#.

#Rückblende – #02-2019

Blogging

Der Februar ist bekanntlich immer ein eher kurzer Monat. Doch so kurz, wie in diesem Jahr, kam er mir bisher noch nie vor.

Kurz zusammenfasst war der Monat emotional und sportlich. Es gab viele, lange Gespräche und ich ging in der Tat 2-3 Mal in der Woche zum Sport. Es ist nun soweit, dass man ein paar Gesichter regelmäßig sieht und sich grüßt. Wow. Wer hätte das gedacht? Aber ich finde das sehr angenehm und auf eine eigenartige Art und Weise spornt mich das an. Man will die anderen nicht enttäuschen mit der eigenen Undiszipliniertheit. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mir einen Buddy ausgesucht habe, dem ich regelmäßig auf die Nerven gehe, dass ich ja ach so regelmäßig zum Sport gehe. Warum ich es genau dieser Person erzähle? Weil ich weiß, dass ich mir bis zum Sanktnimmerleinstag Häme anhören muss, sollte ich einknicken. Das funktioniert für mich als Ansporn sehr gut.

Weiterlesen
#.

#Rückblende #01-2019

Grade noch haben wir Weihnachten und Silvester gefeiert und schon ist der erste Monat des neuen Jahres bereits wieder vorbei.

Die erste Woche war herrlich entspannt mit viel Nichtstun, Spaziergängen in der Stadt, Essen, Kaffee und Wein.

Weiterlesen
J.

Jahresrückblick 2018 – Über Rückschläge, Gesundheit und Prioritäten

Sowas von überfällig, dieser Jahresrückblick. Ich ärgere mich ein wenig über mich selbst, dass ich es diesmal weder zu Silvester noch zu Neujahr geschafft habe. Es hatte zwar Gründe, aber die findet man ja immer. Es ist echt viel geworden, ich war schon dabei zu kürzen. Aber das soll ja nicht Sinn der Sache sein. Es war einfach viel los und das zeigt die Länge des Posts.

Jetzt habe ich meine 2018er-Katharsis abgeschlossen und wünsche euch viel Vergnügen. Lesezeit? Ca. eine halbe Stunde. Ups.

Januar

Ich entschließe mich dazu, direkt am zweiten Tag des Jahres wieder halbwegs mit Arbeit durchzustarten. Bei einem gemütlichen Kaffee mit meinem Lieblingskollegen und Blick über Hamburg versteht sich, man soll ja nicht direkt übertreiben.

Weiterlesen
D.

Die nachfolgende Sendung verzögert sich

Na, wartet ihr alle schön sehnsüchtig auf den Jahresrückblick, den es an dieser Stelle seit 3 Jahren zuverlässig gibt? Ich auch! Leider haben sich in den letzten Wochen die Ereignisse ein wenig überschlagen und im vergangenen Jahr war eh alles irgendwie anders. Daher bin ich überfällig, ich gebe es zu. Aber es ist nicht so, dass ich nicht schon daran arbeiten würde. Das erste Drittel ist fertig. Ich möchte nichts versprechen, aber wenn’s gut läuft, folgt er morgen zur Prime-Time.

Weiterlesen
T.

Twitter vs. Bloggen

Mit dem Siegeszug von Twitter ist das Bloggen, wie ich es kenne, eingeschlafen. Vor allem bei mir hier. Es war einfacher, eine kurze Statusnachricht in 140 Zeichen zu twittern, als behäbig mobil die WordPress-App zu öffnen (die im Übrigen immer noch absoluter Mist ist) und einen kurzen Blogpost zu schreiben. Tumblr gab es deshalb zwischendurch auch mal. Wegen der schlimmen WordPress-App und mobilem Bloggen. Tumblr funktioniert mittlerweile komplett anders und macht seit GDPR/DSGVO überhaupt keinen Spaß mehr. Und Twitter funktioniert für mich auch nicht mehr so richtig. Alle Senden, niemand hört mehr zu.

Also komme ich wieder zurück in meine kleine gemütliche Ecke, beschwere mich mal kurz und lass ein paar Gedanken zu später Stunde da. Das war’s auch schon. Ich hoffe, es geht euch allen gut. Danketschüss.

W.

Wo bleiben sie eigentlich, die großen Emotionen?

Erfolgserlebnisse

Martin war mal wieder in der Stadt, also trafen wir uns und führten bei einem traditionellen Essen bei Hatari und danach auf dem Weg in die Innenstadt Gespräche. So, wie wir das schon damals oft gemacht haben. Und irgendwie sagt Martin oft Dinge, die mich danach noch etwas länger grübeln lassen, spricht Themen an, die ich absolut nachvollziehen kann, die mir aber vor dem Gespräch gar nicht bewusst waren. So auch dieses Mal.

[quote align=“alignright“ name=““]Es geht dabei immer um Gewinnen und Verlieren.[/quote]Diesmal sprach er das Thema „Freude bei Erfolgserlebnissen“ an. Dieses Freuen aus tiefstem Herzen heraus, weil man etwas geschafft hat. Beispielsweise bei einem wichtigen Fußballspiel, welches man in einem Verein bestreitet. Es geht dabei immer um Gewinnen und Verlieren und im besten Fall will man als Mannschaft gewinnen. Erreicht man dieses Ziel, schafft man das, worauf man wochenlang hingearbeitet hat, erfüllt einen diese tiefe Emotion eines Erfolgserlebnisses. Tiefe, ausufernde Freude (wie man sie jetzt, zu Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft regelmäßig im Fernsehen beobachten kann).
Irgendwie hat man dieses Gefühl nicht mehr. Ich kann total verstehen, was er meint, und wie wir da so darüber sprachen, merkte ich: Ja, das fehlt mir auch. Ein Ziel setzen, es erreichen – das ist irgendwie nicht das gleiche. Dabei geht es um irgendetwas anderes, auch wenn ich dieses andere nicht benennen kann.

