Posts with the tag 'Rückblick'

Analog-Love

Es ist um mich geschehen. Die analoge Fotografie hat mich wieder. Und sie macht mir unheimlich viel Spaß. Aber mal zurück zum Anfang.

1. Anfang

Ich fuhr nach Berlin. Im Gepäck ein wenig zusammengespartes Geld und der feste Wunsch und das feste Vorhaben, dem Lomography Gallery Store in der Friedrichstraße einen Besuch abzustatten. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Die Zeit, die ich dort war, war ich mehr eingespannt, als ich mir vorgestellt hatte. Es blieb eigentlich gar keine Zeit, auch nur irgendetwas für mich zu machen. Ab 7.30 Uhr hieß es: Stress!
Aber: Tine hat Verständnis für meine Foto-Leidenschaft. Und so sagte ich, ich solle ruhig dort hin gehen. Und den restlichen Kram mal ihren Angestellten überlassen. Auch auf die Gefahr hin, dass der Laden untergehe.

2. Lomo-Store

Also packte ich meine sieben Sachen und machte mich auf den Weg. Und war begeistert. Ich hätte gerne jede Kamera eingepackt. In allen Farben und Variationen. Mein Herz vergab ich vor langer Zeit schon an die LC-A+. In meiner momentanen Situation wäre das jedoch zu viel Geld auf einmal gewesen.  Aber wenn ich mal groß bin, dann gehörst du mir, Baby!
Ich gestehe: Ich überlegte lange hin und her. Doch nachdem mir Tine am Vorabend mitteilte, dass sie gerne die Hälfte der Kosten für mein Zugticket übernehmen möchte und ich nach den ersten Tagen wusste, dass ich sicherlich nichts weiteres mehr in Berlin kaufen werde, sagte ich dem netten Herren an der Kasse: Die möchte ich bitte haben!

dianaf

Und ab da gehörte die letzte Diana F+, die es in Berlin im Store in dieser Farbe noch gab, mir! AUSVERKAUFT! Bis zur nächsten Lieferung. Aber trotzdem.
Mit einem guten Gefühl verließ ich den Laden. Ging wieder zurück in die Wohnung. Und kam erst sage und schreibe 2 Tage später dazu, das Teil auszupacken. Und weitere Tage vergingen, bis ich mich ans Film einlegen machte.

3. Erste Gehversuche

Die ersten Lomoversuche konnte ich dann auch bald unternehmen. Man genehmigte mir nämlich die Teilnahme an einem Workshop. Yeah. Und da traf ich dann auch unerwartet den guten Herrn Jeriko. Der Trip war kurzweilig. Und zu guter Letzt bekamen wir dann doch beide noch unseren Film voll.

Und meinen ersten Rollfilm bekam ich auch noch in Berlin voll. Sogar Ella hat das erste Mal ordentlich fotografiert. Immerhin gleich mit einer Lomo. Die Dame weiß, was gut ist. Und ich als Tante habe da auch eine Verantwortung zu übernehmen.

Jedenfalls ist Lomography gepaart mit Berlin purer Sex. So. Das musste mal gesagt werden.

4. Filmentwicklung

Nach reiflichen Überlegungen, wo ich die Filme nun schlussendlich entwickeln lasse, bin ich bei Rossmann gelandet. In der Hoffnung, dass die vor allem den Diana Mini-Film vom Workshop nicht falsch zerschneiden. Gestern gab ich sämtliche Filme ab. Und bin gespannt, wann die fertig entwickelt sind. Hoffentlich lassen sie sich nicht allzu sehr Zeit dafür. Ich bin einfach zu sehr auf das Ergebnis gespannt.

7 comments 21. Aug 2010

Surprise, surprise

Me likes Überraschungen. Total. Ich werde gerne überrascht. Dann freue ich mich, wie ein kleines Kind.
Vor allem, nachdem ich mich komplett ignoriert fühlte und eine gewisse Person plötzlich bei Twitter nicht mehr unter meinen Followern auftauchte (ich dachte schon, meine Stimme hätte komplett abgeschreckt.)
Aber wurde alles wieder gut.

