Fräulein zimtsternin
Es ist ein Popkultur-Fotomädchen.

Der Stand der Dinge

Sunlight

Mein Blogflash hält sich nach einigen Eskapaden in den letzten Wochen momentan wieder in Grenzen. Und das ist gut so.
Was jedoch nicht bedeutet, dass ich anderweitig tatkräftiger wäre. Im Gegenteil. Jegliche Motivation und Lust blieb zwischen Flash und Wiedereinkriegen auf der Strecke.

Die vielen Stunden, die der Tag hat, scheinen mir dennoch viel zu wenige zu sein. Und ich verstehe nicht, wieso, habe ich doch eigentlich nichts zu tun (abgesehen von Stellensuche, Bewerbungen schreiben, den Tag ‘rumkriegen). Und dennoch bekomme ich dieses nichts (also den Inhalt da in Klammern) nicht gebacken. Es ist grenzwertig.

Da finde ich Stellen, die auch halbwegs interessant klingen und mit meinen bisher angesammelten Fähigkeiten machbar wären. Über den Vormittag gesammelt sind einige Tabs auf, die ich dann unter irgendwelchen Vorwänden nach und nach wieder schließe, bis keines mehr davon übrigbleibt. Dementsprechend ist bis zum Ende des Tages und dem Beginn des Zubettgehens keine einzige Bewerbung geschrieben. So geht das, tagein, tagaus.

Zwischendurch habe ich dann erleuchtete Momente. Da schreibe ich eine Bewerbung. Such alles zusammen. Und verschicke das Ganze auch. Mal per Mail. Mal per Post. Und dann warte ich. Und warte. Und warte. Auf die nächste Absage. Die der Motivation auch nicht gerade gut tut.

Es gibt dann noch weitere Lichtblicke. So zwischendurch. Wie zum Beispiel vergangene Woche. Da hatte ich ein Telefonat mit dem neuen Personalchef vom Arbeitgeber des Freundes. Der bestätigte mir, dass mein Lebenslauf wirklich sehr gut sei. Mitunter sehr gute Referenzen. Aber ich müsse flexibel bleiben. Karlsruhe sei ein Kaff. In anderen großen Städten spiele die Musik derzeit. Keine schönen Aussichten. Ich solle jetzt, wo ich noch jung und ungebunden sei, die Chance ergreifen.
Und das sagt er mir jetzt, wo ich mich halbwegs damit abgefunden habe, hierzubleiben und alles andere nahezu gestrichen habe.

Er nannte mir einige Jobbörsen, die ich noch nicht kannte und noch weitere Tipps, wie ich jetzt am Besten vorgehen solle.
Wie ich allerdings meine Motivationslosigkeit in den Griff bekomme, hat er mir nicht gesagt. Vielleicht ist sie aber auch schlichtweg auf Faulheit zurückzuführen. Oder zu wenig Ehrgeiz.
Ich bin einfach nur unzufrieden. Mit allem. In jeglicher Hinsicht. Und das macht nichts, aber auch gar nichts einfacher. Im Gegenteil.


Umzug #4

Mein vierter Umzug steht an. Und die Lust hält sich in Grenzen.
Ich freue mich auf die “neue ” Wohnung, das neue Zimmer und so weiter. Aber dieses Kisten packen, Kisten schleppen, Kisten wieder auspacken ist einfach nervtötend. So alle paar Jahre ist das ganz witzig, aber innerhalb weniger Monate anstrengend. Vor allen Dingen weil es eben wieder nur eine Übergangslösung ist und ich in wenigen Monaten wieder umziehen werden muss.

Karlsruhe heißt mich also auf besonders herzliche Weise willkommen.
Für Arbeitsleistung, die ich erbringe, werde ich nicht ordentlich bezahlt, einen richtigen Job will’s mir nicht geben und überhaupt und in jeglicher Hinsicht bin ich einfach nur Gast. Das macht keinen Spaß. Wirklich nicht. Diese Unsicherheit quält mich und schlägt sich auf alles um mich herum nieder.
Ich kann und will mir hier nichts aufbauen, wenn ich nicht sicher sein kann, dass ich hierbleiben kann und nicht woanders hin muss.

Ein wenig Zukunftssicherheit würde ich mir wünschen. Eine Planungsgrundlage, die über die nächsten 5 Monate hinausgeht. 2 Jahren wären mal ganz schön. So habe ich mir das jedenfalls nicht vorgestellt.


Ein Lebensabschnitt geht zuende

Mein Mailkonto der Uni funktioniert nun wirklich nicht mehr. Sie hatten es mir auf Mitte Dezember schon “angedroht”. Aber wider Erwarten ging es dann doch noch.
Aber seit heute geht gar nichts mehr.

Schweren Herzens habe ich den Account nun aus meinem Thunderbird gelöscht und diesen Lebensabschnitt beendet.

Aber wie sagte jemand so schön?

