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3 Tage Detox mit den Säften von Kale&Me

Detox Säfte von Kale&Me

Es war mal wieder an der Zeit für ein kleines Experiment. Derzeit stolpert man ja ständig über Detox und Superfood und hastenichtgesehn. Ich habe mir schon ein paar dieser Safturen angesehen und diesmal bei einem Angebot endlich zugeschlagen. Ich will das jetzt ausprobieren. Also muss mal so eine Lieferung her. Es wird Frühling – der Zeitpunkt könnte also nicht besser sein.

Tag 0 – Dienstag – Die Vorbereitung

Ich habe Säfte bei Kale&Me bestellt und da deren Büro bei mir um die Ecke liegt, dachte ich, ich spare mir die Versandkosten und verbinde die Abholung mit einem kleinen Spaziergang durch die Sonne.
Klasse Idee. Nicht. Denn 20 kleine Flaschen mit Saft bringen doch ein kleines Gewicht zusammen. Detox mit Muskelkater inklusive quasi. Zuhause wird der erste Saft direkt probiert, denn ich habe zwei Flaschen kostenlos zu meiner Bestellung dazubekommen. Ja. Kann man trinken. Ich bin gespannt.

In der Beschreibung zur Kur steht, dass man sich schon einmal ein bis zwei Tage vorbereiten soll. Weniger Kohlenhydrate, Zucker, Alkohol und Koffein. Ich mache alles falsch und hatte mir mittags Sushi mit Frühlingsrollen bestellt, abends war ich zum Essen bei Freunden eingeladen und dem Wein konnte ich nicht widerstehen.

Ich überlege also, die Kur zu verschieben. Nach einem gemeinsamen Brainstorming stellen wir jedoch fest: Mein Terminkalender lässt das nicht wirklich zu. Besser wird es nicht. Also jetzt durchziehen.

Tag 1 – Mittwoch – Der Detox geht los

Mein Gemüsemann klingelt mich aus dem Bett – und liefert mir leckeres Gemüse und mein Lieblingsbrot. Mist. Ich widerstehe der Versuchung, verzichte auf meinen morgendlichen Kaffee, schnappe mir die Säfte fürs Büro und ziehe los. Unterwegs trinke ich den ersten. Ist ganz lecker.
Im Büro angekommen sitzen meine lieben Kollegen an einem gedeckten Frühstückstisch. Ich bin guter Dinge und lasse ihnen den Spaß. Verziehe mich an meinen Schreibtisch und freue mich schon auf den nächsten Saft. Dazwischen gibt es Fenchel-Anis-Kümmel-Tee. Und alle 30 Minuten muss ich mal.

Mein zweiter Saft verzögert sich um 30 Minuten. Eine Telefonkonferenz kam dazwischen. Dafür schmeckt er umso besser. Karotte-Apfel-Ingwer ist eh meine Lieblingsmischung.

Allmählich macht sich Hunger breit. Die Agentur-Kinder essen Fischstäbchen, ich trinke Saft Nummer 3. Und der schmeckt gewöhnungsbedürftig. Außerdem hat er Bröckchen in sich. Aber ich schaffe es, ihn leer zutrinken. Ich fühle mich säuerlich und habe das Gefühl von Halsschmerzen. Hmm. Erstmal wieder eine Tasse Tee für zwischendurch. Kopfschmerzen kommen allmählich auch dazu.

Die Zeit zu Saft 4 verging wie im Fluge. Diesmal mit Rote Bete, die man sehr herausschmeckt. Ich mag Rote Bete, aber das kam so plötzlich. Meine Kopfschmerzen werden schlimmer, meine Laune ein wenig schlechter. Und weiter das Gefühl, dass mir das einfach zu viel Zitrone ist.

Der 5. Saft des Tages bringt Sellerie mit sich. Schmeckt man doll raus. Ich bin froh, dass ich das ganze Gemüsezeugs ja mag. Und ich bin auch froh, dass jeder Saft anders schmeckt. 6 Mal am Tag das gleiche wäre nicht aushaltbar. Somit ist es jedes Mal wieder eine kleine Überraschung und auch ein bisschen Vorfreude, wie der denn jetzt so schmecken wird.

Dann geht es mit Kopfschmerzen und Kältegefühl ab nach Hause. Zwischendurch noch kurz in die Stadt zum Apple Store, vorbei am MöGrill. Currywurst- und Pommesgeruch ziehen auf, aber ich bleibe stark. Bald, meine Lieben, bald wieder. Aber heute nicht. Puh. Geschafft. Ich bin ein wenig stolz auf mich. Irgendwie steckt also doch noch ein bisschen Disziplin in mir.
Zuhause angekommen mache ich mir ein wenig Gemüsebrühe. Ich brauche mal was salziges gegen diese ganzen zitronigen und eher süßen Detox-Säfte.
Dann folgt der letzte Saft des Tages. Endlich was milchiges. Mit Mandel. Ganz ehrlich? Das tut richtig gut. Und wirkt sättigend. Damit sollte ich die Nacht überstehen.

Ich gehe zeitig ins Bett, weil ich absolut müde bin und schlafe schnell ein.

Tag 2 – Donnerstag – Durchhalten!

Ich erwache mit Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. Hallo Erkältung. Das ist jetzt etwas ungünstig und unangenehm. Das Gute: Wenig Appetit. Also nehme ich mir vor, den Detox weiter durchzuziehen. Immerhin sind das Vitamine und Vitamine sind doch gut, wenn man krank ist.

Ich bleibe bis zum Mittag im Bett, arbeite von dort aus und habe nur einen Gedanken: Feste Nahrung! Was kann ich alles wieder essen, sobald die Kur vorbei ist. Kuchen. Pommes. Brot. Steak. Burger. Alles klingt so fantastisch und ich bin fast froh, krank zu sein und nicht raus zu müssen.
Vor allem: Ich habe alles im Haus. Ich bin krank und muss nun nicht raus, um mir was zu Essen zu besorgen. Fantastisch. Es hat also auch seine Vorteile.

Bis zum Nachmittag fällt mir die Säure der Säfte gar nicht wirklich unangenehm auf und ich freue mich schon. Aber dann kommt es doch. Also wieder eine Gemüsebrühe für zwischendurch. Die ich nicht ganz auf esse. Mir missfällt der Geschmack. Ohweia.

Allerdings habe ich keine Kopfschmerzen bisher. Doch zu früh gefreut, abends tauchen sie wieder auf. Punkt 22 Uhr liege ich wieder im Bett. Müde. Erschöpft. Ich schlafe auch ganz schnell wieder ein. Wow. Das kenne ich seit über einem Jahr nicht mehr. Ich mag das. Das kann so bleiben.