Lomo-Workshop. Klasse. Und ich kam in den Genuss, doch noch ein bisschen etwas komplett unstressig von Berlin zu sehen. In netter Begleitung. Wiederholung, bitte!

Ach und hier, hab ich schon erzählt? Ich bin im Besitz der netten Diana F+. Auch wenn mein Herz noch immer nach einer LC-A+ schreit. Wenn ich mal groß bin…

Apropos groß: Ich fühlte mich heute, abgesehen von der Überraschung, sowieso wie ein kleines Kind. Freiheit. Habe mir ein Stück meines eigenen Lebens zurückerkämpft.
Und dafür gab’s dann auch mal wieder ungesundes, fettiges FastFood mit Cola. Woooaaah. Nice scheiß.

Ich lebe noch. Ich liebe das Fotografieren. Ich liebe Lomo. Und ich liebe diese Stadt.

2 comments 14. Aug 2010

ToDo-Liste fehlerhaft

Da hat man so seine ToDo-Liste und will am Wochenende zur Tat schreiten.
Man hat zu tun:

Wäsche waschen
Geschirr waschen
Kaninchenkäfig säubern
Zimmer entmüllen
staubsaugen
Lernen
Fotos von Donnerstag sichten und bearbeiten

Aus dieser Liste wurde folgendes:

Wäsche waschen und aufhängen
Kaninchenkäfig säubern
Geschirr waschen
Zimmer entmüllen
Essen auf dem Brigande Feschd
H&M-Shopping
Cola & Eis kaufen
Film kucken

Es fing damit an, dass mein Frühstück aufgrund zu langen Aufenthalts im Backofen nicht mehr genießbar war. Während mein Ersatzessen vor sich hinköchelte, entschied sich mein Rechner dafür, eine Sommerpause einzulegen, dicht gefolgt von einem akuten Panikanfall, da die Fotos der letzten Shoots in keinster Weise gesichert waren.

Dann gingen die Überlegungen und Hin- und Herrechnereien los, wie ich das Problem nun am kostengünstigsten lösen werde.
Kaputte Festplatte, RAM, kaputtes whatever austauschen?
Macmini kaufen?
Neuen Laptop kaufen?
Wo? Wie?

Festplatte scheint aber nicht kaputt zu sein. Eine nachfolgende Sicherung funktionierte problemlos.

Dann mal ab in die Stadt. Was Essen gehen. Und H&M-Shopping betreiben. Dort verfolgte mich die Panik, mein smartes Phone verloren zu haben. Ich war mir zu 99% sicher, es eingesteckt zu haben. Und natürlich zieht sich die Zeit dann wie Kaugummi und man will nur noch nach Hause in der Hoffnung, es dort wiederzufinden. Andernfalls hätte ich mal eben 500 Euro verloren.

Zum Glück gab es aber noch dieses eine kleine Prozent. Und das Telefon lag auf meinem Schreibtisch. Zuhause. Puh.

Genug Adrenalinkicks für einen Tag.
Für heute stehen dann die noch nicht erledigten ToDo-Punkte an. Also flott geduscht und losgelegt.

3 comments 06. Jun 2010

Sonntagsausflug in den Schwarzwald

(Alleine die Überschrift klingt schon nach fröhlichem Musikantenstadl, aber hey, ich kann auch nichts für meine Herkunft.
Ach, und Klick auf die Bilder macht wie immer groß. Im Blog sogar mir Slidezeugs.)

Eigentlich hatten wir am Samstag vor den Mittag im Garten und in der Sonne zu verbringen. Dann rief der Freund jedoch die Staubentfernung aus, welche den gesamten Samstag über dauerte. Großartig. Das einzige Ereignis war dann das Lasagne kochen/backen/zubereiten.
Aber nicht, ohne dem Herrn das Versprechen abzuringen, dass man dann den Sonntag schön faul herumliegen würde.

