H.

Hallo re:publica 2012

Letztes Jahr sah ich dabei zu, wie die Tickets nur so gekauft wurden und innerhalb einer Stunde ausverkauft waren.
Dieses Jahr saß ich in einer Fokusgruppe und bekam vom Verkaufsstart nichts mit.
Doch Chrisi rettete mir das Leben mich ♥

Und bei wem von euch kann ich nächtigen? n_n

Y.

Yo, Wikio


Charts und Rankings… Kann man von halten, was man will. Aber ein kleines bisschen freut mich das Ergebnis da ja doch.
Ich weiß bis heute zwar noch nicht, wie Wikio zwischen Fotoblogs und Fotografieblogs unterscheidet und wieso ich bei Fotoblogs gelandet bin, aber so sei es.

Mein Dank an Euch da. Jaja. Hach. ♥

A.

Alles neu macht der (Ende) August

zimtstern.in ist jetzt 6 Jahre alt. Ich liebe mein Blog. Ich liebe die Domain. Ich liebe diesen Namen. Aber ich hasste das „Design“, das den Namen Design wahrlich nicht mehr würdig war.

Die Metamorphose des Blogs ist unfassbar lustig und beschämend. An mir ging kein Designer verloren. Echt nicht. Ich kann zwar sagen, was schön ist und was nicht, aber selbst hinbekommen… Fehlanzeige.

Das vorletzte war dann das hier:

Es sah lange Zeit ähnlich aus und wurde dann ein bisschen angepasst. Mädchenfarben. Naja. Es begleitete mich einige Zeit, und wurde dann durch dieses hier abgelöst:

Das kennt ihr alle. Denn das blieb wirklich einige Zeit. Die letzten Anpassungen waren dann, dass es breiter wurde. Aber das war auch nicht so wirklich das Gelbe vom Ei. Nach ewigen Zeiten hatte ich mich sattgesehen und es war einfach zu überladen. Ich wollte weniger Kram, mehr Bilder, mehr Text, Fokussierung auf den Inhalt.

Ich bastelte dann eine Weile mit dem Lieblingsjungen ein Theme um. Für mich war es die ganzen letzten Wochen schon sichtbar und ich fand es anfänglich auch gut. Aber so allmählich war es mir dann auch schon wieder zu langweilig. Demnach ging es nie für alle online.
Nur… wenn ich mich nicht mit meinem Blog wohl fühle, kann ich auch nicht bloggen. Das macht keinen Spaß. Vielleicht wisst ihr ja, was ich meine. Also suchte ich weiter. Ich konnte nicht einmal definieren, wie es denn aussehen soll. Platz sollte sein. Ich wollte keine Sidebar mehr, das sollte in den Footer. Aber das ist sehr vage. Und mit diesen Angaben findet man jede Menge. Müll. Und Müll wollte ich nicht.

Jetzt sieht es jedenfalls erst einmal so aus:

Und mir gefällt es. Bisher. Noch.

Kommt gerne mal ‚raus aus eurem Feedreader und schaut hier vorbei. Kuckt euch um. Vielleicht gefällt’s euch ja.

W.

WordPress 3.2

Seit ca. 5 Minuten läuft dieses Blog mit WordPress 3.2 und ich habe bereits jetzt meine Lieblingsfunktion gefunden.

Ich denke damit wird mir das Schreiben wieder etwas mehr Spaß machen. Dieser ging nämlich ein wenig verloren in den letzten Tagen.

S.

Street und Recht und Mimimi

Ich mische mich mal hier ein. Die Kommentare waren ein Auslöser.

Eine Story in mehreren Akten.

1. Akt: Der Anfang

Ich habe das Fotografieren auf der Straße gelernt. Klingt blöd. Ist aber so.
Warum lernte ich das dort? Nunja. Meine „Models“ liefen da so herum. Ich musste keine Termine ausmachen, keine Models aussuchen, mich um keine Location kümmern, mir keine Gedanken um Geld machen. Wenn ich Lust hatte, fotografieren zu gehen, packte ich meine Kamera und ging ‚raus. Auf die Straße. Straßenfotografie. Oder, weil es auf deutsch so doof klingt: Streetfotografie.

2. Akt: Die Faszination

Was fasziniert mich an der Fotografie? Warum fotografiere ich?

„Mit einem Klick, einer einzigen Auslösung einen Moment für die Ewigkeit festhalten. Darum geht es mir.“

Ich kann durch Fotografie die Vergangenheit weniger vergänglich machen. Fotografie entschleunigt. Standbild.
Hinzukommt, dass ich Menschen gerne beobachte. Alle ihre Verhaltensweisen, Eigenarten. Ich finde es spannend. Und das dokumentiere ich für mich gerne.

