D.

Das Ende eines Urlaubs

Die vergangenen 3 Tage waren eine emotionale Achterbahn. Zwei äußerst schöne Tage, halber Tag mieses Bauchgefühl. Halber Tag Drama. So hatte ich mir das Ende meines Urlaubs nicht vorgestellt.

Falkensteiner Ufer Hamburg
Falkensteiner Ufer Hamburg

Was lerne ich daraus? Ich sollte mich mehr auf mein Bauchgefühl verlassen. Immer, wenn ich es nicht mache, geht es blöde aus. Und warum gibt es eigentlich so viele Spinner?

Nach 3 Stunden Spaziergang durch Wald und an der Elbe ist der Kopf nun wieder frei und das Thema abgehakt. Weitermachen.

W.

Was mir fehlt

Manchmal fehlt mir das Bloggen, wie ich es früher™ getan habe. Komplette Anonymität. Kein Impressum. Kein erzwungener Mehrwert. Keine Real-Life-Freunde, die das bewerten könnten, was ich hier von mir gebe und mich ungefragt mit ihrer Meinung konfrontieren.

Angefangen hat alles mit Livejournal. Damals™, als man noch einen Code benötigte, um sich eines dieser beliebten Tagebücher zu klicken. Dort ist im Prinzip meine komplette Pubertät und Jugend dokumentiert. Alle Phasen, die man bei den ersten Schritten zum Erwachsenwerden durchlebt. Friends only, und alle Mädels und auch Jungs, die dazu gehörten, waren meine Clique und wir waren uns in den schwersten Zeiten unserer Adoleszenz gute Ratgeber, hatten wir doch alle mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen. Fremde wurden zu Freunden. Einige Bruchstücke aus dem Leben dieser Menschen bekomme ich auch heute noch über andere Kanäle mit. Seit über 15 Jahren.

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#.

#Rückblende – Januar 2020

Mein Gefühl sagt mir, das wird (m)ein gutes Jahr. Und ich finde, das ist ein gutes Gefühl. Ein Jahr, das recht zufrieden und glücklich startet, ohne dass das Glück und die Freude an irgendeine andere Person gebunden ist, als an dich selbst, kann nur gut werden. Ein Jahr, in den man sich selbst genug ist. Und frei. Für alle Möglichkeiten, die sich in den nächsten Monaten bieten und ergeben werden. 2020, ich bin sowas von da/bereit!

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Z.

Zurück auf Anfang

Gänsemarkt Hamburg

Kennt ihr diese Abende, an denen man ins Bett geht und genau weiß Das wird heute nix mit schlafen.? Der Tag verlief eigentlich ganz ok. In den vergangenen Tagen und Wochen habe ich viele Dinge geklärt und bin Baustellen angegangen, die ich seit Monaten oder sogar Jahren vor mir herschiebe. Das bedeutet, dass die nächste Zeit nicht schön wird, aber ich weiß, dass es mir danach deutlich besser gehen wird, weil endlich Haken an diese Dinge gesetzt werden können.

Und dann ist da etwas, auf das du dich gefreut hast. Das aber auch seit einiger Zeit verdächtig kippt. Eine Sache, bei der dir verschiedene Leute gesagt haben Willst du das so wirklich? und du jetzt weißt: Nein, so will und kann ich das nicht. Du musst eine Entscheidung treffen. Schon wieder. Und die fällt ganz und gar nicht leicht. Also setzt du dich hin. Schreibst. Weil du ganz genau weißt, bevor das nicht notiert ist, wirst du noch weniger schlafen können. Um dich herum alles dunkel.