Der Sonntag kam. Die Sonne auch. Und wie so oft wartete ich. Und wartete. Die blaue Decke zum Draufliegen ist unauffindbar. Aber wahrscheinlich liege sie im Auto. Gut. Ich packte also schonmal meine Sachen für draußen zusammen, während der Herr das Telefon schnappte. Er rufe mal seine Eltern an. Bezüglich der Decke, versteht sich. Ähm, wenn die im Auto liege, wieso dann….? Ja, nachher liegt die zuhause bei seinen Eltern, dann müsse man im Auto nicht schauen.

Und dreimal raten, wo sie lag? Richtig!
Im Scherz sagte ich, während er noch telefonierte: Komm, wir fahren hin, holen die Decke und grillen gleich noch.
Dann verzog ich mich in mein Zimmer und überlegte mir den Decken-Plan-B, bis ich ein: “Sollen wir fahren?” hört. Pff, von mir aus…

Gesagt. Getan. Route durch den Schwarzwald herausgesucht und los ging’s.
Entlang der Schwarzwaldhochstraße in Richtung Heimat. Natürlich nicht, ohne uns einmal so richtig schön katastrophal zu verfahren. Gehört ja dazu. Ohne ist es gar kein richtiger Ausflug.

Wiedemauchsei. Viel los. Jede Menge Motorradfahrer. Einige gute, einige schlechte Fahrer. Und jede Menge Kurven, Höhenunterschiede und enge Straßen.
Ist aber schon ein schönes Fleckchen Erde, muss ich gestehen. So viel Natur. So viele Bäume. So viel los.

Und hier begegnet man auch den Resultaten von Naturgewalten. Viele leere Flächen dank Lothar (Lothar? Ihr kennt doch Lothar? Nein, nicht diesen verlotterten, sich-nicht-auf-Englisch-artikulieren-könnenden Ex-Fußballer. Dieser Lothar.).
Und daraus ist dann auch der Lotharpfad entstanden. Interessante Idee. Ich war leider weniger in Laune und auch wenig gut gekleidet, ihn zu beschreiten. Aber ein Erlebnis ist es sicher wert. Wer mal in der Gegend ist…

Über die Ausblicke hinaus hat sich die Fahrt nicht nur wegen der Decke gelohnt, sondern vor allem auch deshalb:

Yeah, wir haben auch endlich für uns die Grillsaison eingeläutet.

2 comments 20. Apr 2010

zimtsternin + Hannover = ?

Hannover
Creative Commons License photo credit: Gregorius Mundus

Ich habe schon viel von Hannover gehört. Viel schlechtes. Demnach waren meine Erwartungen gering. Aber da ich gestern dorthin gerufen wurde, machte ich mich auf den Weg vom warmen Karlsruhe ins doch kältere niedersächsische Hannover.

Wider Erwarten habe ich an dieser Stelle nur Gutes von der Bahn zu berichten. Die Züge fuhren pünktlich, ich hatte keinen Stress und habe alle Anschlusszüge bekommen. Danke dafür.

In Hannover selbst fand ich sofort meine Stadtbahn, mit der ich in Richtung großer Firma mit drei Buchstaben fahren musste. Ich habe mich sogar selbst übertroffen, indem ich auf Anhieb in die richtige Bahn und noch dazu in die richtige Richtung einstieg. Es konnte also nicht mehr viel schief gehen.

Das riesige Gebäude, in welches ich gerufen wurde, fand ich auch auf Anhieb (GPS und GoogleMaps sei Dank) und konnte mich vor dem Termin noch ein wenig sortieren. Lies: Haare kämmen, Kleidung etwas richten, tief durchatmen.
Und dann ging es auch schon los.

