Posts with the tag 'Zukunft'

Erfolgsstory?

Gestern war ein guter Tag. Bei einem Frühstück gute Zukunftsideen serviert zu bekommen, ist fantastisch. Das hätte mir schon für einen guten Tag gereicht.

Im Laufe des Tages erhielt ich jedoch einen Newsletter, der mein Herz höher schlagen ließ. Kurz darauf bat ich meine lieben twitter-Follower, mir die Daumen zu drücken. Und es hat geholfen.

Einige Stunden später hatte ich nämlich meine Zusage im elektronischen Briefkasten.

Ich werde nun als den ganzen Social-Media-Kram für das PhotoCamp Cologne in diesem Jahr erledigen. Als da wären twitter-Account und Blog. Und früher oder später Facebook. Und die Welt.
Vorabberichte. Liveberichterstattung. Nachberichte.

Ick freu mir und hüpfe dabei noch ein bisschen im Kreis.

4 comments 23. Jul 2010

Geschlechtsstereotypen

Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Gründung.
Und dabei gehöre ich zu zwei Randgruppen: Arbeitslos. Frau.

Es gibt Ratgeber speziell für Arbeitslose. Und es gibt Ratgeber, die sich speziell an Frauen wenden. Und glaubt mir: Ich bin lieber arbeitslos als eine Frau.

Gründen für Frauen. Das ist zu beachten: Sie benötigen zwingend Berufserfahrung. Ohne diese hat ihr Vorhaben keinerlei Aussicht auf Erfolg.
Einschüchterung. Sicherheitsbedürfnisse werden gestärkt. Mut geschwächt.

BMWi. GründerZeiten Spezial für Frauen. Riesigfette Tabelle. Haushalt und Selbstständigkeit. Wieso findet man das in einem “normalen” Ratgeber für Männlein und Weiblein gleichermaßen nicht?
Vielen Dank für das Bestätigen und Verstärken der Geschlechterstereotypen.

Richtet sich Gründen also an Männer, bzw. alle, dann wird man ermutigt, Sachen durchzuzuziehen. Auszuprobieren. Und wenn’s nicht klappt, so what?
Ist man eine Frau und wendet sich der speziellen Literatur zu, sollte man sich das lieber 5fach überlegen, und auch nochmal alles durchdenken, ob es auch wirklich sicher ist, und man nicht vielleicht irgendwas vergessen hat, oder eh zu unerfahren ist. Wundert man sich da noch, dass Frauen tendenziell weniger gründen als Männer? Dass Frauen tendenziell früher aufgeben, als Männer?

Schade Deutschland. Schade Gesellschaft.
Und ich, ich bin jetzt gerade mal kurz desillusioniert. Und unheimlich froh, dass ich so ein extremer Trotzkopf bin. Denn jetzt erst recht!

5 comments 22. Jul 2010

Kreativitätsoverkill und Alternativensuche

Aktuell leide ich an einem Overkill in jeglicher Hinsicht.

Anfänglich litt ich wirklich sehr stark unter dieser Arbeitslosigkeitssache und Perspektivenlosigkeit. Ich war frustriert. Deprimiert. Fühlte mich benachteiligt. Minderbemittelt. Ich zweifelte wieder so stark an mir selbst, wie zu meinen besten Selbstzweifelzeiten. Und nicht zuletzt habe ich mich dafür geschämt. Es war mir unangenehm. Ich wollte mich verkriechen. Und habe alle anderen dafür gehasst, dass sie das hinbekommen. Nur ich nicht. Bei mir ging alles schief.

Aber ich habe schon immer an Schicksal geglaubt. Nicht in dem Sinne, dass ich einfach nur zusehen muss und die Dinge gehen ihren Weg. Eher im Sinne von: Alles hat einen Grund und Sinn. Und einzig der Gedanke, dass dieser ganze Dreck für irgendetwas gut sein wird, ließ mich durchhalten.
Bei mir lief rückblickend nie auch nur irgendetwas so, wie es eigentlich geplant war. Mein Lebensmotto könnte Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt sein. Es ist mir auf den Leib geschrieben. Aber dennoch ging es immer irgendwie weiter. Und ich habe aus jeder Niederlage, aus jedem Rückschlag etwas Gutes ziehen können. Es hat sich irgendwann immer zu einem Gesamtbild zusammengefügt.

