Manchmal mag ich Tiere nicht.

Passend zum Eintrag „Wenn ein Felltierchen fehlt“ von Mandy kann ich heute eine Üble-Nacht-Geschichte zum Besten geben.

Nach einem Eis in der Eismanufaktur und einem beeindruckenden Spaziergang entlang der Oranienburger Straße beschloss ich gestern abend, früher ins Bett zu gehen um heute früher aufzustehen.
Ich schwang noch große Reden, wie tief ich hier schlafen würde und den ganzen Tag damit beschäftigt sein könnte, bis ich den Weg ins Bett fand. Und selbiges durfte ich ab 4.30 Uhr regelmäßig verlassen.
Warum? Kater Merlin hatte einen Heidenspaß dabei, mich regelmäßig durch Kratzen an der Türe zu wecken. Einmal war’s das Futter, das andere Mal der Wunsch nach frischer Luft auf dem Balkon. Damit dachte ich, es sei genug. Aber nein, das ging den ganzen frühen Morgen so weiter. Keine Ahnung, was der Herr von mir wollte. Futter gab’s. Zugang zu frischer Luft war auch vorhanden. Aber irgendwie hatte er wohl Gefallen an dem tollen Spiel gefunden. Bis ich um 10 Uhr endgültig und völlig übermüdet den Kampf aufgab und aufstand.

Fazit: Nicht nur nachaktive Hamster und morgenaktive Kaninchen können einem den Schlaf rauben. Auch Katzen erfreuen sich gelegentlich daran, ihre Herrchen und Frauchen zur Weißglut zu treiben.

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