Die Eingangshalle war beeindruckend. Der Empfang riesig. Dann ging es mit einem von insgesamt acht Aufzügen in den 4. Stock. Dort wurde ich freundlich empfangen und in das entsprechende Büro begleitet, in dem schon zwei Damen auf mich warteten.

Es war ein gutes Gespräch. Eins, in dem ich mich sehr wohl fühlte. Die beschriebenen Tätigkeiten reizen mich. Alles sehr professionell. Offen. Kommunikativ. Nett.
Flache Hierarchien. Eine angenehme Unternehmenskultur.
Eine Fluktuation, die so niedrig ist, dass man sie kaum aussprechen kann. Sozialleistungen, die besser, als der Durchschnitt sind. Alles in allem ein Unternehmen, für das ich gerne arbeiten würde. So wie viele andere auch.
Zu diesem Zeitpunkt gab es allerdings zwei Knackpunkt:

    1. Derzeit gibt es keine Stellen. Es wird bis zum 1.1.2011 evtl. Stellen geben, aber das liegt an andere Mitarbeitern und lässt sich nicht beeinflussen (lange Geschichte, aber in Kurz: Unternehmen A hat Unternehmen B aufgekauft. Gewisse Unternehmensbereiche doppeln und verdreifen sich nun seit einiger Zeit in untersch. Städten. Das soll bis zum 1.1.2011 aufgehoben werden und alles Wichtige soll zentral nach Hannover kommen. Sprich die betroffenen Mitarbeiter müssen sich entscheiden, ob sie aus den anderen Städten nach Hannover wollen.)
    Worst-Case-Szenario: Ich erfahre am 1.1.2011, dass alle Mitarbeiter mitgekommen sind und sich somit keine Stelle ergibt.

    2. Es ist Hannover, ne?

Wiedemauchsei. Es waren gute 1,5 Stunden, die wir da so zusammen saßen. Lachten. Uns unterhielten. Es war ein gegenseitiges Abchecken, ob wir im Falle eines Falles zusammenpassen könnten. Von meiner Seite aus schmeiße ich ein klares und lautes ja in den Raum. Absolut.
Schlussworte waren, dass man in Kontakt bleiben wird. Und dass der Bereich, in dem ich gerne eingesetzt werden würde nicht so groß sei. Da kenne man die Personen. Und die könnte man gegebenfalls auch einfach mal ansprechen, wie da denn so die Tendenz gegenüber Hannover sei.

Somit ging ich mit zwei guten Zeichen aus diesem Gespräch heraus. Erstens lud man mich zu einem persönlichen Gespräch ein, und nicht wie ich erwartete zu einem Telefoninterview. Bedeutet, dass dieses Unternehmen durch meine Anreise, für die es die Kosten zu übernehmen hat, schon Geld in mich investierte.
Und zweitens gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass da eine Entscheidung schon früher getroffen werden könnte.
Versprechen konnte und wollte man mir an dieser Stelle verständlicherweise nichts.

Problem eins könne man in den Griff bekommen.
Blieb aber noch das Hässliches-Hannover-Problem. Müss’n wa mal schau’n.

Pünktlich zu Beendigung des Gesprächs traf auch schon meine Mitfahrgelegenheit und gute Bekannte ein. Sie fuhr mich ein wenig durch Hannover und zeigte mir die zentralen “Sehenswürdigkeiten”. NORD/LB-Gebäude. Das neue Rathaus. Maschpark. Maschsee. Sprengel-Museum. Und dann kam eine erste Begeisterung auf.
Hallo? Das Wetter in Hannover ist scheiße. Gut. 340 Tage im Jahr regnet es. An 20 Tagen ist es bewölkt und an 5 Tagen scheint die Sonne. Aber dass diese Stadt so grün ist, hätte mir mal jemand sagen können.
Ja, ich gebe es zu, mein Herz machte einen leisen Luftsprung.