Ich habe die Schulzeit überstanden, meine Zeit an der Uni erfolgreich hinter mich gebracht. Der Jobeinstieg ist mir dann auch irgendwann geglückt. Mittlerweile bin ich erfolgreich als freie Projektmanagerin, lebe in einer schönen Wohnung in Hamburg, deren Miete ich jeden Monat aufbringen kann. Es geht mir gut. Aber so ein tiefes Glück, nein, das habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Früher wurden fertig gestellte Projekte noch ordentlich gefeiert. Es war eine schöne Stimmung, man konnte abschließen und der ganze Stress fiel ab. Das war schön und tat gut. Heute laufen mehrere Projekte parallel und kaum ist das eine zu Ende, beginnt das nächste. Es gibt keinen richtigen Abschluss und keinen richtigen Anfang mehr. Alles geht ineinander über und man erreicht nicht wirklich etwas. Muss ich da jetzt an meiner Einstellung zu dem Ganzen arbeiten? Oder mich einem Fußballverein anschließen?

Ich denke, dass es dabei gar nicht um große Dinge geht. Aber worum es nun geht, und inwiefern sich das von den anderen Zielen im Alltag unterscheidet, das weiß ich in der Tat nicht so genau.

R.

Rückblende und so

Irland – Giant's Causeway

Es ist so weit. Heute ist der 1. Mai. Das mit den Rückblenden lief in diesem Jahr bis hierhin ziemlich fantastisch. Um nicht zu sagen: gar nicht.

Ohne Kooperationen hätte ich wohl wirklich nicht viel zustande gebracht. Das Leben hat mich mal wieder mit seiner vollen Breitseite getroffen und jobtechnisch ist auch nicht an Durchatmen zu denken. Ich bin wieder an dem Punkt, an den jeder Freelancer mindestens einmal in seiner Selbstständigkeit kommt: Pure Überforderung. Warum? Weil man jeden Auftrag annimmt, niemanden vergrätzen will und ja nie weiß, wie es denn in ein, zwei Monaten mit der Auftragslage aussieht.
Was passiert? Man verzettelt sich. Nimmt auch kleine, unstrukturierte Dinge an – und macht sich damit die guten, großen Aufträge stressiger, als sie sein müssten, weil die kleinen immer wieder reingrätschen.
Konsequenz: Das Privatleben bleibt ein wenig auf der Strecke. Was auch nicht gerade zu mehr Entspannung führt. Das Gefühl des Versagens und Nicht-Ausreichens wird dein ständiger Begleiter, auf den man getrost verzichten kann.

Nach emotional sehr anstrengenden vergangenen Tage ist klar, dass das wieder aufhören muss. Aufräumen ist angesagt. Privat. In Projekten. Wohnungstechnisch. Ballast los werden und wieder besser organisieren und eine Struktur einhalten.

Februar – Wellness, Satisfyer und Autosuche

Aber was ist denn nun so in den letzten Monaten nennenswertes passiert? Ich werfe mal einen Blick in den Kalender, mein zuverlässiger Partner in stürmischen Zeiten.
Fangen wir mit dem Februar an. Da wurde ich nämlich von dem besten Mann zu unserem Jahrestag nach Rügen entführt in ein wunderschönes Wellness-Hotel. Der verrückte Kerl hatte alles geplant – ich musste lediglich meine Tasche packen, dann ging es los. Das war wirklich sehr schön und ich freute mich sehr über die kleine gemeinsame Auszeit.
Passend zum Valentinstag waren wir beim Event von EIS.de und dem Satisfyer eingeladen. Ann Marlene Henning war da, die ich sehr schätze und in der Goodie Bag befanden sich dann alle vorgestellten Gerätschaften. Das war mal ein guter Abend.
Dann ging die Suche nach einem neuen Auto los. Zugegeben: Ich bin kein guter Berater in dieser Hinsicht. Für Autos habe ich mich nie wirklich interessiert, da ich auch nie ein eigenes hatte. Daher sind meine Ansprüche nicht unbedingt die ausgereiftesten. Ich versuchte mich also mit unqualifizierten Aussagen ins Aus zu katapultieren – vergeblich. Also höre ich weiter geduldig zu und offensichtlich sind wir der Entscheidung mittlerweile näher gekommen.

März – Snowboarden, Heimat und Theater

Der Februar startete mit dem Jahresurlaub Snowboarden. Eine Woche bei phänomenalen Bedingungen. Die Gruppe war in diesem Jahr großartig, die Hütte mit der Lage mitten im Skigebiet ein Traum, die Pisten fabelhaft. Und während ich so in Erinnerungen schwelge, klopft mein Herz und ich freue mich schon wie Bolle auf nächstes Jahr. Die Reservierung der Appartments ist bereits getätigt. Jetzt muss nur noch die Zeit bis dahin vergehen. Wie hab ich es vermisst. Und wie gut, dass das nun schon das zweite Jahr in Folge geklappt hat. Das muss so bleiben.
Wieder zurück in der Heimat leider keine so erfreulichen Nachrichten. Ich muss für die Beerdigung meiner Oma nach Hause fahren. Fast das gleiche Datum, der gleiche Ablauf, die gleiche Traurigkeit wie zwei Jahre zuvor bei meinem Opa. Jetzt sind sie alle weg.
Wieder zurück in Hamburg fahren wir zur Praxiseinweihung einer Logopäden-Freundin und abends Theater. Panikherz. Wie konnte ich nur vergessen, welch grandioser Wortakrobat von Stuckrad-Barre ist? Für immer Fan. Im Anschluss daran direkt das Buch bestellt.
Der März endet mit Babysitten der Nichte des Mannes und mexikanisch Essen mit vielen Margaritas.

April – Irland, David und Angrillen

Auch der April startet mit einer Reise: Endlich Irland. Linda und ich fliegen nach Dublin, fahren direkt mit dem Zug weiter nach Belfast und verbringen dort die ersten Tages des Urlaubs. Ich habe mich in den Linksverkehr gewagt – und nur einen leichten Schaden am Auto verursacht. Die Vollkasko-Versicherung hat sich also gelohnt und wir immerhin lebendig durch den Tag gekommen. Muss ich aber nicht unbedingt wieder haben und wir einigten uns darauf, die nächsten Tage auf die uns zur Verfügung stehenden anderen Verkehrsmittel auszuweichen. Es ist einfach doch sehr anstrengend im Kopf ständig umzudenken.
Aber: Irlands Landschaft ist wunderschön. Die Iren sehr freundlich. Kann man machen. Außerdem auffällig: Egal, wo wir aßen, es war immer fantastisch. Absolute Empfehlung also.
Zurück in Hamburg ging es auf zum Konzert von David Hasselhoff. Eine so große feiernde Meute habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Alleine dafür hat es sich gelohnt. Und die trashigen 80er-Jahre Videos auf der Leinwand. Ja. Gute Show. Kann man mal gemacht haben.
Außerdem feierte der Mann Geburtstag und wurde ausgeführt (später dann noch die größere Party) und ich grillte mit einer Freundin spontan an.