Tag 3 – Freitag – Der letzte Tag

Ich wache auf … und habe Hunger. Aber es gibt nichts. Das Gefühl verzieht sich wieder, anstatt schlimmer zu werden. Das ist eine gute Entwicklung.
Ich stehe auf und genehmige mir ein großes Glas voll Wasser. Soll morgens gut sein, weil man während des Schlafs nichts trinkt. Möchte ich mir angewöhnen. Doch dieses Glas Wasser startet wieder das Hungergefühl. Zum Glück hab ich ja noch Saft im Kühlschrank. Los geht’s. Tag 3 bedeutet letzter Tag. Das schaffe ich.
Für die Motivation geht es mal kurz auf die Waage: 2 Kilo weniger (jaja, ich weiß, alles nur Wasser, aber das soll ja auch raus, alles gut). Und der Blick in den Spiegel zeigt mir wieder einen flacheren Bauch. Auch schön.

Aber diese Kopfschmerzen. Die machen mich echt fertig und ich weiß nicht, woher die nun kommen. Immer noch der Zuckerentzug?

Auch an Tag 3 habe ich immer noch dieses Hungergefühl. Aber es ist mittlerweile gut auszuhalten. Ich habe mich daran gewöhnt, dass es mein ständiger Begleiter ist und tigere nicht durch die Wohnung und öffne zig mal den Kühlschrank.

Heute fühle ich mich auch nicht so sauer-zitronig. Der Mittag läuft ganz gut. Der Nachmittag zieht sich jedoch. Nervinternet. Nerv-Macbook. Also wieder zu Apple. Rechner löschen und neu installieren. Zuhause angekommen noch mehr genervt sein, weil neues Betriebssystem. Ich hatte wohl noch ein altes und da haben sich ein paar Sachen geändert. Aaaaah.
Kopfschmerzen gesellen sich wieder hinzu. Irgendwann gebe ich auf. Feierabend. Ab ins Wohnzimmer unter die Decke. Ich muss mir was Gutes tun.

Das Praktische ist jedoch: Nach dem letzten Saft abends um 19 Uhr kann ich direkt ins Bad, abschminken, Zähne putzen. Denn da kommt nichts mehr an Essen und Nascherei. Somit bin ich direkt bettfertig und kann ins Bett fallen, ohne den Weg über’s Bad zu nehmen.

Auch heute gehe ich wieder zeitig ins Bett. Allerdings klappt das mit dem Einschlafen diesmal nicht sehr gut. Auch in der Nacht wache ich mehrfach auf.

Tag 4 – Samstag – Der Detox ist vorbei!

Ich wache bereits gegen 6 Uhr auf, will aber definitiv noch nicht aufstehen. Also höre ich mir einen Podcast an. Mein Magen signalisiert mir Hunger. In den letzten drei Tagen habe ich aber gelernt, dass man das aushalten kann, also ignoriere ich ihn. Trinke ein Glas Wasser, das reicht erst einmal.
Ich freue mich aber dennoch auf mein Brot später. Und kurz nach 9 Uhr ist es dann auch so weit. Brot mit Honig. Herrlich. Eigentlich wollte ich auch einen Kaffee dazu. Entkoffeiniert. Aber den spare ich mir dann doch erst einmal.

Was hat sich durch den Detox geändert?

  • Hungergefühl kann ich besser aushalten. Es macht mich nicht direkt unruhig und führt mich nicht zum Kühlschrank.
  • 3 Kilo sind laut Waage verschwunden. Wasser hauptsächlich. Aber immerhin.
  • Meine Haut ist schlechter geworden, kann aber auch am Kranksein liegen.
  • Ich fühle mich tagsüber tatsächlich etwas fitter und ich habe den Wunsch, meinem Körper nun etwas Gutes zu tun und ihn aktuell nicht mehr mit so viel Blödsinn zuzuschaufeln.

Außerdem bin ich froh, doch noch so etwas wie Disziplin zu haben. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffe, die 3 Tage komplett durchzuziehen, ohne doch an irgendeiner Stelle mal kurz zu cheaten.

Mal sehen, wie lange das nun alles anhält und was sich langfristig wirklich verändert. Nur eines kann ich jetzt schon sagen: So ein frischer Saft fehlt mir grade echt ein bisschen.

Fazit

Es war eine interessante Erfahrung und auch ganz lecker. Dennoch habe ich, glaube ich, keine Lust mehr, einen Detox in dieser Intensität noch einmal zu machen. Wie schafft man das nur 5 Tage lang?! Zumal ich auch nicht glaube, dass es wirklich gut für den Körper ist.

Spannend und auch erschreckend waren die Entzugserscheinungen. Diese heftigen Kopfschmerzen, weil ich keinen industriellen Zucker zu mir nahm und vermutlich auch aufgrund des fehlenden Koffeins. Wie ich gelesen habe, könnte auch das Kranksein am 2. Tag eine Folge des Zuckerentzugs sein. Das gibt mir zu Denken und ich versuche, Zucker auch zukünftig zu reduzieren. Ganz darauf verzichten werde ich wohl nicht, aber definitiv mehr darauf achten, was mein Körper wirklich will, wenn er meint, er habe Lust auf Zucker. Passenderweise habe ich vor ein paar Wochen ein Rezensionsexemplar von 5 Tage Real Food Detox erhalten, in dem ein paar nachvollziehbare Ansätze stehen, die zu einer Ernährungsumstellung und besseren Essgewohnheiten führen. Das ist wohl durchaus sinnvoller. Aber dazu dann an anderer Stelle dann mehr.

U.