Mittlerweile habe ich mich gut an die Situation gewöhnt. Um besser zu sagen: Ich habe mich damit arrangiert. Und ich komme klar. Da ist die Weiterbildung. Da sind gelegentliche Aufträge. Da gibt es Leute in Blogs und bei twitter. Und ja, ich habe sicherlich einen Teil meines Lebens dieser Sache verschrieben.
Für manche klingt das sicherlich krank. Andere werden es nicht verstehen können. Aber ich glaube, ich war noch nie so stabil, wie in den letzten Monaten. Es tut mir wirklich gut. Und ja, ich weiß, dass das alles nur oberflächlich ist. Und wahrscheinlich ist das genau der Grund, warum das so gut tut. Ich nehme es nicht so ernst. Ich nehme mich selbst nicht mehr so ernst.
Denn in meinem Leben gibt es nur wenige Konstanten. Wenige Menschen, auf die ich mich immer verlassen konnte. Wenige Menschen, die immer gehalten haben, was sie gesagt haben. Und diese Menschen sind auch jetzt noch da. Mehr brauche ich nicht. Nicht mehr.

Jedenfalls genieße ich das alles derzeit.
Ich kann mir keinen 8-Stunden-Büro-Tag mehr vorstellen. Ich will etwas tun. Und ich werde auch etwas tun. Nur denke ich, es wird nicht das werden, auf was ich mich drei Jahre lang vorbereitet habe. Nicht so, wie geplant. Denn die letzten Monate und Rückschläge habe mich zum Nachdenken gebracht. Zum Umdenken. Ich denke über Alternativen nach. Und dann kommt der Overkill.
So viele Dinge, über die ich schreiben möchte. So viele Ideen, die ich fotografieren möchte. So viele Gedanken, die ich umsetzen möchte. So viele Projekte, die ich angehen möchte. So viele Punkte, die zu erledigen sind.

Und daraus ergeben sich Nächte, wie diese. In denen um vier Uhr nachts Blogposts wie dieser hier entstehen. Von denen ich einen nach dem anderen tippe. Weil es sprudelt. Und ich liebe es, dass ich diese Nächte investieren kann. Dass mich kein ankernzeitengebundener Job davon abhält.

Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Und aktuell habe ich wirklich keine Ahnung, wie ich in der derzeitigen Bürojobgesellschaft klarkommen soll. Ich werde es sicher können. Eine Weile lang. Aber was kommt danach?

Daher suche ich nach Alternativen. Und einige sind in meinem Kopf. Und auf Papier. Damit mein Kopf wieder klarer wird.
Ich brauche Freiheit. Und ich brauche Unterstützung. Und vor allem brauche ich ein individuelles Lebenskonzept. Denn mit der Norm komme ich persönlich wohl eher nicht so gut klar.

Es ist jetzt 4.15 Uhr. Und ich sage gute Nacht. Und vielleicht werde ich diese Gedanken im Laufe des Tages veröffentlichen. Oder auch nie.

10 comments 16. Jul 2010

Lebenslanges Lernen leben

Das ist doch mal eine feine Alliteration.

Ich liebe Pakete. Vor allem, wenn sie für mich sind.
Ich wusste, dass durch mein frisch aufgenommenes Fernstudium Unterlagen auf dem Weg zu mir sind. Dass das aber so ein großes und schweres Paket sein wird, das mich vergangene Woche erreichte, hatte ich nicht für möglich gehalten. Aber bei dem Inhalt auch kein Wunder. Das Auspacken hat natürlich am Meisten Spaß gemacht.

Jede Menge Texte, die es zu lesen und zu lernen gilt. Und wie nicht anders gewohnt, schiebe ich es schon jetzt ein bisschen vor mir her. Ein anderes Zeitmanagement muss her. Auf ein neues ins Studentenleben. Irgendwie.

1 comment 20. Apr 2010

zimtsternin + Hannover = ?