Ja. Es ist wieder ein Jahr, in dem ich viel aufräume, verabschiede, umräume. Und vor allem: wieder viel über mich selbst erfahre. Es klingt so dämlich und doch ist es so treffend: manchmal verliere ich mit der Zeit den Bezug zu mir selbst. Weiß, was andere wollen, was andere von mir wollen. Und verliere dabei mich selbst und was ich eigentlich will komplett aus dem Blick. Dann wird’s radikal. Muss es wohl. So bin ich wohl. Wieder was gelernt. Hört das irgendwann auf? Ist man irgendwann bei sich selbst und hört auf, immer wieder den rechtzeitigen Moment zu verpassen? Wieso merkt man es so oft erst, wenn es schon wieder sehr spät ist?

Wiedemauchsei. Es ist wirr. Es ist spät. Man soll eine Nacht drüber schlafen, bevor die Entscheidung wirklich getroffen wird. Ein neuer Versuch. Zurück auf Anfang.

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#Rückblende – #02-2019

Blogging

Der Februar ist bekanntlich immer ein eher kurzer Monat. Doch so kurz, wie in diesem Jahr, kam er mir bisher noch nie vor.

Kurz zusammenfasst war der Monat emotional und sportlich. Es gab viele, lange Gespräche und ich ging in der Tat 2-3 Mal in der Woche zum Sport. Es ist nun soweit, dass man ein paar Gesichter regelmäßig sieht und sich grüßt. Wow. Wer hätte das gedacht? Aber ich finde das sehr angenehm und auf eine eigenartige Art und Weise spornt mich das an. Man will die anderen nicht enttäuschen mit der eigenen Undiszipliniertheit. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich mir einen Buddy ausgesucht habe, dem ich regelmäßig auf die Nerven gehe, dass ich ja ach so regelmäßig zum Sport gehe. Warum ich es genau dieser Person erzähle? Weil ich weiß, dass ich mir bis zum Sanktnimmerleinstag Häme anhören muss, sollte ich einknicken. Das funktioniert für mich als Ansporn sehr gut.

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#.

#Rückblende #01-2019

Grade noch haben wir Weihnachten und Silvester gefeiert und schon ist der erste Monat des neuen Jahres bereits wieder vorbei.

Die erste Woche war herrlich entspannt mit viel Nichtstun, Spaziergängen in der Stadt, Essen, Kaffee und Wein.

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J.

Jahresrückblick 2018 – Über Rückschläge, Gesundheit und Prioritäten

Sowas von überfällig, dieser Jahresrückblick. Ich ärgere mich ein wenig über mich selbst, dass ich es diesmal weder zu Silvester noch zu Neujahr geschafft habe. Es hatte zwar Gründe, aber die findet man ja immer. Es ist echt viel geworden, ich war schon dabei zu kürzen. Aber das soll ja nicht Sinn der Sache sein. Es war einfach viel los und das zeigt die Länge des Posts.

Jetzt habe ich meine 2018er-Katharsis abgeschlossen und wünsche euch viel Vergnügen. Lesezeit? Ca. eine halbe Stunde. Ups.

Januar

Ich entschließe mich dazu, direkt am zweiten Tag des Jahres wieder halbwegs mit Arbeit durchzustarten. Bei einem gemütlichen Kaffee mit meinem Lieblingskollegen und Blick über Hamburg versteht sich, man soll ja nicht direkt übertreiben.

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D.

Die nachfolgende Sendung verzögert sich

Na, wartet ihr alle schön sehnsüchtig auf den Jahresrückblick, den es an dieser Stelle seit 3 Jahren zuverlässig gibt? Ich auch! Leider haben sich in den letzten Wochen die Ereignisse ein wenig überschlagen und im vergangenen Jahr war eh alles irgendwie anders. Daher bin ich überfällig, ich gebe es zu. Aber es ist nicht so, dass ich nicht schon daran arbeiten würde. Das erste Drittel ist fertig. Ich möchte nichts versprechen, aber wenn’s gut läuft, folgt er morgen zur Prime-Time.

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T.

