Sport for my ass

Während meines Studiums war ich viel mehr unterwegs. Fuhr öfter mit dem Rad zur Uni, radelte den Berg zum Psychologie- und Medizin-Campus hoch, musste meistens zu Fuß einkaufen und dabei gelegentlich auch diese Wasser-Sixpacks schleppen und und und. Das änderte sich dann nach Abschluss.

Daher halten wir fest: Das Jahr 2010 war für mich ein sehr träges Jahr. Abgesehen von meinen 2 Wohnungsumzügen und 4 Wochen Joggen ging nicht viel. Im Sommer fuhr ich verstärkt mit dem Rad, entdeckte dann aber dank anhaltenden Regens die Vorteile einer Monatskarte wieder. Kurz: Ich bin faul geworden. Nein. Nicht geworden. Das war ich schon immer. Aber ich musste mich weniger bewegen.

Zwischenzeitig war ich auf der Suche nach irgendwelchen Sportkursen, bei denen meine Teilnahme jedoch aufgrund mangelnden Einkommens nicht zustande kam.
Doch jetzt habe ich ein Einkommen. Und Lust, endlich wieder was zu machen.
Joggen werde ich wieder. Der Schnee ist weg und die Ausrutschgefahr somit für’s Erste gebannt. Sollte doch wieder Schnee fallen, steht mein Snowboard mittlerweile frisch gewachst und mit geschliffenen Kanten in Karlsruhe.
Jetzt fehlt aber dennoch ein Kurs. Also schaute ich mich auf den Seiten der örtlichen Volkshochschule um. Und siehe da: Da bieten sie tatsächlich was halbwegs brauchbares an. Nur kann ich mich jetzt wieder nicht entscheiden.

Als da hätten wir:

1. Step-Aerobic und Gymnastik zur Muskelkräftigung, 14 Termine à 1,5 Stunden, 83 Euro
Ein Herz-Kreislauftraining mit Musik auf dem Step mit Kräftigungs- und Dehnübungen. Für bessere Ausdauer, Haltung, Kraft, Koordination und Beweglichkeit.

2. Thai+Do-FitGym, 14 Termine à 1,25 Stunden, 72 Euro
Thai+Do-FitGym ist die Kombination von Kick-und Box-Elementen und Fitnessgymnastik und kommt ohne Choreografie aus. Es können EinsteigerInnen und Fortgeschrittene teilnehmen. Für optimale Fettverbrennung, Stressabbau, Konditionsverbesserung und Koordinationsschulung.

3. Tae+Bo-AerobicMix, 15 Termine à 1 Stunde, 65 Euro
Tae+Bo-AerobicMix ist eine Mischung aus Aerobic, Boxen und Kickboxen. Dieses Herz-Kreislauftraining mit choreografischem Aufbau fördert vor allem die Ausdauerfähigkeit, aber auch die Kraft- und Koordinationsfähigkeit. Der langsame Trainingsaufbau und die einfachen Choreografien ermöglichen einen Einstieg für alle.

4. Streetdance, Jazzdance and more, 3 Termine à 1 Stunde, 13 Euro
Nach einem kurzen aber intensiven Warm-up entwickeln wir eine Choreografie aus verschiedenen Stilrichtungen wie Streetdance, Jazzdance, Modern Dance und anderen. Den Abschluss bilden Lockerungs- und Dehnübungen.

Für was würde ihr euch nun entscheiden, abgesehen vom vierten Kurs, den ich wahrscheinlich noch zusätzlich mache, weil er früher als die anderen drei beginnt.

(Aber jetzt, wo ich mir das nochmal so durchlese, habe ich doch so ’ne Tendenz.)

5 Kommentare

  1. Anika 8. Januar 2011 um 16:49

    also 1, 2 oder 3? 1 wäre bei mir direkt raus… und dann müsst ich überlegen. Würde wahrscheinlich die 2 nehmen. Mit Choreographie hab nichs nich so ;)

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  2. Jeriko 8. Januar 2011 um 18:31

    Tae Bo – ich glaub so eine Choreographie ist gar nicht mal so verkehrt, so als Orientierung.

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  3. Felix 8. Januar 2011 um 18:51

    Also ich find’s gut, dass du Sport machen willst. (Oh Gott! Aus vollem Lauf in den Fettnapf getreten!) Weil Sport ist gesund und so…
    Ich würde aber selbst keinen von den Kursen belegen. Mag so Kurse nicht. Fitnessstudios und Joggen gleich gar nicht.
    Ich bin eher Teamsportler.

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  4. zimtsternin 8. Januar 2011 um 20:57

    Teamsport mag ich nicht soo wirklich. Zu viele Regeln. Und dann mag ich eh nur Basketball. Und dafür bin ich als laufender Meter meist zu klein.

    Ich tendiere nun wohl zu dem zweiten Kurs. Aber ich habe auch noch ein paar Tage Zeit, das zu entscheiden.

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  5. Pingback: Review: Zweitausendelf - zimtstern.in

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