F.

Feedback zu Fotos erwünscht?

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich mich momentan wieder verstärkt mit dem Thema Fotografie beschäftige und ich deswegen so viel finde, oder ob irgendwie wieder ein Aufschwung in dem Bereich stattfindet.

Egal, woran es liegt, finde ich diese Idee ganz großartig.

Konstruktives Feedback zu Fotos im Internet zu bekommen ist mittlerweile sehr schwer. Oftmals beschränkt sich das auf  ein „Sehr schönes Bild.“ „Awesome.“ „Great shot.“ oder ein Like. Negatives Feedback ist meist Nichtbeachtung (das bekommt man nicht so wirklich mit) oder ein nicht besonders konstruktives „Finde ich scheiße.“, was keinem in seiner Entwicklung weiterhilft. Das warum und wieso fehlt in beide Richtungen.

Genau an dieser Stelle lenken Thomas Leuthard und Thomas Adorff ein und haben sich für das YouTube-Format Feedback.Studio zusammengetan.

Dabei soll es (endlich) weniger um Kameraupdates, Technik, Unboxing und Tutorials gehen, als vielmehr darum, Feedback zu Fotos zu geben und eine breite Masse daran teilhaben zu lassen.

Wie genau das ablaufen soll und wer die beiden überhaupt sind, erfahrt ihr im Teaservideo:

V.

Vorfreude und Enttäuschung

Frau mit Kamera

Kennt ihr das, wenn ihr euch auf etwas superdoll freut? Dieses wunderbar aufregende Gefühl der Vorfreude und Tage zählen und abwarten und immer wieder nachfragen, wann es denn endlich so weit ist. Das Planen des perfekten Zeitpunktes und des tollsten Wochenendes. Und dann macht eine Kleinigkeit alles zunichte. Kennt ihr das?

So ging es mir vergangene Woche.

1. Die Entscheidung

Wie einige vermutlich mitbekommen haben, möchte ich mir eine neue Kamera zulegen. Auf Twitter und Facebook fragte ich nach eurer Meinung zur Farbe und bekam jede Menge Feedback. Damit und noch weiteren Überlegungen konnte ich mich dann für eine Farbe entscheiden.

Also konnte die Kamera bestellt werden. Vier Tage sollte es dauern, bis sie geliefert wird.

2. Der Verkauf

Mittlerweile häufen sich hier aber wieder einige Kamerasachen an. Daher war klar, dass für die Neue einiges verkauft werden muss. Also eBay Kleinanzeigen erstellt und gewartet. Siehe da, nach anfänglichen Schwierigkeiten und den immer gleichen Feilschereien haben mittlerweile 4 von 5 Dingen den Besitzer gewechselt. Die neue Kamera ist damit quasi refinanziert. Aber wo bleibt sie denn?

3. Die Ankunft und die Vorfreude

Am vergangenen Freitag war es dann endlich so weit. Morgens war noch nichts, aber gegen Nachmittag wurde angekündigt: Sie ist da und ich werde sie noch am selben Tag bekommen. Ich habe mich so drauf gefreut und da abends ein Bloggertreffen im kleineren Kreise stattfand, wollte ich sie mitnehmen. Zum Glück sollte vorher noch kurz Zeit sein, um die nötigsten Einstellungen vorzunehmen, Akku einzulegen, Objektiv drauf schrauben und damit zu starten.

4. Die Enttäuschung

Kamera ausgepackt. Akku schnell rein. LCD-Display … blau?! Hä? Das muss doch funktionieren. Naja. Mal Objektiv dran. Speicherkarte rein. Vielleicht funktioniert es ja dann. Gesagt, getan, aber nein. Das Display wollte nicht so. Ein wenig rumgedrückt. Nochmal ausgeschaltet und wieder an. Aaah, da isses doch. Will Uhrzeit und Datum von mir wissen. Kein Problem, gebe ich ein. Klappte einwandfrei. Dann noch ein wenig im Menü Einstellungen vorgenommen. Kamera ans Auge angesetzt, Bild auf dem Display prüfen wollen. Wieder nur blau.

Auch einige Versuche später flackerte das Display immer nur kurz mit dem auf, was es anzeigen wollte, blieb dann aber dabei, lediglich eine bläulich schwarze Hintergrundbeleuchtung anzuzeigen. Kein Bild. Kein Menü. Nichts.

5. Das Ende vom Lied

Die Kamera hat ’nen Schaden. Irgendwas sitzt da nicht richtig fest oder verdreht, man weiß es nicht. Ich hatte schlechte Laune und nahm wieder meine alte Kamera mit, die ihren Job hervorragend erledigte und alle an diesem Abend begeisterte.

Die Neue ging heute jedenfalls direkt wieder zurück und eine neue Neue wurde bestellt. Die sollte am Mittwoch oder Donnerstag bei mir landen und ich hoffe so sehr, dass das Modell dann einwandfrei funktioniert.

Aber das ist ja auch positiv: Nun kann ich noch einmal die Vorfreude erleben und genießen und noch einmal ein Unboxing einer neuen Kamera betreiben, ohne weiter Geld auszugeben. Das wird super!

