Fräulein zimtsternin
Es ist ein Popkultur-Fotomädchen.

Buzz oder was?

VORSICHT: Ich will hier jetzt kein “Das ist so unnötig, Google wird damit untergehen. Wave war schon scheiße und keiner nutzt’s jetzt kommt der nächste Klon.”-Gebashe hören, nur weil ihr nach Wave-Einladungen geschrien und es dann nicht verstanden habt und euch mit Buzz in keinster Weise auseinander gesetzt habt.
An dieser Stelle muss ich mich mal des Spruchs bedienen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal… na, Sie wissen schon.

Ich habe die halbe vergangene Nacht mit GoogleBuzz verbracht. Und ich bin begeistert.
In meiner GoogleMaps-App auf dem Milestone kann ich den Layer Buzz aktivieren und dann werden mir kleine Sprechblasen an Orten angezeigt, an denen gebuzzt wurde. Teilweise auch mit Foto. Und genau das find ich perfekt. Es bieten sich so viele Möglichkeiten mit dem Teil.

Gerade auch für mich, als passionierte Streetfotografin, hätte ich schon ein paar Nutzungsideen. Gleichgesinnte können beispielsweise via Buzz Locationtipps austauschen und ein Foto anhängen, damit andere, die auf der Suche nach Locations sind, diese finden können.

Außerdem kann man sehen, wer im Umkreis noch so aktiv ist und mit den Leuten in Kontakt treten.
Ich kann nachsehen, was in anderen Städten so los ist. Und genau das habe ich gestern Nacht getan. In meiner Geburtsstadt ist tote Hose. Da ist wahrscheinlich noch gar nichts davon angekommen. Kein einziger Buzz, der geogetagt ist. Freiburg sieht auch noch mies aus. In Karlsruhe wird’s schon besser, sogar in Gießen gibt es den ein oder anderen Buzz. Aber nichts im Vergleich zu Berlin, ist klar?
Jedenfalls kann man sich darin echt verlieren, wenn viel los ist und man einfach mal in anderen Städten nachsieht.

Jedenfalls bin ich begeistert. Sicherlich, die ein oder anderen Fehler sind drin, optimal ist anders, aber wer hätte es gedacht: Auch Google ist nicht perfekt. Jedoch absolut bereit, zu lernen und Verbesserungen einzupflegen (as you can see here). Hat keiner behauptet, dass Buzz fertig wäre.

Ich bin gespannt, was sich da noch tun wird.


Die Tops unter den deutschen Blogs

Jürgen Vielmeier hat bei yuccatree.de eine Liste von 125 deutschsprachigen Blogs veröffentlicht.
Und Recht hat er, wenn er sagt:

Was uns fehlt, sind nicht die Blogs, sondern die Übersicht darüber, welche es gibt.

Auch ihr werdet in der Liste sicher die ein oder andere Perle entdecken, die ihr so noch nicht kanntet. Viel Spaß!


Bloggerinnen Karlsruhes, vereinigt euch!

Beziehungstechnisch bedingt habe ich es in meiner Freizeit und in meinem Privatleben oft mit einer speziellen Form des in Karlsruhe Lebenden zu tun: dem so genannten Wirtschaftsinformatiker.
Er ist zumeist männlich und frustriert. Letzteres, weil es in Karlsruhe viel zu wenig Frauen gibt. Sagt er.

Nun. Ich bin noch nicht sehr lange in Karlsruhe. Ich bin eine Frau. Ich suche Gleichgesinnte. Und ich denke, es ist endlich an der Zeit, diese zu finden.

Wie sagte ein netter Herr aus meiner Vergangenheit so schön in einem Gespräch vor wenigen Tagen?
“Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen!”
Und er soll Recht behalten.

An dieser Stelle sind wir auch beim eigentlichen Thema angelangt:

Frauen in Karlsruhe, wo seid ihr? Ich suche euch!

