N.

Nachtrag

Das Wichtigste habe ich natürlich vergessen gestern. Statistikblabla muss doch auch mal sein.
Daher jetzt:

Es sind mittlerweile 1,146 Artikel hier online. Verteilt auf 10 Kategorien und 74 Tags. Und am Meisten freue ich mich natürlich über die 2.140 Kommentare.

DANKE!
Oder wie Jeriko sagen würde: Blog-High-Five!

H.

Herzlichen Geburtstag!

Yeah, es ist wieder soweit: Bloggeburtstag. Schon wieder. Wieder ein Jahr vorbei.
In dem Jahr hat sich einiges geändert. Mehr Blogleser. Größere Vernetzung. zimtstern.in wird erwachsener und bekannter.
5 Jahre blogge ich nun jetzt schon unter diesem Namen. Irgendwie verrückt.

Letztes Jahr stand Berlin und Thesis um diese Zeit auf dem Plan. Heiße Endphase.
Aktuell ist Umbruchstimmung. Aber ich hoffe, hier geht’s bald wieder mit mehr weiter.
Und jetzt: Feierei!

K.

Kreativitätsoverkill und Alternativensuche

Aktuell leide ich an einem Overkill in jeglicher Hinsicht.

Anfänglich litt ich wirklich sehr stark unter dieser Arbeitslosigkeitssache und Perspektivenlosigkeit. Ich war frustriert. Deprimiert. Fühlte mich benachteiligt. Minderbemittelt. Ich zweifelte wieder so stark an mir selbst, wie zu meinen besten Selbstzweifelzeiten. Und nicht zuletzt habe ich mich dafür geschämt. Es war mir unangenehm. Ich wollte mich verkriechen. Und habe alle anderen dafür gehasst, dass sie das hinbekommen. Nur ich nicht. Bei mir ging alles schief.

Aber ich habe schon immer an Schicksal geglaubt. Nicht in dem Sinne, dass ich einfach nur zusehen muss und die Dinge gehen ihren Weg. Eher im Sinne von: Alles hat einen Grund und Sinn. Und einzig der Gedanke, dass dieser ganze Dreck für irgendetwas gut sein wird, ließ mich durchhalten.
Bei mir lief rückblickend nie auch nur irgendetwas so, wie es eigentlich geplant war. Mein Lebensmotto könnte Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt sein. Es ist mir auf den Leib geschrieben. Aber dennoch ging es immer irgendwie weiter. Und ich habe aus jeder Niederlage, aus jedem Rückschlag etwas Gutes ziehen können. Es hat sich irgendwann immer zu einem Gesamtbild zusammengefügt.

Mittlerweile habe ich mich gut an die Situation gewöhnt. Um besser zu sagen: Ich habe mich damit arrangiert. Und ich komme klar. Da ist die Weiterbildung. Da sind gelegentliche Aufträge. Da gibt es Leute in Blogs und bei twitter. Und ja, ich habe sicherlich einen Teil meines Lebens dieser Sache verschrieben.
Für manche klingt das sicherlich krank. Andere werden es nicht verstehen können. Aber ich glaube, ich war noch nie so stabil, wie in den letzten Monaten. Es tut mir wirklich gut. Und ja, ich weiß, dass das alles nur oberflächlich ist. Und wahrscheinlich ist das genau der Grund, warum das so gut tut. Ich nehme es nicht so ernst. Ich nehme mich selbst nicht mehr so ernst.
Denn in meinem Leben gibt es nur wenige Konstanten. Wenige Menschen, auf die ich mich immer verlassen konnte. Wenige Menschen, die immer gehalten haben, was sie gesagt haben. Und diese Menschen sind auch jetzt noch da. Mehr brauche ich nicht. Nicht mehr.

Jedenfalls genieße ich das alles derzeit.
Ich kann mir keinen 8-Stunden-Büro-Tag mehr vorstellen. Ich will etwas tun. Und ich werde auch etwas tun. Nur denke ich, es wird nicht das werden, auf was ich mich drei Jahre lang vorbereitet habe. Nicht so, wie geplant. Denn die letzten Monate und Rückschläge habe mich zum Nachdenken gebracht. Zum Umdenken. Ich denke über Alternativen nach. Und dann kommt der Overkill.
So viele Dinge, über die ich schreiben möchte. So viele Ideen, die ich fotografieren möchte. So viele Gedanken, die ich umsetzen möchte. So viele Projekte, die ich angehen möchte. So viele Punkte, die zu erledigen sind.