Nach dieser Sightseeing-in-five-minutes-Tour gönnten wir uns einen leckeren Latte Macchiato am Bahnhof. In einer Lokalität, bei der ich beim Betreten dachte: Ach herrje, glücklicherweise habe ich gestern noch Geld abgehoben! Falsch gedacht. Die Preise waren absolut normal und nicht erhöht. Doch die Location an sich war fantastisch. Sehr schön.

So, lieber zukünftiger hoffentlich Arbeitgeber, nach dem ganzen Tag könnte ich mich wirklich damit abfinden, in Hannover meinen Berufseinstieg zu finden. Ich mag dich nämlich, liebes Unternehmen. Und die Stadt, die könnte ich auch liebhaben lernen.
Ich würde mich also freuen, wenn wir uns in Bälde wiedersehen könnten werden wollen.

8 comments 10. Apr 2010

Verschickt und zugeklemmt

Es ist vollbracht.
Vorgestern besorgte ich die noch fehlenden Teile, um eure Filterfächer versenden zu können, packte alles ein und beförderte gestern Mittag alles zur Post.
Seit gestern sind sie also auf dem Weg zu euch. Vielleicht hat einer seinen auch schon erhalten, wer weiß.
Ich wünsche jedenfalls viel Spaß damit!


7 comments 20. Mrz 2010

Der Stand der Dinge

Sunlight

Mein Blogflash hält sich nach einigen Eskapaden in den letzten Wochen momentan wieder in Grenzen. Und das ist gut so.
Was jedoch nicht bedeutet, dass ich anderweitig tatkräftiger wäre. Im Gegenteil. Jegliche Motivation und Lust blieb zwischen Flash und Wiedereinkriegen auf der Strecke.

Die vielen Stunden, die der Tag hat, scheinen mir dennoch viel zu wenige zu sein. Und ich verstehe nicht, wieso, habe ich doch eigentlich nichts zu tun (abgesehen von Stellensuche, Bewerbungen schreiben, den Tag ‘rumkriegen). Und dennoch bekomme ich dieses nichts (also den Inhalt da in Klammern) nicht gebacken. Es ist grenzwertig.

Da finde ich Stellen, die auch halbwegs interessant klingen und mit meinen bisher angesammelten Fähigkeiten machbar wären. Über den Vormittag gesammelt sind einige Tabs auf, die ich dann unter irgendwelchen Vorwänden nach und nach wieder schließe, bis keines mehr davon übrigbleibt. Dementsprechend ist bis zum Ende des Tages und dem Beginn des Zubettgehens keine einzige Bewerbung geschrieben. So geht das, tagein, tagaus.

Zwischendurch habe ich dann erleuchtete Momente. Da schreibe ich eine Bewerbung. Such alles zusammen. Und verschicke das Ganze auch. Mal per Mail. Mal per Post. Und dann warte ich. Und warte. Und warte. Auf die nächste Absage. Die der Motivation auch nicht gerade gut tut.

Es gibt dann noch weitere Lichtblicke. So zwischendurch. Wie zum Beispiel vergangene Woche. Da hatte ich ein Telefonat mit dem neuen Personalchef vom Arbeitgeber des Freundes. Der bestätigte mir, dass mein Lebenslauf wirklich sehr gut sei. Mitunter sehr gute Referenzen. Aber ich müsse flexibel bleiben. Karlsruhe sei ein Kaff. In anderen großen Städten spiele die Musik derzeit. Keine schönen Aussichten. Ich solle jetzt, wo ich noch jung und ungebunden sei, die Chance ergreifen.
Und das sagt er mir jetzt, wo ich mich halbwegs damit abgefunden habe, hierzubleiben und alles andere nahezu gestrichen habe.

