Film: Berlin am Meer

WARNUNG: Bitte erwarten Sie keinerlei objektive Einschätzung in diesem Ihnen hier vorliegenden Beitrag! Die Autorin ist zu eben solchem aufgrund von Befangenheit nicht fähig!

BerlinAmMeer-Poster-1

Meine beste Freundin Margarete hat vor’n paar Wochen mal zu mir gesagt, dass alle Geschichten Liebesgeschichten sind. Und wenn ich mir anschaue was in diesem Sommer alles passiert ist, dann weiß ich, was sie damit gemeint hat.

Bei manchen Dingen kann ich nicht objektiv sein. Da wäre zum Beispiel Robbie Williams. Ich finde alles toll. Auf eine differenzierte Analyse kann man da lange warten.
Ebenso wenn es um Dinge geht, die mit Berlin zu tun haben. Ein Film spielt in Berlin? Toll! Berlin im Titel? Umso tollerer.
So war es also auch bei meinem Videothekenbesuch. „Berlin am Meer“ stand da so provokativ zu Beginn der Reihen. Scheiß drauf, der muss mit. Ich stand da schonmal davor. Jetzt mach ich’s einfach.

Und anstatt einem dämlichen TV-Duett Duell habe ich mir diesen liebreizenden Film angesehen. Beste Entscheidung meines Lebens Tages! Berlin, wie ich es kennen und lieben gelernt habe. Dumm nur: Der eigentlich Plan war es, meine Großstadtsehnsucht zu stillen. Durch den Film ist sie allerdings nur wieder größer geworden.
Nicht einmal der gute Herr Stadlober konnte meiner Begeisterung einen Abbruch tun. Im Gegenteil: Mochte ich ihn bisher so überhaupt gar nicht, habe ich während des Films begonnen, ihn ins Herz zu schließen. Vielleicht haben wir doch noch eine Chance miteinander. Schauspielern kann er ja.
Außerdem begeisterte mich (mal wieder) die überaus tolle und faszinierende Jana Pallaske. Hübsch. Perfekt. Herzallerliebst.

Der Anfang war etwas seltsam. Und ich schraubte sofort meine eh nicht hoch angesiedelten Erwartungen herunter. Doch der erste Eindruck täuscht gelegentlich. Der Film wird zauberhaft.
Nichts wird zu lange erklärt, er wird an keiner Stelle langatmig. Der Film geht weder eine Sekunde zu lang noch zu kurz.
Die Bilder, die Geschichte, die Musik, das Lebensgefühl. Alles stimmt und hat mich so mitgerissen.

Definitiv ein weiterer Film auf meiner personal Lieblingsfilmliste. Danke Wolfgang Eißler.
Alle Geschichten sind Liebesgeschichten.

3 Kommentare

  1. Anika 14. September 2009 um 06:31

    Ich glaube, da sind wir dann absolut nicht einer Meinung. Ich fand den Film vollkommen überflüssig und langweilig, die Kameraeinstellungen oft verwirrend eingesetzt, die Story dumm. Ja, die Aufnahmen von Berlin waren ganz schön, die Musik war in Ordnung und die Schauspieler waren nicht schlecht, aber das wars dann auch schon. Und Deutschland fluten, damit Berlin am Meer liegt? So eine blöde Idee… Da gibts doch echt schönere Städte… Tut mir leid ;)

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  2. zimtsternin 14. September 2009 um 10:02

    @Anika: Das ist ein Amélie-Film, mensch! :)
    Und schönere Städte als Berlin? In Deutschland? Never. ;)

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  3. Anika 14. September 2009 um 11:57

    Amélie war ja auch blöd.

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