Das in aller Kürze.
Hinzu kamen dann noch allerlei Arbeitsprojekte. Aber heute ist noch Feiertag. Da vernachlässigen wir das mal. Statt zu Arbeiten habe ich bisher heute auch nur am Blog gewerkelt. Updates, kleine Verschönerungen und Anpassungen. Fällt nicht unbedingt auf, aber ich finde es besser. Jetzt warte ich darauf, dass der Mann auftaucht und wir uns für eine Abendessensoption entscheiden. Ich habe nämlich doll Hunger.

Und was habt ihr so getrieben? Ist überhaupt noch jemand hier? Hallo? 😀

A.

Abschied nehmen

Ich bin auf dem Land. Es herrscht Stille. Vereinzelt fahren ein paar Autos durch das Dorf.
Der Hahn des Nachbarn kräht seit zwei Stunden aus mir schlichtweg unerfindlichen Gründen immer mal wieder und auch ich liege seit 1.30 Uhr wach. Meine Gedanken kreisen. Erlebnisse aus einer längst vergessen geglaubten Vergangenheit bahnen sich ihren Weg in die Erinnerung. So ist das wohl, wenn eine Ära zu Ende geht, wenn sich eine Generation verabschiedet.

Ich hatte als Kind immer einen bestimmten Albtraum, an den ich mich auch heute noch erinnere. Dieser Traum kam immer wieder, lief immer wieder gleich ab. Dieser Traum machte mir Angst. Ein Auto. Eine Abfahrt. Ein Umdrehen und wissen: dies ist ein Nie-Mehr-Wiedersehen. Das Ende. Immer und immer wieder. Aufwachen. Schweiß gebadet. Und alle sind noch da. Welch ein Glück. Es war nur ein Traum. Seit damals habe ich ihn niemals wieder geträumt. Doch jetzt ist er zur Wirklichkeit geworden.

Früher verbrachte ich viel Zeit bei meinen Großeltern im Dorf. Es war schön. Unbeschwert. Ich erinnere mich an die Sommer. Den Garten. Den Bach, der das Haus von der großen Rasenfläche trennte, die durch eine Straße vom Wald abschnitten war. Dieser Bach. Die Wiese. Der Fluss auf der anderen Seite. Butterbrote und Kakao zum Frühstück. Das bedeutet Sommer. Sommerferien. Endlos viel Zeit zum Spielen. Lesen. Sein. Uralte Benjamin-Blümchen-Kassetten finden. Hören. Wiederholen. Und sobald man die Geschichte mitsprechen konnte, war das Ende der Sommerferien gekommen.

Das wiederholte sich Jahr um Jahr. Es war ein verlässlicher Prozess. Ich wurde älter und die Dauer der Ferien immer kürzer. Irgendwann verbrachte ich sie nicht mehr bei meinen Großeltern. Und irgendwann gab es sie für mich gar nicht mehr. Erwachsenwerden. Ausziehen. Umziehen. Das eigene Leben leben.

Vieles so selbstverständlich. Nach Hause fahren. Besuchen. Ja, man müsste sich mal öfter melden. Mal schreiben. Telefonieren. Das geht doch alles. Alles Gute zum Geburtstag. Schon wieder Weihnachten. Guten Rutsch. Alles Gute zum Geburtstag. Fröhliche Weihnachten. Gutes Neues Jahr!

Dann folgt die Zeit des Abschieds. Das Unabänderliche. Man rechnet immer damit, aber man rechnet nicht damit. Es überrascht. Spontane Heimreise. Abschied. Die Zeit der Unwirklichkeit. Und die Zeit der Sorge. Der erste Teil ist gegangen. Wie wird es der zweite überstehen? Damit klarkommen? Wieder ins Leben zurückfinden?

Zwei Weihnachten ohne ihn. Auf den Tag genau ein Jahr und elf Monate später. Sie kam nicht mehr wieder richtig klar. Sie war im Leben, aber doch nicht mehr so glücklich, wie sie es mit ihm war. Es hatte sich vieles verändert, nicht zuletzt sie selbst.

Ein Jahr und elf Monate später sind wir alle wieder am gleichen Ort wie damals. Wir kennen den Ablauf. Er ist der gleiche wie damals. Und doch schmerzt es nicht weniger. Im Gegenteil. Beide sind gegangen, wieder vereint. Aber es fehlt nun so ein großes Stück Familie. Eine Generation ist einfach nicht mehr da. Die Geschichten sind noch in unseren Köpfen, aber sie werden nicht mehr von den Protagonisten erzählt. Sie sind lediglich überliefert. Es ist nichts mehr, wie es war.

Und so kommen sie, die Erinnerungen an längst vergessen geglaubte Zeiten. Dinge, an die man Jahrzehntelang nicht mehr dachte, sind auf einmal wieder präsent. Zaubern ein Lächeln und wärmen so sehr. Möchte sie aufschreiben, festhalten, nicht wieder vergessen. Denn so lange wir erinnern, lebt die Geschichte weiter.

J.

Januar – The return of the #Rückblende

Fotowalk #rundumdiealster Hamburg Alsterhaus

Na, merkt ihr was? Ja genau, ich starte mal wieder einen Versuch. Da ich bereits direkt in den ersten Wochen des Jahres mit dem Vorhaben scheiterte, kann es jetzt nur noch besser werden. Wöchentlich, monatlich, oder nach einem Versuch direkt gar nicht mehr? Man weiß es nicht. Aber man wird es erfahren.