Er nannte mir einige Jobbörsen, die ich noch nicht kannte und noch weitere Tipps, wie ich jetzt am Besten vorgehen solle.
Wie ich allerdings meine Motivationslosigkeit in den Griff bekomme, hat er mir nicht gesagt. Vielleicht ist sie aber auch schlichtweg auf Faulheit zurückzuführen. Oder zu wenig Ehrgeiz.
Ich bin einfach nur unzufrieden. Mit allem. In jeglicher Hinsicht. Und das macht nichts, aber auch gar nichts einfacher. Im Gegenteil.

3 comments 09. Mrz 2010

Wiederentdeckung

Gestern Abend spielte die Band (aufgepasst!) eines Bekannten von meiner Ex-Mitbewohnerin.
Und dabei wurde unter anderem auch Weak von Skunk Anansie gespielt. Und überhaupt sehr viele alte Lieder, die ich immer wirklich richtig, richtig gut fand, aber mittlerweile absolut in Vergessenheit geraten sind.

Skunk Anansie waren sowieso immer gut. Mir hat das meiste gefallen.

Überhaupt waren wir gestern viel unterwegs. Mittags fuhren wir nämlich nach Bretten zum Hamburger Fischmarkt. Leider war es sehr enttäuschend, weil kaum Leute unterwegs waren. Somit hat es wenig Spaß gemacht. Noch dazu war es extremst kalt. Die ersten Vorboten des nächsten Wintereinbruchs konnte man in Mark und Bein spüren.

Und trotz heftiger Müdigkeit haben wir uns nochmal aufgerafft und machten uns auf den Weg zur Dorfschänke.
Irgendwann nach 1 Uhr verließen wir den Laden und kamen in den ersten Schneesturm. Kurz am Europaplatz ausgestiegen und bei McDonald’s einen Mitternachtssnack besorgt, ab nach Hause, essen und mit Bauchschmerzen ins Bett.

Add comment 06. Mrz 2010

Aus den Augen…

Ziemlich genau 5 Monate ist es her, dass ich Gießen, Freunde, Studentenleben und alles was dazu gehört hinter mir ließ und nach Karlsruhe zog. Zum Abschied sagten viele, sie kämen mich besuchen und man bliebe in Kontakt und und und. Alles, was dazu gehört eben.

Nun bin ich seit 5 Monaten hier. Meine Zwischenmietenaufenthalt in der ersten Wohnung neigt sich dem Ende zu, der nächste Umzug steht an und in dieser Zeit habe ich mich mit zwei Personen von den vielen getroffen. Zwar auch nicht in Karlsruhe, sondern wetterbedingt in Stuttgart. Aber sie hielten Wort.

Eine Person sucht noch nach einem passenden Termin und eine Person, die auf diesen “Ich besuch’ dich ganz sicher”-Zug erst gar nicht aufgesprungen ist, hat einen kurzen Zwischenstopp angekündigt, über und auf den ich mich sehr freue.

Trotz allem eine gute Bilanz und ich freue mich darüber. Auch wenn der/die ein oder andere fehlt. Aber das ist wohl nicht zu vermeiden.

2 comments 20. Feb 2010

Se weekend

Man hat mir darauf hin gesagt, dass ich inhaltlich unpersönlicher geworden sei. Und das mag sicherlich so sein. Daher zwischen all den Fotos und Links und schlagmichtot-Gedöns mal wieder etwas über meine sonstige Freizeitgestaltung.

Das Wochenende war endlich mal wieder voll. Und das tat gut. Den Freitag abend verbrachte ich zuhause. Twitterte. Bloggte. Chattete. Vergangenheitsbewältigungte. Bildbearbeitete. Sowas eben. Viel zu spät fand ich den Weg ins Bett. Obwohl er wirklich dreimal geplant war. Planung und Umsetzung sind aber zweierlei.

