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#Bloggerbutze2 – Wer sind wir und wenn ja, wie viele?

#bloggerbutze2 produktiv

Und auf einmal ist alles wieder vorbei. Ich sitze im Zug Richtung Hamburg – müde, glücklich und vor allem eins: motiviert.

Die vergangene Woche war eine sehr anstrengende mit vielen Hiobsbotschaften, die nicht wirklich Freude bereiteten. Ich will nicht übertreiben, aber ich war echt fertig. Und dann sollte ich noch ein Wochenende mit Bloggern in Berlin verbringen. Ein Wochenende, das ich mit organisiert hatte und dennoch unsicher war, was mich erwarten wird. Allerdings war das Rauskommen wirklich gut. Mir geht es so viel besser. Es liegen zwei Tage hinter mir, an denen ich mit komplett anderen Dingen beschäftigt war und mein Kopf endlich mal wieder abschalten konnte. Trotz des ganzen Inputs fühle ich mich erholt. Das ist das Schönste daran. Aber zurück zum Thema.

Von einer Schnapsidee zum Holiday Inn Berlin

Vor zwei Jahren entstand die Idee bei zu viel Schnaps: Lass mal irgendwie mit coolen Leuten einsperren und Dinge besprechen, planen, voranbringen. Aus der Schnapsidee wurde eine Facebook-Gruppe. Aus der Gruppe eine Veranstaltung. Aus der Veranstaltung ein erstes Wochenende in der Bloggerbutze 2016. Das war zwar nett und hat auch Spaß gemacht, aber irgendwie ist nicht so viel daraus geworden, wie erhofft. Viel hatten wir uns anders vorgestellt, und dann verlor man sich doch auch wieder aus den Augen. Daraus haben wir gelernt – auch dank des zahlreichen Feedbacks und in diesem Jahr sollte es anders werden. Waren wir letztes Jahr noch in einer gemütlichen Airbnb-Unterkunft irgendwo jwd in Hamburg, wurde es dieses Jahr dank unseres Kooperationspartners Holiday Inn Berlin City East Side direkt professioneller: Wir bekamen Zimmer für die Leute außerhalb Berlins zur Verfügung gestellt, sowie einen mit allerlei Leckereien ausgestatteten Konferenzraum. Candy Bar, Kekse, Lebkuchen, Snacks, Kaltgetränke – hier blieben kaum noch Wünsche offen und wir waren gut versorgt. Das WLAN krankte leider ein wenig, aber führte dazu, dass noch mehr Gespräche geführt wurden. Immer positiv sehen! Wir haben uns sehr willkommen gefühlt, denn alle im Hotel wussten über unsere Gruppe Bescheid und halfen bei Fragen oder Problemen mit dem Beamer sofort weiter und fragten auch nach, ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Man stellte sich komplett auf uns ein, was ich sehr großartig fand. Dadurch, dass es gar kein Problem war, dass ich den Hund mit dabei habe, die die dicken Teppichböden zum Toben ganz großartig fand, war es fast ein bisschen wie zuhause.
Wir durften auch im Konferenzraum frühstücken. Was bedeutete: Essen im Frühstücksbereich auf Teller schaufeln und rüberlaufen. Fühlte sich ein wenig seltsam an, als würde man etwas Verbotenes machen. Aber: Es gibt keine Türen! Das Holiday Inn verfolgt nämlich ein Open-Lobby-Konzept, durch das die Hotel-Lobby mit dem Lounge-, Bar- und Restaurantbereich verschmilzt. Wenn man also auch etwas Ruhe brauchte, oder den Themen der #bloggerbutze2 nicht mehr ganz folgen konnte, konnte man sich auch mal aus dem Raum zurückziehen und gemütlich in die bunte Lobby setzen, um dem Treiben im Hotel ein wenig zuzuschauen.

Wer viel netzwerkt und redet, bekommt auch viel Hunger. Auch hier hatten wir vorgesorgt, denn Domino’s Pizza verpflegte uns einmal mehr mit leckerer Pizza, von der sogar – zumindest optisch – die Veganer unter uns begeistert waren. Für Lieferservice sehen die Pizzen nämlich richtig gut aus und sind noch dazu sehr lecker. Wir hatten eine große Auswahl parat und natürlich war das wieder mit das Highlight des ersten Abends, von dem jeder ein Bild haben musste. Wann hat man denn sonst jemals so viel Pizza auf dem Tisch?

