M.

Mittagessen-Spaziergang

50% gingen vorhin Mittagessen, 50% Frühstücken. Und da die Sonne endlich wieder schien, Menschen auf der Straße waren und kein Windsturm ging, durfte die Kamera mitsamt 30mm/1.4 nicht fehlen.

Schnappschüsse.

 

 

 

 

 

 

 

V.

Vanguard Fotorucksack UP-Rise 45


Ich bin kein Fotorucksackmensch. Ich hatte nie einen. Rucksäcke erinnern mich an Kindergarten. Seit ich mit der Fotografie begonnen habe, habe ich Umhängetaschen und war damit bisher auch sehr zufrieden.

Mit den Jahren wurde die Ausrüstung jedoch umfangreicher und somit schwerer. Mittlerweile ist meine Kameratasche fast genau so groß, wie ich (was bekanntlich keine große Kunst ist) und belastet beim längeren Tragen doch sehr. Ich dachte also bereits einige Zeit darüber nach, mir doch einen Rucksack anzuschaffen. Aber welchen denn bitte? Worauf achtet man da?

Da traf es sich gut, dass Vanguard mich kontaktierte und fragte, ob ich Interesse daran hätte, Produkte zu testen. Praktischerweise hatten sie gerade einen Rucksack da, den sie mir gerne zuschicken wollten. Yay, nehm ich. Und so hatte ich das Vergnügen, den Vanguard UP-Rise 45 ausgiebig zu testen.

Der Rucksack kam in einem riesigen Paket gut verpackt. Überraschenderweise ist er superleicht und hat für die gute Polsterung ein geringes Eigengewicht.
Nachdem ich eine meiner Kameras und die Objektive in den Rucksack packte, muss ich doch sagen: Angenehm. Das Gewicht verteilt sich deutlich besser, als bei einer Umhängetasche. Und dank des Hüftgurtes zieht der Rucksack auch nicht so ordentlich nach unten. Für längere Ausflüge also definitiv super.

(Foto: Vanguard)

Ein weiteres tolles Feature ist der/die/das Quick Zip. Dadurch muss man den Rucksack nicht ganz ausziehen, um an die Kamera zukommen, sondern sie ist nahezu fast immer griffbereit in einem Seitenfach verstaut, das durch einen Reißverschluss, Klettverschluss und Klickverschluss abgesichert ist. Es kann also nicht einfach so aufgehen, ist aber dennoch schnell geöffnet.

Ein Regencape ist natürlich auch dabei, Möglichkeit, ein Stativ sicher anzubringen, Stauraum für anderen Kram und ein zusätzlicher Reißverschluss macht es auch noch möglich, den Rucksack etwas zu vergrößern. Falls man mal längere Objektive verstauen will.

Alles in allem macht der Rucksack auf mich einen sehr guten Eindruck und ich würde ihn weiterempfehlen. Wenn ihr also auf der Suche seid, schlagt zu!
Die etwas größere Variante (UP-Rise 46) hat auch noch ein zusätzliches Fach für Notebooks, was mir bei meinem leider fehlt.

Die Fakten

  • Der Rucksack fasst 1 DSLR mit 3-4 Objektiven
  • zusätzlicher Platz für Stativ, Speicherkarten, Blitz
  • wenn man die Fächer ein bisschen tauscht, passen zwei Bodys und 2 Objektive rein

Weitere Infos findet ihr auf der Produktseite von Vanguard.
Sonstige Fragen? Her damit!

Und jetzt zu den Bildern. Weiterlesen

1.

100 Tage in einem unbekannten Land

100 Tage in einem unbekannten Land →

Es ist Mittwoch, der 9. November 2011 und ich stehe an der Bushaltestelle Mitte in der Ortschaft Affoldern, Hessen. Auf meinem Rücken habe ich einen Rucksack, der neben der üblichen Trekkingausstattung auch mit meiner Kamera-Ausrüstung und einem Laptop gefüllt ist. In meiner linken Hand halte ich eine Leine, an deren Ende mich die Augen meines treuen Begleiters Aiko, einem fünfjährigen Husky, anschauen.

Lest das. Es ist super gut. Der Artikel ist von Jens Franke geschrieben, dessen Interview mit Martin ich bereits verlinkte. Bei kwerfeldein erzählt er ein bisschen mehr über die Reise und seine Erlebnisse. Definitiv lesenswert. Guter Artikel.

W.

Was man an Regentagen so macht: Scannen

Anfang des Jahres kaufte ich einen Scanner. Ich fotografierte zu viel analog und wollte die Bilder endlich auch mal zeigen ohne sie umständlich abfotografieren zu müssen.
Scanner kam, installiert, funktionierte nicht so einfach, wie ich das wollte, wieder beiseite gestellt. Da stand er dann eine ganze Weile.

