Diese Jahr haben wir uns doch tatsächlich für den zweiten Weihnachtsfeiertag erfolgreich ausgeklinkt.
Nach zwei Tagen voller Köstlichkeiten und Leckereien ist heute Ruhe, Entspannung und wenig essen angesagt. Und ich glaube, dass wir das im nächsten Jahr ebenso handhaben werden. Fühlt sich nämlich ganz gut an.
Den Heilig Abend verbrachten wir traditionell bei meiner Tante. Nach dem Essen und der Bescherung teilten sich die Anwesenden in drei Gruppen auf. Die Kids und Papa versammelten sich im Wohnzimmer und spielten Wii Sports auf der neu erstandenen Wii. Die großen Mädels saßen im großzügigen Wintergarten und unterhielten unter Rotweineinfluß die Omas und Opas mit ihren hochwertigen Singstarkünsten. Und die Omas und Opas wiederum vertrieben sich ihre Zeit mit Würfelspielen.
Es war ein langer und sehr amüsanter Abend. Und trotz der vielen Leute echt entspannt und unterhaltsam.
Gestern haben wir uns unser Essen unerwartet selbst gekocht. War aber dennoch sehr lecker. Allerdings ging es dann die ganze Zeit so weiter. Das Mittagessen war das Frühstück, dann gab es Abendessen und Nachtisch/Linzertorte. Irgendwann ist dann auch wirklich mal gut.
Zur “Entschädigung” gab’s dann aber einen schönen digitalen Bilderrahmen obendrauf, mit dem niemand etwas anfangen konnte. Ich kann’s auf jeden Fall. Zumal ich erst dieser Tage bei Saturn vor den Dingern stand…
Nach dem Desaster mit Hermes kam heute das Weihnachtsgeschenk für mich an. Und ich habe nicht einmal gewagt, davon zu träumen, dass es noch vor Heilig Abend hier eintrifft. Aber auf DHL kann man sich dann doch wohl besser verlassen. Und der Liefermensch war auch sehr nett.
So habe ich das gerne.
Yeah, ich habe Post aus London!
Vielen Dank Lucie für die liebe Weihnachtspost. Ich habe mich sehr gefreut!
Und auch ein großes Dankeschön an Anna, auch deine Karte kam an. Sehr süß! Und eine tolle Idee mit dem Foto. Das muss ich mit unserem Hund auch mal austesten.
Als hätte ich nicht eh schon genügend Baustellen parat, gab mein Rechner vergangene Woche den Geist auf. Nicht, ohne einen wunderbaren Geruch zu hinterlassen. Der IT-Fachmann meines Vertrauens tippt auf das Netzteil. Also muss die Tage ein neues Netzteil her. Noch kann ich mich nicht wirklich dazu durchringen.
Die Geschäft sind voll. Voll ist aber gar kein Ausdruck. Es ist der helle Wahnsinn. Wirtschaftskrise hin oder her.
Der Liebste meinte, dass man die Thalia überhaupt nicht mehr betreten konnte, weil die Filiale total überlaufen war.
Die Weihnachtspakete sind verschickt. Am Montag folgt die Weihnachtspost.
Und dann freue ich mich erst einmal auf entspannte zwei Wochen mit dem Liebsten. Nur wir zwei.
Die Silvesterplanung habe ich vertrauensvoll in seine Hände gelegt. Ich bin schon gespannt, was er daraus macht.
Die Suche nach einem Täschchen für mein Milestone war auch eher frustrierend angehaucht. Die Taschen sind einfach zu klein oder zu hässlich. Somit sind wir unverrichteter Dinge wieder gegangen. Und ich habe noch immer keinen Schutz dafür. Plöt.
Dann muss morgen doch noch genäht werden. In der Hoffnung, dass meine bisherigen Nähskills ausreichen und mir das Internet noch eine idiotensichere Anleitung und ein Schnittmuster beschert. Tipps? Tricks? Ideen?
Am Donnerstags hörte ich beim Arzt das erste Mal “Last Christmas” in diesem Jahr. Recht verspätet, wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere.
Und das muss ich jetzt endlich mal zugeben: Für mich ist “Last Christmas” nach wie vor noch eines DER Weihnachtslieder. Nach Weihnachten kann ich es meist zwar auch nicht mehr hören, aber zur Vorweihnachtszeit gehört es definitiv dazu.
Nicht zu vergessen: Do they know it’s christmas
Und in dem Sinne werde ich nachher zuhause meine Rock-Christmas-CD herauskramen und gemeinsam mit dem Liebsten Weihnachtsmusik hören, Zimtsterne backen, Lebkuchenhaus basteln und Zitronen-Chai-Punsch trinken. Vorweihnachtszeit ich komme!
Im Zuge des Bloggeradventskalenders von ToKa bin am heutigen 4. Dezember ich gemeinsam mit Panda an der Reihe.
Von meiner Seite gibt es an dieser Stelle ein Rezept für *Trommelwirbel* Zimtsterne!!! Wer hätt’s gedacht.
Zubereitung 1. Eiweiß steif schlagen und Puderzucker dazugeben, 4 EL davon zur Seite stellen.
Eischnee mit Zimt, Nüssen und Vanillezucker zu einem Teig verarbeiten und ca. 1 Stunde zugedeckt kühl stellen.
