K.

Kampf der Großstädte

Ehrlich gesagt stand Hamburg nie auf meiner Liste der Städte, in denen ich unbedingt leben möchte. Ich war mehr Mainstream und wollte dahin, wo so viele hinwollten: Berlin. Die Hauptstadt. Die Stadt, in der so viel deutsche Geschichte passierte. Die Stadt, die so viele verschiedene Menschen vereint.

Dann wurde ich erwachsen groß älter, und alles kam anders. Ich verbrachte während meines Studiums einige Zeit in Berlin. Familie und Freunde besuchen. Solche Dinge. Gelandet aber bin ich unerwartet in Hamburg. Das hat wohl jeden überrascht. Aber keine Sekunde lang habe ich das bereut, keine Sekunde lang Berlin vermisst.

Jeder will nach Berlin. Vielen geht es so, wie mir auch mal. Aber Berlin wird so gehypt. In diesem Artikel wird berichtet, dass Berlin ein kleines Vintage-Paradies sei. Und ja, Berlin hat tolle Seiten und ist eine schöne Stadt. Aber auch andere Städte haben gewisse Dinge zu bieten.

In Berlin gibt es die Wohnzimmerbar. Ich kenne sie nicht, aber ich kenne die Hamburger Sofabar und davon haben wir gleich drei. Zugegeben, die Preise sind etwas höher, die Atmosphäre stimmt aber. Und das Schöne daran ist, dass man auch mit größeren Gruppen immer irgendwie ein Plätzchen findet. Das hat uns schon oft einen „Wo gehen wir denn jetzt mit den ganzen Leuten hin?“-Samstagabend gerettet.

Außerdem haben wir auch kleine hübsche Cafés. Das Café Deike zum Beispiel kann ich für gemütliche Herbstsonntage empfehlen. Guter Kuchen. Guter frischer Tee. Und sogar mit Tatort-Sonntagen. Daran habe ich bisher jedoch noch nicht teilgenommen, aber wie das so ist, könnt ihr bei elbmelancholie lesen (Spoiler: Die fanden’s auch ganz toll dort.)

Mit Vintage-Möbeln bin ich hier noch nicht so firm, aber vielleicht hat ja der ein oder andere einen Tipp? Gibt es nämlich bestimmt auch.

Jedenfalls: Hamburg ist eine Reise wert. Denn groß und gemütlich, Vintage, niedlich und klein können wir hier ebenso. Aber am Meisten mag ich die Ruhe und Unaufgeregtheit, mit der jeder Tag vorüber geht. Dieses Großstadtgefühl und das schnelle Rauschen machen sich hier gar nicht so breit.

R.

Recap your weekend

Es ist soweit: Rekapitulieren wir doch mal wieder zum Ende der Woche den Ablauf des Wochenendes.

Wir beginnen mit

FREITAG

Müde kam ich von der Arbeit nach Hause und schlief tatsächlich gegen 21.30 Uhr auf dem Sofa ein. Eine Stunde lag ich da dann, wachte auf, und bewegte mich ins Bett. Wie das dann so ist, konnte ich selbstverständlich nicht mehr schlafen. Gegen 1 Uhr kam dann die erlösende Nachricht: „Los, komm auf den Kiez!“ Also wieder aufstehen, anziehen, los gehen. Eine Stunde später fand ich mich tatsächlich auf dem Kiez wieder. Nicht unbedingt mein Lieblingsort, aber was soll’s.
Witzigerweise sollte sich herausstellen, dass ich nur zum Geld abheben los bin, da sich die Veranstaltung kurze Zeit später bereits wieder auflöste. Nunja. Schnell noch was essen, ab nach Hause, Bett. Dann konnte ich auch erfolgreich schlafen.

SAMSTAG

Ausschlafen, routiniertes Samstagsprogramm, mit einer Freundin treffen. Shoppen. Essen. Kaffee. Den Abend verbrachte ich dann in meinem Lieblingssessel mit Lieblingsplaylist im Hintergrund, Kerzen und einem Buch. Die nächste Stufe ist dann noch die Kanne Tee auf dem Tisch, aber bis Herbst lass ich mir noch ein wenig Zeit. Vielleicht dann nächstes Wochenende.

Minze-Holunder-Limonade @ Hans im Glück

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E.

Ein Augustwochenende in Bildern

Freitag Abend ab nach Hause fliegen. Sonntag Nachmittag wieder zurück. Das Ganze gibt es hier in Bildern.
Offensichtlich hat es am Samstag in Hamburg geregnet. Ich verbrachte den Tag bei 24 Grad am Schluchsee. Kann man machen. Mit leichtem Sonnenbrand.

Frühstückslektüre
Frühstückslektüre


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V.

Verbandbusiness

Verband
Bin jetzt in dieses Verbandsbusiness eingestiegen und verarzte mich nun selbst. Internet & Onlineshops sind eine fabelhafte Kombination. <3

A.

Ausfall

Armverband
Ich hab hier was Hübsches vom Arzt mitgebracht. Von wegen Sehnenscheidenentzündung. Ich mach doch nichts, was jeder hat. Ich muss mir da schon etwas besonderes einfallen lassen. Irgendwas mit Blockade. Und es wird schlimmer. Kann mir jemand einfach den Arm abhacken? Danke.

S.

Schmucke Einkaufsstrategien

Unmengen an Modeschmuck habe ich zuhause. Und jedes Mal ärgere ich mich aufs Neue, wenn ein schöner Ring allmählich seine Farbe von Silber zu Rostrot verändert und die neue Kette nach ein paar Wochen grünblaue Linien am Hals hinterlässt. Jeder kennt die Tricks, dass man den Schmuck mit Klarlack oder Haarspray besprüht, um ihn länger haltbar zu machen. Allerdings riecht das dann auch immer danach. Auch nicht so geil.

Seit einiger Zeit herrscht da bei mir Umdenken und ich kaufe mir richtigen Schmuck, in den ich dann etwas investiere. Lohnt sich. Klar ist das erst einmal ein Umstieg, weil es jetzt kein Ring für Zweimarkfuffzich ist, sondern dieser jetzt eher so 30-60 Euro kostet. Da fragt man sich schon erst: Wozu? Aber dafür bekommt man auch einen Ring, den man monate- und jahrelang tragen und den man nicht nach 3 Wochen wegwerfen und austauschen muss. Wer günstig kauft, kauft doppelt, wie man so schön sagt.

Momentan streune ich ein wenig durch das Angebot von Christ.de und finde wirklich schöne Sachen. Als ich mir damals endlich wieder eine Uhr zulegen wollte, ging der ganze Spaß mit zig offenen Tabs mit Uhren verschiedenster Art los. Jetzt sind es Ringe. Irgendeine Obsession gibt es immer.

Außerdem verbinde ich Schmuckkauf nun auch immer mit Erinnerungen. Auf Reisen zum Beispiel nehme ich mir immer etwas aus dem Land mit. In Island kaufte ich mir einen Ring. Mal sehn, was beim nächsten Trip mit kommt.