Und auf einmal gibt es Zuwachs …

Spaziergänger im Nebel

[drop_cap]Dieser eine Gedanke und Wunsch begleitet mich bereits seit geraumer Zeit. Aber es war nie der richtige Moment dafür. Irgendwas hat immer gefehlt oder nicht gepasst. Zu viel unterwegs. Zu unsicher. Zu instabil. Nicht der richtige Raum. Zu viel Verantwortung. Zu einengend. Aber vermutlich gibt es eh nie den richtigen Zeitraum. Und einengend ist auch falsch. Es wird eher anders. Dennoch war alles ok so, auch wenn ich immer etwas vermisste und mir wünschte, dass es doch anders wäre.[/drop_cap]

Dann lernte ich einen Menschen kennen, dem ähnliches durch den Kopf ging. Wenn man jemanden an der Seite hat, der ähnlich denkt, fällt manch Entscheidung deutlich leichter. Jemand, mit dem man dann auch die Aufregung und Freude teilen kann.
Wenn dann auch noch die eigene Familie unterstützt und pusht, musste es so kommen, wie es nun kam. Was ein Posting auf Facebook alles auslösen kann …

Ich weiß, dass wir durch Blankenese spazierten und darüber sprachen. Ich freute mich etwas darüber, dass der Mann auf der Suche war, aber nichts passendes fand.
Doch kurze Zeit später führte eines zum anderen. Ein geteilter Post, Liebe auf den ersten Blick, ein ausgefüllter Antrag, noch am selben Tag ein Anruf der Organisation mit weiteren Rückfragen und Infos zum Ablauf. Ich solle eine Nacht drüber schlafen und mich am nächsten Tag noch einmal melden.

Dem Mann Bescheid gesagt, dass ich da möglicherweise etwas losgetreten habe, was ich mit ihm besprechen muss. Abendliches Gespräch. Am nächsten Morgen noch einmal kurz geredet, einig gewesen: Wir machen das.

Anruf mit meiner Entscheidung. Anschließend sollte jemand zur Vorkontrolle vorbeikommen. Ich dachte in meiner kindlichen Naivität, dass das ein paar Tage dauern wird, aber der Anruf kam wenige Stunden später. Da saß ich grad mit Freunden an der Elbe mit einem Kaffee in der Hand. Am nächsten Tag könne er vorbeikommen. Mein „Lebenspartner“ solle aber unbedingt bei dem Termin dabei sein. Ohje. Jetzt wird’s ernst. Was hab ich da nur losgetreten und geht mir das nicht alles ein bisschen zu schnell?

Hilft ja nix. Dann machen wir das.

Also bekamen wir am Tag darauf Besuch. Ganz seltsam, so überprüft zu werden und nicht zu wissen, worauf geachtet wird. Möglicherweise waren wir beide aber entspannter, als der Kontrollmensch. Aber wir waren ja auch zu zweit und ein sehr gutes Team.

Anschließend ging das Warten los und zwei Tage später bekamen wir die erlösende Zusage und weitere Infos. Jetzt gab es nur noch ein Problem: Meine Hausverwaltung wusste von ihrem Glück noch nichts und war auch noch im Urlaub. Schnell mal abklären war also nicht. Ich musste weiter warten (wer mich kennt, weiß, dass mir das gar nicht so liegt, aber challenge accepted).

Und am Montag kam sie dann endlich, die heißersehnte Rückmeldung und die Erlaubnis für meine Anfrage: Ja, bei mir darf ein Hund in die Wohnung einziehen!

Ihr macht euch keine Vorstellung davon, wie sehr ich mich freute und welch Stein mir vom Herzen fiel. Ich kann es noch gar nicht wirklich glauben. Ab Ende April bin ich endlich wieder Hundemama und freue mich so sehr auf die Spaziergänge, auf das Training und darauf, hier wieder ein bisschen mehr Flausch zu haben. Das wird ganz fantastisch.

Jetzt braucht das Kind nur noch einen Namen, aber den bekommt sie dann erst final, wenn sie im April hierher kommt. Ich zähle die Tage bis dahin und bin bereits jetzt schon ganz aufgeregt. Das wird ganz fabelhaft. Hach. Habt ihr denn Namensvorschläge?

M.

Mein Wochenende mit Maxdome

TV und Videos

Am 07.12.2013, es war ein Samstag, wollte ich einfach nur gemütlich einen Film schauen. Doch was dann passierte, war mein eigener, ganz persönlicher Film.

Entscheide mich um 21.01 Uhr für Monster Uni. Schicke eine SMS an die angegebene Nummer. Bestätige den Kauf mit JA. Ja schade, Code ungültig. Nochmal neu eingegeben. Bestätige den Kauf wieder mit Ja. Diesmal klappt’s. Aber der Film startet nicht. Login schlägt fehl. Anruf bei Hotline -> Warteschleife. Nach 3 Minuten rausgekickt, weil viele Anrufe, später nochmal versuchen.

Nochmal versucht, einzuloggen. Klappt nicht.

Also normalen Useraccount angelegt. Warten auf Aktivierungsmail. Die kommt ewig lange nicht.
Irgendwann dann doch. Klick auf den Link führt zu einem 502.

Klappt irgendwann dann doch. Also neuen Film suchen. Alle teuer. Und eigentlich will man ja nur den einen sehen. Also nochmal kaufen. In HD. Mach es mir gemütlich, will den Film starten und stoße einen versöhnlichen Ton gegenüber Maxdome auf Twitter an:

Hilft aber alles nichts:

Irgendwann klappt auch das. Film spielt 2 Sekunden lang. Dann bricht er ab und ich werde gefragt, wie ich den Film fand. Soll ihn also bewerten. Schwierig nach nur 2 Sekunden. Meinen die das Ernst? Nochmal versucht. Bricht wieder ab.
Nach 4 Versuchen dann getestet, ob der Film online auf dem MacBook läuft. Ja. Klappt. Nochmal auf dem Fernseher getestet: Nein, klappt nicht.
Dann in SD-Qualität getestet. Klappt.
Fazit: 2 Mal für HD bezahlt. um 23.17 Uhr dann endlich den Film in SD anschauen.
Kostenfaktor:
5,49 Euro HD-Film via SMS + 0,19 Cent pro SMS = 6,25 Euro
4,99 Euro für HD-Film via Kontoabbuchung
= 11,24 Euro plus 1,5 Stunden Zeit und Ärger und Nerven

Und mein Wort zum Sonntag:

Und einige Jahre später sage ich einfach nur: Danke, dass es dich gibt, Netflix! <3

N.

Neuanfang

quotes

[quote align=“center“ name=“Grey’s Anatomy“]Wann weiß man, dass etwas abgeschlossen ist? Wann ist es endlich sicher, weiterzugehen?
Vielleicht weiß man es nie. Vielleicht muss man sich einfach vortasten und ausprobieren, wie man sich dabei fühlt. Und wenn man sich damit gut fühlt, ich meine richtig gut … dann – verdammt nochmal – nichts wie ran![/quote]

L.

