Ernährungsberatung

Da so viel auf gesetzliche Krankenkassen geschimpft wird, muss ich meine mal loben. Mittlerweile unter dem Namen mhplus bekannt.

In einem „Ich will endlich mal meine Ernährung umstellen, wie schön wäre dabei die Hilfe eines Ernährungsberaters“-Anfall im Sommer und des zeitgleichen Durchsurfens der mhplus-Webseite stieß ich auf ein tolles Angebot für Versicherte: Eine Ernährungsberatung. Wie passend. Das Angebot war kostenlos. Wie viele weitere mir bis dahin unbekannte Inhalte.
Jedenfalls schrieb ich eine Mail an Frau Ernährungsberaterin mit meinen Daten und meinem Problem und erhoffte mir nicht viel. Kurze Zeit später erhielt ich eine Antwort inklusive diverser Ernährungstipps und leichter Rezepte. Plus eine Liste, in die ich mein Ernährungsverhalten über 3-4 Tage eintragen sollte.
Ich bedankte mich artig und tat, was mir befohlen. Anschließend schickte ich ihr die Liste per Mail.

Einige Tage später wieder Post. Mein Verhalten wurde analysiert, für positives Verhalten wurde ich gelobt, auf negatives hingewiesen inkl. Alternativvorschlägen. Im Anhang weitere Rezepte.
Und das war’s. Freundlicher Kontakt mit langen E-Mails. Sehr schön. Ich war damals schon zufrieden.

Nun zog einige Zeit ins Land und ich dachte nicht mehr wirklich daran. Die Rezepte liegen griffbereit, einiges wurde ausprobiert. Sport wird getrieben, auf die Ernährung wird mehr geachtet, als noch vor einiger Zeit. Und der (wenn auch kleine) Erfolg gibt mir recht.
Und vor einigen Tagen lag unerwartet wieder eine Nachricht von der guten Frau in meinem Mailbriefpostkasten. Erkundigung nach meinem Wohlbefinden, eventuellen Erfolgen und allgemein ob ich noch weitere Hilfe benötigte. Ich war verblüfft. Und freute mich.
Ich schrieb ich zurück. Erzählte ihr von meinen Erfahrung und erkundigte mich danach, ob sie bestimmte Buchempfehlungen für mich hätte. Und die hatte sie. Schickte mir die Titel mehrerer Bücher, die für mich interessant sein könnten und nochmal eine Liste mit vielen Rezepten.

Mir ist bewusst, dass sich das alles nicht alleine kocht und dennoch Arbeit dahinter steckt. Aber für mich sind die Krankenkassenbeiträge in so etwas gut investiert.
Die Mails klingen nicht wie Standard-/vorgefertigte Antworten und ich fühle mich gut beraten. Und lasst euch gesagt sein: Die Rezepte sind top!

2 Kommentare

  1. Michaela 9. Februar 2009 um 09:17

    Das ist ja cool! Sowas bietet mir meine Kasse leider nicht. Allerdings muss man ja mal ehrlicherweise sagen dass einem das natürlich alles nicht neu ist. Unsereiner weiß doch was gesund ist und was nicht. Aber wie es halt einfach ist: Der Geist ist willig, das Fleisch schwach :-(

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  2. zimtsternin 9. Februar 2009 um 23:25

    @Michaela: Ganz ehrlich? Manche Dinge sind neu. Ich finde, Medien und dieser ganze Light-Wahn haben einen doch schon ganz ordentlich durcheinander gebracht.

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