V.

Vom M Magazine inspirieren lassen

Leica M Magazine

Das M Magazine ist eigentlich ein Fotomagazin speziell für die Leica M. Daher enthält es auch nur Bilder, die mit einer Leica M entstanden sind. Nichtsdestotrotz ist das aber für jeden, der irgendwie etwas mit Fotografie am Hut hat, ganz gleich, welche Kamera er im Einsatz hat, interessant.
Drei Ausgaben sind aktuell kostenlos digital verfügbar. In der ersten Ausgabe findet sich zum Beispiel eine starke Fotostrecke von Bruce Gilden.
Viel Spaß beim Durchblättern.

S.

Streetphotography in Hamburg mit den Street Hunters

Streetphotography war früher ein wichtiger Bereich für mich. Mit den Jahren nahmen die Diskussionen darum zu und meine Lust darauf ab. So erging es wohl nicht nur mehr, denn ich habe den Eindruck, dass sich viele zurückgezogen haben und nicht mehr so viele Bilder machen oder zumindest nicht mehr in der Qualität, in der es früher mal der Fall war.

In den letzten Monaten ärgerte ich mich über vieles. Einschränken, die ich mir irgendwie selbst auferlegt oder gefühlt gesellschaftliche auferlegt bekommen habe. Dinge, denen ich mich unterwarf. Ich merkte jedoch, dass mich das nicht glücklich oder zufrieden macht. Im Gegenteil.
Ich dachte mir also, dass das alles aufhören muss und ich wieder Dinge tun muss, die mir Spaß machen. Das Fotografieren gehört dazu. Und da Bloggen. Beides gemeinsam gibt eine wunderbare Kombination.

Um den Einstieg wieder zu finden, starten wir mit diesem wunderbaren Walk durch Hamburg von Spyros Papaspyropoulos. Es passiert nichts furchtbar aufregendes oder spannendendes. Nur ein Mann und seine Kamera, der in der Vorweihnachtszeit durch Hamburg spaziert und fotografiert.

Und wer geht in den nächsten Tagen mit mir auf den Weihnachtsmarkt zum Fotografieren?

F.

FOTOS // Hafen im Nebel

Hamburger Hafen im Nebel

Heute versinkt Hamburg in seinem Nebel und lässt alles etwas unwirklich aussehen. Da ich einen Termin hatte und somit meine Wohnung verlassen musste, packte ich die Kamera in meine Tasche für den Fall, dass ich Lust und Muße hätte, diese Lichtstimmung einzufangen. Ich wagte mich dann mal wieder in die Hafencity und Speicherstadt. Die Gebäude. Schiffe. Das Wasser. Passte für mich gut zusammen. Außerdem entschied ich mich für ein Olympus-Preset und ließ die Bearbeitung direkt die Kamera machen. Die Bilder hier sind also somit direkt out of camera.

Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel
Hamburger Hafen im Nebel

F.

FOTOS // It’s a selfie

Portrait Melanie

Wenn jemand anderes ein Foto von einem selbst macht, nennt man das dann trotzdem Selbstportrait oder Selfie? Oder darf man ein Foto nur so nennen, wenn man es auch selbst gemacht hat?

Wie dem auch sei ist das hier ein Bild, das entweder Raphael oder Kim gemacht hat. Vielleicht ist es also ein Raphie oder ein Kimie.

F.

FOTOS // Feiertagsspaziergang

Fahrradfahrer im Sonnenuntergang

Nach einem kleinen Ausflug ins Kino war uns heute nach einem Spaziergang in der Sonne. Wenn man die Wohnung dann schon einmal verlassen hat, dann doch bitte auch richtig ausnutzen. Das passte ganz gut, denn ich habe hier eine OM-D E-M10 II liegen, die ich unbedingt testen wollte. Also Kamera geschnappt und los. Das Ergebnis konnte ich in Lightroom jedoch nur im JPG bearbeiten. Die RAW-Files können aktuell noch nicht gelesen werden. Hoffentlich gibt es da bald ein Update. JPGs will man einfach nicht noch weiter bearbeiten.

Und irgendwann muss mir mal noch jemand erklären, wie ich hier retinafähige Bilder reinbekomme.

Radfahrer im Gegenlicht

Park Fiction

Hamburger Hafenstraße

Krähne im Hafen Hamburg

Krähne im Hafen Hamburg

Vespa auf St. Pauli

Hotel Monopol Schriftzug am Himmel

Fahrradfahrer im Sonnenuntergang

Bauwagen-Romantik

St. Pauli-Stadion im Sonnenuntergang

G.

Google Fotos – Eine App für alles

Über die letzten Jahre habe ich Unmengen an Fotos auf meinem iPhone gesammelt, getreu dem Motto: „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“ Es war nur eine Frage der Zeit, dass das Telefon beginnt, rumzuheulen, dass der Speicher zu knapp wird. Zusammen mit der ein oder anderen Offline-Playlist bei Spotify kam der Zeitpunkt schneller als erwartet. Fotos vom Telefon löschen ist halt immer so eine Sache. Was, wenn man genau das Bild in Kürze benötigt, um es jemandem zu zeigen?