Ich weiß auch wieder nicht, wie sich das Format weiterentwickelt. Ob ich Überschriften habe, Tag für Tag erzähle oder nur Stichwörter. Wir werden sehen. Ihr kennt das ja.

Aber was war denn nun so los im Januar und wieso komme ich nicht so richtig aus dem Quark?

KW 1

  • Den Neujahrstag verbringen wir gemütlich mit Filmklassikern auf der Couch. Ich muss noch ein bisschen was arbeiten, wie das manchmal so ist und der Mann puzzelt munter vor sich hin.
  • Im März steht der nächste Snowboardurlaub an und da meine im vergangenen Urlaub ein wenig gelitten hat und Teile ausgetauscht werden mussten, möchte ich diesmal eine neue Bindung haben. Die Beratung bei PlanetSports war ganz großartig und ich weiß nun, welche es werden soll. Beim nächsten PlanetSports-Besuch wird sie gekauft und montiert.
  • Aufgrund von vermehrten Rückenschmerzen, weiteren Gebrechen und auch einer Gewichtszunahme, die ich nicht mehr feierlich finde, schaue ich mir mal wieder ein Fitnessstudio von innen zur Probe an. Bei mir um die Ecke, um alle Hürden so gering wie möglich zu halten. Es fühlte sich gut dort an und vielleicht sieht man sich bald öfter.
  • Neues Jahr, neue Reisemöglichkeiten. Ich treffe mich mit Linda, sie macht uns leckeres Essen und wir stimmen Zeiträume und Ziele ab. Dublin/Belfast im April sind bereits gebucht und ich freue mich sehr auf Nordirland. Das wird fantastisch.
  • Wochenenden sind zum Gut-Esssen-Gehen da. Wir gehen mit Freunden in die Pekingente und essen – Pekingente. Lecker.

Interior IKEA Vittsjö Regal

KW 2

  • Nach zwei Urlaubswochen starte ich in die erste Woche mit Arbeit. Hinzukommt eine Urlaubsvertretung. Intelligent geplant war das nicht. Nach dem ersten Tag bin ich jedenfalls komplett kaputt und weiß nicht so recht, was ich eigentlich alles gemacht habe.
  • Der Hund muss zum Frisör. Sie hasst es, sieht danach aber wieder besonders hübsch aus. Dieses Flauschefell :inlove:
  • Mein MacBook ist ein Staingate-Opfer. Apple sagt, sie möchten ihn 3-5 Tage behalten. Aber ich muss doch arbeiten!!! Ersatzgeräte gibt es nicht. Mit meinem langsam Notebook möchte ich nicht arbeiten. Also ist der Austausch vertagt. Vielleicht ja dann, wenn ich mit Board am Berg weile.
  • Kontaktlinsenanpassung mal wieder, diesmal Tageslinsen.
  • Januar ist Trash-TV-Monat: Endlich wieder Der Bachelor. Und dann auch noch so ein unsympathischer und langweiliger. Nundenn.
  • Ich habe einen Kunden, den ich hauptsächlich in internationalen Angelegenheiten betreue. Ein osteuropäisches Land hat sich während meines Urlaubs gedacht, man möge doch die Webseite in der zweiten Januarwoche launchen. Und was soll ich sagen? Ich hab’s mit meinem Team hinbekommen. Da darf man sich mal auf die Schulter klopfen und Prozesse loben, die sich etabliert haben. Weil sie funktionieren.
  • Treffen mit Sophia bei Vapiano (und wieso ist das Personal dort immer so unfreundlich?)
  • Fotografierspaziergang mit Martin
  • Und wie schon gesagt: Wochenenden sind zum Gut-Essen-Gehen da. Also gibt es All You can Eat Sushi bei Kofookooo.
  • Samstags aufräumen und Dinge erledigen und endlich mal wieder Waffeln essen mit Kim
  • Bis Abends am Werkeln.
  • Sonntag ausschlafen und ein wenig Arbeiten.

KW 3

Interior Sofa

  • Weiterhin viel Arbeit, weil Urlaubsvertretung, aber ziemlich stolz auf mich, weil alles doch ganz gut klappt und ich einiges weggeschafft bekomme.
  • Allerdings vergesse ich Yaskas 3. Geburtstag. Abends fällt es mir ein und ich teile mein Fisch-Abendessen aus schlechtem Gewissen mit ihr. Wir lieben Fisch und Yaska kennt das Konzept Geburtstag eh nicht.
  • Außerdem gehe ich ins Kino Theater. Maria Stuart im Ernst Deutsch Theater. Es war beklemmend schön. Schaut es euch an.
  • Am Wochenende sollte es eigentlich in den Harz gehen, allerdings abgesagt aufgrund von Wetter. Die Zeit wurde genutzt, um die letzten Regale im Wohnzimmer an die Wand zu bringen. Jetzt fehlt nur noch eine große Sache und das Projekt Wohnzimmer ist vorerst beendet.

KW 4

  • Die erste Woche ohne Urlaubsvertretung. Fühlt sich direkt an, wie Urlaub.
  • Außerdem verliere ich einen Kunden. Nicht ganz unerwartet, aber unangekündigt und dann doch recht plötzlich. Kosten sparen. Lieber versuchen, das intern abzudecken. Ich mache also eine kurze Übergabe mit meinen Learnings und Insights aus den letzten 3 Jahren der Zusammenarbeit und beende das Projektkapitel mit gemischten Gefühlen. Traurig, weil ich hier viel gelernt habe und es einer meiner ersten großen eigenen Kunden war. Glücklich, weil wieder Platz für neues. Finanziell ein bisschen ängstlich, aber bisher hat ja immer alles irgendwie geklappt und das wird es auch weiterhin.
  • Der erste Trainer- und Beratertag von plus3trainings zum Thema G Suite steht an. Nach ziemlich genau einem Jahr Zusammenarbeit darf ich mich seit Kurzem offiziell Senior Beraterin nennen, bin stolz wie Oskar, schreibe nun G Suite-Produktivitätstipps und freue mich auf die nächsten Schulungen. Es ist ein tolles Team, eine tolle Firma mit tollen Menschen und digitale Transformation ist eh der heiße Scheiß.
  • Bei gutem Wein, Tapas und schönen Gesprächen lassen wir den Tag ausklingen und ich bin wieder sehr froh darüber, wie die letzten zwei Jahre so gelaufen sind.
  • Der Freund benutzt ja jetzt auch G Suite auf meine Empfehlung und ist zufrieden. Funktioniert halt einfach alles. Ich sag’s ja nur.
  • Arbeit. Arbeit. Arbeit. Arbeit.
  • Ausflug zu IKEA, um das Thema Wohnzimmer und Kleinkrimskrams wieder weiter nach vorne zu bringen.
  • Und das Wochenende starten mit einem Instagram-Fotowalk zum Holocaust Memorial Day. Wie bringt man das denn bitte zusammen, wo Instagram doch nur aus schönen Fotos bestehen soll? Man sucht sich schöne Locations und erfährt was über den historischen Hintergrund zur NS-Zeit und darüber, was denn so in Hamburg los war. Fazit: Kann ich nur empfehlen. Ich habe wieder einiges mehr gelernt. Mehr dazu unter dem Hashtag #rundumdiealster auf Instagram.
  • Samstag Abend wird faul auf der Couch verbracht, weil wohl wieder irgendwas Kränkelndes in mir rumwühlt und der Sonntag bringt auch keine Highlights. Ich bleibe zuhause, während Mann und Hund einen Strandausflug machen. Kümmere mich um Blog, Wohnung und Wäsche und ein wenig auch um mich.