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen hatten, folgte die Vorstellungs- und Erwartungsabfragerunde. Hier zeigte sich schnell: wir sind alle sehr unterschiedlich und bunt gemischt. Sowohl was das Blog-Umfeld, als auch was die Wünsche, Probleme und Erwartungen angeht. Das wird also spannend und ich freute mich am Freitag Abend schon sehr auf den folgenden Tag.

Da ich mir vor der Abfahrt aus Hamburg noch einmal eben schnell fies mit dem Brotmesser meinen Finger zerteilte und aufgrund des Adrenalinschubs und des daraus entstandenen Stresses sehr kaputt war, verabschiedete ich mich mit den ersten aufs Zimmer und ging recht früh schlafen, um am nächsten Tag erholt in die Gespräche und Workshops zu starten. Zu diesem Zeitpunkt habe ich aber nicht mit dem Memory Foam gerechnet. Wenn man noch nie in sowas geschlafen hat, ist das ganz schön gewöhnungsbedürftig. 😀

Am nächsten Morgen freute ich mich schon sehr auf das Frühstück. Das Codewort öffnete den Zugang zum reichhaltigen Buffet und auch das ließ keine Wünsche offen: leckere Pancakes mit Bacon, Ahornsirup, Obstsalat und Rührei. Hallelujah! Hier möchte ich bleiben. Aber ich war nicht nur zum Vergnügen hier, sondern um zu arbeiten. Dann sollte es auch mal damit losgehen.

Der Vormittag war sehr produktiv und inhaltlich so viel besser, als in der ersten Bloggerbutze. Das mag am Konferenzraum liegen, oder daran, dass wir als Organisatoren etwas besser vorbereitet waren, aber auch an der Gruppengröße und der Durchmischung. Jedenfalls waren ich und meine Organisationspartner Shawty und Maik sehr zufrieden mit den ersten Ergebnissen.
Darüber hinaus hatten wir mit Meike_aus_Berlin einen Fotowalk geplant, der bei bestem Wetter stattfand. Zwei Stunden lang waren wir gemeinsam in Berlin und an der Spree unterwegs, konnten Fragen stellen, Fotos machen, Streetart entdecken. Es war grandios und schön, mal wieder mit der Kamera herumzuspielen und Dinge auszuprobieren. Zurück im Hotel waren wir alle ein wenig kaputt und verloren uns in Gesprächen, so dass unser eigentlich aufgestellter Zeitplan hinfällig war. Wir machten das Beste draus und organisierten einfach etwas um.

Das ein oder andere produktive Ergebnis gab es noch und während sich alle anderen in Richtung Streetfood aufmachten, räumte ich den Raum ein wenig auf und verkroch mich in mein Hotelzimmer. Aufgrund einer Verletzung an meinem Sprunggelenk war der Mittagsspaziergang schon ausreichend Bewegung und der Hund war auch sehr kaputt. Bei so vielen Menschen muss man ja jede Streicheleinheit mitnehmen und kann nicht einfach schlafen. Die Gelegenheiten müssen genutzt werden!
Als die anderen vom Markt zurückkamen, waren wir schon fast im Tiefschlaf und verließen das Zimmer nicht mehr. Als ich jedoch die Karaffen Long Island Ice Tea am nächsten Morgen in den Instastorys sah, bereute ich das ein wenig. Dafür ging es mir beim Frühstück jedoch wesentlich besser, als den anderen. 😀

Und was hat das Ganze jetzt gebracht?

Für mich jede Menge. Der Haufen war perfekt. So viele tolle Menschen, mit denen man sich austauschen konnte. Ich bin mega inspiriert. Habe viele Ideen und wenn ich mal nicht mehr weiter komme, weiß ich, dass es jetzt Leute gibt, die mir helfen und mich in den Bereichen supporten werden. Ebenso kann ich mit meinem Wissen an manchen Stellen weiterhelfen.
Ich bin wieder motiviert, an meinem Blog- und Instagram-Game weiterzumachen. Den fernab von Influencern und der puren Vermarktung kann das Ganze echt Spaß machen – wenn man die richtigen Leute um sich herum hat und sich nicht zu sehr vom Hype beeinflussen lässt. Einfach machen, wie man mag. Man muss nicht jede Kuh melken.

