auf mein Aktivitätslevel hat. Denn so richtig Lust auf unterwegs sein und rausgehen habe ich nicht.

Work

Momentan bin ich immer noch Urlaubsvertretung, da fällt aber glücklicherweise derzeit nicht so viel an. Ich habe es mir schlimmer vorgestellt. Wenn etwas passiert, dann natürlich immer dann, wenn ich eigentlich grad mit anderen Themen beschäftigt bin. Eh klar.

Der Montag startete mit vielen Dingen und Projekten, die ich nach und nach abgearbeitet habe. Abends sah ich mir noch die Pitchpräsentation einer Agentur an, für die ich derzeit arbeite. Die haben den Pitch nämlich gewonnen und zeigten den restlichen Leuten, was sie da so an Ideen präsentiert haben. Dazu gab es Champagner und Snacks.

Dienstag war ich recht motivationslos sowie angekränkelt und habe trotz dessen einiges geschafft. Eigentlich dachte ich, ich hätte den Tag unproduktiv verbracht, aber der Blick auf die Aufgaben und die getrackte Zeit zeigte: Da hab ich mehr weggearbeitet, als gedacht.
Dennoch sehr kaputt und früh im Bett.

Sonst lag in der Woche noch eine Konzeptionsberatung für eine Werbekampagne an, ein Monatsmeeting mit einem Kunden, um den vergangenen Monat zu besprechen und den vor uns liegenden zu planen sowie ein Briefing für ein weiteres Projekt zu bekommen.

Meine zwei Agenturtage brachte ich auch gut rum und allmählich verringern sich meine ToDos auf eine überschaubare Zahl.

Life

Am Montag traf ich mich rein platonisch mit einem ehemaligen Tinder-Date. Irgendwie witzig, wie sich manche Dinge so entwickeln. Jedenfalls gab es für mich einen Minztee und er erzählte Geschichten von seinem USA-Trip. War mal wieder nett.

Freitag Nachmittag ging es spontan mit einer Freundin ins Kino. Wie sollte es anders sein: Beauty and the Beast musste es werden. Es war ganz fantastisch. Seit jeher mein Lieblingsdisney-Film. Ich sah den Film damals im Kino mit meiner Mutter und hatte die Hörspielkassette dazu, die ich komplett mitsprechen konnte. Eine großartige Geschichte. Und dann noch mit Emma Watson – das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Zur Premiere hat es leider nicht geklappt, aber dann ja immerhin am Freitag. Ich wurde nicht enttäuscht. Die Verfilmung ist ganz großartig. Nur wenig bis gar nichts zu meckern. Schaut ihn euch an. Ich bin ganz hin und weg und möchte ihn unbedingt noch einmal sehen.

Den Samstag verbrachte ich lange im Bett. Bücherlesen. Rumtüddeln. Gemütlichkeit. Danach starteten wir mit der Rumfahrerei (Fressnapf, Mercedes Benz Autohaus, McDonald’s), um Nachmittags zum Grillen nach Barmstedt zu fahren. Was man halt so tut. Der Sturm konnte uns nicht von dem Plan abhalten und geschmeckt hat es trotzdem.
Zuhause fielen mir recht bald die Augen zu. Aber ich verbrachte noch einige Zeit auf der Couch, bevor ich dann doch im Bett landete.

Waffeln mit Kirschen und Eis

Sonntag schlief ich mich dann endlich mal wieder so richtig aus, es gab ein spätes Frühstück und dann ging es Waffeln essen. Den Abend verbrachten wir dann mit Sushi, Salat, Suppe und Schach zuhause. Ich lerne jetzt nämlich Schach spielen und habe mich angeblich nicht einmal ganz dämlich dabei angestellt. Dafür, dass es das erste Spiel war. Verloren hab ich selbstverständlich trotzdem …

Balance

Die Woche war ruhiger, als die letzten. Ich war wenig unterwegs und hatte weniger Termine. Was auch an meinem Zustand lag: Ich fühlte mich einfach nicht so gut; vermute mittlerweile, dass da möglicherweise auch wieder ein kleiner Infekt in mir steckt, der noch nicht ganz genau weiß, ob er ausbrechen soll, oder nicht. Ein Indiz dafür sind anhaltende Gliederschmerzen, die mich abends nur schwer einschlafen lassen. Ich hoffe jedoch, dass sich das alles schnell wieder beruhigt, denn ich kann auf Kranksein gerne verzichten.

Das Wetter macht mich auch ein wenig nölig. Ich möchte Frühling. Bin sowas von bereit dafür. Bring it on!