Wir sind dabei uns zu verlier’n
Ich liebe dieses Lied. Den Text. Das Video. Immer und immer wieder. Lauschen. Gern haben. ♥
3 comments 11. Aug 2009
Ich liebe dieses Lied. Den Text. Das Video. Immer und immer wieder. Lauschen. Gern haben. ♥
3 comments 11. Aug 2009
Zum ersten Mal erblickte ich Berlin im Jahr 2004. Klassenausflug vom 28. Juni bis zum 03. Juli. Schon damals kam ich verzaubert zurück. Schon damals war ich absolut verliebt in diese Stadt. Schon damals ging es wochenlang nur “Berlin hier, Berlin da”. Und schon verkündete ich laut: “Wenn ich mal groß bin, zieh ich nach Berlin!”
Und auch jetzt, 5 Jahre später, ist der Wunsch danach wieder größer, als je zuvor. Aber nicht ohne das typische auf und ab in einer Liebesgeschichte. In 5 Jahren passiert einiges. So haben wir uns nach einiger Zeit ziemlich voneinander entfernt. Konnte ich mir 2004 und auch 2005 noch sehr gut vorstellen, mein Dasein in Berlin zu fristen, veränderte sich das immer mehr. Großstadt? Ich? Neeee! Lieber was kleineres, dörflicheres, gemütlicheres. Berlin ist doch nichts auf Dauer. Nää!
Dennoch wusste ich, dass es eine tolle Stadt ist. Nur dort leben, das konnte ich mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen. Aber da ich Berlin endlich mal wieder sehen wollte, machte ich mich im Mai auf den Weg dorthin. Gesehen habe ich aufgrund einer akuten Augenentzündung leider recht wenig, aber einmal in der Friedrichstraße zum Augenarzt, Bummel über den Hackeschen Markt plus Alexanderplatz plus Rückweg durch Mitte und ein Sonntag im Rudolph-Wilde-Park/Volkspark Schöneberg taten ihr übriges. Abends saß ich im Zug nach Hause und fühlte mich wieder frisch verliebt.
Zum Abschied sagte ich noch, dass ich eigentlich davon ausging, Berlin sei für mich durch und es nun echt fies sei, mir diese schönen Dinge von Neuem zu zeigen. Dadurch bekomme ich doch nur wieder Lust auf mehr. Und ja, schon da machte sich allmählich der Gedanke breit, für ein paar Jahre nun doch nach Berlin zu gehen.
Ich schwelgte voller Herzchen in den Augen von der Stadt. Vom Leben. Von den Leuten. Und plante den nächsten Trip.
Dieser ist nun auch beendet. Die Zelte (vorerst) abgebrochen. Und ich bin einem Wendepunkt in meinem Leben noch ein Stückchen näher. Der September beendet mein Studium. Die Wohnung in Gießen ist gekündigt. Somit wäre ich “frei”.
Und ja, wenn die Möglichkeit besteht, und da bin ich mir jetzt und heute ganz sicher, sage ich “Ja” zu Berlin. Ich möchte mein Leben mit der Stadt teilen. Jetzt muss sie nur auch noch wollen.
Job. Wohnung.
Bezüglich Wohnung mache ich mir weniger Gedanken. Meine Sorge gilt eher dem Job.
Ich weiß nicht, ob ich den Mut aufbringe, ohne Sicherheiten den Weg zurückzulegen. Und mir an Ort und Stelle etwas für den Übergang zu suchen, falls es mit der Festanstellung im Bereich Personal- und Organisationsentwicklung nicht klappt.
Aber ich bin noch jung. Habe keinerlei Verpflichtungen (außer mir selbst und ab Oktober sämtlichen Versicherungen gegenüber). Und ist es eine große Liebe, ein Lebenstraum, nicht wert, dieses Risiko auf sich zu nehmen?
4 comments 06. Aug 2009
In 24 Stunden sitze ich wieder im Zug. Im Zug weg von Berlin. Im Zug Richtung Mittel- und Süddeutschland.
Ich will nicht weg aus Berlin. Ich habe jetzt schon Heimweh, wenn ich nur daran denke.
Ich will hierbleiben. Macht was. Bittebittebitte!!!
3 comments 04. Aug 2009
Entweder ich habe einen Bloggingflash oder es kommt gar nichts. Immer diese Extremen… :kopfschüttel:
Genau heute in 7 Tagen, 3 Stunden und 10 Minuten sitze ich mit dem Liebsten im Zug in Richtung der tollsten Stadt wo gibt: Berlin! Das wollte ich nur nochmal kurz anmerken.