Dank Johannes II habe ich ifttt wieder entdeckt. Was damit mittlerweile alles möglich ist, übersteigt meine Fantasie ein wenig und ich bin froh, einen Ansprechpartner zu haben, der mir das Leben ein wenig leichter machen wird. Doch die Liste an hilfreichen Tools, die ich vorher nicht kannte, wurde gut gefüllt. Alles mal austesten. Ich habe also zu tun!

Außerdem haben wir den Kommunikationsweg verändert. Auch wenn es in den letzten Tagen stiller in der Gruppe geworden ist, bin ich noch zuversichtlich, dass der Austausch im Nachgang erfolgreicher sein wird, als beim ersten Versuch und dass auch wirklich etwas dabei herumkommen wird.

Ich danke allen, die das möglich gemacht haben und ihren Teil dazu beigetragen haben, dass das Vorhaben von Mal zu Mal erfolgreicher wird. Und dass in der Feedback-Runde mehrfach aufkam, dass man sich das Event gerne zweimal im Jahr wünscht, ist das schönste Zeichen dafür, dass man da mit etwas auf dem richtigen Weg ist. Das macht mich grade sehr happy. Und nun schau ich doch einfach mal, dass ich meine Rückblende wieder regelmäßig zum Laufen bekomme.

Teilnehmerliste #bloggerbutze2

Maik // langweiledich.net
Shawty // Tonrabbit
Line und Martin // WIHEL?
Gilly // GillyBerlin
Dennis // Rapblokk
Tim // Pixelburg
Johannes // schoenhaesslich
Martin // Interweb3000
Olli // Tyrosize
Mareike // Berlin Ick Liebe Dir
Marco // Minds Delight
Johannes // Progolog
Tobi // ThemaTakt


Über Holiday Inn

[tab_wrap titles=“Marke, Konzept, Fakten“ active=““]
[tab]Holiday Inn ist eine der ältesten Hotelmarken der Welt. Das erste Haus der Marke wurde bereits 1952 eröffnet.[/tab]
[tab]Eine einladende Umgebung zu kreieren, in der Gäste sowohl arbeiten als auch entspannen können, steht im Mittelpunkt des Holiday Inn Open Lobby Konzepts, das bereits in 50 Holiday Inn Hotels in Europa umgesetzt wurde und bis Ende 2019 in jedem Holiday Inn Hotel der Region etabliert sein wird. Die Idee hinter dem Open Lobby Konzept ist, den Gästen ein Maximum an Flexibilität zu bieten – so als wären sie in ihrem eigenen Zuhause. Das Konzept verknüpft die traditionelle Hotel-Lobby mit dem Lounge-, Bar- und Restaurantbereich. Es entsteht ein Raum, in dem jeder Besucher arbeiten, sich verabreden, entspannen, sich unterhalten und Spaß haben kann – ob allein oder in einer Gruppe.[/tab]
[tab]Heute gibt es 1.152 Holiday Inn Hotels weltweit, damit zählt Holiday Inn Hotels & Resorts zu den größten Hotelmarken der Welt.
Jede Sekunde checken drei Gäste in einem Holiday Inn Hotel ein.
Kinder bis einschließlich 12 Jahre übernachten und essen in jedem Holiday Inn Hotel umsonst.[/tab]
[/tab_wrap]


 

I.

Influencer oder Einheitsbrei?

Influencer oder Einheitsbrei

Um ehrlich zu sein verstehe ich diese ganze Influencer-Sache auf Instagram nicht so wirklich: Sie sehen alle gleich aus (ich kann sie teilweise nicht auseinander halten mit ihren Ombré-Beachwaves, den Sonnenbrillen, Taschen-Mini-Hündchen und Köfferchen), machen die gleichen Dinge, haben den gleichen Bildlook, …
Sie können ja nichts dafür, irgendwie scheint das anzukommen. Daher die Frage: was ist denn nur mit euch los? Irgendjemand konsumiert das doch und findet das toll.

