Verkriechen

Das Wetter momentan ist wirklich unschön. Neblig. Grauingrau. Regen. Wind.
Als ich heute vormittag das Haus verlassen habe, um in die Bibliothek zum Lernen zu gehen, dachte ich mir, dass mein dicker Bench-Pulli schon genügen wird. Zur Sicherheit habe ich das noch kurz auf dem Balkon getestet.
Als ich dann jedoch unten an der Bushaltestelle warten musste, hatte ich mir das ganz schnell wieder anders überlegt. Doch um noch einmal hochzugehen und meine Winterjacke zu holen, war es leider schon zu spät. Also musste ich da durch.

In der Bib war es jedoch schön warm. Bis jemand meinte, das Fenster aufreißen zu müssen und wieder in den Buchreihen zu verschwinden. Glücklicherweise musste ich bald gehen, weil mein Magen Hunger ankündigte. Immerhin fast zwei Stunden habe ich durchgehalten. Auch wenn es mir schwer fällt, mich längere Zeit auf etwas zu konzentrieren. Ich fürchte diese zwei Stunden waren die längste Zeit seit langem. Kann man sowas lernen?

Wiedemauchsei. Bei so einem Wetter möchte man sich lieber im Bett mit einem Stapel an Büchern verkriechen. Dabei ist die Natur gerade so schön bunt. Bei dem Dauerregen möchte ich aber nur ungern mit der Kamera raus. Und bis Montag muss ich sowieso noch durchhalten, weil bis dahin mein heißgeliebtes Essay über Organisationsberatung (klingt spannend, hm?) und Co. Vorrang hat.

2 Kommentare

  1. Raimar 27. September 2007 um 19:10

    2 Stunden? Schwach! ;-) Mein Rekord müsste irgendwo zwischen 6 und 7 Stunden liegen! Aber dann war wirklich Ende Gelände!

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  2. zimtsternin 27. September 2007 um 19:22

    Ja, ich weiß. Aber ich schaff das einfach irgendwie nicht länger und bin schon stolz auf die zwei Stunden. Nur der Hunger kam mir dazwischen. Sonst wäre ich vielleicht doch länger geblieben. Aber ob es etwas gebracht hätte?

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