I.

In kleinen Schritten zum Erfolg

Irgendwann zu Studienzeiten war ich auf einem Rot/Schwarz-Trip. Ich wollte für den Sommer unbedingt eine schwarze, schmale Hose und einen roten Gürtel haben. Nirgends gab es eine schmale Hose. Damals kannte ich mich damit auch nicht so sehr aus, trug ich doch eher Jeans in etwas mehr Baggy. Bloß nicht zu eng. Aber ich wollte etwas wagen. Irgendwann fand ich dann eine bei Esprit. Bestellt. Geliefert bekommen. Angezogen. Jaaa, naja, passt nicht so supergut. Sie saß auf der Hüfte und drückte den bekannten Muffintop hervor. Bah. Aber man hat auch irgendwann keine Lust mehr, weiterzusuchen. Also behalten. Die klassische „Ein bisschen abnehmen und alles wird gut“-Hose fand nun endlich auch in meinem Kleiderschrank Einzug.
Das ist mittlerweile 6 oder 7 Jahre her. Die Hose habe ich selbstverständlich nie getragen. Dennoch hat sie jeden Wohnungsumzug mitgemacht.

Somit liegt sie also auch seit etwa 2 Jahren in meinem Kleiderschrank in Hamburg. Immer wieder sah ich sie und immer wieder wurde ich daran erinnert, dass es furchtbar aussieht, wenn ich sie trage.
Kürzlich gingen mir jedoch aus Waschfaulheit die Hosen aus. Ich brauchte aber dringend eine und es musste schnell gehen. Also dachte ich mir: Nimm die, zieh ein weites Shirt drüber. Ist nur für 2 Stunden. Wird keiner wahrnehmen.
Und was soll ich sagen? Sie passte perfekt. Ich muss keiner Frau erzählen, wie unbeschreiblich gut dieses Gefühl ist. Einer der besten Tage. Ein Erfolg. Nach 6 Jahren. Aber hey, Eile mit Weile.

Nachdem ich nun die letzten Wochen wieder maßlos alles in mich hineingestopft habe, was mir in die Quere kam und auch noch beim Sport meine Disziplin gegen Bequemlichkeit eingetauscht habe ist es jetzt wieder an der Zeit, den inneren Schweinehund (mein Lieblingshaustier) zu überwinden und mir Termine zu blocken. 3 Wochen durchhalten und die Sport-Routine ist wieder drin. Das steht jetzt hier, damit ich es auch wirklich mache. Schön Druck aufbauen.

S.

So bloggt Hamburg

So bloggt Hamburg

Endlich geht es los!
Ab heute werden 11 Blogger aus Hamburg regelmäßig Artikel zu den verschiedensten Themen auf hamburg.de veröffentlichen. Ich bin ein Teil davon und freue mich sehr darüber.
Das Ganze läuft unter dem Titel „So bloggt Hamburg“ und hat nur zwei Temine zur Vorbereitung benötigt. Das erste Treffen fand Anfang des Jahres statt, in dem erste Überlegungen zur Zusammenarbeit stattfanden, im zweiten Treffen wurde konkrete Vorschläge diskutiert und jetzt geht es endlich richtig los.

Ich mag die bunte Mischung der Leute und freue mich sehr über das Projekt. Lest fleißig mit und gebt gerne Feedback dazu. Ich bin sehr gespannt.

Aber jetzt feiern wir erst einmal gemeinsam den heutigen Start.

A.

Aufschieben

Nesjavellir

Hier sollte bereits vor langer Zeit mal ein Beitrag über Island mit Fotos und einem Bericht veröffentlicht werden. Dies ist bisher nicht passiert. Dabei ist das alles wirklich bereits längst überfällig. Aber ich schiebe es vor mir her. Warum? Weil alles perfekt sein muss. Und Perfektion benötigt Zeit.
Doch wenn ich mal ehrlich zu mir bin, werden der Artikel und die Bilder nie perfekt sein. Irgendwas lässt sich immer verbessern.
Sollte ich mir also eine Deadline setzen und das Ganze einfach veröffentlichen? Egal, wie rund es ist? Egal, wie zufrieden ich damit bin? Ich bin hin und hergerissen. Allmählich denke ich mir dann auch: Das war eine komplett andere Jahreszeit. Aber bis zum Winter warten? Ist ja dann auch Quatsch.

Jedenfalls: Ich habe es nicht vergessen. Es steht auf dem Plan. Aber ich bin nicht zufrieden mit dem, was bisher vorhanden ist.
Aber lassen wir mal eine Deadline fallen. Da kommt noch was in diesem Monat.

2.

28°

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Das erste Mal Beach Club. Und dann auch noch so schön.
Liegestuhl. Drink in der Hand. Füße im Sand. Blick auf die Elbe. Wellenrauschen im Ohr. So muss man einen Sonntag verbringen.

Außerdem: Noch 3 Tage bis Urlaub. Das wird ganz großartig.