Und so sammelten sich die Negative ohne Abzüge. Was mich ärgerte.
Nun regnet es seit Tage und Wochen und es kam die Meldung: Silverfast 8 jetzt auch für Lion. NA ENDLICH!
Demo geladen. Und frustriert gewesen. Wasserzeichen über das gesamte Bild. Großartig. Das sah dann so aus:

Nee, danke. So ist das für eine Einschätzung eher unbrauchbar. Also, was machen? Genau. Silverfast direkt kaufen. Super Strategie, muss man euch lassen!

Wiedemauchsei, es wurde mir oft empfohlen und viel falsch machen konnte ich nicht. Nachdem ich es dann irgendwann auch endlich zum Laufen gebracht habe, fing ich an, zu scannen. Ohne jegliche Vorkenntnisse und ohne auch nur im geringsten verstanden zu haben, wofür die ganzen Anzeigen, Buttons, Regler, Schalter etc. sind.

Die Scans sind vermutlich null optimiert, kein bisschen nachbearbeitet, sondern so, wie sie aus dem Scanner kamen. Out of the box quasi.
Ich habe keinerlei Ahnung, was mit Silverfast 8 nun alles möglich ist. Vermutlich gibt es aber jede Menge Artikel, Handbücher und sonstiges dazu. Außerdem habe ich gute Leser. Wenn ihr mir also irgendwelche Tipps habt: Her damit! Ich bin für alles dankbar.

Und nun zu meinen ersten Scanergebnissen: Weiterlesen

H.

Hochzeitsfotografen zu verschenken

Hochzeitsfotografen zu verschenken →

Mein lieber Hochzeitsfotografen-Kollege Markus Schwarze und meine Wenigkeit sitzen mal wieder bei einem kurzen Käffchen in unserem Lieblingscafe in der Hamburger Hafencity. Und wie wir uns so unterhalten kommen wir auf unser Lieblingsthema: “Endlich mal eine Hochzeit zusammen fotografieren. Ja, das wäre geil!”

Ihr heiratet innerhalb der nächsten 3 Monate und wollt das beste Fotografenteam engagieren? Dann seid ihr bei Steffen und Markus sicherlich nicht falsch. Würde ich heiraten, ich würde mich sofort bewerben. Also, zögert nicht lange!

Bedingungen und Beispielarbeiten der beiden seht ihr im verlinkten Artikel. Viel Erfolg!

H.

Herbstbild – Die Gewinner

Der Herbst verabschiedet sich, in vielen Städten fiel bereits der erste Schnee. Es wird also Zeit, den Herbst abzuhaken.
Daher erst einmal ein riesiges Dankeschön an alle Teilnehmer der ersten Fotomitmachaktion! Es haben doch eine ganze Menge mitgemacht und ich war etwas überwältigt und auch überrascht.

Die Auswahl war super schwierig für mich, und ich konnte mich teilweise wirklich kaum entscheiden. Daher hat sich die Veröffentlichung nun auch ein wenig verzögert und aus 5 Bildern wurden 6.

Viel Spaß damit und noch einmal Danke!

Weiterlesen

I.

Im Gespräch mit Jens Franke über sein “HUNDERT TAGE”-Projekt

Im Gespräch mit Jens Franke über sein “HUNDERT TAGE”-Projekt →

Aus den fernen Ländern wurde die Heimat Deutschland. Eine Heimat, von der ich vor allem im süddeutschen Raum wenige der landschaftlichen und kulinarischen Schätze, Geschichte und Brauchtümer kannte. Zudem gab mir Deutschland das Gefühl, dass die Anreise mit Hund deutlich leichter wird, er immer willkommen sein wird und auch seine Verpflegung kein Problem werden würde.

Gutes Interview von Martin mit Jens Franke. Jetzt habe ich auch auf sowas Lust.

M.

Mal ein Lichtaufbau

Vorweihnachtszeit bedeutet sehr oft auch Fotoauftragszeit. Ich begrüße das immer sehr, ergibt sich daraus doch gerne noch einmal ein kleines zusätzliches Taschengeld.

Heute standen Familienportraits an. Ich fühlte mich ein wenig herausgefordert. Große Gruppen fotografierte ich bisher nur draußen mit dem vorhandenen Licht. Viele Blitze versuche ich, wo möglich, zu vermeiden.
Das ging dieses Mal nicht. 7 Personen wollten abgelichtet werden. Und der Aufbau war entsprechend folgender:

Das Lichtwert-Studio verfügt momentan über Blitze von Hensel und Elinchrom.
Für den Hintergrund verwendete ich zwei Elinchrom-Blitze mit Softbox. Die waren dafür zuständig, dass der Hintergrund ordentlich weiß geblitzt wird.
Von vorne war ein Hensel-Blitzkopf mit passender Octabox dafür zuständig, die Personen schön weich auszuleuchten.
Damit das Ganze nun jedoch nicht zu langweilig aussieht, kamen noch zwei Henselblitze mit Striplights als Streiflicht hinzu.

Fertig.

Ich habe das erste Mal so „aufwändig“ gearbeitet. Funktionierte super und sieht schick aus.