Und daraus ergeben sich Nächte, wie diese. In denen um vier Uhr nachts Blogposts wie dieser hier entstehen. Von denen ich einen nach dem anderen tippe. Weil es sprudelt. Und ich liebe es, dass ich diese Nächte investieren kann. Dass mich kein ankernzeitengebundener Job davon abhält.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Und aktuell habe ich wirklich keine Ahnung, wie ich in der derzeitigen Bürojobgesellschaft klarkommen soll. Ich werde es sicher können. Eine Weile lang. Aber was kommt danach?

Daher suche ich nach Alternativen. Und einige sind in meinem Kopf. Und auf Papier. Damit mein Kopf wieder klarer wird.
Ich brauche Freiheit. Und ich brauche Unterstützung. Und vor allem brauche ich ein individuelles Lebenskonzept. Denn mit der Norm komme ich persönlich wohl eher nicht so gut klar.

Es ist jetzt 4.15 Uhr. Und ich sage gute Nacht. Und vielleicht werde ich diese Gedanken im Laufe des Tages veröffentlichen. Oder auch nie.

I.

It gets personal again

Freunde der Nacht, ich sag euch mal was.
Fotografieblog hin oder her, schön und gut. Aber wir werden hier jetzt mal wieder ein wenig persönlicher. Den Fotokram gibt’s weiterhin. Er macht mir Spaß. Füllt einen Großteil meiner unüberschaubaren Freizeit aus. Und ist nicht wegzudenken. Aber mir geht ein bisschen der Mensch hinter zimtsternin verloren. Selbstinszenierung my ass und so.

Also wird es wieder mehr persönlichen Kram geben. Fiel vielleicht in den letzten Tagen schon ein bisschen auf und wollte ich jetzt mal ansagen. Keine Ahnung, wie lange das andauern wird. Keine Ahnung, wie sehr persönlich das wird. Aber ich verschaff mir jetzt mal wieder ein Profil. So neben photographyaddicted und absofuckinglutely Nerdgirl. Obwohl… Ob mir das gelingen wird? Naja. Schau mer mal.

Und jetzt: Weitermachen!

D.

Drei Jahre Wir

Wir kennen uns nun seit 14 Jahren. Und seit genau 3 Jahren spielen wir dieses In-guten-wie-in-schlechten-Tagen-Vorspiel.
Wir hatten sie schon, die vielen guten, aber auch schlechten Tage. Die guten haben wir genossen, die schlechten gemeinsam überstanden. Und ich möchte noch zahlreiche weitere gute Tage mit dir genießen und dich in den schlechten Tagen nicht missen.
Ich bin froh, jemanden wie dich an meiner Seite zu haben.

R.

Roadtrip

Sich ins Auto setzen und losfahren. Ohne Ziel. Ohne Plan. Alles hinter sich lassend. Den Gedanken freien Lauf lassend und nur nach vorne blickend. Nie mehr zurück. Frei.

Neue Menschen kennenlernen. Gemeinsam Spaß haben. Sich freuen, weinen vor Lachen. Reiseroutenabschnittsgefährten.

Wieder sich selbst sein, ohne sich verstellen zu müssen. Einfach nur du selbst. Einfach nur ich. Einfach wieder leben.

Weg. Neue Aufgaben. Neue Eindrücke. Neue Erfahrungen.
Unterwegs sein. Roadtrip.

Ä.

Änderungen

In den letzten Tagen und Wochen hat sich hier aussehenstechnisch ein wenig etwas geändert. Nicht-nur-Feed-Lesern wird das aufgefallen sein. Aber mal hier in Kürze.