Hannover
Creative Commons License photo credit: Gregorius Mundus

Ich habe schon viel von Hannover gehört. Viel schlechtes. Demnach waren meine Erwartungen gering. Aber da ich gestern dorthin gerufen wurde, machte ich mich auf den Weg vom warmen Karlsruhe ins doch kältere niedersächsische Hannover.

Wider Erwarten habe ich an dieser Stelle nur Gutes von der Bahn zu berichten. Die Züge fuhren pünktlich, ich hatte keinen Stress und habe alle Anschlusszüge bekommen. Danke dafür.

In Hannover selbst fand ich sofort meine Stadtbahn, mit der ich in Richtung großer Firma mit drei Buchstaben fahren musste. Ich habe mich sogar selbst übertroffen, indem ich auf Anhieb in die richtige Bahn und noch dazu in die richtige Richtung einstieg. Es konnte also nicht mehr viel schief gehen.

Das riesige Gebäude, in welches ich gerufen wurde, fand ich auch auf Anhieb (GPS und GoogleMaps sei Dank) und konnte mich vor dem Termin noch ein wenig sortieren. Lies: Haare kämmen, Kleidung etwas richten, tief durchatmen.
Und dann ging es auch schon los.

Die Eingangshalle war beeindruckend. Der Empfang riesig. Dann ging es mit einem von insgesamt acht Aufzügen in den 4. Stock. Dort wurde ich freundlich empfangen und in das entsprechende Büro begleitet, in dem schon zwei Damen auf mich warteten.

Es war ein gutes Gespräch. Eins, in dem ich mich sehr wohl fühlte. Die beschriebenen Tätigkeiten reizen mich. Alles sehr professionell. Offen. Kommunikativ. Nett.
Flache Hierarchien. Eine angenehme Unternehmenskultur.
Eine Fluktuation, die so niedrig ist, dass man sie kaum aussprechen kann. Sozialleistungen, die besser, als der Durchschnitt sind. Alles in allem ein Unternehmen, für das ich gerne arbeiten würde. So wie viele andere auch.
Zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings zwei Knackpunkt:

    1. Derzeit gibt es keine Stellen. Es wird bis zum 1.1.2011 evtl. Stellen geben, aber das liegt an andere Mitarbeitern und lässt sich nicht beeinflussen (lange Geschichte, aber in Kurz: Unternehmen A hat Unternehmen B aufgekauft. Gewisse Unternehmensbereiche doppeln und verdreifen sich nun seit einiger Zeit in untersch. Städten. Das soll bis zum 1.1.2011 aufgehoben werden und alles Wichtige soll zentral nach Hannover kommen. Sprich die betroffenen Mitarbeiter müssen sich entscheiden, ob sie aus den anderen Städten nach Hannover wollen.)
    Worst-Case-Szenario: Ich erfahre am 1.1.2011, dass alle Mitarbeiter mitgekommen sind und sich somit keine Stelle ergibt.

    2. Es ist Hannover, ne?

Wiedemauchsei. Es waren gute 1,5 Stunden, die wir da so zusammen saßen. Lachten. Uns unterhielten. Es war ein gegenseitiges Abchecken, ob wir im Falle eines Falles zusammenpassen könnten. Von meiner Seite aus schmeiße ich ein klares und lautes ja in den Raum. Absolut.
Schlussworte waren, dass man in Kontakt bleiben wird. Und dass der Bereich, in dem ich gerne eingesetzt werden würde nicht so groß sei. Da kenne man die Personen. Und die könnte man gegebenfalls auch einfach mal ansprechen, wie da denn so die Tendenz gegenüber Hannover sei.

Somit ging ich mit zwei guten Zeichen aus diesem Gespräch heraus. Erstens lud man mich zu einem persönlichen Gespräch ein, und nicht wie ich erwartete zu einem Telefoninterview. Bedeutet, dass dieses Unternehmen durch meine Anreise, für die es die Kosten zu übernehmen hat, schon Geld in mich investierte.
Und zweitens gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass da eine Entscheidung schon früher getroffen werden könnte.
Versprechen konnte und wollte man mir an dieser Stelle verständlicherweise nichts.

Problem eins könne man in den Griff bekommen.
Blieb aber noch das Hässliches-Hannover-Problem. Müss’n wa mal schau’n.