Leseziel erreicht

Bücherwand

2016 war das Jahr, in dem ich endlich mal wieder richtig viel gelesen. Früher habe ich schon viel gelesen, aber über die Jahre mit Arbeit und diesem Erwachsenwerden ist mir das ein wenig abhanden gekommen. Daher hatte ich mir vorgenommen, in diesem Jahr rund 12 Bücher zu lesen. Das sollte irgendwie machbar sein. Dank des Lesetagebuchs habe ich auch jedes Buch ordentlich gelistet und mich gefreut, wenn mein Lesestand nach oben ging. Nicht, dass ich deshalb gelesen habe. Das wäre Quatsch. Es hat mir nur einfach wieder gezeigt, dass Ziele setzen und den Überblick darüber zu behalten, hilft, etwas zu erreichen. Das hat Spaß gemacht. Und es sind sogar 24 Bücher bisher geworden. Nice.

Jetzt brauche ich nur Bücher für die Festtage und den Start in 2017.
Habt ihr Empfehlungen und was war euer liebstes Buch in diesem Jahr?

Gelesene Bücher 2016

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

Oktober

November

Dezember

B.

Beautytime mit Treatwell

Screenshot der Treatwell Webseite

Samstag Abend der Blick in den Spiegel: Die Frisur sitzt nicht. Die Haare machen, was sie wollen und die Augenbrauen sehen auch fies aus. Ein Friseurtermin muss her. Aber: Jetzt erreicht man niemanden mehr. Also am Montag dran denken, anzurufen und einen Termin auszumachen.

Dann ist Montag, ich habe in der Hektik des Beginns der Arbeitswoche nicht vergessen, dass ich eine Aufgabe hatte und rufe beim Frisör meines Vertrauens an. Tja. Montags geschlossen. Dienstag habe ich dann schon wieder ganz vergessen, dass ich einen Termin vereinbaren wollte und Samstag Abend steh ich wieder komplett verzweifelt im Badezimmer. Wie oft ist mir das in den letzten Jahren schon passiert? Zu oft. Und jedes Mal wieder habe ich mich darüber geärgert.

Oder anderes Szenario: Irgendein wichtiger Termin, egal ob beruflich oder privat, steht an und man benötigt kurzfristig noch eine Maniküre oder ähnliches. Meist heißt das etliche Studios abtelefonieren und dann doch keinen frühen Termin bekommen. Da steckt mega viel Zeit drin und irgendwie ist das doch alles frustrierend. Ich will das meiste sofort, wenn es mir einfällt, erledigt haben. In dieser Hinsicht bin ich sehr ungeduldig. Und da hilft mir nun die neue App von Treatwell.

Treatwell-PR-Event

Ich bekam eine Einladung zum PR-Event, bei dem die App vorgestellt wurde und es noch eine kleine Behandlung gab, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Nichts wie hin da!

Erstmal kurz zum Namen und der Hintergrundgeschichte: Treatwell hieß früher Salonmeister. Da der Name aber mehr an Frisöre und weniger an Wellness und Spas erinnerte, kam es zum neuen Namen. In der App und auf der Webseite kann man 24 Stunden 7 Tage die Woche lang die eigenen Beautytermine buchen und organisieren. Also endlich komplett unabhängig von Öffnungszeiten. Und vorallem ist der Termin auch verbindlich gebucht. Ich muss mir nicht mehrere aussuchen und darauf warten, dass sich wieder jemand bei mir meldet, sondern ich tippe den Termin an, gebe meine Daten ein, abschicken und direkt gebucht.

Das klingt ja alles schön und gut, aber wie ist das denn mit der Qualität der Studios? Immerhin gibt es doch immer wieder einige Läden, in denen an Wellness gar nicht zu denken ist. Wenn Frauen schon durchschnittlich um die 14.000 Euro für Wellness und Kosmetik in ihrem Leben ausgeben, sollte das auch mit entsprechender Qualität einhergehen. Zum Glück wurde die Frage prompt gestellt und ich hörte aufmerksam zu.

Einerseits bekommt der Nutzer nach erfolgter Behandlung eine E-Mail geschickt, in der er aufgefordert wird, das Studio zu bewerten und die Erfahrungen zu schildern. Diese werden dann dem Studio zugewiesen und sind auf der Webseite und in der App einsehbar. Kennt man. Bewährter Mechanismus. damit da auch kein Schindluder mit getrieben werden kann, muss man einen Termin verbindlich gebucht und wahrgenommen haben. So als kleiner Sicherheitsmechanismus vorweg. Es kann also nicht jeder einfach mal so bewerten.
Als zweiten Mechanismus werden die Studios auch tatsächlich von Mitarbeitern von Treatwell besucht, die sich vor Ort einen Eindruck verschaffen. Damit auch eine Vergleichbarkeit stattfinden kann, schickt Treatwell professionelle Fotografen in die Studios, falls diese kein entsprechendes Bildmaterial zur Verfügung haben.

Wie man sieht wird hier also wirklich einiges an Aufwand betrieben und man hat da nicht einfach mal eben so eine App auf den Markt geschmissen. Da steckt deutlich mehr dahinter und das ganze wird mit einer Leidenschaft betrieben. Beides Punkte, die ich sehr sympathisch und angenehm finde.

treatwell Moodbild Füße lackieren

Hält die App, was sie verspricht?

Aber: Erzählen kann man ja viel. Ich dachte mir: Mach mal direkt die Probe aufs Exempel.

Es war Freitag Abend. 19 Uhr. Beim Frisör war ich erst. Aber Augenbrauen mal wieder professionell in Form zupfen, das könnte man mal machen. Also ausgesucht und als Zeitraum Samstag Vormittag angegeben. Kurzfristiger ging nicht. Und siehe da: Es gab freie Termine in meiner Nähe, von denen ich einen buchte. Sollte das am nächsten Tag wirklich problemlos funktionieren? Ich war skeptisch.

Am Samstag Vormittag kam ich pünktlich zu meinem Termin an, wurde auf einen Stuhl gesetzt und genoß das Geziepe an meinen Augenbrauen. Das ging alles megaflott von der Hand und mit dem Blick in den Spiegel schämte ich mich nicht mehr ob dieses Gewucheres, denn das sah nun endlich wieder mehr als akzeptabel aus. Die Frau konnte was.

10 Minuten später und 6 Euro ärmer, aber sehr zufrieden verließ ich den Laden wieder.

Eine Bewertungsmail bekam ich bisher noch nicht, was wohl damit zusammenhängt, dass sie vor Ort nicht bestätigt haben, dass ich da war und mich eher für einen normalen Kunden hielten. Das muss ich noch abklären. Wichtig ist mir nur: Die App hat funktioniert und deckt genau die zwei Probleme ab, mit denen ich immer wieder im Konflikt stehe: Schnell und verbindlich und zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten Termine buchen.