Es gibt sie doch, die internet- und medienaffinen Mädels und Frauen in der Umgebung. Ich will euch endlich kennenlernen und meine Informatiker eines Besseren belehren.
Ganz gleich ob Fotoblog, Fashionblog, Tierblog, privates Blog, Freizeitblog oder wasweißichwas-Blog: I want you!

Darum rufe ich zu einem

Karlsruher Bloggerinnen und Twitterinnen-Treffen

auf und schlage dafür Ende Januar vor.
Teilt mir euer Interesse als Kommentar, per Twitter-DM (@zimtsternin) oder Mail mit.

Verbreitet diesen Aufruf doch bitte per Blog, Twitter, Social Networks, wasauchimmer. Hauptsache, ihr seid dabei. Und auch die Herren der Schöpfung dürfen sich gerne an der Verbreitung beteiligen. ;)

Tweet this: Bloggerinnen Karlsruhes, vereinigt euch! Meet up im Januar. Interessiert? http://wp.me/ppEic-Sh @zimtsternin

Ich hoffe auf rege Beteiligung! :)


Spreeblick und die Wahrheit

Johnny Haeusler hat sich mal den Parteien angenommen und eine Zusammenstellung der jeweiligen Ziele veröffentlicht.
Entstanden ist ein herrlich unterhaltsamer Überblick: Die Bundestagswahl 2009: Die Wahrheit über die Parteien. Lesen lohnt sich.


Erlaubte Handlungen während einer Autofahrt

Udo Vetter veröffentlichte gestern einen Blogeintrag zum Thema “Handy am Steuer”. Das Amtsgericht Gummersbach will das Handyverbot mithilfe des Bundesverfassungsgerichts Karlsruhe stoppen und für verfassungswidrig erklären.

Jedenfalls zählt Udo Vetter noch einige Punkte auf, die durchaus hinterm Steuer erlaubt sind.
Unter anderem Folgendes:

* während eines Gesprächs mit einer einwilligungsfähigen Beifahrerin an dieser – mit ihrem Einverständnis – sexuelle Handlungen von einiger Erheblichkeit über oder unter ihrer Bekleidung vorzunehmen,

* selbstbefriedigende Handlungen vorzunehmen, soweit sie nicht nach den allgemeinen Strafgesetzen unter Strafe gestellt sind,

Ich war ein wenig schockiert. Ein Kopfschütteln konnte ich nicht unterlassen.
Ich finde es weiterhin nicht ok, wenn während des Fahrens nun erlaubterweise munter SMS geschrieben und telefoniert werden darf, aber ich frage mich auch, was mehr ablenkt: telefonieren oder anderweitiges Vergnügen…


Fotowettbewerb bei kwerfeldein.de

wettbewerb-finale-3
Der liebe Martin von kwerfeldein.de ruft zu einem August-Fotowettbewerb auf. Das Thema, lautet “Single Trees”. Das beschreibt den Gegenstand doch schon ganz gut.

Mitmachen könnt ihr bis zum 26. August und zu gewinnen gibt es auch etwas.
Die Jury, bestehend aus

* Leonhard SteinbergTamron
* Ingo QuendlerEnjoyyourcamera
* Walter Hoernig - Ansmann
* Steffen GöthlingLens-Flare.de
* Barbara Luefbl&Log
* Teymur MadjdereyIcedsoul.de

wird darüber entscheiden, wer das Tamron 10-24mm 3,5-4,5 Di II (1. Platz), den Pro Winkelsucher Hoodman 1x-2.5x (2. Platz) oder einen Ansmann Digicharger Plus (3. und 4. Platz) bekommt.

Für mehr Infos einfach mal kurz beim Martin vorbeischauen. Dort findet ihr noch etwas Inspiration und die Teilnahmenbedingungen.
Viel Spaß und Erfolg wünsche ich!


Profilbildung PE-Blog

Ich habe den Gedanken schon lange im Hinterkopf. Und nun bin ich es endlich angegangen.