1. Theme

Ein neues Theme musste her. An dem pinklila hatte ich mich sattgesehen. Und die Aufteilung gefiel mir auch nicht mehr so ganz.
Wie lange es das hier bleibt, steht noch in den Sternen. Allerdings ist der Code aufgeräumter, als der vom alten und ich kann ein wenig mit rumbasteln. Es ist jedenfalls noch ein bisschen eine Baustelle, die angepasst wird und noch nicht wirklich fertig ist.

2. Share-Button


Wer Posts toll findet und/oder sie verbreiten will, kann dies nun über den eingebauten Share-Button tun (vielleicht wechselt der noch, mal sehen).
Facebook, Twitter und Tumblr sind schon mal voreingestellt. Ein Klick auf „weitere“ eröffnet -wie der Name schon sagt- weitere Möglichkeiten.

3. Flattr


Durch Dragstripgirl kam ich zu einem Flattr-Invite.
Da ich das nun mal testen möchte, findet sich also am Ende eines jeden Posts so ein Flattr-Button. Was es damit auf sich hat, erkläre ich an anderer Stelle nochmal kurz.

4. Sideblog

Da ich mich nun für eine widgetfähige Sidebar entschieden habe, finden auch gewisse Finessen Anwendung.
Ich habe nun einige Zeit darüber nachgedacht, was ich mit meinem Tumblr anstellen soll. Fotos dorthin auslagern? Bloggen mit Fotos von unterwegs via Milestone hier?
Alles hat mir nicht so wirklich gepasst.
Schlussendlich und nach einigen Probierphasen habe ich mich nun erstmal dafür entschieden, dass derdiedas Tumblr hier als Sideblog einfließt und diese Position einnimmt.
Alles was schnell gehen soll, von unterwegs ist, mit Foto und wenig Text landet im Tumblr. Hochwertiger(er) Kram hier.
Und damit man das nicht vergisst, sind die letzten vier Fotos im Tumblr in der Sidebar eingebunden.

5. Links statt Blogroll

Die Blogroll wurde in eine eigene Seite umgelagert und ist nun unter Links zu finden. Aus dem einfachen Grund, dass ich gerne mehrere Blogs verlinken möchte, aber dadurch die Sidebar für mich persönlich zu überfüllt wirkt. Vielleicht gibt’s aber mal noch eine Featured-Blogs-Blogroll. Mal kucken.

Wie man herausliest tut sich noch einiges und nichts ist wirklich fertig. Aber was soll’s. Nichts ist schlimmer als Stillstand.

I.

Insomnie

Einschlafstörungen. Durchschlafstörungen. Vorzeitiges Erwachen.

Lieber gar nicht erst schlafen gehen, bevor man sich stundenlang im Bett umherwälzt und nicht schlafen kann.
Zu viele Gedanken spuken in meinem Kopf herum.
Unklarheiten.
Ängste.
Zweifel.
Schiere Panik.

Es ist einfach zu viel. Erinnere mich an eigentlich längst vergessene Zeiten.
Noch immer nicht alles verarbeitet. Noch immer nicht alles bewältigt. Und tagtäglich kommt mehr dazu, wird der Haufen größer.

Vorwürfe von allen Seiten. Nicht zuletzt von mir selbst.

Und schlussendlich bleibt nur das Gefühl, wieder alleine zu sein.

Doch auch auf diese Nacht folgt ein neuer Tag.
Ein Tag voller Oberflächlichkeiten. Rollen. Schauspiel.
Aber mit einem Lächeln im Gesicht lässt sich das alles einfach viel besser ertragen.

W.

Was für ein Blog bin ich und wenn ja, wie viele?

In unterschiedlichen Kontexten fragte ich mich, was für ein Blog das hier eigentlich darstellt? Um was geht es? Was ist mein Anliegen? Was ist hier zu finden?
Diese Frage zu beantworten fällt mir ein ums andere Mal wirklich schwer.

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photo credit: Vali…

Angefangen hat meine Ins-Internet-Schreiberei, wie an anderer Stelle schon erwähnt, im Livejournal. Da war das Ganze sehr persönlich und eher mit einem Tagebuch vergleichbar. Man schrieb Erlebnisse auf. Mal mehr, mal weniger oberflächlich.
Davon habe ich mich mehr und mehr distanziert. Und mir hat das gut getan. Auch hier gibt es noch viel Privates zu lesen, aber bei Weitem nicht mehr so exzessiv.