J.

Jahresrückblick 2017 – Über Loslassen und Früchte ernten

Feuerwerk

Ein Jahresrückblick, zum dritten Mal in Folge. Wow! Diesmal zwar nicht direkt am Silvesterabend, aber Neujahr zählt ja wohl auch, oder?
Los geht’s!

Januar

Das Jahr startet ruhig und traditionell mit Happy New Year. Dafür lasse ich ein Neujahrsdate sausen. Prioritäten, Freunde.
Aber ich lasse mich nicht lumpen und habe direkt in der ersten Woche Dates mit zwei sehr tollen und interessanten jungen Männer. SPOILER: Einen von beiden bin ich bis heute nicht losgeworden.
Arbeitstechnisch geht es auch direkt durch die Decke. Blogkooperationsplanungsgespräche, Agenturbuchungen für Social-Media-Workshops und Beratung, sowie mein erster Einsatz in einem Unternehmen, das Google G-Suite einführt. Ich darf schulen. Wow. Neues Feld für mich, aber macht Laune.
Und direkt in den ersten Wochen des Jahres zeichnet sich ab, worum sich das restliche Jahr drehen wird: Die Balance finden von Freunden sehen, Arbeit und Beziehung ist nicht Ohne. Das Zeitmanagement dieser Themen wird mich häufiger an den Rand der Verzweiflung bringen.

Ende Januar geht es Richtung Heiligenhafen zu einem Yoga-Wochenende. Und jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass ich das gerne wieder machen würde. Auszeit. Raus. Den Wind am Meer genießen, um sich danach in der Sauna wieder aufzuwärmen und im Spa-Bereich ein wenig einzunickern.

Februar

Ein Samstagsausflug führt zu einem Verwandtschaftsbesuch a.k.a. die Oma muss die Neue mal absegnen. Das ist grade noch einmal gut gegangen und die Retourkutsche folgt auf dem Fuße: Er muss meine besten Freunde kennenlernen und sich ebenso von denen absegnen lassen. Auch das geht gut. Glück gehabt.

Pünktlich zum Valentinstag gibt es ein Freundinnendate: 50 Shades Darker. Es ist so schlimm, dass ich vorzeitig das Kino verlassen möchte. Komme aber nicht raus. Also Augen zu und durch.

Erfreulicher ist dann schon viel mehr Philipps und meine 5-Jahre-in-Hamburg-Feier. Ganz traditionell in der Sofabar. So wie früher. Sogar auch mit vielen Leuten von früher. Das war schön. Wieso machen wir das eigentlich nicht öfter?

5 Jahre in Hamburg heißt jedoch auch, dass ich seit 5 Jahren keinen richtigen Schnee hatte und somit auch seit 5 Jahren nicht mehr Snowboarden war. Also wird recht spontan Urlaub mit wildfremden Menschen geplant und gebucht. Das kann ja was werden.
Kurz vor dem Urlaub darf ich das Mindspace für ein paar Tage testen. Das kommt genau richtig, denn so kann ich alles in Ruhe und ohne Ablenkung abarbeiten, habe Zugang zu Kaffee und bekomme einen Einblick in dieses riesige und wunderschöne Gebäude. Ja, dort lässt sich arbeiten.

Im Februar findet auch das langersehnte The XX-Konzert statt. Es ist anders. Und besser, als erwartet.

Der ebenso langersehnte Snowboardurlaub verläuft dann leider auch anders, als erwartet. Ich stürze an den ersten Tagen blöd auf mein Steißbein und bin dadurch direkt ziemlich eingeschränkt. So ganz genießen kann ich das alles nicht und mit dem Skigebiet (das mehr auf Ski als auf Snowboard ausgelegt ist) werde ich auch nicht richtig warm. Aber hej, ich stand mal wieder auf dem Brett, es macht immer noch Spaß und jetzt heißt es einfach: dranbleiben. Glücklicherweise steht der nächste Urlaub für 2018 in einem snowboardfreundlicheren Gebiet und mit mehr Leuten an.

Ich bekam noch im vorigen Jahr eine sehr coole Kooperationsanfrage, über die ich mich sehr freute. Dafür fahre ich mehrfach für Absprachen nach Berlin, überlege mir Konzepte und Ideen, stelle sie vor. Kurz vor der Vertragsunterzeichnung verläuft das jedoch im Sande. Ich bin ziemlich sauer, weil ich Ideen ausgearbeitet, investiert habe und die Agentur sich nicht einmal die Mühe macht, abzusagen, nachdem sie mir zugesichert hat, dass der Vertrag bereits aufgesetzt ist und nur noch letzte Details mit mir zu klären sind (die ich brav beantwortet hatte). Nicht einmal, nachdem ich mehrere Mails schreibe, um mal eine Rückmeldung zu bekommen, während Blogger um mich herum genau diese Kooperation durchziehen.
Schade. Es ist ok, wenn es – aus welchen Gründen auch immer – nicht passt. Aber so viel Respekt sollte sein, dass man offen miteinander kommuniziert und man den anderen Teil nicht einfach ignoriert. Das ist kein Umgang und hat für mich sowohl das Image der Agentur als auch der Marke geschädigt.