Kurze Zeit versuchte ich es also mit Dropbox. Bilder dort hochladen und vom Telefon löschen. Allerdings störte mich sehr schnell, dass ich immer einen Moment auf das Bild warten muss, da das immer erst einmal geladen werden muss.
Ein iPhone mit mehr Speicherplatz kaufen? Ja, ok. Aber der wird auch irgendwann ausgehen. Ganz davon abgesehen, dass die Preise horrend sind. Das ist jedoch ein anderes Thema.

Es blieb mir jedoch nichts anderes übrig: Die Fotos mussten vom Telefon runter. Also auf die Festplatte gezogen und vom iPhone gelöscht. Zack, war wieder jede Menge Platz. Ganz glücklich war ich nicht, aber was muss das muss.

Nun bekam ich vor kurzem einen Anruf von Google. Die Google-Fotos-App möchte man auf einem Event in Hamburg vorstellen, ob ich Interesse daran hätte. Na klar! Technologie und Fotografie in einem Event vereint? Da kann ich nicht widerstehen.

In der vergangengen Woche fand das Treffen dann statt. Eine Stadtführung durch die Schanze und das Karoviertel war geplant, auf der wir mit unseren Smartphones fotografieren sollten. Wir bekamen Zettel mit möglichen Motiven zur Inspiration ausgeteilt und dann ging es auch schon los. Für mich waren die Erzählungen des Stadtführers superspannend, zumal wir uns in meiner Hood bewegten und ich einige Dinge erfuhr, die ich bisher noch nicht wusste. Nach wenigen Metern machte uns jedoch der Hamburger Regen einen Strich durch die Rechnung. Wir mussten die Tour leider abbrechen und machten uns auf den Weg ins Haus73. Dort angekommen hörte der Regen selbstverständlich auf und die Sonne zeigte sich. Nunja.

Ein leckeres Buffet und viele Getränke begrüßten uns, wir schickten schnell die Telefone ins WLAN und starteten mit der Vorstellung der App durch Robert von Google, der sein Telefon via Chromecast mit dem Fernseher verband und uns diverse Tipps und Tricks zeigte.

Zugegeben: Ich hatte mich vorher kein Stück mit der App beschäftigt. War aber ziemlich schnell Feuer und Flamme und fragte mich, ob das wirklich alles so stimmte, was er da erzählte. Robert wiederholte nämlich sehr oft: „Die Bilder hier habe ich gar nicht mehr auf dem Telefon.“ Seltsam war jedoch, dass die Bilder sofort und ohne jegliche Verzögerung angezeigt wurden. Sollte das wirklich möglich sein? Ich mach’s kurz: Es ist möglich. Fotos, die nicht mehr auf dem Telefon sind, werden trotzdem superschnell geladen. Mein größtes Problem ist somit gelöst und ich bereits jetzt in die App verliebt.

One more thing …

Das soll aber nicht alles gewesen sein.
Fotos, die gemacht werden, werden je nach Einstellung automatisch in die Cloud geladen. Soweit nichts Neues. Richtig grandios ist aber, dass man nach Bildern anhand von Suchbegriffen suchen kann. Gebe ich Katze ein, bekomme ich Katzenbilder angezeigt, ohne auch nur irgendwas dafür zu tun. Ich habe die Fotos vorher nicht vertaggt oder anderweitig irgendwie beschriftet geschweige denn kategorisiert. Ich habe nichts gemacht, kann aber nach Katze, Schuhe, Kleid oder auch nach Farben suchen. Die App findet was dazu. Wie awesome ist das bitte? Mein Nerdmädchen-Herz machte Luftsprünge. Außerdem werden verschiedene Dinge einfach von selbst im Hintergrund gruppiert, automagisch quasi. Nach darauf abgebildeten Dingen oder aufgrund der Standort-Daten nach Orten. Auch sehr nützlich.

Google-Fotos Screenshots

Ich habe die Tage danach angefangen, alle iPhone-Bilder-Backups bei Google Fotos hochzuladen. Somit habe ich sowohl auf dem iPhone als auch auf meiner Festplatte wieder mehr Platz und dennoch ständig Zugriff auf alle Bilder. Das ist wunderbar.

Und was kann die App noch so?

  • Gespeicherte Fotos und Videos sind offline verfügbar
  • Foto- und Videobearbeitung ist auch möglich, sogar mit integrierter, GEMA-freier Musik kann das Ganze hinterlegt werden
  • Teilen mit Freunden und der Familie ist mega einfach
  • Man kann Alben, Geschichten, Filme, Collagen und Animationen (GIFs) erstellen

Die App kann ich also nur empfehlen. Probiert es am Besten selbst aus und berichtet mal, ob ihr genau so angefixt und begeistert seid, wie ich.

Ich danke Google und a+o jedenfalls sehr für die Einladung und den inspirierenden Nachmittag. Das war ganz hervorragend.