Rabatt für euch

Falls ihr euch nun auch mal selbst davon überzeugen wollt, bekommt ihr mit dem Gutscheincode ZIMTSTERN15 15€ Rabatt auf eure Buchung (gültig ab 25€ Mindestbestellwert bis zum 15.8.2016).

Meldet euch gerne, wie eure Erfahrungen damit sind. Ich bin jedenfalls begeistert und die App hat mittlerweile einen festen Platz auf meinem iPhone.

#.

#30daysofyoga – Die Yoga-Challenge geht weiter …

Lang lang ist’s her, nicht wahr? Und in der Zwischenzeit kam auch nichts neues, aber: Ich habe die Challenge nicht abgebrochen. Das Leben kam nur etwas dazwischen, so dass ich nicht so richtig zum Schreiben und Veröffentlichen kam, weil sich die Prioritäten etwas verlagert haben. Doch heute geht es weiter mit meinem kleinen Erfahrungsbericht.

Tag 11

Yay, aufstehen, Yoga! Heute mal wieder eine etwas längere Einheit mit viel Balance und Stretching. Aber ich halte durch. Okay, ich bin einmal fast umgefallen, das gehört doch aber auch dazu. Aufstehen. Weitermachen.

Tag 12

Heute stehen Wirbelsäule, Core-Body und Balance auf dem Programm. Let’s go. Es läuft recht flüssig und ich bin selbst überrascht, wie gut ich die Balance halten kann. Fortschritte. Motivation. So simpel. So gut. Außerdem ist auch noch Cardio-Tag. Da heute jedoch mein persönlicher Worst-Day war, da mir eine Nachricht kurzzeitig komplett den Boden unter den Füßen weggezogen hat, habe ich sehr wenig gegessen. Was dann dazu führte, dass ich auf dem Laufband so meine Probleme, weil keine Kraft, hatte. Dennoch durchgehalten, wenn auch mit verschlechterten Werten. Beim nächsten Mal wird es wieder besser und ich esse ordentlich davor.

Tag 13

Der morgendliche Blick in den Spiegel wird immer besser. Es motiviert mich zusätzlich zu sehen, wie schnell sich ein Körper wieder verändern kann, wenn man entsprechendes Durchhaltevermögen beweist. Und dann fühlt es sich auch noch so einfach an. Mein Programm fühlt sich nicht angestrengt an, ich fühle mich nicht ausgepowert, sondern alles geht mir recht leicht von der Hand. Ja, an der Beweglichkeit muss noch einiges gemacht werden. Da bin ich schon etwas eingerostet und manches bekomme ich (noch) nicht so hin, aber ich halt weiter durch und freue mich über die kleinen Fortschritte.

Die Meditation am Morgen war jedoch mal so gar nichts. Mein Kopf war mit allem Möglichen und Unmöglichen beschäftigt, nur nicht mit der Konzentration aufs Atmen. Rückschläge gehören halt dazu. Morgen sieht alles wieder anders aus.

Die Yoga-Einheit lief dafür gut. Der ganze Körper war mal wieder dran. Ab und zu mal eingeknickt, weil die Balance nicht so wollte, aber schnell wieder gefangen und ausgeglichen und schon war auch alles wieder vorbei.

Tag 14

Läuft. Ohne besondere Vorkommnisse. War auch wieder eine sehr kurze Einheit mit lediglich 16 Minuten. Aber mir geht es danach gut und ich fühle mich recht entspannt und motiviert. Ich startete sogar damit, meine Wohnung zu streichen. Was man halt so macht mit Energie und Motivation.

Tag 15

HALBZEIT! Yay. Hätte ich gedacht, dass ich so lange durchhalte? Irgendwie nicht. Aber wenn man erst einmal merkt, dass es gut tut und man es dann auch schon eine Weile durchgezogen hat, will man alleine aufgrund des Challenge-Gedankens nicht einbrechen. Es macht Spaß, jeden Tag wieder einen Haken an die Aufgabe zu setzen. Heute sind die Halfmoons dran. Allerdings gar nicht so viele, wie ich laut Titel gedacht habe. Hier komme ich wieder an die Grenzen meiner Beweglichkeit. Traurig. Aber ich mache immerhin etwas dagegen.

Tag 16

Heute mal wieder entspannt und mit wenig Anstrengung und Anspannung. Und dann auch noch so kurz. Irgendwie schon fast schade. Aber bei meinem Husten und dem trockenen Hals wohl auch besser und passender. Ich wünsche mir ein neues Immunsystem. Kthxbye.

Tag 17

Happiness Boost Yoga! Na, das kann ich gut gebrauchen. Der gestrige Tag war nicht gut und viel zu lang. Dann zeig mal, was du kannst!

Puuh. 35 Minuten. Aber kein einziges Mal auf die Uhr geschaut. Die Balanceübungen ließen mich wieder etwas umkippen, aber das wird schon noch, da glaube ich fest dran. Üben, üben, üben. Dehnen, dehnen, dehnen.

Tag 18

Balance und Stretching. Das ist ja die beste Kombination für mich. Beides liegt mir nicht so sonderlich, aber wir wachsen ja mit unseren Herausforderungen. Und diesmal fiel ich auch nicht um. Außerdem schaute ich auch nicht auf die Uhr. Immer ein gutes Zeichen.

Tag 19

Diesmal unter erschwerten Bedingungen ohne Yogamatte und nur auf einem Handtuch. Hat aber auch funktioniert. Allerdings steht auch mal wieder hauptsächlich die Atmung auf dem Programm und langsame Abläufe. Das passt mir ganz gut.

Tag 20

Ganz viel herabschauender Hund. Und ich wünsche mir so sehr, endlich mal die Beine durchstrecken und die Fersen auf den Boden bringen zu können. Aber das dauert wohl noch etwas. Dennoch merke ich, dass ich allmählich weniger wackelig bin, mehr Kraft habe und alles langsam und geschmeidig ausführen kann, ohne dass es holpert. Ein Erfolg!

#.

#30daysofyoga – Der Start der Yoga-Challenge

Yoga-Challenge in der Natur

Im letzten Artikel zum Thema habt ihr erfahren, wie es zu der Yoga-Challenge kam. Hier erfahrt ihr nun, wie es mir während dieser Zeit ergangen ist. Los geht’s!