Oder ist das am Ende wie mit dem Fernsehen: Wenn man nur dummes zeigt, verdummen die Zuschauer und wollen immer mehr davon? Ich verstehe es nicht … Und das nachfolgende Video stellt das Absurde hervorragend zur Schau:

– via Dandy Diary

M.

Meine 3 liebsten Instagrammer

iPhone mit Instagram

Gestern fragte ich auf Twitter nach euren liebsten Instagrammern, da ich meine Timeline ein wenig aufpolieren wollte. Einige eurer Empfehlungen habe ich übernommen und teile euch heute mal meine Lieblingsaccounts mit, die definitiv mehr Follower verdient haben. Let’s go!

1. Martin – @fulllastern

Das ist mein absoluter Lieblingsaccount, bei dem ich mich wirklich über jedes einzelne Bild freue. Martin könnte 100mal pro Tag Bilder posten und ich könnte mich dennoch nicht satt sehen. Früher auf Containerschiffen gearbeitet und jetzt als Ingenieur unterwegs, kommt er oftmals in Gegenden, die man so noch nicht gesehen hat. Absolute Empfehlung.

Ein von Martin (@fulllastern) gepostetes Foto am

 

2. Lina – @linamallon

Linas Account ist bunt gemixt mit Bildern aus ihrem Alltag, von Reisen, Food, Interior und selbstverständlich auch Selfies. Ist ja auch ein hübsches Ding. Sie hat ein gutes Auge für ihre Motive und auch über jedes einzelne ihrer Fotos freue ich mich sehr.

3. Hendrik – @_pouledor

Bei Hendrik findet ihr auch bunt gemischte Stadtansichten, Interior, Kaffee und Bilder aus dem Alltag. Ich mag die Kompositionen und das Auge fürs Detail. Aber schaut doch selbst:

Ein von Hendrik (@_pouledor) gepostetes Foto am

 

Habt ihr noch weitere Empfehlungen, die man unbedingt abonnieren sollte?

D.

Die Geschichte meiner SEO-Krise

[drop_cap]Vor einigen Wochen packte es mich mal wieder: Meine Blog-Identitätskrise. Alle paar Jahre ist es mal wieder soweit, dass alles anders muss und alles doof ist und unbedingt was gemacht werden muss. Zugegeben war der Job daran Schuld. Und damit einhergehend ein paar SEO-Tipps und Tricks, die ich in Website-Projekten aufgeschnappt hatte. Ich wurde nervös und wusste, ich muss da auch bei mir nachbessern.[/drop_cap]

Also setzte ich mich hin und analysierte die Situation: Was ist das Blog denn mittlerweile für mich? Wohin soll es gehen? Was interessiert mich? Und wie zum Henker passt dieser Wildwuchs an Kategorien da hinein?

Schnell war klar: Die Kategorien und Tags müssen ausgemistet, strukturiert und aufgeräumt werden. Ich überlegte mir, wie ich die Themen, die mich interessieren, am Besten zusammenfasse und benenne. Herausgekommen sind neue Kategorien bzw. neue Namen für Bestehendes. Die Permalinks kann man im Zuge dessen ja auch direkt mal ordentlich umstellen, Tags ausmisten, unwichtige Seiten auf nofollow setzen. Nachdem dann alles nach ein paar Stunden erledigt war, wurde mir jedoch nach und nach das Ausmaß dessen klar, was ich da angerichtet hatte.

Die SEO-Blogger-Katastrophe

Das Blog besteht seit nunmehr über 10 Jahren. Über 1.000 Seiten sind bei Google indexiert. Und ich Vollpfosten hatte nahezu jeden einzelnen Link innerhalb kurzer Zeit komplett geändert, ohne irgendwelche Weiterleitungen zu setzen. Dabei hatte ich doch genau das gelernt, was bei so vielen Relaunches falsch gemacht wird. Stichwort: 301-redirects. Aber wie mach ich das denn nun jetzt?