3. Akt: Komm endlich mal auf den Punkt

Früher fotografierte ich mehr Menschen auf der offenen Straße. Ich fragte nie. Weder vorher, noch nachher. Ja, ich hatte immer ein wenig „Angst“ dabei.
Aber:

a) Vorher fragen: Doof. Weil ein Street-Bild für mich durch den Moment lebt, nicht inszeniert ist, einfach passiert und etwas festhält. Wenn ich vorher frage ist der komplette Moment hinüber.

b) Nachher fragen: Ich weiß oft nicht einmal, ob ich das Bild wirklich brauchbar finde, oder es später eh löschen werde. Aber mein größeres Problem war eher: Was denn sagen? Ich habe eine große Klappe. Aber da ist die Angst und die Schüchternheit größer. Und nein, ich weiß nicht, vor was. Und es ist mir auch egal.

Ich weiß, dass das laut deutschem Recht nicht in Ordnung ist. Wenn jemand mitbekommt, mich anspricht, sein Foto gelöscht haben möchte, mache ich das. Ist bisher nie passiert.

Wenn jemand ein Bild von sich auf meiner Webseite sieht und es gelöscht haben möchte, mache ich das. Ist bisher nie passiert.

4. Akt: Perspektivenwechsel

Ich denke darüber nach, wie es ist, wenn ich auf der Straße fotografiert werden würde, ohne mein Wissen. Und sofern es mich nicht komplett entstellt darstellt, ist es für mich ok. Genau diese Bilder veröffentliche ich persönlich nämlich auch nicht. Ich möchte niemanden diskreditieren oder schlecht aussehen lassen.
Egal, in welchem Kontext.

Auch bei Partyfotos sortiere ich diejenigen aus, die unvorteilhaft für die darauf abgebildeten Personen sind. Das machen die Menschen, die nur auf Partys und keinen weiteren Anspruch an sich haben nämlich nicht. Ich sah da schon die übelsten Bilder von mir die einfach mal durch den kompletten Freundeskreis gingen. DAS finde ich ärgerlich. DAS regt mich auf.

5. Akt: Trolololol

Jetzt zu euch Kommentierenden: Wieso klatscht ihr nun unter jeden Beitrag, dass man das nicht darf? Gefallen euch die Fotos nicht? Habt ihr euch der Moralistenlobby in all euren Lebensbereichen verschrieben?

Nur zu eurer Kenntnisnahme: Wir fotografieren doch. Wir wissen das. Jeder Fotograf in meinem Umfeld ist sich dessen bewusst, dass das Thema Streetfotografie ohne vorherige Einwilligung der fotografiert werden sollenden Person rechtlich nicht einwandfrei ist. Wir tun das in vollstem Bewusstsein.
Und wer seid ihr, dass ihr euch anmaßt, uns belehren zu müssen? Seid ihr auf den Bildern? Seid ihr die Rächer der unwissend fotografiert Wordenen?

6. Akt: Ende

Ernsthaft. Alles, was wir wollen, ist, geile Bilder zu machen. Und wenn jemand damit zu Recht nicht einverstanden ist, also Gründe hat wie z.B. auf dem Bild abgebildet zu sein, dann wird das nach entsprechender Aufforderung sofort gelöscht. Ohne weitere Diskussion.

Abschließend sage ich dazu: Ich betreibe Streetfotografie, wie sie mir passt, weiter, so lange es mir Spaß macht. Martin wird es hoffentlich weiter tun, so lange er Spaß daran hat.
Ihr müsst es nicht tun, wenn ihr es moralisch bedenklich, verwerflich oder sonstwas findet.
Get over it.

I.

I ♥ iphone photos

Aus gegebenem Anlass startete ich einen neuen Tumblr. Es gibt so viele tolle iPhone-Fotos.
Mitmachen kann man, indem man dem Blog folgt, Fotos rebloggt oder ein Like vergibt und wenn man möchte, kann man auch selbst Fotos einreichen, sofern sie mit der Kamera eines Mobiltelefons entstanden sind.

Habt Spaß!

R.

Re: Für mich ist das iPhone eine Kamera

Martin schrieb die Tage darüber, ob man das iPhone als Kamera zählen kann, oder nicht. Ich antwortete darauf, dass gerade die sehr gute Kamera und die unzähligen Fotoapps mit ein ausschlaggebender Grund für mich waren, zum iPhone zu wechseln.

Mit seiner NYC-Serie, die in diesem Fall nur mit dem iPhone 4 und der Camera+-App entstanden sind, liefert er den nachträglichen Beweis, dass es durchaus eine Kamera ist. Ich bezweifele nämlich, dass für alle sofort klar gewesen wäre, dass die Bilder nicht mit einer Spiegelreflex- oder Point-and-shoot-Kamera entstanden sind, wenn es nicht ausdrücklich dabei stünde.