März

Im März nimmt die größte Sache des Jahres ihren Lauf. Ein Facebook-Post, ein ausgefülltes Formular, diverse Telefonate und einen Kontrollbesuch sorgen dafür, dass wir jetzt Hundebesitzer sind.
Abgesehen davon passiert nicht viel. Freunde treffen. Arbeiten. Und am Ende noch ein paar Tage Detox mit Kale&Me.

April

Nach dem Detox ist vor der Völlerei: Der Mann und ich gehen mit Freundinnen endlich mal zu Kofookoo. Sushi satt. Megalecker!
Ich werde zu meinem Job als Projektmanager via Skype interviewt und merke mal wieder, wie viel Spaß mir das macht, während ich so erzähle, was ich mache.

Außerdem fahren wir nach Heide zur Wartung des Autos. Die Wartung ist ein Reinfall, der Ausflug trotz mäßigen Wetters aber schön.

Wir babysitten die Nichte des Mannes, ich sehe mein erstes Osterfeuer (nach 5 Jahren Hamburg, ey!) und arbeite abgesehen davon sehr viel.

Ach, und mal wieder ein Konzert: FABER. Ist mir dann doch etwas zu laut, aber war schon gut.

Dann erwischt mich mein Zahnarzt eiskalt. Aus Versehen mache ich einen Termin und starte damit meine Zahnarzttortur. Letztendlich aber weniger Tortur als viel mehr notwendig, denn der Meilenstein wird erreicht: Ich bekomme meine Angst vor Zahnärzten halbwegs in den Griff. Und dann heißt es: Lass mal Weisheitszähne entfernen. Juhu. Hm.

Ende April zieht dann auch endlich Yaska bei uns ein. Ein Ausflug nach Salzgitter und auf einmal sitzt da ein kleines flauschiges (sehr dreckiges) Ding unter meinen Beinen im Auto. Wow. Ganz eigenartig. Jetzt kommen wir aus der Nummer nicht mehr raus. Ab nach Hause damit!

Mai

Im Mai geht es mit Freunden zum Pohlmann-Konzert in die Fabrik. Ist ganz ok, ist aber auch eines der Konzerte in diesem Jahr, welches wir vor Beendigung verlassen. Irgendwie springt der Funke nicht so ganz über.

Das erste Palmolive-Event findet statt. Leider komme ich zu spät, weil es spontan am selben Tag um einige Stunden vorgezogen wird und es in Strömen regnet. Lerne dort aber neben Cathy Hummels auch Jana kennen. Wir kommen recht schnell ins Gespräch und dann merke ich auch irgendwann, dass ich sie bereits über Instagram kenne. Witzig, wie man sich manchmal im ersten Moment nicht direkt erkennt.

Ebenso findet der Kochkurs statt, den ich dem Mann zum Geburtstag geschenkt habe. Ganz viel Fisch gibt es und lecker ist es auch.

Zum Fahrradfahren komme ich in diesem Jahr nicht besonders viel und als ich es dann mal nutze, um zu einer Essensverabredung zu kommen, habe ich nach einigen Metern einen Platten. Merke: Rennräder muss man wirklich immer bis zum Anschlag aufgepumpt fahren, sonst geht der Schlauch schneller kaputt, als man „platt“ sagen kann. Ich schiebe also den Rest des Weges und komme elegant zu spät. Ein paar Tage später bringe ich es zum Fahrradladen meines Vertrauens und bekomme auch prompt Ärger und noch einmal eine Einweisung, wieviel Bar ich immer in den Reifen haben sollte. Ich merk’s mir. Versprochen.

Juni

Juni. Der Monat, in dem meine wöchentliche Rückblende einknickt. Muss wohl am Sommer und den Aktivitäten liegen. Aber immerhin ein halbes Jahr durchgehalten. Sollte ich das 2018 wieder aufnehmen, was meint ihr?

Wenn zwei Selbstständige zusammenkommen heißt das auch, dass man relativ frei und flexibel Freizeitaktivitäten planen kann. Somit kann man ein Picknick am Falkensteiner Ufer in Ruhe unter der Woche machen, wenn das Wetter gut ist. Das ist sehr schön und wird im neuen Jahr definitiv wiederholt.

Das Blogst-Barcamp steht mal wieder an und ich nehme mir vor, meine erste Session zu halten. Aus einer Session werden dann eigentlich drei. Eine davon wird jedoch dankenswerterweise von jemand anderem übernommen. Somit kann ich mir auch noch Sessions ansehen. Ich spreche also nur über SEO für Blogger und Facebook Advertising. Das hat sich jedoch gelohnt. In der Folge dessen bekomme ich zwei neue Aufträge.

In diesem Monat startet auch die Überarbeitungsaktion des Wohnzimmers: Die alte Holzkiste kommt raus und wir kaufen einen neuen Wohnzimmertisch.

Der Rest des Monats besteht aus Zahnarzt- und Tierarztbesuchen, einem sehr schönen Nachmittagsevent von Hendrick’s Gin und einem zweiten Palmolive-Event. Bei dem Brunch lerne ich Farina von Novalanalove kennen (Hammer Ausstrahlung und sehr nett).

Im Frühjahr und Sommer niese ich seit Jahren vermehrt und werde ständig mitleidig angeschaut: „Na, Allergie?“. In diesem Jahr will ich es endlich genau wissen. Der Test beim Allergologen fällt jedoch ohne Befund aus. Ich bin allergiefrei! Wer kann sowas heute schon noch von sich behaupten?

Außerdem springe ich für eine neue Agentur spontan für einen halben Tag im Projektmanagement ein, um ein Projekttiming zu retten. Arbeiten unter Hochdruck. Hat sich aber für beide Seiten gelohnt und der Kunde war zufrieden. Man wächst bekanntlich mit seinen Herausforderungen und die nächsten Anfragen der Agentur folgen auf dem Fuße. 2018 arbeiten wir nun längerfristig für ein großes Projekt zusammen und ich freue mich schon sehr darauf.