Eine kurze Suche ergab zig verschiedene Plugins. Schnell installieren und einrichten, ohne wirklich zu wissen, was da genau passiert und was ich mit dem Ergebnis machen soll. Panik machte sich weiter breit. Alle Arbeit umsonst. Zum Glück stand mir Jens schnell mit Rat und Tat zur Seite und besserte bei den gröbsten Schnitzern nach. Ein paar Tage später hatten wir alles wieder im Griff und ich hatte einiges dazu gelernt. Und vor allem ist mein Blog nach alle dem wesentlich besser aufgestellt, als davor. Es hatte also auch etwas Gutes.

Wenn ich jetzt die indexierten Seiten anschaue, bin ich schon etwas stolz, dass das alles so wunderbar geklappt hat und dass ich auch noch verstehe, was da nun so vor sich geht und dass Google das alles hier nun auch etwas besser versteht. Wir lernen uns gerade besser kennen.

Erstaunlich ist auch, dass mich das Thema immer mehr interessiert. Es macht Spaß, kleine Erfolge zu erzielen. Ich kann hier im Blog etwas rumspielen und das, was ich da lerne, direkt im Job wieder anwenden bzw. an andere weitergeben kann.
Kurze Zeit später gab es ein Blogger-Barcamp, in dem das Thema SEO für Blogger auch wieder aufkam. Während viele um mich herum gar nicht verstanden, was da vorne vor sich ging, konnte ich das Meiste nachvollziehen und entsprechend übersetzen und erklären.

Und wenn ich groß bin, dann werde ich SEO-Berater …

E.

Ergebnis der Leserumfrage

Zugegeben, es ist schon ein paar Tage her, dass ich euch genötigt habe, an einer Umfrage teilzunehmen. Glaubt mir, ich habe da ständig reingeschaut und mich über jede einzelne Antwort gefreut. Das Auswerten und Veröffentlichen habe ich jedoch vor mir her prokrastiniert, das macht ja meist eher nicht so viel Spaß. Dennoch ist die Umfrage für mich wichtig, weil mich euer Feedback interessiert. Weil mich interessiert, mit wem ich es hier zu tun habe. Wer sich für das hier alles interessiert und vor allem, welche Themen relevant sind. Nicht zuletzt auch wiederum für mich zur Inspiration. Ehrlich. Ich weiß manchmal wirklich nicht so genau, was ich hier veröffentlichen soll und was nicht. Oder mir fehlen schlichtweg die Ideen. Das bessert sich momentan wieder, weil mein Kopf allmählich freier wird und ich wieder mehr Möglichkeiten finde.

Schaffe Inhalte, die dich und deine Leser glücklich machen!

Jedenfalls haben mich einige nach den Ergebnissen gefragt und diese möchte ich euch nicht vorenthalten. Also habe ich mich am Wochenende hingesetzt, umfangreiche Excel-Auswertungssheets aufgesetzt und die Auswertung gemacht, deren Ergebnisse wie folgt lauten:

Geschlecht

Wer liest hier mit? Wen spreche ich mit meinem schrottigen Inhalt eigentlich an? Sind es mehr Männer oder mehr Frauen? Ehrlich gesagt überrascht es mich immer wieder, dass es wohl doch mehr Männer sind, die hier mitlesen, aber es tendenziell recht ausgeglichen ist. Kein wirklicher Ausschlag in irgendeine Richtung, was ich wiederum sehr schön finde.

Alter

Auch immer ganz spannend, das Ergebnis habe ich jedoch ziemlich genau so erwartet:

Treuer Leser seit …

An dieser Stelle finde ich immer interessant, wie lange jemand wirklich hier dabei ist. Seid ihr eher Frischlinge oder alte Hasen, die ich seit Jahren im Gepäck habe und die somit auch schon einiges miterlebt und diverse Phasen meines Lebens mit mir durchgemacht haben?
Das Ergebnis ist ziemlich ausgeglichen, würde ich mal sagen:

Themen

Mich interessiert natürlich, was euch so interessiert. Wovon wollt ihr mehr lesen? Interessanterweise stimmt eure Themenwahl ziemlich genau mit dem überein, was ich mir vorgenommen habe. Ihr wollt mehr Berufliches von mir (Projektmanagement, Qualitätssicherung), auch wieder mehr zum Thema Fotografie, Reisen und Urlaub, Hamburg und nicht zuletzt wollen einige, dass das hier wieder persönlicher und privater wird. Letzteres kann ich noch nicht so richtig versprechen, weil es sich etwas zurückgezogen doch auch ganz gut und stressfrei lebt. Muss ja nicht jeder alles mitbekommen. Aber ein wenig mehr über mich erfahren wird man in nächster Zeit wohl schon.