Kurzum würde ich mittlerweile sagen, dieses Blog dreht sich um alles, was irgendwie relevant in meinem Leben und für mich ist.
Es ist fotografielastig. Aber es ist kein Fotografieblog und soll es bis auf Weiteres auch nicht werden. Da würde mir zu sehr die persönliche Komponente verloren gehen (auch wenn diese nicht mehr so stark ausgeprägt ist).
Es ist ein Was-erlebe-ich-in-meinem-Alltag-Blog. Aber irgendwie dreht sich dann doch nicht alles um den Alltag.
Es kommen politische Facetten zum Vorschein, wenn mir danach ist. Aber es ist kein Politik-Blog.
Gender-Themen finde ich interessant. Aber es ist kein Gender- oder feministisches Blog.
Ich kann auch über technische Dinge und Gadgets schreiben. Aber es ist kein Technik- oder Gadgetblog.
Es gibt Content über Filme. Aber es ist kein Filmblog.
Es gibt Reviews über Magazine und Produkte. Aber es ist kein Testblog.
Nähcontent gab’s auch schon. Tiercontent. Sogar Katzen waren darunter.

Und so könnte ich ewig weiter aufzählen, was es hier alles zu finden gibt. Und doch würde es letzten Endes in keine Schublade passen. Zumindest für mich nicht. Für den ein oder anderen vielleicht schon.
Ich persönlich fand es eine Zeit lang anstrengend, nicht wirklich in eine Nische zu passen. Mittlerweile bin ich damit aber ganz zufrieden. Ich mache das, was ich will. Nicht, um jemand anderen glücklich zu machen oder besser anzukommen. Sondern ich mach es so, wie es mir gerade in den Kram passt. Fertig.Schluss.Aus. (Über höhere Zugriffszahlen, niedrige Absprungsraten und mehr Feedleser freue ich mich natürlich dennoch!)

Beschwerden gab es noch keine. Dafür ist mein Streukreis wahrscheinlich (noch) zu gering. Aber das ist auch gut so. Mit der Leseranzahl steigen die Erwartungen. Die Seitenzugriffe sind konstant und tendenziell steigend. Ich habe meine Stammleser und über jeden einzelnen Kommentar von ihnen freue ich mich. Ich weiß bis zu einem gewissen Grad, welche Person sich dahinter verbirgt.
Allerdings weiß ich auch, dass noch viele mehr hier täglich zugange sind und viele davon haben sich noch nie zu Wort gemeldet. Das ist ok. Wenn auch teilweise ein wenig unheimlich. Denn erst dann merke ich, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, wer hier so täglich vorbei schneit. Und wer eigentlich was über mich weiß.

Schlussendlich ist das hier aber auch nur eine Rolle. Was wirklich hinter der Fassade vor sich geht, weiß mein engster Bekanntenkreis. Die Leute, mit denen ich telefoniere. Die Leute, die mir Mails schreiben. Und der Rest bleibt draußen. So einfach ist das.
Ich bin mir bewusst, dass man viele Daten über mich sammeln kann, wenn man nur will. Ich liege den SocialNetworks quasi zu Füßen. Bisher habe ich damit -bis auf vereinzelte Trolle- aber keine negativen Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil. Ich habe Kontakt zu Leuten, die hätte ich sonst niemals kennengelernt. Der Kontakt mag nicht intensiv sein. Aber wenn ich nach Berlin gehe, gibt es Leute, die kann ich mal anschreiben. Bin ich in Hamburg, kann ich da mal anfragen. Und ich hoffe, das bleibt so.

Was für ein Blog bin ich und wenn ja, wie viele? Ich finde keine klare Antwort. Das müsst ihr schon selbst tun. Aber ich denke, dass manche Fragen nicht beantwortet werden müssen.
Für mich funktioniert das gut so. Und ich liebe es.

I.

I like

Ich weiß noch nicht, ob ich’s gut finde, und weiß auch nicht, wie lange ich es behalten werde, aber ich hab mir hier auch mal den Facebook-Like-Button eingebaut.

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