2. Teig auf Puderzucker ausrollen, mit dem restlichen Eischnee bestreichen und Sterne ausstechen.
Damit die Sterne sich leicht lösen, Förmchen zwischendurch heiß auswaschen.
3. Zimtsterne bei 130°C 20 Minuten backen.
Und wem das zu trocken oder zu viel Gefummele ist, der kann sich am leckeren Zitronen-Chai-Punsch versuchen.
Zitronen-Chai-Punsch
Zutaten (für 4 Gläser)
50g Rohrzucker
600ml Wasser
4 Btl. Chaitee
1 St. frischer Ingwer, walnussgroß
Schale einer Zitrone
4 Gewürznelken
2 Sternanis
2 Zitronen
Zubereitung
1. Zucker in einen Topf geben, auf mittlerer Hitze zu Karamell schmelzen. Mit 600ml kochendem Wasser übergießen und Teebeutel dazugeben.
2. Ingwer in Scheiben schneiden, zusammen mit Zitronenschale, Gewürznelken sowie Sternanis in die heiße Flüssigkeit geben. Zitronen auspressen und Zitronensaft zum Punsch geben. Alles 5 Minuten ziehen lassen.
3. Punsch auf 4 Gläser verteilen und nach Belieben mit Ingwer und Zitronenschale dekorieren.
Und nun: Guten Durst und Appetit und fröhlicher, harmonische Vorweihnachtszeit!
Woche 44 bedeutet, dass wir uns am Ende des Jahres 2009 bewegen.
Woche 44 bedeutet, dass es nur noch 9 Wochen bis Jahresende sind.
Dies wiederum bedeutet, dass in 8 Wochen Weihnachten ist.
Und das bedeutet: PANIIIK!
Zum quälenden: Wie verbringen wir unseren Silvesterabend? gesellt sich das leidige Thema: Was schenke ich meinen Liebsten?
Mein Freund hat die grauenvolle Angewohnheit, dass er sich nichts wünscht. Und wenn er mal einen Wunsch hat, ist dieser entweder jenseits von Gut und Böse, was das Finanzielle angeht, oder er erfüllt ihn sich einfach mal eben selbst.
Liebe Männer: Gewöhnt euch doch bitte an, uns eure Wünsche auf ebenso subtile Art und Weise wie wir Frauen mitzuteilen. Und wenn ihr das nicht könnt, gerne auch mit der Holzhammermethode. Aber teilt euch doch bitte, bitte mit! Jedes Jahr bin ich aufs Neue am Verzweifeln, was es denn diesmal sein soll.
Wiedemauchsei. Das wird wieder ein anstrengendes Unterfangen. Und ich fühle mich noch zusätzlich unter Druck gesetzt, wenn eine meiner Kolleginnen lautstark verkündet, sie habe den Großteil ihrer Geschenke schon beisammen. Neid.
Zusätzlich auch noch die Frage: Wem möchte ich denn eine Aufmerksamkeit zukommen lassen?
Und dann, ja dann hab ich hier noch nicht einmal eine tolleherzallerliebste Freundin, die dieses Drama mit mir und einer ausgedehnten Shoppingtour durchsteht. Da fällt mir ein: Anna, du wolltest doch noch eine Einladung nach Karlsruhe? There you go.
Mal ein Eintrag, um nun endlich mal ein Statement zu meiner Beziehung loszulassen. Oder mich einfach nur vom Aufräumen abzuhalten.
Weihnachten waren wir nahezu unzertrennlich. Es hat aber dennoch jeder auch Zeit für sich gehabt. Wir hatten Stress ohne Ende, beste Voraussetzung dafür, dass wir uns nur streiten. Haben wir aber nicht. Klar, kleinere Auseinandersetzungen. Aber alles wieder geklärt.
Wir hatten so wundervolle Tage und Nächte zusammen. Er hat mit meiner Cousine und meinem Cousin mit der Carrerabahn an Heilig Abend gespielt, hat geholfen beim Aufbauen. Als hätte er nie etwas anderes getan.
Und Celine und Lukas sind furchtbar “fremden” Menschen gegenüber. Aber sie haben mit ihm gespielt.
Und dann sitzen die drei da und spielen mit Legobausteinen. Bauen Häuser, Pools, Männchen.
Ich liebe diesen Kerl. Und egal, was bisher alles passiert ist, ist er immer noch der beste von allen, mit denen ich bisher zusammen war (das waren nicht viele!).
Er versucht, mich zu verstehen. Er nimmt sich Zeit. Und er schmeißt nicht sofort alles hin, nur weil es etwas schwierig wird. Dafür liebe ich ihn.
Und ja. Es ist wirklich eingetreten: Ich habe mich wieder in ihn verliebt. Obwohl ich selbst daran zweifelte, ob das wieder möglich sein wird.
Er fehlt mir sehr. Und ich zähle endlich wieder die Tage, dass wir uns wieder sehen. Ich freue mich auf ihn. Und habe auch einige Fehler eingesehen und arbeite an mir. So wie er an sich.
Mittlerweile denke ich, dass dieser riesen Streit nötig war, damit wir endlich wieder ehrlich zueinander sein können. Ihm zu vertrauen fällt immer noch schwer. Aber es wird.
Und ich sehen die Zeit herbei, in der für uns endlich Normalität eintritt. Alltag. Keine lange Distanz mehr sondern einfach nur: “Honey, seh’n wir uns heute abend nach der Arbeit?”