Tag 1 – Die Yoga-Challenge startet

Ich kann endlich wieder in meine Wohnung, habe meine neue Yogamatte schon abgeholt und bin hochmotiviert. Das Einleitungsvideo habe ich mir schon angesehen und die erste Einheit geht etwas über eine halbe Stunde. Socken aus und ab auf die Matte. Es geht sehr ruhig zu. Auf den Atem achten, dehnen, hin und her wiegen, runterkommen. Meine Gedanken schweifen jedoch immer wieder ab und der herabschauenden Hund macht mir zu schaffen. Ich rutsche so dermaßen auf der Matte, sodass das noch weniger Spaß bedeutet. Wann ist die halbe Stunde denn vorbei?

Tag 2

Eigentlich wollte ich meine heutige Yoga-Challenge abends machen, aber da ich so früh und weit vor meinem Termin wach bin, mache ich das doch gleich, dann ist der Punkt erledigt. Wieder geht es eine halbe Stunde und wieder wird hauptsächlich gestretcht, was das Zeug hält. Einige Asanaabläufe werden wiederholt und es geht doch doll auf den Rücken. Irgendwas spanne ich da also an. Zwischendurch schweifen meine Gedanken immer wieder ab und auch heute frage ich mich, wann die halbe Stunde ein Ende findet.

Tag 3

Mir geht es gar nicht gut, die Yoga-Einheit entfällt. Das würde nicht gut enden.

Tag 4

Heute kommt also Video Nummer 3 dran. Sieben Minuten lang geht es hauptsächlich ums Atmen und Spüren. Das hätte ich gestern eventuell ja dann doch geschafft. Aber dann wird es etwas anstrengender und es kommt Bewegung in die Sache. Letztendlich wird dann doch alles gefordert und ich merke Rücken, Arme und Hüfte. Muskelkater macht sich auch allmählich bemerkbar und die Zeit ging irgendwie gefühlt auch schneller vorbei.

Heute gönne ich mir sogar das volle Programm, denn ich fahre noch mit dem Rad nach langer Zeit mal wieder zum Sport, laufe eine halbe Stunde auf dem Laufband und lass mich dann noch durchschütteln. Heute kann ich wirklich stolz auf mich sein.

Tag 5

Ich bin sehr, sehr früh wach und ziehe meine Yoga-Challenge, die eigentlich für später geplant war, vor. Heute ist der Rücken dran. Aber Arme, Beine und Core sind trotzdem mit dabei. Das ist auch so eine Sache, die ich an diesen Videos mag: Es geht immer um den ganzen Körper. Das merke ich auch und freue mich schon auf den sich ankündigenden Muskelkater. Der Blick in den Spiegel fühlt sich jedoch schonmal gut an. Da passiert bereits jetzt was. Das motiviert doch. Das motiviert mich sogar so sehr, dass ich den verlorenen Tag aufhole und heute einfach noch ein Video am Nachmittag dran hänge, in dem auf das Lächeln während der Asanas hingewiesen wird, viel gedehnt wird, aber auch anstrengende Elemente enthalten sind, die die Muskeln arbeiten lassen.

Tag 6

Der Tag startet mit einer fünfminütigen Meditation im Bett. Einfach da sitzen. Augen zu. Atmen. Darauf fokussieren. Abschweifende Gedanken immer wieder zurückholen. Fünf Minuten sind schneller vorbei, als gedacht. Dann ab auf die Matte. Zwischendurch frage ich mich, was hier eigentlich mit mir passiert und ob das alles mein Ernst ist. Aber ich fühle mich gut dabei. Esse gesünder und bewusst. Habe Kraft und Motivation. Ich bin wach und tatkräftig. Warum also nicht weiter durchziehen?

Doch dann kommen die Abs-Übungen. Die machen nie Spaß. Auch im Yoga nicht. Es brennt wie Hölle, ich muss kurze Pausen einlegen und wieder einsteigen. Ernüchternd. Und auf einmal ist die Einheit vorbei. Das ging schnell. Ich habe das erste Mal kein einziges Mal auf die Zeit geschaut oder abschweifende Gedanken gehabt. Ein kleines Erfolgserlebnis auf dem Weg, im Hier und Jetzt achtsam zu sein und die eigenen Aufmerksamkeit zu lenken.

Tag 7

Gar keine Motivation irgendwas zu tun. Die morgendliche Meditation funktionierte grade noch so, aber jetzt auch noch Yoga? Ich prokrastiniere. Natürlich ist ausgerechnet heute die 30-minütige Total-Body-Einheit dran. Ganz toll. Aber ich überwinde meinen Schweinehund und bringe es hinter mich. Ganz bei der Sache bin ich jedoch nicht.

Aber nach dem Yoga ist vor dem Cardio-Training. Eigentlich war geplant, ins Studio zu gehen und wieder zu laufen. Echt jetzt? Aber ja, da steht ein Termin. Termine sind verbindlich. Ich habe mich auf etwas eingelassen und ich werde es durchziehen. Also schwinge ich mich aufs Fahrrad. Natürlich beginnt es genau jetzt, zu regnen. Aber da muss ich jetzt durch. Es ist unangenehm und macht keinen Spaß, aber ich komme halbwegs trocken an, ziehe die Jacke aus und andere Schuhe an, begebe mich aufs Laufband und beiße so sehr die Zähne zusammen, dass ich es schaffe, eine halbe Stunde am Stück wirklich zu laufen ohne Gehpausen dazwischen. Was mir dabei wirklich geholfen hat? Die Lauftipps von Luise, die ich mir am Morgen angeschaut habe. Darin erzählt sie auch, was denn ist, wenn man nicht mehr kann. Die Atmung geht noch, die Beine machen auch noch mit, aber der Kopf meint, es sei jetzt gut. Genau das ist oft meine Schwierigkeit in diesen Dingen. Mein Kopf funkt dazwischen. Diesmal habe ich mich genauer beobachtet und mich zum Zeitpunkt des Aufgeben-Wollens gefragt: Sind meine Beine noch okay? Ist meine Atmung in Ordnung? Beides konnte ich bejahen und wusste somit, dass das eine reine Kopfsache ist, die ich gewillt war, zu überlisten.

Lange Rede … es hat geklappt. Dass ich danach super motiviert und stolz war, könnt ihr euch vermutlich vorstellen. Das war ein ganz großartiges Gefühl und ich merke, wie ich mich allmählich wieder auf meine Studio-Einheiten freue, alleine dadurch, dass ich das so durchgezogen und mich schon zweimal überwunden habe und dabei positive Erlebnisse hatte.