Einer der Kommentare darunter ist folgender:

Martin antwortet zurecht: Übungssache. Denn viel mehr ist es wirklich nicht. Man kann den Blick für Motive trainieren. Aber wie Sport muss man das regelmäßig und intensiv tun, damit am Ende etwas dabei herumkommt.

Ich habe keine Lust, meine DSLR überall mit hin zu schleppen. Ich versuchte es eine Weile lang, weil ich merkte: Ich fotografiere zu wenig. Das Ende vom Lied war jedoch: Mehr Fotos machte ich auch nicht. Dafür war ich verspannter. Vom ständigen Herumtragen. Ergo: Kamera lieber wieder zuhause lassen. Führt eh zu nix.

Zurück zum iPhone: Mein Telefon habe ich immer dabei. I M M E R. Und es ist leicht. Es ist schnell. Hat die Bildbearbeitung auch gleich drin. Also mache ich damit Fotos. Bearbeite sie mit verschiedenen Apps. Croppe. Lege Filter darüber. Bis es aussieht, wie ich mir das vorstellte, als ich das Bild aufnahm.
Allmählich entwickelt sich dadurch auch ein Blick für die Bilder. Motive. Für die Bearbeitung. Ich nehme etwas unterwegs wahr und sehe direkt vor mir, wie es aussehen könnte. Also mache ich das Bild und drehe alles so hin, damit es in diese Richtung geht.
Genau dieser Blick lässt sich dann auf alles andere übertragen. Ich versetze mich in die Lage, Motive zu sehen. Egal, mit was ich sie fotografisch festhalte.

Sicher, das Thema kann polarisieren. Das ist auch gut so. Meiner Meinung nach ist die Kamera eines Smartphones super, um das Auge für Motive und den richtigen Moment zu schulen, kommt jedoch auch schnell an Grenzen, was beispielsweise Tiefenunschärfe und weitere gestalterische Möglichkeiten einer (D)SLR angeht.
Eine Hochzeit nur damit würde ich niemals fotografieren. Dafür brauche ich meine Spiegelreflex. Ich würde meine Canon nie gegen eine Smartphonekamera eintauschen. Sie ersetzt sie nicht. Und das soll sie auch gar nicht.

G.

Gastbeitrag zum Thema Ausstellungen

Ich schrieb für Martin Wolf einen Gastbeitrag. Anfänglich war noch nicht so klar, worüber ich denn da jetzt schreiben sollte, aber nach einigem Überlegen kamen wir zum Thema Ausstellungen.
Da ich jedoch noch nicht wirklich großartig eine Ausstellung alleine organisiert hatte, fiel dies weg. Ziemlich schnell war dann aber klar, dass ich zum Thema Erfahrungen und Eindrücke, die mit so einer Ausstellung einhergehen, schreiben könnte.

Das habe ich prompt getan und Martin hat den Text heute veröffentlicht.
Wer sich dafür interessiert, bitte hier entlang: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?

W.

Wie ist das alles aufregend a.k.a QUOTE.fm

Gestern ging die neue Startseite von QUOTE.fm live. Die Vorbereitungen dazu durfte ich ebenso wie das Onlineschalten und die ersten Reaktionen hautnah und in Farbe miterleben. Die kindliche Freude von Marcel und Martin war so unfassbar toll anzusehen und steckte an und es war mir eine Freude, mit dabei zu sein.

Für alle, die nicht wissen, was QUOTE.fm eigentlich sein soll, zitiere ich an dieser Stelle mal Madlen:

Im Prinzip kann man mit QUOTE.fm Zitate in Internetartikeln markieren und sie socialnetworkmäßig sammeln und mit anderen teilen.

Zusammengefasst geht es also darum, gute Artikel in Form eines Zitates anderen weiterzuempfehlen.

Wenn nicht schon diese Idee so gut wäre, müsste man QUOTE.fm bereits alleine aufgrund des Designs lieben. Denn das ist wirklich phänomenal und kann entstehen, wenn man kreativen Menschen Freiraum lässt.
Jedenfalls finde ich das alles sehr interessant und bin gespannt, wie sich die Idee und das Projekt weiterentwickeln werden, und wünsche Martin, Marcel und Philipp weiterhin viel kreativen Freiraum, Ideen und Erfolg.

Und wer jetzt noch behauptet, die Jungs wüssten nicht, was QUOTE.fm überhaupt werden soll, sollte sich vielleicht folgendes Video ansehen:

Für mich klingt das alles sehr bewusst, zielstrebig und fokussiert.

EDIT: Und hier steht nun sogar noch mehr darüber, wie es aussehen soll: I hear a new apprentice you have, Emperor.