Pünktlich zu Beendigung des Gesprächs traf auch schon meine Mitfahrgelegenheit und gute Bekannte ein. Sie fuhr mich ein wenig durch Hannover und zeigte mir die zentralen “Sehenswürdigkeiten”. NORD/LB-Gebäude. Das neue Rathaus. Maschpark. Maschsee. Sprengel-Museum. Und dann kam eine erste Begeisterung auf.
Hallo? Das Wetter in Hannover ist scheiße. Gut. 340 Tage im Jahr regnet es. An 20 Tagen ist es bewölkt und an 5 Tagen scheint die Sonne. Aber dass diese Stadt so grün ist, hätte mir mal jemand sagen können.
Ja, ich gebe es zu, mein Herz machte einen leisen Luftsprung.

Nach dieser Sightseeing-in-five-minutes-Tour gönnten wir uns einen leckeren Latte Macchiato am Bahnhof. In einer Lokalität, bei der ich beim Betreten dachte: Ach herrje, glücklicherweise habe ich gestern noch Geld abgehoben! Falsch gedacht. Die Preise waren absolut normal und nicht erhöht. Doch die Location an sich war fantastisch. Sehr schön.

So, lieber zukünftiger hoffentlich Arbeitgeber, nach dem ganzen Tag könnte ich mich wirklich damit abfinden, in Hannover meinen Berufseinstieg zu finden. Ich mag dich nämlich, liebes Unternehmen. Und die Stadt, die könnte ich auch liebhaben lernen.
Ich würde mich also freuen, wenn wir uns in Bälde wiedersehen könnten werden wollen.

8 comments 10. Apr 2010

Zukunft


Es muss irgendwie weitergehen, nicht wahr?
Ich freu mich drauf.

5 comments 25. Mrz 2010

Geschäftsidee

Ob sich Absagen wohl gut bei e.Bay verkaufen lassen?
Mittlerweile haben sich einige angesammelt, die ich gerne loswerden möchte. Mit dabei auch ein paar unpersönliche Exemplare, in denen nicht einmal mein Name steht. Gerade die würden sich doch anbieten, oder?
Dann ersparen sich die Leute die schwere Arbeit, eine Standardabsage mit einem Namen zu versehen, was mittlerweile eigentlich sämtliche Personalverwaltungsprogramme automatisiert können. Aber das scheint für manch -namhafte- Unternehmen Zukunftsmusik zu sein.

Ich denke weiter über meine Geschäftsidee nach. Vielleicht ergeben sich auch Kooperationen mit weiteren Partnern?
Wiedemauchsei. Ich bin nach dem kleinen Ausflug oder soll ich besser sagen: Ausbruch in Richtung Hamburg wieder knallhart in der Realität angekommen. Und lasst euch gesagt sein: Realität macht keinen Spaß. Hamburg war toller. Ich könnt’ doch auch mal wieder nach Berlin? Oder nach (setzen Sie hier den Namen einer x-beliebigen großen Stadt in Deutschland ein). Oder vielleicht (setzen Sie hier den Namen einer x-beliebigen großen Stadt in Deutschland ein)?

1 comment 19. Mrz 2010

Der Stand der Dinge

Sunlight

Mein Blogflash hält sich nach einigen Eskapaden in den letzten Wochen momentan wieder in Grenzen. Und das ist gut so.
Was jedoch nicht bedeutet, dass ich anderweitig tatkräftiger wäre. Im Gegenteil. Jegliche Motivation und Lust blieb zwischen Flash und Wiedereinkriegen auf der Strecke.

Die vielen Stunden, die der Tag hat, scheinen mir dennoch viel zu wenige zu sein. Und ich verstehe nicht, wieso, habe ich doch eigentlich nichts zu tun (abgesehen von Stellensuche, Bewerbungen schreiben, den Tag ‘rumkriegen). Und dennoch bekomme ich dieses nichts (also den Inhalt da in Klammern) nicht gebacken. Es ist grenzwertig.