Was ich dir schon immer einmal sagen wollte …

„Es hat Gründe, warum sich Männer auf Penner reimt.“

„HALLO MELLY ICH BINS MARCEL“

Das sind wohl die unterhaltsamsten. Über die anderen Kommentare habe ich mich sehr gefreut. Jedes Wort davon bedeutet mir sehr viel und ist mit ausschlaggebend für meine Motivation und den Spaß an der Sache. Ihr seid super. ♥

U.

Umbaumaßnahmen

Neues Outfit, neues Glück. Nach langer Zeit wurden hier mal wieder das Template gewechselt, Dinge angepasst und Sachen umgestellt. Die Umbauarbeiten sind noch nicht abgeschlossen, aber wir nähern uns. Sobald die Sonne sich zeigt hat man einfach Bock auf Veränderung und frische, neue Dinge. Weiter geht’s.

E.

Ein Vormittag im Eucerin Haut Institut Hamburg

Meine Haut war lange Zeit wirklich problemlos. Waschen. Eincremen. Das war’s.
Irgendwann bekam ich aber unreinere Haut und kümmerte mich mehr darum, etwas zu finden, das dem entgegenwirkte. Dann ging es los: Günstige Produkte, teuere Produkte, aggressive Produkte, sanfte Produkte. Kurze Zeit half alles, langfristig jedoch nichts. Ganz schlimm wurde es dann Ende des letzten Jahres. Unreine Haut, trocken und schuppig, aber auch fettig. Na, herzlichen Glückwunsch. Wie soll ich denn da jetzt anfangen?
Ich freute mich deshalb sehr, als kurze Zeit später die Einladung ins Eucerin Haut Institut Hamburg in meinen E-Mails auftauchte. Doch ein wenig Geduld musste noch sein.

Vor wenigen Wochen war es dann soweit. Am Samstag früh aufstehen war nicht so meins, aber es sollte ja Wellness werden. Also los.
Das Institut befindet sich in der Alten Oberpostdirektion am Stephansplatz. Die Location ist sehr schön und das ganze Gebäude ist mittlerweile auf Gesundheit und Wellness ausgerichtet. Es sind Ärzte darin untergebracht, eine Apotheke, ein Frisör und Restaurants.

Dort angekommen fand bei einem Detox-Getränk das erste Kennenlernen untereinander statt. Die ersten Fragen wurden gestellt und man erfuhr etwas über den Hintergrund des Instituts sowie des ganzen Gebäudes. Dann ging es los. Der Tagesablauf wurde uns vorgestellt und wir wurden in zwei kleinere Gruppen aufgeteilt.

Tagesprogramm

Danach wurden wir durch die Räume geführt, uns wurde die Hautanalyse, die wir später auch noch mit dem Eucerin Skin Code Reader machen durften, erklärt, die verschiedenen Wirkstoffe in den Produkten vorgestellt; welche Behandlungen im Institut möglich sind und die Geschichte von Eucerin kamen selbstverständlich auch nicht zu kurz.
Keiner dieser Punkte ging weder zu lang, noch zu kurz. Die Fragen wurden ausführlich beantwortet und auch sonst hatte man den Eindruck, dass alle wissen, was sie da tun und es auch gerne tun. Gute Voraussetzungen für den restlichen Tag.

Skin Code Reader im Eucerin Haut Institut Hamburg

Dann startete meine Gruppe mit der individuellen Hautanalyse, die Aufschluss darüber geben sollte, wie wir unsere Haut optimal zu versorgen und pflegen haben. Das Ergebnis war für mich spannend. Trockene und straffe Haut habe ich wohl. Keine Falten. Mit fast 30 freue ich mich natürlich sehr darüber.
Aber ok, trockene Haut. Aber doch auch Pickel. Da kann ich doch jetzt nicht mit reichhaltigen Cremes ran, oder etwa doch?
Ja, bitte. Viel Feuchtigkeit. Bloß keine Produkte für unreine Haut. Diese seien zu aggressiv und würden alles viel schlimmer machen. Oha. So ist das also. Mein Aha-Erlebnis fand genau in diesem Moment statt.

