Ein Segen

Mit einem Smartphone plus mobilem Internet bekommt man die Wartezeit beim
Arzt gut ‚rum. Aber irgendwann ist dann auch mal Schluss.

Feedreader ist durch. Zu twittern gibt’s auch nichts mehr. Was mach ich denn
nun?
Eine der Zeitschriften schnappen? Anstrengend. Das Auge beginnt allmählich
zu tränen und ich möcht’s mir damit nicht verscherzen.
Die Nacht war anstrengend. Und ich am Fluchen. Warum bin ich denn nicht
schon früher zum Arzt?!

Irgendwann zwischen 5 und 6 Uhr heute morgen stöpselte ich verzweifelt den
iPod ein und lauschte weiter der Geschichte von Bella und Edward. Der erste
Buchserienhype, dem ich mich nicht vollständig entziehe.
Aber diese Serie ist der einzige Garant für andauernde Unterhaltung.
Immerhin jeweils 6 CDs.

Doch auch das konnte mich nicht von diesem unbeschreiblich starken Schmerz
ablenken. Also eine Verzweiflungstat: Hammerschmerztabletten, die ich noch
vom der Berliner Augenärztin vom letzten Mal hatte.
Die beste Idee seit langem. Die Schmerzen sind weg.

Ich erwartete, mit vollständig geschwollenem und tränendem Auge durch
Karlsruhe zum Arzt dackeln zu können.
Doch ich wurde überrascht. Alles bisher besser als erwartet.

Allmählich lassen die Tabletten jedoch nach und mich durstet nach meinen
Cortisontropfen. Und meinem Bett.

Aber erstmal steht mir eine schmerzhafte Untersuchung mit
höchstwahrscheinlich zig Folgeuntersuchungen bevor.
Und alle so: yeeaah!

1 Kommentar

  1. anne 18. Januar 2010 um 18:03

    Bella und Edward!? Omg, Melly! :P Naja, immerhin kann man stellenweise gut drüber lachen. Wie geht’s dem Auge? Ich werde die Tage auch wieder auf die Schmerztabletten meines Vertrauens zurückgreifen – einem anderen Zahn geht’s jetzt auch noch schlecht. :(

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