Buzz oder was?

VORSICHT: Ich will hier jetzt kein „Das ist so unnötig, Google wird damit untergehen. Wave war schon scheiße und keiner nutzt’s jetzt kommt der nächste Klon.“-Gebashe hören, nur weil ihr nach Wave-Einladungen geschrien und es dann nicht verstanden habt und euch mit Buzz in keinster Weise auseinander gesetzt habt.
An dieser Stelle muss ich mich mal des Spruchs bedienen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal… na, Sie wissen schon.

Ich habe die halbe vergangene Nacht mit GoogleBuzz verbracht. Und ich bin begeistert.
In meiner GoogleMaps-App auf dem Milestone kann ich den Layer Buzz aktivieren und dann werden mir kleine Sprechblasen an Orten angezeigt, an denen gebuzzt wurde. Teilweise auch mit Foto. Und genau das find ich perfekt. Es bieten sich so viele Möglichkeiten mit dem Teil.

Gerade auch für mich, als passionierte Streetfotografin, hätte ich schon ein paar Nutzungsideen. Gleichgesinnte können beispielsweise via Buzz Locationtipps austauschen und ein Foto anhängen, damit andere, die auf der Suche nach Locations sind, diese finden können.

Außerdem kann man sehen, wer im Umkreis noch so aktiv ist und mit den Leuten in Kontakt treten.
Ich kann nachsehen, was in anderen Städten so los ist. Und genau das habe ich gestern Nacht getan. In meiner Geburtsstadt ist tote Hose. Da ist wahrscheinlich noch gar nichts davon angekommen. Kein einziger Buzz, der geogetagt ist. Freiburg sieht auch noch mies aus. In Karlsruhe wird’s schon besser, sogar in Gießen gibt es den ein oder anderen Buzz. Aber nichts im Vergleich zu Berlin, ist klar?
Jedenfalls kann man sich darin echt verlieren, wenn viel los ist und man einfach mal in anderen Städten nachsieht.

Jedenfalls bin ich begeistert. Sicherlich, die ein oder anderen Fehler sind drin, optimal ist anders, aber wer hätte es gedacht: Auch Google ist nicht perfekt. Jedoch absolut bereit, zu lernen und Verbesserungen einzupflegen (as you can see here). Hat keiner behauptet, dass Buzz fertig wäre.

Ich bin gespannt, was sich da noch tun wird.

6 Kommentare

  1. f2 12. Februar 2010 um 11:46

    Das ist so unnötig, Google wird damit untergehen. Wave war schon scheiße und keiner nutzt’s jetzt kommt der nächste Klon.

    Sonst noch was? :D

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    1. zimtsternin 12. Februar 2010 um 11:53

      Ich hab dich auch lieb! :P

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  2. anne 12. Februar 2010 um 11:59

    Was genau ist das eigentlich!? Las die Tage nur was von ‚Kreuzung aus facebook und twitter‘. Schaute mir das auch schon an, so richtig verstehe ich aber noch nicht, welchen Nutzen z.B. ich davon haben könnte…

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  3. zimtsternin 12. Februar 2010 um 12:56

    Vieles, was grad rauskommt, macht oft erst Sinn, wenn man mit dem Handy ins Internet kann und unterwegs reinschauen kann.

    Allgemein kannst du einfach Tipps hinterlassen.
    Wenn du in einem guten Restaurant warst, kannst du das bei Maps markieren und was dazu schreiben. Evtl. noch ein Foto dazu und andere können’s dann nachmachen z.B.

    Und allgemein kannst du’s auch wie Twitter nutzen.

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  4. Dunkelstern 12. Februar 2010 um 13:15

    Hm aber das kann mein Twitter Client auf dem iPhone auch… ich kann auch in den Scan Modus schalten und sehen was die Leute um mich rum so twittern… Und mittels Twitpic gibts auch Fotos.

    Wo is da jetzt der Unterschied außer den 140 Zeichen begrenzung bei Twitter?

    Abgesehen davon, dass es für Buzz noch keine öffentliche API gibt und man daher auf Google Apps vernagelt ist bzw. die Googlemail Seite was ich total unpraktisch find. Außerdem landen jetzt dauernd Buzz Replies in meiner Inbox und ich krieg den Kram sozusagen jetzt noch als Spam dazu. Man kann es nicht einfach mal ignorieren wie Twitter wenn man es grad nicht brauchen kann, dauernd zeigt mein Mail Programm „neue Mails“ an obwohl nur einer „Ich auch“ als Kommentar auf Buzz geschrieben hat.

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    1. zimtsternin 12. Februar 2010 um 13:36

      Dann leg ’nen Filter und Ruhe ist.
      Nochmal: Google ist nicht perfekt. Aber sie lernen. Schau dir doch bitte die schnelle Reaktion bezüglich Datenschutz an.

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