Mit diesem neugewonnenen Wissen ging es auf in die Behandlungskabine. Mikrodermabrasion. Ausreinigung. Cremes. Pflege. Nochmal ein bisschen schminken. Die Liegen waren beheizt, zugedeckt wurde ich auch noch. Es war wirklich herrlich. Dafür hat sich das früher Aufstehen gelohnt.

Richtig großartig fand ich, dass die Goodiebag mit individuell auf unsere jeweiligen Hauttypen abgestimmten Produkten gefüllt wurde. Somit bekam jeder das, was er brauchte und konnte sich zuhause davon überzeugen, ob das wirklich alles so gut war, wie es sich anfühlte.

Hauttypen

Danach wurde wir von einer Ärztin mit weiteren Infos zur Haut versorgt und sind noch einmal die verschiedenen Hauttypen mitsamt ihren Bedürfnissen durchgegangen. Hier sah man dann auch die Produktvielfalt von Eucerin. Für jeden ist da was dabei.

Abschließend gab es zur Stärkung noch ein Mittagessen, das auf den Tag abgestimmt war und uns auch wieder nur mit dem Besten für unsere Haut versorgen sollte. Lachs. Curry. Gemüse. Alles wirklich gut durchdacht.

Ich ging danach ziemlich begeistert von diesem Vormittag nach Hause. Das Konzept, dass im Institut nur die Beratung und Behandlung, jedoch kein Verkauf stattfindet, finde ich großartig. Wie oft fühlte ich mich zum Beispiel beim Frisör schon genötigt, irgendein Haarprodukt zu kaufen, nur weil mir gesagt wurde, dass es so gut sei, obwohl ich gar nichts kaufen wollte.
In das Eucerin Haut Institut kann ich gehen, mich beraten lassen, und am Ende doch entscheiden, ob ich Eucerin-Produkte kaufen möchte, oder die Feuchtigkeitscreme irgendeiner anderen Marke. Proben kann ich mitnehmen, um auch erst einmal zu testen, ob ich damit klarkomme, bevor ich das Geld für die Original-Größe ausgebe.

Eucerin Haut Institut Goodie Bag

Aber nun mal zu den Produkten.
Ich hatte jetzt ein paar Wochen Zeit, die Sachen, die meiner Haut gut tun sollten, zu testen. Ich habe tatsächlich auch nur die Eucerin-Produkte seither verwendet und bin total begeistert. Meine Haut wird von Tag zu Tag besser und ich bemerke, wie ich mir immer weniger Make-up ins Gesicht kleistere und dennoch zufrieden bin. Für mich hat sich der Tag in jeglicher Hinsicht gelohnt und ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein. Ich kann jedem nur ans Herz legen, sich auch mal einen Termin dort zu besorgen und eine Hautanalyse zu starten, wenn ihr in Hamburg seid. Gilt übrigens auch für die Männer. Das lohnt sich für die Entspannung, aber auch langfristig für die Haut. Ich werde wieder hingehen.

E.

Ein Blogst-Wochenende

Ein tolles aber auch kurzes Wochenende geht vorbei. Ich war auf meiner ersten Blogst-Konferenz und habe dort einiges über Pinterest, Sketchnotes, Recht im Netz und die Zukunft der Blogs gelernt. Und nicht zuletzt tolle Menschen getroffen.

