Mit Leuten über twitter reden, die keine Ahnung haben und ihnen twitter erklären. Leute, die einiges älter als ich sind.
“Ja, und durch twitter kann man auch soziale Kontakte bekommen, mit denen ich mich dann noch treffen werde.”
Empörtes, schockiertes Gesicht: “Aber das ist doch nicht real!”
Hm. Ich muss aber sagen, dass die Person, mit der ich mich dann noch getroffen habe, schon sehr real war.
Immer dieses Schockiertsein und dieses nicht Verstehen, dass hinter Pseudonymen und Typen im Netz echte Menschen stecken. Manche mehr, manche weniger durchgeknallt.
“Kannst du mir mal das WLAN-Passwort geben?” “Wir haben kein WLAN, nur Kabel.”
“Das ist aber ein WLAN-Router, hat ja ‘ne Antenne. Und ich bräuchte das Passwort.” “Nee, hier gibt’s kein WLAN.”
Er: Schon wieder? Wieviel Nagellacke hast du eigentlich?
Sie schaut verlegen zu mir, sieht die zwei Nagellacke in meiner Hand. Ich muss grinsen und sage nur: Davon kann man nie genug habe.
Sie lacht und stimmt mir zu.
Solche Fragen können aber auch nur Männer stellen.