Juli

Der Juli startet mit G20 in Hamburg und meinem Auszug aus der Wohnung. Zumindest für die Tage. War gut so. In unserem Asyl in Wandsbek haben der Hund und ich unsere Ruhe und sehen im Fernsehen dabei zu, wie unser Kiez auseinandergenommen wird. Das sind Bilder, die man wohl nicht mehr vergessen wird.

Ich gehe wegen Schmerzen in der Schulter zum Orthopäden, der mich zur Physiotherapie schickt.
Wir absolvieren das erste Hundetraining und bekommen interessante Einblicke und ich fahre das erste Mal mit Linda für ein Wochenende alleine weg. Prag. Das war schön und der Auftakt für hoffentlich viele weitere Reisen.

Das erste Mal Gästeliste im Knust, Freunde! NDR Aufzeichnung von einer Standup-Comedy-Sache. Auch mal interessant.

Und zum Abschluss fahre ich mit Mann und Hund mit dem Zug in die Heimat. Haben beide gut überstanden (sowohl die lange Zugfahrt als auch die Familienkennenlernerei).

August

Wir sind eingeladen zum Wohnzimmerkonzert bei Anna. Der Mann landet in einer ihm völlig fremden Welt, aber macht sich ganz gut.
Sonst steht an: Kino, Freunde, Arbeit.

Und ich muss mein Leben gesundheitlich endlich mal wieder in den Griff bekommen. Viel Arbeit bedeutet viel Stress und leider auch ungesundes Essen. Also benötige ich jemanden, der es schafft, mir in den Hintern zu treten. Ein Personal Trainer soll her. Den finde ich glücklicherweise auch sehr schnell. Ich kaufe mir ordentliche Laufschuhe und los geht’s!

Auch der Hundevermittlungsverein kommt noch einmal bei uns vorbei und macht eine Nachkontrolle. Wir haben bestanden und dürfen den Hund behalten. Puh. Aber unter uns: daran hatten wir auch nicht gezweifelt.

Ende August fahr ich mit dem Mann nach Berlin, weil er dort Trainingseinsätze hat und ich mit dem Hund im Hotel abhängen kann, oder das bessere Wetter draußen genieße. Abgesehen von ein wenig Projektstress war das superschön und ist genau das, was ich mir wieder so sehr gewünscht habe. Unabhängig sein. Einfach mal von woanders aus arbeiten. Und dass Yaska in Hotels auch noch so gut klarkommt, macht das Ganze noch besser.
Fazit: Auch wenn das Wetter in Berlin besser ist, Hamburger sind (hunde-)freundlicher.

September

Ich bekomme unerwartet eine neue Projektanfrage und somit einen neuen Kunden. Auf zu neuen Ufern. Der Anfang verläuft leider etwas holpriger, als gedacht.

Wir fahren gemeinsam zu einer Vernissage. Sind dank Stau etwas über eine Stunde unterwegs, können dann aber nur 10 Minuten bleiben. Halten alle für einen Witz, ist aber leider wirklich so. Denn ich muss zum Weinseminar.
Das Weinseminar hingegen war sehr spannend und kann ich jedem empfehlen, der mal ein bisschen mehr erfahren möchte. Immerhin weiß ich jetzt: Ich mag auch Rotwein, wenn es denn der richtige ist.

Am Tag nach dem Seminar fahren wir zur NORLA nach Rendsburg. Ich sehe Kühe und Schafe und Pferde und es ist eine ganz andere Welt, aber irgendwie ganz toll. Und wie groß sind denn bitte diese ganzen Fahrgerätschaften in der Landwirtschaft? Sehr beeindruckend.

Nach ein paar erfolgreichen Laufeinheiten ist mein Knöchel kaputt. Knochenhautentzündung. Schmerzhaft. Langwierig. War’s das also schon wieder mit der Lauferei?
Ich habe mehrere Orthopädentermine, bekomme diverse Medikamente, Einlagen und die Ansage: erst einmal schön schonen. Das kann dauern. Yay. Nicht.
Ich lerne dank Pascal InDesign und Illustrator. Werde jetzt also Grafiker und kann nun druckfähige Dateien erzeugen. Ich bin stolz drauf.

Oktober

Oktober ist Bloggerzeit und somit findet die #bloggerbutze2 statt.

Ich gehe endlich mal wieder ins Theater und bin sehr begeistert von Szenen einer Ehe.

Nach langem Hin und Her ist es entschieden: Der Mann und ich machen Urlaub in Kroatien. Das erste Mal fahre ich über meinen Geburtstag weg. Ich bin aufgeregt und nervös. Was, wenn das schief geht? Aber alle Sorgen sind umsonst. Es ist einer der besten und entspanntesten Urlaube seit immer. Wir mögen Kroatien und Kroatien mag uns. Somit haben wir eine gute Zeit, ich gehe im Oktober noch einmal im Meer baden und habe sehr viel Spaß daran, wieder mehr zu fotografieren.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Wir kommen wieder nach Deutschland, ich arbeite zwei Tage und fahre dann mit drei Freundinnen für einige Tage nach Mailand. Ich bin … enttäuscht. Für Mailand reichen definitiv ein oder zwei Tage. Mehr muss man da nicht verbringen. Auch stylingtechnisch fühlte ich mich kein bisschen inspiriert. Das schönste an unserer Reise war der Auslug an den Comer See. Das war die beste Idee und wir hatten auch noch tollstes Wetter (und einen heißen Kapitän auf der Fähre, huiuiui).

November

Auf Wunsch von Freunden feiere ich eine Halloweenparty. Damit haben wir eine Menge Arbeit (irgendwie ist es doch immer mehr, als man im Vorfeld annimmt) und am Ende kommt kaum jemand. Das ist … schade. Über die Handvoll Leute (und mehr waren es wirklich nicht) freue ich mich dennoch und wir feiern weniger eine Party als ein gemütliches Sit-in.

Spontan geht es dann zur Blogst Konferenz nach Berlin. Anders diesmal. Wieder viel Input, ein paar bekannte und unbekannte Gesichter und gute Einblicke in den ganzen rechtlichen Kram, der so auf Blogger und Influencer zukommt und wie man es denn jetzt richtig macht.