Da ich früher aufstehen musste, als für meinen normalen Job, war ich sehr dankbar für die Erfindung von Kaffee. Sonst wäre ich wohl nicht über den Tag gekommen, was schade gewesen wäre, dann die Themen waren abwechslungsreich und spannend. Ich bin bei Konferenzen immer etwas skeptisch, wenn die Speaker keine professionellen sind. Zu oft habe ich mir unter dem angekündigten Thema etwas anderes vorgestellt, als dann wirklich besprochen wurde. Hier jedoch ganz anders. Der Vortrag über 100% Leidenschaft von den Mädels vom sisterMAG war sehr unterhaltsam und ein gelungener Einstieg in die zwei Tage. Die Sketchnotes von Tanja sind auch immer wieder bezaubernd und aus dem Workshop der Kochhelden konnte ich den ein oder anderen Tipp zu Videos mitnehmen. Vielleicht kommt da ja dann doch mal wieder was …
Und solltet ihr jemals einen Anwalt benötigen, der sich im Netz auskennt und Blogger mag: Christian Solmecke ist euer Mann. So supersympathisch, professionell und unterhaltsam habe ich noch keinen Juristen erlebt. Vielen Dank, das war wirklich ein Erlebnis und ich habe einiges dazu gelernt. Hier wurde übrigens ein kleines Toll gebaut, welches die häufigsten Abmahngründe einmal prüft und eine Einschätzung liefert: Abmahncheck.

Aber ehrlich, mein ganz besonderes Highlight waren die Vorträge von Anna zu „Mehr Mut beim Bloggen“ und von Kirsten (wunderbare Frau!) zum Thema „Blog 3.0 – Future of Blogging“. Diese beiden haben mich persönlich wieder besonders inspiriert und bei der Rückbesinnung darauf, warum ich das Ganze eigentlich mache und woher das alles kam, sehr geholfen. Das hat bei mir sozusagen einen Stein ins Rollen gebracht. Mal sehn, was ich daraus mache.

Danke

Vielen Dank an Ricarda und Clara für die Organisation, danke allen Referenten für teilweise sehr inspirierende Vorträge und Diskussionen und die Rückbesinnung auf die Anfänge und das „Warum eigentlich?“. Ich bin jedenfalls mit vielen Ideen nach Hause gegangen und freue mich auf das, was kommen wird.

Und danke auch an die Leute, die ich getroffen habe.
Yvonne kenne ich noch aus meinen Livejournal-Anfängen, jetzt treffen wir uns nach Jahren zufällig auf dieser Konferenz. Ina kommt aus meinem Heimatstädtchen. Und mit Jenny und Bine hatte ich schöne Unterhaltungen.

Sponsoren

Danke gilt auch den ganzen Sponsoren für die Infostände und die vollgepackte Goody Bag und dem Lindner Park-Hotel Hagenbeck, das die Location und besten Service zur Verfügung gestellt hat.

Dealhunter, Lindner Park-Hotel Hagenbeck, Dawanda, Edelman, Pinterest, PicsaStock, roomido, design3000.de, Wilde Blaubeeren, persönlicher Kalender, Deutsches Tiefkühlinstitut, Maison du monde, Gottfried Friedrichs, Immowelt, Cupper Tea, alles-für-selbermacher

S.

So bloggt Hamburg

So bloggt Hamburg

Endlich geht es los!
Ab heute werden 11 Blogger aus Hamburg regelmäßig Artikel zu den verschiedensten Themen auf hamburg.de veröffentlichen. Ich bin ein Teil davon und freue mich sehr darüber.
Das Ganze läuft unter dem Titel „So bloggt Hamburg“ und hat nur zwei Temine zur Vorbereitung benötigt. Das erste Treffen fand Anfang des Jahres statt, in dem erste Überlegungen zur Zusammenarbeit stattfanden, im zweiten Treffen wurde konkrete Vorschläge diskutiert und jetzt geht es endlich richtig los.

Ich mag die bunte Mischung der Leute und freue mich sehr über das Projekt. Lest fleißig mit und gebt gerne Feedback dazu. Ich bin sehr gespannt.

Aber jetzt feiern wir erst einmal gemeinsam den heutigen Start.

U.

Urlaubsblödsinn

Und kaum habe ich viel Freizeit, nehme ich mir wieder vor, mehr zu bloggen. Mehr schreiben. Mehr veröffentlichen.
Aber das hält doch eh nicht an. Mir fehlen die Themen, die Inspiration. Und ich nehme mir nicht die Zeit dafür. Das muss doch aber irgendwie zu machen sein.

Ich grübele jetzt noch ein wenig weiter und schau House of Cards dazu.