Samstag Mittag traf ich mich dann mit den Karlsruher Fotofreaks zum Schnee-Fotografieren in der Günther-Klotz-Anlage. Das Wetter war mies. Es war kalt. Und die Fotos könnten grauer nicht sein. Langweiligst. Aber gut, aus dem ein oder anderen kann man noch etwas herausholen, wenn man will. Ich werde mich die Tage mal daran setzen. Zumal auch noch ein persönliches “Großprojekt” läuft, wozu aber noch nichts verraten wird.

Jedenfalls entstand bei diesem Ausflug auch die Idee, das Schloss doch mal HDR zu fotografieren, damit auch ich mich nach jahrelangem Trend verschlafen mal mit dieser Thematik auseinandersetze. Gesagt. Getan. Und eine weitere Person war gleich ebenso Feuer und Flamme von der Idee. Treffpunkt: Sonntag abend. Schloss. Perfekt.

Nachdem wir Samstag Mittag fast erfroren waren, fanden wir den schon fast obligatorischen Weg zu McCafé für einen Aufwärmkaffee. Ziemlich bald artete diese Session aufgrund meiner Verplantheit jedoch in allgemeine Hektik aus. Um 16.13 Uhr fiel mir nämlich auf, dass ich um 17 Uhr zum Kochen verabredet war und gesagt hatte, ich werde vorher noch das Zubehör einkaufen gehen.
Also schnell in die Innenstadt fahren, dem Liebsten Dampf unterm Hintern machen und flott einkaufen.
Mit einer Verspätung von knapp einer Stunde war es dann soweit: Mitbewohnerpärchen und wir kochen Lasagne.
Es lief dann jedoch darauf hinaus, dass die Herren der Schöpfung in der Küche werkelten und Frau Mitbewohnerin und ich unseren wichtigen Tätigkeiten nachgingen. Reden. Surfen. Klassische Rollenverteilung, würd’ ich mal sagen.

Gegen später machten der Liebste und ich einen Abstecher zur Bahnhofsbuchhandlung, damit ich mal wieder die Vielzahl an Zeitschriften und Magazinen begutachten kann. Befriedigt und um 5 Euro ärmer ging’s dann wieder nach Hause und zu später Stunde ins Bett, damit wir am nächsten Tag halbwegs erholt des Mutterns Geburtstag bei einem leckeren Essen im Aposto feiern können.

Das Essen war wie gewohnt lecker, der Service gut und zum Bezahlvorgang gab’s für die Damen eine Rose. Freude.
Danach Kaffee und nachdem meine Mutter wieder den Heimweg angetreten war, gab es für den Liebsten und mich den Gang in den Keller. Meine Fotobücher suchen, um einige wieder weiterzuverkaufen.
Und bei der Gelegenheit sollte auch gleich mal für etwas mehr Ordnung da unten gesorgt werden.

Das mit der Ordnung hat gut geklappt. Sogar die Sache mit dem Überblick funktioniert nun ganz gut. Aber Fotobücher waren weit und breit keine in Sicht. Lediglich eines. Aber wo war der Rest?
Tja, wo sollte der Rest wohl gewesen sein? Richtig. In meinem WG-Zimmer. Super Sache.
Nachdem ich die dann gefunden hatte, war es auch bald Zeit wieder aufzubrechen.
Nach ein wenig Chaos kam ich dann mal wieder mit einer 20-Minuten-Verspätung am vereinbarten Treffpunkt an und das Projekt Schloss-HDR nahm seinen Gang.

Das Ergebnis gab es schon zu sehen. Im Anschluss daran wurde noch ein wenig LED-gepainted. Musste auch mal sein.

Zum Abschluss Aufwärmen im ZERO, Stativgespräche und daraufhin der dumme Wunsch mein kaputtes Pseudostativ dann doch endlich mal auszutauschen gegen ein höherwertigeres. Und schon eines ins Auge gefasst. Abwarten. Tee trinken.

So. Das war lang. Vielleicht zu lang. Aber ein wenig persönlicher.

3 comments 15. Feb 2010

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