Es existiert nun ein Blog über Personal- und Organisationsentwicklungskram. Von mir. Mit freundlicher Unterstützung von Jan und Thomas. Das PE-Blog.

Wie gesagt will ich eigentlich schon länger über diese Themen schreiben. Informationen irgendwie verwerten. Ich denke, jetzt ist ein guter Zeitpunkt um auch einfach nochmal mein Profil dadurch zu schärfen. Hier auf zimtstern.in hat das wenig zu suchen. Und interessiert meine allgemeine Lesergemeinde wohl auch weniger.

Aber eine passende Domain musste her. Und siehe da: Eine der “Richtigen” gehörte dem lieben Thomas, die er mir freundlicherweise überließ. Danke an dieser Stelle nochmal. Du hast was gut bei mir! Allerdings dauerte die Übertragung auf mich dann doch etwas länger. Jetzt ist es jedoch vollbracht.

Jedenfalls bin ich gespannt, wie gut das funktionieren wird. Langfristig wäre es natürlich schön, wenn sich der ein oder andere Interessierte findet, der die Sachen erstens liest und mir vielleicht auch unterstützend beisteht. Mir würde ein Gemeinschaftsblog, an dem mehrere Menschen werkeln, gut gefallen.

Aber nun heißt es erstmal, das Baby zum Laufen zu bringen. Wollte ich an dieser Stelle nur kurz mal mitteilen, bevor ich mich wieder meinen Tabellen, Analysen und Vergleichen widme.


Fragen, die die Welt bewegen….nicht

Sagt mal, wie genau ist eigentlich die GoogleReader-Blogfeeddetailanzeige?
Wenn man sich da ein Blog ansieht und dann rechts oben auf “Details anzeigen” klickt, kann man eine grafische Auswertung der Blogpostings sehen (sonntags gibt’s am Meisten Blogpostings von mir, vorzugsweise nach 22 Uhr), die durchschnittliche Anzahl von Postings pro Woche (16,6 Muss ich mir Sorgen machen?!) und die Anzahl der Abonnenten (16).
Nun, wie genau ist das nun? Also die Abonnenten mein ich. Haben wirklich 16 Verrückte Leute meinen Feed abonniert? Und sind das dann alle oder nur die, die den GoogleReader nutzen?

Wenn sich da mal jemand melden und mich aufklären könnte, wäre ich unwissendes Ding sehr dankbar.
Ich kann nämlich nicht glauben, dass sich 16 Leute hier tummeln. Hier ist doch nichts los.


Happy Birthday!

Birthdaycake

Meine Bloggerkarriere begann zwar schon vor 6 Jahren und auf anderem Wege, aber heute stehst du im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Denn heute wirst du, mein liebes Blog, auf den Tag genau 4 Jahre alt.
Somit bist du das Wordpressblog, das am längsten überlebte. Ich hatte nämlich schon viele, viele vor dir. Aber nach einiger Zeit des Nichtmehrschreibens habe ich sie alle wieder gekillt.
Auch wir hatten gute und weniger gute Zeiten. Mittlerweile habe ich dich jedoch schon so sehr ins Herz geschlossen, dass ich dich vor geraumer Zeit wieder belebt habe. Du kannst dich glücklich schätzen!
Somit können wir heute deinen Geburtstag gemeinsam feiern und es uns so richtig schön gut gehen lassen!

Auf die nächsten heiteren und weniger heiteren Jahre mit einer noch ungewissen Zukunft! Doch eins ist sicher: Du wirst mich weiterhin begleiten. Und ich hoffe, viele alte und neue Leser auch. Ich freu mich darauf, die Welt und unsere Zukunft mit euch zu entdecken.

Und jetzt: Feiert mit uns! Prost!


Steglitzer Abende sind feuchtfröhlich
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Gestern Abend kam es endlich zu dem langersehnten Treffen zwischen mir und meinen Promilotten. Nachdem es bei meinem letzten Berlinbesuch aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen meinerseits leider abgesagt werden musste, holten wir das gestern in aller Ausführlichkeit nach.