Tag 8

Die Motivation von gestern liefert mir den Arschtritt für heute. Es läuft besser. Die Energie ist wieder da. Allerdings viel Stretching, das mir wieder zeigt: Dehnbar bin ich nicht so wirklich. Alles verkürzt und mein Rücken schmerzt von dem Ziehen. Da ist noch einiges zu tun. Dennoch eine ruhige Einheit. Sehr angenehm.

Tag 9

Ich habe sehr schlecht geschlafen und hoffe, dass mir die Meditation und die Yoga-Einheit etwas Ruhe geben. Ich bin ziemlich erschöpft und somit muss ich einige Pausen während der Einheit in der Kindsposition einlegen. So doll anstrengend. Aber ich ziehe es durch und steige immer wieder ein. Froh, als es vorbei ist, aber auch ein wenig enttäuscht, da ich mich nicht wesentlich besser fühle. Wer weiß jedoch, wie der Tag ohne Yoga gewesen wäre.

Tag 10

Wieder eine eher unruhige Nacht (das Treppenhaus hier ist einfach zu hellhörig und Partypeople zu laut) und um 7 Uhr bin ich wach. Ein wenig im Bett rumliegen, News lesen. Dann die Meditation einschieben und ab auf die Matte. Eine ganze Menge Sonnengrüße sind heute dran. Und die laufen sehr gut. Wenn ich mich an meinen ersten Yogakurs zurückerinnere, hatte ich da wirklich Probleme und Schmerzen. Allmählich merke ich aber Muskeln und komme beim herabschauenden Hund mit meinen Fersen schon fast an den Boden. Diese kleinen Erfolge machen mich stolz und steigern die Motivation ebenso. Viel zu schnell ist diese Einheit vorbei. Aber ich fühle mich fit und gut.

Ein Drittel der Challenge ist nun geschafft. Das ging ziemlich schnell und ich bin sehr froh darüber, dass ich das aktuell so problemlos in meinen Alltag einbauen kann. Ich merke, dass es mir gut tut und Erfolge motivieren sehr, geben Selbstvertrauen, Dinge zu schaffen, die man vielleicht erst kürzlich noch für unmöglich hielt.

Ich merke bereits jetzt, nach diesen wenigen Tagen, wie sich eine Routine einschleicht und das Ganze zu einer kleinen Gewohnheit wird. Ich weiß nicht, ob es der Challenge-Charakter ist oder ob es das Gefühl ist, dass etwas fehlt, wenn ich die Übungen nicht mache. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird, was das noch weiter auslösen wird, wie ich mich fühlen werde und wie es nach der letzten Einheit weitergehen wird. Werde ich dann einen Haken an die Sache machen und weiter nichts mehr tun? Oder etwa mit eigenen Abfolgen beginnen? Eine neue Challenge oder einen Kurs suchen?

M.

Meine 3 Lieblingsserien

TV und Videos

Früher habe ich mich immer gefragt, wie die Menschen um mich herum so viele Serien schauen konnten. Wie haben sie das in ihrem Leben untergebracht, ohne andauernd vorm Fernseher oder Rechner zu sitzen? Und wie behält man da denn den Überblick über alles, was vor sich geht, wann was kommt, wer was macht? Das war mir alles zu viel. So werde ich sicher nie sein. Ein oder zwei Serien sah ich früher gleichzeitig. Das war’s dann aber auch. Der Rest war einfach nicht spannend oder interessant für mich.

Doch irgendwann hat es mich dann doch erwischt. Vorallem, da es in Zeiten von Netflix und Amazon Prime so einfach geworden ist und beide darüber hinaus auch noch selbst gute Serien produzieren. Ich will gar nicht genau wissen, wie viele Serien ich mittlerweile zu Ende geschaut habe oder aktuell noch verfolge. Aber es gibt so drei Serien, die sich für mich hervorgetan haben and there you go:

1. Suits

Männer in Anzügen. Reicht eigentlich schon aus, geht aber noch weiter. Suits ist eine Anwaltsserie um Harvey Specter (einer DER Top-Anwälte in New York) und Mike Ross (fotografisches Gedächtnis). Beide begegnen sich schicksalshaft, als Mike auf der Flucht vor Ermittlern der Drogenpolizei und Harvey auf der Suche nach einem neuen jungen Anwalt ist. Klingt komisch, ist aber so.

Doll verliebt bin ich in Harveys Sekretärin Donna, die durch Loyalität und Allwissenheit besticht. Außerdem mag ich den Sarkasmus und den Witz in den Dialogen. Staffel 3 schwächelte für meine Bedürfnisse stark und ich war echt enttäuscht, aber Staffel 4 holte alles wieder raus und ich freue mich, dass es weitergeht.

Wer auf hübsche Menschen in netter Kleidung, Anwaltswitz und verworrene Geschichten steht, ist hier gut aufgehoben.

2. Californication

Diese Serie sah ich erst sehr viel später und wir hatten zugegebenermaßen einen schwierigen Start. Ich datete jemanden, der absolut von dieser Serie überzeugt war und sie mit mir schauen wollte. Es ist ziiiiiieeemlich seltsam, wenn man gerade jemanden neu kennenlernt und sich die erste Serie, die man gemeinsam ansieht, ausschließlich um Sex dreht. Ich war irritiert. Und auch nach 5 oder 6 Folgen wurde ich mit der Serie nicht so richtig warm. Zu oberfächlich und exzentrisch erschien das Ganze. Ich war also froh, dass sich andere Serien fanden und wir an der Stelle nicht mehr weitermachten.

Doch einige Zeit später kam eine Phase, in der ich viel Zeit hatte und keine Serie mehr, die ich schauen konnte. Also doch mal weiter versuchen. Genau da hat es dann Klick gemacht. Ich war so hooked und konnte gar nicht mehr aufhören. Allmählich machte das alles Sinn, ich fühlte mit … und war unfassbar traurig, als alles vorbei war. Aber auch froh, denn seien wir mal ehrlich: Die letzten Staffeln bauten dermaßen ab, das war teilweise nicht mehr schön, anzusehen.

Ich will nicht zu viel verraten, aber um es kurz zu machen für die, die die Serie noch nicht kennen: Es geht um Promiskuität, Hollyword, Missbrauch von Alkohol und Drogen, um die glückliche und traurige Liebe und um einen zerstörten und aufgrund dessen absolut heißen David Duchovny.