@zimtsternin Immer wenn etwas aus deinem Leben verschwindet, ist das nur ein Zeichen dafür, dass etwas Besseres unterwegs ist. (Ar. Lassen)

Ich hoffe, er hat recht.

Bye, bye Studentenleben. Vorerst…


Guten Rutsch!
Kommt gut ins neue Jahr!

© Mace2000 / Flickr


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Ein schöner Tag

Nach drei richtigen Scheißtagen folgte heute endlich mal wieder ein wirklich guter.
Er begann mit dem Finden einer Stellenanzeige, die auf mein Qualifikationsprofil passt, wie die Faust auf’s Auge.
In meiner Arbeitszeit begleitete ich eine interne Verkaufsschulung mit lustigen und unterhaltsamen Teilnehmern. Der Tag war demnach sehr kurzweilig und der morgige Nachmittag ist schon verplant mit einem weiteren Lichtblick am Horizont.

Zweiohrkueken_poster_01

Aber natürlich rettete mich die Aussicht auf einen wundervollen Abend über den Tag. Denn nach der Arbeit traf ich mich erst einmal mit meiner lieben Nina für einen Bummel über den Karlsruher Weihnachtsmarkt inklusive Essen, Süßkram und Glühwein bzw. Kinderpunsch.
Und danach ging’s zusammen mit dem Liebsten in die Preview von Zweiohrküken. *dahinschmelz* Ich will auch eine Cheyenne-Blue bzw. Emma Tiger.
Inhaltlich war er um einiges schwächer, als der erste Teil. Und auf die ein oder andere Szene hätte man durchaus verzichten können, ohne dem Film einen Abbruch zu tun. An anderer Stelle hat was gefehlt. Aber die Lacher waren dennoch gut. Definitiv sehenswert, auch wenn er an den Ersten nicht herankommt.


1. Advent

Eigentlich freue ich mich immer auf Weihnachten. Ich liebe diese “Jahreszeit”.
Aber nachdem in der vergangenen Woche eine schlechte Nachricht die nächste jagte und mir die Zeit davon läuft, bin ich gar nicht in Stimmung.
Das hängt mit Menschen zusammen. Enttäuschungen. Dass Dinge gesagt werden, an die man sich nicht hält. Ich mag diese Unverbindlichkeit nicht sehr gerne. Am wenigsten in zwei Situationen: Zukunft einer Person. Freundschaften.
Vielleicht hätte ich mich anders entschieden. Vielleicht wäre ich einen anderen Weg gegangen.


Bewerbungskram

Absagen auf Bewerbungen mag keiner. Vorallem, wenn sie immer gleichlautend sind und schon nach der schriftlichen Bewerbung kommen. Kein nächster Schritt. Kein Gespräch. Einfach nach Durchsicht der Unterlagen schon den Riegel vorgeschoben bekommen.
Das ist frustrierend. Und macht keinen Spaß.

Umso ärgerlicher wird es, wenn sich die Firmen keinerlei Mühe bei den Absageschreiben machen.
Aktuelles Beispiel: Ich habe mich beworben. Für das Anschreiben benötigte ich mehrere Tage. Ich steckte Zeit und Mühe da rein, setzte mich mit der Firma auseinander und schickte die Unterlagen voller Hoffnung ab. Zumindest doch endlich mal die Hürde bis zum Gespräch nehmen.
Allerdings ereilte mich am Freitag dann die Absage per E-Mail.

1. Die E-Mailadresse ließ keine reale Person dahinter erkennen. Es war eine Aneinanderreihung von Buchstaben und Zahlen und einer Abkürzung nach dem @ plus Firmenname.
2. Die Anrede lautete “Sehr geehrte/r…”. Ich dachte, mein Name sei eindeutig.
3. Einen wirklichen Absender gibt es. Schlussformel lautet “Mit freundlichen Grüßen”. Ohne Namen. Ohne Ansprechpartner.

Ich weiß, Absagen kosten Zeit, müssen aber sein. Ich sehe auch nicht das große Problem in der automatisierten Absage. Das machen alle. Aber mich hat das Schreiben der Bewerbung auch Zeit gekostet. Es war mit Hoffnungen verbunden. Es hat für mich mit Respekt zu tun, dass man eine ordentliche Absage schickt mit dem richtigen Geschlecht, einer ordentlichen Mailadresse und dem Namen einer realen Person darunter. Das ist das, was ich erwarte. Und was ohne großen Aufwand auch im Rahmen des Möglichen ist, wie viele andere Firmen -ob groß oder klein- beweisen.


Zukunftsplanung: Wir heißen euch hoffen

Nach langen Planungen, Gesprächen, Strategieentwicklungen und sonstigem habe ich zwei weitere Bewerbungen erstellt und abgegeben/verschickt. Nun ist wieder Warten angesagt. Und hoffen, dass sich bald etwas tut. Die Zeit vergeht wie im Fluge. Und auch meine drei Monate Verlängerung in Form von Praktikum sind bald vorbei.
Daher heißt es: Hoffen. Und abwarten.


Stillstand

Es tut sich was.




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