Da finde ich Stellen, die auch halbwegs interessant klingen und mit meinen bisher angesammelten Fähigkeiten machbar wären. Über den Vormittag gesammelt sind einige Tabs auf, die ich dann unter irgendwelchen Vorwänden nach und nach wieder schließe, bis keines mehr davon übrigbleibt. Dementsprechend ist bis zum Ende des Tages und dem Beginn des Zubettgehens keine einzige Bewerbung geschrieben. So geht das, tagein, tagaus.

Zwischendurch habe ich dann erleuchtete Momente. Da schreibe ich eine Bewerbung. Such alles zusammen. Und verschicke das Ganze auch. Mal per Mail. Mal per Post. Und dann warte ich. Und warte. Und warte. Auf die nächste Absage. Die der Motivation auch nicht gerade gut tut.

Es gibt dann noch weitere Lichtblicke. So zwischendurch. Wie zum Beispiel vergangene Woche. Da hatte ich ein Telefonat mit dem neuen Personalchef vom Arbeitgeber des Freundes. Der bestätigte mir, dass mein Lebenslauf wirklich sehr gut sei. Mitunter sehr gute Referenzen. Aber ich müsse flexibel bleiben. Karlsruhe sei ein Kaff. In anderen großen Städten spiele die Musik derzeit. Keine schönen Aussichten. Ich solle jetzt, wo ich noch jung und ungebunden sei, die Chance ergreifen.
Und das sagt er mir jetzt, wo ich mich halbwegs damit abgefunden habe, hierzubleiben und alles andere nahezu gestrichen habe.

Er nannte mir einige Jobbörsen, die ich noch nicht kannte und noch weitere Tipps, wie ich jetzt am Besten vorgehen solle.
Wie ich allerdings meine Motivationslosigkeit in den Griff bekomme, hat er mir nicht gesagt. Vielleicht ist sie aber auch schlichtweg auf Faulheit zurückzuführen. Oder zu wenig Ehrgeiz.
Ich bin einfach nur unzufrieden. Mit allem. In jeglicher Hinsicht. Und das macht nichts, aber auch gar nichts einfacher. Im Gegenteil.

3 comments 09. Mrz 2010

Umzug #4

Mein vierter Umzug steht an. Und die Lust hält sich in Grenzen.
Ich freue mich auf die “neue ” Wohnung, das neue Zimmer und so weiter. Aber dieses Kisten packen, Kisten schleppen, Kisten wieder auspacken ist einfach nervtötend. So alle paar Jahre ist das ganz witzig, aber innerhalb weniger Monate anstrengend. Vor allen Dingen weil es eben wieder nur eine Übergangslösung ist und ich in wenigen Monaten wieder umziehen werden muss.

Karlsruhe heißt mich also auf besonders herzliche Weise willkommen.
Für Arbeitsleistung, die ich erbringe, werde ich nicht ordentlich bezahlt, einen richtigen Job will’s mir nicht geben und überhaupt und in jeglicher Hinsicht bin ich einfach nur Gast. Das macht keinen Spaß. Wirklich nicht. Diese Unsicherheit quält mich und schlägt sich auf alles um mich herum nieder.
Ich kann und will mir hier nichts aufbauen, wenn ich nicht sicher sein kann, dass ich hierbleiben kann und nicht woanders hin muss.

Ein wenig Zukunftssicherheit würde ich mir wünschen. Eine Planungsgrundlage, die über die nächsten 5 Monate hinausgeht. 2 Jahren wären mal ganz schön. So habe ich mir das jedenfalls nicht vorgestellt.

3 comments 21. Feb 2010

Ein Lebensabschnitt geht zuende

Mein Mailkonto der Uni funktioniert nun wirklich nicht mehr. Sie hatten es mir auf Mitte Dezember schon “angedroht”. Aber wider Erwarten ging es dann doch noch.
Aber seit heute geht gar nichts mehr.

Schweren Herzens habe ich den Account nun aus meinem Thunderbird gelöscht und diesen Lebensabschnitt beendet.

Aber wie sagte jemand so schön?

@zimtsternin Immer wenn etwas aus deinem Leben verschwindet, ist das nur ein Zeichen dafür, dass etwas Besseres unterwegs ist. (Ar. Lassen)

Ich hoffe, er hat recht.

Bye, bye Studentenleben. Vorerst…

2 comments 05. Jan 2010

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