Irgendwann tauchten sie in meiner Twitter-Timeline auf: Sketchnotes. Die gute Tanja warf sie da einfach hinein. Ich fand’s super und dachte mir: Ach, könnte ich doch nur zeichnen.

Ich verfolgte das weiter und freute mich sehr, als es auf dem Blogst Barcamp in Hamburg in diesem Jahr eine Session zu Sketchnotes von Gudrun und Ines gab. Es erklärt sich von selbst, dass ich daran teilnahm. Stifte wurden ausgeteilt, Papier bereit gelegt und los ging’s mit den Grundlagen von Sketchnotes. 5 Grundelemente soll es nur geben, mit denen man alles mögliche zeichnen können soll:

  • Viereck
  • Dreieck
  • Kreis
  • Linie
  • Punkt

Klingt ja gar nicht so schwer.

Und in der Tat: In jedem Sketchnote-Workshop/Blogpost/Artikel heißt es: Man muss nicht zeichnen oder malen können. Alles, was notwendig ist, kann man bereits. Letztendlich kommt es nur darauf an, zu sehen, wie sich die Dinge aus den genannten Grundelementen zusammensetzen, die man bildlich notieren möchte.

Diese Session führte zu einem Aha-Erlebnis. Ich fand es wirklich gar nicht so schwer und durchaus auch ohne großartiges Talent machbar.
Ich legte mir daraufhin ein Pinterest-Board an und sammele seither immer wieder Inspiration und mache Dinge nach.

Auf dem Blogst-Barcamp in der vergangenen Woche ging es dann damit weiter. Tanja, die an allem schuld ist, hielt ein Plädoyer für den Stift. Wieder war ich Feuer und Flamme für das Thema und war angefixt, jetzt richtig loszulegen.

Wieder etwas erholt vom Wochenende bestellte ich mir dann also das bekannte Sketchnote Handbuch* und freute mich sehr, als es am Dienstag bei mir ankam.
Gestern machte ich noch einen Abstecher in die Stadt und besorgte mir Fineliner, einen Stift zum Colorieren, Copic Marker und ein Skizzenbuch. Die nächsten freien Tage wollen ja genutzt werden.

Noch fühle ich mich zwar noch nicht ganz bereit, einen Vortrag/Meeting komplett zu sketchnoten, aber man darf ja auch klein und somit nur mit Teilen anfangen.

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6 Kommentare

  1. Andre 23. November 2014 um 22:54

    Ich hoffe du zeigst auch ein paar deiner Sketchnotes :) Ich fand schon den Podcast von Mike Rohde sehr interessant und werd mir vielleicht irgendwann auch die Bücher zulegen.

    Antworten
    1. melly 23. November 2014 um 23:55

      Na klar. Das habe ich definitiv vor. Schon alleine um die (hoffentlich sich ergebenden) Fortschritte zu dokumentieren.

      Antworten
  2. Lars 24. November 2014 um 12:20

    Ich habe dieses Jahr auf der republica einen Vortrag dazu gesehen und war auch sehr angetan von dem Thema. Hatte es in der Zwischenzeit aber schon wieder völlig vergessen.
    Danke für die »Erinnerung« mit deinem Blogpost :)

    Antworten
    1. melly 24. November 2014 um 15:29

      Ach, das freut mich, wenn ich jemanden inspirieren konnte. :)
      Viel Erfolg und lass mal was sehen.

      Antworten
  3. Anja Kämer 28. Januar 2015 um 15:40

    Den Podcast von Mike Rohde fand Ich auch sehr interessant. Die Bücher hatte ich mir schon zugelegt. Ich bin auch auf deine Sketchnotes gespannt.

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