Twitter vs. Bloggen

Mit dem Siegeszug von Twitter ist das Bloggen, wie ich es kenne, eingeschlafen. Vor allem bei mir hier. Es war einfacher, eine kurze Statusnachricht in 140 Zeichen zu twittern, als behäbig mobil die WordPress-App zu öffnen (die im Übrigen immer noch absoluter Mist ist) und einen kurzen Blogpost zu schreiben. Tumblr gab es deshalb zwischendurch auch mal. Wegen der schlimmen WordPress-App und mobilem Bloggen. Tumblr funktioniert mittlerweile komplett anders und macht seit GDPR/DSGVO überhaupt keinen Spaß mehr. Und Twitter funktioniert für mich auch nicht mehr so richtig. Alle Senden, niemand hört mehr zu.

Also komme ich wieder zurück in meine kleine gemütliche Ecke, beschwere mich mal kurz und lass ein paar Gedanken zu später Stunde da. Das war’s auch schon. Ich hoffe, es geht euch allen gut. Danketschüss.

W.

Wo bleiben sie eigentlich, die großen Emotionen?

Erfolgserlebnisse

Martin war mal wieder in der Stadt, also trafen wir uns und führten bei einem traditionellen Essen bei Hatari und danach auf dem Weg in die Innenstadt Gespräche. So, wie wir das schon damals oft gemacht haben. Und irgendwie sagt Martin oft Dinge, die mich danach noch etwas länger grübeln lassen, spricht Themen an, die ich absolut nachvollziehen kann, die mir aber vor dem Gespräch gar nicht bewusst waren. So auch dieses Mal.

[quote align=“alignright“ name=““]Es geht dabei immer um Gewinnen und Verlieren.[/quote]Diesmal sprach er das Thema „Freude bei Erfolgserlebnissen“ an. Dieses Freuen aus tiefstem Herzen heraus, weil man etwas geschafft hat. Beispielsweise bei einem wichtigen Fußballspiel, welches man in einem Verein bestreitet. Es geht dabei immer um Gewinnen und Verlieren und im besten Fall will man als Mannschaft gewinnen. Erreicht man dieses Ziel, schafft man das, worauf man wochenlang hingearbeitet hat, erfüllt einen diese tiefe Emotion eines Erfolgserlebnisses. Tiefe, ausufernde Freude (wie man sie jetzt, zu Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft regelmäßig im Fernsehen beobachten kann).
Irgendwie hat man dieses Gefühl nicht mehr. Ich kann total verstehen, was er meint, und wie wir da so darüber sprachen, merkte ich: Ja, das fehlt mir auch. Ein Ziel setzen, es erreichen – das ist irgendwie nicht das gleiche. Dabei geht es um irgendetwas anderes, auch wenn ich dieses andere nicht benennen kann.

Ich habe die Schulzeit überstanden, meine Zeit an der Uni erfolgreich hinter mich gebracht. Der Jobeinstieg ist mir dann auch irgendwann geglückt. Mittlerweile bin ich erfolgreich als freie Projektmanagerin, lebe in einer schönen Wohnung in Hamburg, deren Miete ich jeden Monat aufbringen kann. Es geht mir gut. Aber so ein tiefes Glück, nein, das habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

Früher wurden fertig gestellte Projekte noch ordentlich gefeiert. Es war eine schöne Stimmung, man konnte abschließen und der ganze Stress fiel ab. Das war schön und tat gut. Heute laufen mehrere Projekte parallel und kaum ist das eine zu Ende, beginnt das nächste. Es gibt keinen richtigen Abschluss und keinen richtigen Anfang mehr. Alles geht ineinander über und man erreicht nicht wirklich etwas. Muss ich da jetzt an meiner Einstellung zu dem Ganzen arbeiten? Oder mich einem Fußballverein anschließen?

Ich denke, dass es dabei gar nicht um große Dinge geht. Aber worum es nun geht, und inwiefern sich das von den anderen Zielen im Alltag unterscheidet, das weiß ich in der Tat nicht so genau.