3. The Good Wife

Ebenfalls eine Anwaltsserie, aber diesmal geht es um eine starke Frau (Alicia Florrick) zwischen zwei Männern und mitten in einem politischen Skandal um ihren Mann. Alleinerziehend. Nach einigen Jahren zuhause sucht sie wieder einen Job als Anwältin. Niemand will sie einstellen, bis sie in der Kanzlei eines Studienkollegen landet. Der ist angetan von ihr und versucht, sie unterzubekommen (was ihm natürlich gelingt) und los gehen die Irrungen und Wirrungen.

Dennoch bleibt Alicia stark und tough und knickt nicht ein, entwickelt sich von Staffel zu Staffel weiter. Ganz großartige Darstellung und absolute Empfehlung.

Neben diesen Serien gibt es noch viele mehr, die ich immer mal wieder schaue, aber das würde den Rahmen sprengen und House of Cards muss ich jetzt auch nicht zwingend erwähnen, das kennt ihr hoffentlich.
Mittlerweile schaue ich auch mehr Serien als Filme, für letztere kann ich mich immer weniger begeistern, weil sie mich viel weniger überzeugen. Vielleicht ändert sich das irgendwann mal wieder, aber ich mag an Serien, dass man so eintauchen und mitfiebern kann, mitbekommt, wie sich Charaktere weiterentwickeln … oder auch nicht.

#.

#30daysofyoga – Der Beginn einer Yoga-Liebe?

Yoga fand ich früher immer zu esoterisch. Niemals hätte ich gedacht, dass ich davon mal Fan werden könnte. Aber sag niemals nie, nicht wahr? Ich habe mal darüber nachgedacht, wie es denn dazu kam und die Geschichte dahinter aufgeschrieben.

Die Anmeldung im Fitness-Studio

Aufgrund von Rückenschmerzen und da mir ein Ausgleich zur Arbeit und dem Alltagsstress fehlte, kam es, dass ich mich vor ungefähr zweieinhalb Jahren für ein Fitness-Studio entschied, welches Kurse im Angebot hatte. Besonders interessiert hatte mich Spinning (auspowern und für die Kondition) und Yogates (Beweglichkeit und Kraft), eine Mischung aus Yoga und Pilates. Ich sah mir den Kurs an und schrieb ihn fest in meinen Terminplan: Dienstag morgens vor der Arbeit. Perfekt. Es stellte sich heraus, dass das ein wirklich guter Einstieg in den Tag war. Nur leider änderte sich der Kursplan in regelmäßigen Intervallen und der Yogates-Kurs fand nun nur noch entweder mittags, sehr früh morgens oder in den späten Abendstunden statt. Das wollte nicht mehr so richtig zu meinem eigentlichen Tagesablauf passen. Schade Schokolade. Kein Yoga mehr für mich.

Das erste Workout zuhause

Mit der Zeit jedoch vermisste ich etwas. Irgendwie ließ mich der Gedanke daran nicht los. Es tat mir gut, hat meinen Körper gekräftigt, ohne dass es sonderlich anstrengend war (verglichen mit schweren Gewichten und den ganzen Trainingsmaschinen im Studio) und ich wurde beweglicher.

Also durchstöberte ich YouTube nach für mich geeigneten Videos und Playlists und fand ein Pilates-Video, das nicht zu lang ging, nicht zu anstrengend war und genau die Bereiche meines Körpers ansprachen, in denen ich fitter werden wollte. Nunja. Ich zog das Programm nicht einmal eine Woche durch. Ich dachte, jeden Tag das selbe zu machen, sei sinnvoll. Mich nervte jedoch ziemlich schnell, dass die Dame (selbstverständlich) immer wieder das gleiche sagte und an den selben Stellen lachte, wie am Tag zuvor. Ich gab also auf, knickte ein, scheiterte. Das war nix.

Der erste Schritt: Doch ein Yoga-Kurs?

Da Yoga aber etwas ist, das man wirklich gut zuhause machen kann und wofür man auch nicht unbedingt Videos benötigt, dachte ich mir, ich mache mal einen Kurs am Wochenende, um eine Einführung in die wichtigsten Grundlagen zu bekommen und mich auch mal mit anderen austauschen und korrigiert werden zu können. Gesagt, getan. Ich recherchierte ein wenig, sprach mit Freunden darüber, die bereits diverse Kurse besucht hatten und entschied mich für DAMNGOODYOGA in Hamburg, da die von allen Angeboten auf mich am sympathischsten wirkten und die Beschreibung des Einsteiger-Workshops dem am nächsten kam, was ich suchte. Leider musste ich noch einige Woche warten.

Der Kurs war sehr gut. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe war nett und der Tag verging wie im Fluge. Ich lernte einiges dazu und wusste: Ja, das will ich weiter verfolgen. Danach fühlte ich mich direkt besser. Ich merkte, dass ich etwas Gutes für mich getan hatte und auch der Muskelkater am nächsten Tag bestätigte: Obwohl ich nicht schweißgebadet war und auch nicht das Gefühl hatte, mich übermäßig angestrengt zu haben, hatten meine Muskeln ganz schön zu arbeiten. Ziemlich gut eigentlich. Ich mache etwas angenehmes, trainiere dabei aber meinen kompletten Körper. Das ist ja fast wie schlankwerden im Schlaf!

Der zweite Schritt: Yoga mit YouTube zuhause

Kürzlich machte ich mal wieder Buchhandlungen unsicher und war vom Thema Lifecoaching, Wellness und allem, was damit zusammenhängt, recht angetan und schaute mich in der entsprechenden Bücherecke um. Natürlich stieß ich auch wieder auf Yoga, nahm eines der Bücher mit, las es zuhause angekommen direkt durch und war überzeugt, mir jetzt eine Yogamatte bestellen zu müssen und die Sache endlich durchzuziehen. Zwei Tage später holte ich die Yogamatte bei meinem Kioskboy des Vertrauens ab, der sehr interessiert daran war, was sich im Paket befand – einen Fernseher schloss er aus. Nachdem ich ihn aufklärte, war er total Feuer und Flamme, meinte, er fände das supercool und dass er sich vielleicht auch eine bestelle. Dann müsse ich jedoch auch mal mit ihm zusammen üben. Okay. Deal.

Nachdem meine Pilates-YouTube-Erfahrung sehr ernüchternd war, war mir also klar: Ein Video reicht mir nicht. Ich benötige ein Programm über mehrere Tage. Warum also nicht direkt mit einer 30-Tage-Challenge starten? Ziele dürfen auch gerne mal etwas höher sein. Ich bin bei Adriene gelandet, die einfach super sympathisch ist und deren Übungen zu mir passen.

Und wie lief das jetzt so?
Das erzähle ich euch dann in einem der nächsten Posts …