Die Abschiedsstimmung aus meinem Studium macht sich allmählich bemerkbar. Gestern nahm ich an meiner letzten Fachschaftssitzung teil, die schneller vorbeiging, als mir lieb war. Als Abschiedsgeschenk gab’s von mir Kuchen und ich bekam ein neues Pflänzchen für meine mittlerweile kaum noch überschaubare Pflanzensammlung. Einen Platz dafür zu finden war entsprechend schwierig.
Abschiedsfotos gab es dann auch noch. Sollte das mit Job und Master bis Oktober nichts werden, kann ich mein Plätzchen unter der Brücke damit dekorieren.
Heute stand die Verabschiedung von der Studiendekanin an. Diese legt ihr Amt mit dem kommenden Semester nieder, ein neuer Studiendekan ist schon benannt. Von Fachschaftsseite wollten wir uns bei ihr für ihre bisherige Arbeit in den letzten Jahren danken und haben ihr ein Blümelein geschenkt (erkennen Sie das Muster?).
Und anschließend wollte ich meine Gremienarbeit und die Fachschaftstätigkeiten bestätigt haben. Für den Fall, dass mal jemand nachfragt und auch um informell erworbene Kompetenzen nachweisen zu können (jaja, die Erwachsenenbildner….). Ich hatte auch etwas vorbereitet und die liebe B. war begeistert davon. Also wurde mein Text ohne Einschränkung übernommen, Dekanatsbriefkopf drüber, ausdrucken, Studiendekaninunterschrift drunter, Stempeld drauf, fertig! So soll’s sein.
Bescheinigung über Fachschaftstätigkeiten
Hiermit wird Frau Melanie J., geb. 23.10.19xx, das langjährige freiwillige Engagement in der Fachschaft Erziehungswissenschaft im Fachbereich 03 der Justus-Liebig-Universität bescheinigt.
Frau J. war im Zeitraum von November 2006 bis September 2009 mitverantwortlich für die Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Informationsveranstaltungen für Studierende des Fachbereichs. Im Wintersemester 20008/2009 initiierte sie die Einführung einer regelmäßigen Bachelor-Sprechstunde für Studierende des Studiengangs Außerschulische Bildung.Darüber hinaus war sie in folgenden Gremien als studentischer Vertreter aktiv:
10/2007-09/2009 Bachelor-Prüfungsausschuss der erziehungswissenschaftlichen Studiengänge
10/2008-09/2009 Dezentrale Vergabekommission für Studiengebührenersatzmittel
10/2008-04/2009 Lehr- und Studienausschuss
04/2008-03/2009 gewählte FachschaftsrätinMit freundlichen Grüßen,
B. R.
(Studiendekanin)
Danach war ich mal wieder ein Buch kopieren, einkaufen, essen und nun geht’s auf den Balkon, sonnen, Text lesen und danach beginne ich mit meinem ersten Thesiskapitelchen.
4 comments 16. Jul 2009
Warum ich den Mann an meiner Seite so lieb habe?
Weil meine Sorgen & Probleme unsere Sorgen & Probleme sind.
2 comments 14. Jul 2009
Die Musikindustrie hasst mich.
Jahrelang kommt keine gescheite Musik für mich ‘raus. Kein Album, das mir dieses Habenwollen-Gefühl gibt. Und jetzt gleich zwei auf einmal. Denkt mal jemand an meinen studentischen Kontostand?
Selig.
Placebo.
Danke.
Add comment 09. Jun 2009
“I make mistakes, I am out of control and at times hard to handle.
But if you can’t handle me at my worst, you sure as hell don’t deserve me at my best.”
Add comment 07. Jun 2009
Juhu, ich bin am Freitag Tante geworden. Und habe es erst heute offiziell erfahren.
Meine Halbschwester hat ihr Baby bekommen. Es ist also an der Zeit, baldigst den Weg in Richtung Berlin anzutreten. Ein Besuch steht an!
Add comment 26. Feb 2009
Oh my gosh, sind meine Kaninchen süß! Schade, dass es davon nun kein Bild gibt.
Gelegentlich nehm ich eins der beiden oder beide mit ins Bad. So wie eben auch.
Lilli wurde geschnappt und auf den Boden gesetzt. Ich putzte meine Zähne und sah ihr beim Herumhoppeln zu.
Dann gab’s Wasser ins Gesicht, Waschgel in den Händen verreiben und ab damit ins Gesicht. Während ich das Zeug verteilte, sah ich zu Lilli. Und was macht sie? Genau das gleiche!
Pfoten nassgeleckt und Gesicht gewaschen. Total süß!
5 comments 10. Feb 2009