Danach kommt der erste Teil meiner Weisheitszähne raus. Es war schlimm, aber weniger schlimm, als gedacht. So im Nachhinein. Abgesehen von meinem Kreislaufzusammenbruch (der nur kam, weil ich es mir schlimmer vorgestellt habe, als es war, alles nur Kopfkino).

Ein paar Tage später gehe ich mit dicker Backe zur Vernissage der Affordable Art Fair und am Tag darauf zum Event von Ultimate Ears. Zum Glück verheilt die Wunde dennoch sehr gut, denn beide Events waren toll und ich hätte sie nicht verpassen wollen.

Nach der OP denke ich mir, ich könnte mal über eine Ernährungsumstellung nachdenken. Das klang gut, schmeckte jedoch alles fürchterlich. Ich gebe nach 1,5 Tagen frustriert auf und breche das Experiment enttäuscht ab.

Eine ebensolche Enttäuschung war das Konzert von Deaf Havana. Wir quatschen lieber, als uns die Musik anzuhören und gehen auch hier vorzeitig nach Hause.

Ein Lichtblick ist dann jedoch eine Lesung im Literaturhaus an der Alster. Es war ein Geburtstagsgeschenk einer Freundin und ein kurzweiliger, unterhaltsamer Abend. Ein Buch mag ich, das andere hat mich nicht so sehr angesprochen.
Fazit: Öfter zu Lesungen gehen.

Dezember

Der Dezember startet mit dem DIY Workshop mit Anne bei liv interior. Es war fantastisch. Nette Leute, super Gastgeber, deutlich weniger Geld danach im Geldbeutel, aber es hat sich gelohnt. Das war ein superschöner Abend und ich konnte einiges an Inspiration und Ideen mitnehmen. Danke!

Am 1. Advent backen wir Kekse. Die habe ich jedoch kaum angerührt, daher war die Aktion etwas unnötig, Spaß gemacht hat es aber trotzdem.

Dezember heißt auch Star Wars. Wir sehen am zweiten Spieltag The Last Jedi. Die Meinungen gehen ja auseinander, aber ich bin bei Filmen meist nicht so. Daher: Ich mag ihn und geh glücklich nach Hause.

Kurz vorm Dritten Advent packen wir den Hund ins Auto und fahren zur Baumschule. In diesem Jahr wird der Weihnachtsbaum selbst geschlagen. Wir suchen eine Weile und finden dann den perfekten Baum. Abgesägt. Mitgenommen.
Anschließend gehe ich zum Grandbrothers-Konzert und wir schmücken den Baum gemeinsam einen Tag später und schauen – wie es die Tradition verlangt – Tatsächlich Liebe. Christmas is all around me, Freunde.

In der letzten Woche vor Weihnachten geht es noch einmal mit Freundinnen ins Knust zu John Allen and The Lion and the Wolf. Schön war’s. Auch wenn ich diese ganzen kuschelnden und knutschenden Pärchen auf dem Konzert nicht verstehen konnte.

Und zum Schluss des Jahres gibt es noch ein wenig Verabschiedung. Letzte Kaffeedates mit Kunden und Freunden, Weihnachtsfeiern von Agenturen und die ersten Deals für 2018 abschließen.
Und das Gefühl haben: Das war ein gutes Jahr und hat einen guten Grundstein für 2018 gelegt.

Fazit

Die letzten zwei oder drei Jahre waren sehr heftig. Wenn ich die alten Rückblicke lese, fühle ich direkt wieder, wie es mir damals ging, bekomme teilweise Gänsehaut oder auch Tränen in den Augen.
Wenn ich mir dann das vergangene Jahr anschaue, weiß ich, dass sich dieser Gang gelohnt hat, dass ich jetzt quasi die Früchte dieser Arbeit ernten kann. Es ist alles so viel besser, ruhiger. Es liegt immer noch viel Arbeit vor mir und sicherlich gibt es immer wieder Baustellen, die es zu bewältigen gilt, aber es ist lange nicht mehr so ungestüm, wie davor. Es wird ruhiger. Die Wogen glätten sich. Das fühlt sich alles sehr gut an und ich bin dankbar für jeden Tag, an dem es mir gut geht, an dem ich glücklich sein kann, an dem ich mich auf die Menschen um mich herum verlassen kann.

Es ist gut, sich von Dingen und Menschen zu trennen, die nicht gut tun. Auch wenn es schwer ist. Langfristig ist es das richtige. Man muss nicht an allem festhalten.
Loslassen ist wichtig und es ist auch wichtig, einfach mal zu erkennen, was und wer einem im Leben nicht gut tut. Weg damit. Das ist keine Flucht, das ist Selbstfürsorge. Und das ist wichtig für alle Beteiligten.

Es geht nicht nur darum, dass man eine gute Zeit hat, es geht darum, dass man in den schlechten zusammen hält.

Obwohl in 2017 nicht viel passiert ist, war doch viel los. Ich muss definitiv wieder besser mit meiner Zeit haushalten und meinen Weg finden, wie ich Arbeiten, Freunde, Familie, Hund und Zeit für mich gut und stressfrei in Einklang bringe. Denn teilweise rannte ich meinem eigenen Zeitplan hinterher. Das funktioniert, solange alle Bausteine gut zusammenspielen. Aber aus der Erfahrung der vergangenen Jahre weiß ich: irgendwann bricht so ein Konstrukt zusammen. Es gilt also vorher für Stabilität zu sorgen. Dafür habe ich mir die freien Tage gegönnt und genieße die nächsten freien Tage noch ein bisschen, bevor der Trubel wieder los geht.

Top 5 Artikel 2017

  1. Ich habe mich getrennt
  2. Und auf einmal gibt es Zuwachs
  3. Vollformat oder Crop-Sensor?
  4. Danke, dass du gegangen bist
  5. Influencer oder Einheitsbrei?

Das war vorher

Jahresrückblick 2016 – Über Verlust, Verlässlichkeit und Stärke
Jahresrückblick 2015 – Über Freundschaft und Wertschätzung
Zweitausendelf