Einmal gemeinsam Geld abheben und einem gekauften Paar Giselle-Bündchen-Schuhe später saßen wir bei Mr. Hai und ließen uns nach anfänglicher Verwirrtheit seitens des “Services” die Köstlichkeiten schmecken, und der Poligonumdingsda(?!?!)-Anschlag wurde auch überlebt.
Der Liebste saß derweil in Mitte und schmiedete Pläne, was es für ihn zum Abendessen geben sollte. Da ich mich Sushileckereien bisher verweigerte, dachte er sich, er nutze den Abend ohne mich nun dafür, lecker Sushi essen zu gehen. Meine Erzählungen darüber, dass ich nun mein erstes Sushizeugs gegessen habe und es nicht mal so unlecker fand, wurden mit einem lauten Stöhnen seinerseits kommentiert.

Nach dem leckeren, überlebten Essen, kugelten wir weiter in Richtung Sombrero und sammelten dort fleißig die Jetons für den Freicocktail. Fast hätten wir es geschafft. Gaben dann kurz vor der Zielgeraden dann doch auf. Mit Adam und Eva, Romeo & Julia, Wilhelm Tell und Bradly Coopy wurde viel gelacht und für Unterhaltung gesorgt.

Nachdem die Müdigkeit allmählich begann, wurde bezahlt und wir machten uns auf den Weg zu den jeweiligen nach-Hause-komm-Fahrzeugen. Bus, Fahrrad, U-Bahn.
Und dann wurde ich Zeuge des Berliner Verkehrschaos’, olé. Meine U-Bahn fuhr nämlich nicht mehr bis zu dem Punkt, an dem ich usprünglich hätte umsteigen müssen, sondern schmiss sämtliche Mitfahrenden am Zoologischen Garten ‘raus. Bauarbeiten. Ersatzbusse seien eingerichtet.
Na, dann suchen wir den Ersatzbus mal. Und hey, ich sah wohl so kompetent berlinerisch aus, dass ich gleich gefragt wurde, ob die Busse denn hier fahren würden. Yeah. Leider konnte ich der Familie dennoch nicht weiterhelfen. Weniger yeah.

Aber der Bus kam. Nur funktionierte die Haltestellenanzeige zunächst nicht und ich sah mich schon in der Berliner Pampa umhergurken ohne zu wissen, wo ich eigentlich und überhaupt bin. Aber auch das Problem bekam der Fahrer in den Griff. U-Bahnhaltestelle gefunden. Ausgestiegen. Hinabgestiegen. Nur meine Bahn fuhr auf der anderen Seite. Völlige Verzweiflung machte sich breit, wie ich nun da ‘rüber kommen sollte. Treppe wieder hoch. Andere Straßenseite. Nichts. Wieder zurück. Runter.
Bis ich einem Herrn in Orange hinterher rannte und ihn nett fragte, ob er mir helfen und sagen könne, wo die U6 Richtung Alt-Mariendorf fahre. Er konnte. Und da sah ich das versteckte, blaue U-Bahnschild. Treppe ‘runter. Richtige Seite. U-Bahn kommt wie gewohnt und auch bis zu der Haltestelle, zu der ich wollte.

Alles in allem war das eine einstündige Fahrt durch Berlin, die eigentlich nur 30 Minuten dauert. Aber ich beschwere mich nicht. Ich bin angekommen und habe durch die ungeplante Busfahrt ein wenig Berlin fernab der U-Bahnschächte erlebt. Todmüde fiel ich zuhause nach einem Kampf mit einem komischen Insekt (vielmehr: ich rannte weg, der Liebste verzweifelte an dem Vieh) ins Bett.

Der Abend war lustig sowie kurzweilig und unterhaltsam und schreit somit förmlich nach einer Wiederholung.




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